Der Bund ist als öffentlicher Auftraggeber für eine Großzahl an Bauvorhaben verantwortlich. Um deren Umsetzung langfristig effektiver zu gestalten, werden das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für alle Bundesbauprojekte die Methode Building Information Modeling (BIM) einführen.
Zuständig hierfür ist die beim Amt für Bundesbau Rheinland-Pfalz (ABB) angesiedelte Geschäftsstelle BIM (GS BIM), die im Rahmen der hier ausgeschriebenen Leistungen als Vertreterin des BMI als Auftraggeberin (AG) auftritt. Derzeit wird eine BIM-Einführungsstrategie – der „Masterplan BIM für Bundesbauten“ – erarbeitet. In dem voraussichtlich im Frühjahr 2021 zu veröffentlichenden Dokument wird ein Zeitplan für die dreistufige Einführung der Methode BIM für Bundesbauten ab 2022 festgelegt. Zudem werden als Delta zwischen dem Zielbild und dem Status Quo 4 Handlungsfelder identifiziert, die für eine fristgerechte Umsetzung der Vorgaben des Masterplans adressiert werden müssen. Basierend darauf sollen im Anschluss weitere Maßnahmen umgesetzt werden.
Mit Vorlauf zur stufenweisen Einführung der Methode BIM für alle Bundesbauten, sollen ausgewählte Projekte aus den Bereichen der kleinen und großen, zivilen und militärischen Neubau-, Umbau- sowie Erweiterungsmaßnahmen die strategischen Vorgaben im sogenannten Wirkbetrieb erproben. Aus diesen Erprobungen sollen Erfahrungswerte gesammelt und Auswertungen auf Basis dessen erstellt werden. Ziel des Wirkbetriebes ist es, die Vorgaben des „Masterplans BIM für Bundesbauten“ bereits vor ihrer verbindlichen Einführung im Jahr 2022 zu erproben. Zudem sollen aus den gesammelten Erfahrungen der Wirkbetriebsprojekte im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung erste Ergebnisse ausgewertet werden. Dabei sind Abstimmungen zwischen den unterschiedlichen AN der Umsetzungsstrategie BIM für Bundesbauten und wissenschaftlichen Begleitung zu führen. Die hieraus entstehenden Erkenntnisse sollen schließlich bei der Erstellung der Arbeitshilfen des BIM Handbuchs 2.0 durch den AN der Umsetzungsstrategie BIM für Bundesbauten berücksichtigt werden.
Die GS BIM wird in Absprache mit dem BMI und BMVg geeignete Bundesbauprojekte vorlegen. Dabei ist von einer Betreuung von 30 Projekten auszugehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-05-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-04-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-04-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Referenznummer: 21-BIM-002
Kurze Beschreibung:
“Der Bund ist als öffentlicher Auftraggeber für eine Großzahl an Bauvorhaben verantwortlich. Um deren Umsetzung langfristig effektiver zu gestalten, werden...”
Kurze Beschreibung
Der Bund ist als öffentlicher Auftraggeber für eine Großzahl an Bauvorhaben verantwortlich. Um deren Umsetzung langfristig effektiver zu gestalten, werden das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für alle Bundesbauprojekte die Methode Building Information Modeling (BIM) einführen.
“Der Auftraggeber (AG) behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Abhängigkeit der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regelungen in Form einer...”
Der Auftraggeber (AG) behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Abhängigkeit der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Regelungen in Form einer Videokonferenz durchzuführen. In diesem Fall gelten weiterhin die Zuschlagskriterien, die den Vergabeunterlagen (Aufgabenstellung und Bewertungssystematik Stufe 2) zu entnehmen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 071-181276 (2021-04-08)
Ergänzende Angaben (2021-04-13) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben