Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Die Eignung ist mit dem Angebot durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifizierungsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) oder anhand der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen. Das Formblatt 124 ist Inhalt der Vergabeunterlagen und kann unter dem Link:
https://www.vob-online.de/blob/155270/7d3c873c73cd2b68a41634a482cceb67/124-data.pdf eingesehen werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl müssen die im Formblatt 124 getätigten Angaben durch folgende Nachweise und/oder Bescheinigungen (auch für Nachunternehmer) bestätigt werden:
— Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben,
— Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal,
— Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
— Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegeneines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde),
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt,
— Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommenssteuergesetz
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angaben der Lohnsummen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Darüber hinaus müssen von allen Bietern (einschl. NU) folgende Unterlagen mit dem Angebot eingereicht werden:
Eigenerklärungen nach dem Landesvergabegesetz des Landes Sachsen-Anhalt:
— Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit,
— Erklärung zur Handwerkerrolleneintragung (bei handwerkspflichtigen Leistungen),
— Beachtung der ILO Kernarbeitsnormen,
— Erklärung zum Nachunternehmereinsatz.
Die Vordrucke liegen den Vergabeunterlagen bei.
Bewerbererklärung gemäß RdErl. des MW vom 21.11.2008.
Die Bewerbererklärung kann aus dem Internet eingesehen werden:
https://sachsen-anhalt.abst.de/media/download/Bewerbererklaerung%20nach%20Abschnitt%202%20-%20Anlage%201a.pdf
Vordruck liegt den Vergabeunterlagen bei Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifizierungsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Nachweise gemäß Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
Auf gesondertes Verlangen ist die Kalkulation über Abgabe der FBL 221 oder 222 VHB Bund, mit zusätzlicher Angabe des Mindestentgeltes, nachzuweisen.