Beschreibung der Beschaffung
Die Räumlichkeiten zur Aufnahme der RDG-E stehen fest. Ein Grundriss ist beigefügt. Im weiteren
Verlauf wird vom Bieter erwartet, dass er sich mit den Räumlichkeiten, der Versorgung mit
notwendigen Medien bzw. Entsorgung /Abwasseranschlüssen, der Be- und Entlüftung und dem
Workflow auseinandersetzt und eine konzeptionelle Lösung ausarbeitet. Es soll der gesamte Bestand
der Endoskope im Klinikum Villingen Schwenningen und am Standort Donaueschingen (Transport
regelmäßig täglich durch die Klinik) in dieser zentralen Einheit vorgereinigt, gereinigt und desinfiziert
werden, sodass alle Anforderungen der Hygiene (DIN-EN-ISO 15883 sowie Leitlinien der DGSV) erfüllt
werden. Dabei soll das Peressigsäure-Verfahren genutzt werden. Ebenso ist für die Endoskope, die
nicht sofort wiederverwendet werden, eine Trocknungs- und Lagerungseinheit vorzusehen. Dabei
sind alle Geräte und Einrichtungen so auszulegen, dass in 8 Arbeitsstunden (eine Schicht) etwa 70
Endoskope vorgereinigt, gereinigt, desinfiziert, ggfs. getrocknet und für den Transport bzw. die
Lagerung verpackt werden können.
Idealerweise sollen die Endoskope möglichst durchlaufend gereinigt und desinfiziert werden, sodass
keine Zwischenlagerung für den Regiebetrieb der räumlich benachbarten Endoskopie-Abteilung
notwendig ist. Auf einen möglichst geringen Energieverbrauch ist zu achten. Von besonderer
Bedeutung ist ein guter Workflow, so soll z.B. vermieden werden, dass Transportpersonal die RDG-E Räumlichkeiten
und insbesondere den sterilen Bereich betritt und ebenso dass das Personal der
RDG-E beim Wechsel zwischen unreinem und reinem Bereich über eine Schleuse und nicht über den
Klinikflur muss. Eine Durchlauftechnik ist erwünscht. Die vorhandenen Transportschalen und -wagen
sollen, wenn möglich, beibehalten werden. Die lückenlose Dokumentation mit Anbindung an die IT des Klinikums ist zu gewährleisten (Instacount Invitec, Endo-Modul ist bereits vorhanden), eine
Anbindung an das KIS (Orbis) ist wünschenswert.