Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m. Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-08-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-07-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2022-07-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Referenznummer: TD-0361-22-VT-EU
Kurze Beschreibung:
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m. Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m. Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Beratung und Konstruktionsberatung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2022-07-26 📅
Einreichungsfrist: 2022-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-29 📅
Datum des Beginns: 2023-01-01 📅
Datum des Endes: 2024-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 145-416271
ABl. S-Ausgabe: 145
Zusätzliche Informationen
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016. 2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt.II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben. 3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Teilnahmeanträge in Papierform sind nicht mehr zulässig und müssen zwingend ausgeschlossen werden. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.) Bewerbergemeinschaften (BeGe) sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer BeGe zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer BeGe einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kap.5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: s. Kap.6 in den Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt.III.1) einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem.Pkt.III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform oder mit Angabe der Vergabenummer per E-Mail an folgende Adresse zu richten: E-Mail: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4)/ gem. II.2.9) und Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gem. Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ist die max. vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in das Verhandlungsverfahren (VV) erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für das VV dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Das weitere Verfahren wird im Kap.11 der Informationen zum Bewerberbogen beschrieben. Das sich dem Teilnahmewettbewerb anschließende Verhandlungsverfahren wird bei Bedarf in mehreren Schritten durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der SektVO 2016. 2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt.II.1.4) und II.2.4) grob beschrieben. 3.) Unter www.vergabe.rib.de ist ein Bewerberbogen und dazugehörige Anlagen abzurufen. Dieser Bewerberbogen beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Der ausgefüllte Bewerberbogen ist mit den Teilnahmeunterlagen einzureichen. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. 4.) Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen und allen einzureichenden Unterlagen/Anlagen und Nachweisen muss ausschließlich auf elektronischen Weg (digital) erfolgen. Hierzu ist bei den Vergaben der Hamburg Port Authority AöR und ihren Tochterunternehmen zwingend die Vergabeplattform www.vergabe.rib.de zu nutzen. Teilnahmeanträge in Papierform sind nicht mehr zulässig und müssen zwingend ausgeschlossen werden. Eine (kostenfreie) Registrierung auf der Plattform ist hierbei erforderlich. Teilnahmeanträge müssen über die Vergabeplattform elektronisch in Textform, elektronisch mit fortgeschrittener Signatur oder elektronisch mit qualifizierter Signatur zum vorgegebenen Termin eingereicht werden. Ein nicht form- oder fristgerecht übermittelter Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen. Es sind nur Teilnahmeanträge zur Öffnung zugelassen, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist elektronisch über die Vergabeplattform eingegangen sind. 5.) Bewerbergemeinschaften (BeGe) sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer BeGe zu begründen. Der Bewerberbogen ist für jedes Mitglied einer BeGe einzureichen, nicht jedoch für Nachunternehmer. Weitere Angaben, s. Kap.5 in den Informationen zum Bewerberbogen. 6.) Nachunternehmer: s. Kap.6 in den Informationen zum Bewerberbogen. 7.) Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem.Pkt.III.1) einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen gem.Pkt.III.1) kann vom Auftraggeber eine Übersetzung in deutscher Sprache nachgefordert werden. 8.) Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese über die Vergabe-Plattform oder mit Angabe der Vergabenummer per E-Mail an folgende Adresse zu richten: E-Mail: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de. Rechtzeitig beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Bewerbungsunterlagen werden in der nach § 16 Abs. 3 Nr. 1 SektVO vorgesehenen Frist vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt. Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind unter www.vergabe.rib.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. 9.) Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.1) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen. Hinweis: Bewertungskriterien gem. Pkt. III.1.4)/ gem. II.2.9) und Kapitel 10 der Informationen zum Bewerberbogen. 10.) Die gem. Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ist die max. vorgesehene Anzahl der Bewerber für die Überführung in das Verhandlungsverfahren (VV) erreicht und befinden sich zudem weitere Bewerber auf ranggleicher Position, wird die Anzahl der Teilnehmer für das VV dementsprechend erhöht. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Das weitere Verfahren wird im Kap.11 der Informationen zum Bewerberbogen beschrieben. Das sich dem Teilnahmewettbewerb anschließende Verhandlungsverfahren wird bei Bedarf in mehreren Schritten durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesucht wird der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen, der für die durch Vereisung aufzufahrenden Tunnelquerschläge die maßgeblichen Materialkennwerte für die anstehenden Böden ermittelt. Er konzipiert die hierfür notwendigen zusätzlichen Baugrunderkundungen an den Querschlagsstandorten in Abstimmung mit dem Geotechnischen Sachverständigen für den Tunnel. Der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen führt die notwendigen labortechnischen Vereisungsuntersuchungen an den zu diesem Zweck zu entnehmenden Bodenproben durch. Basierend auf den versuchstechnisch ermittelten Materialkennwerten führt er die thermischen Berechnungen und die Verformungsberechnungen durch und stellt die Bemessungsparameter für die Tragwerksplanung des Generalplaners zur Verfügung. Er plant die anlagentechnische Auslegung der Gefrieranlagen, Herstellung der Gefrierkörper mitsamt aller Betriebsmittel und baubetrieblichen Abläufe und Überwachungssysteme, in Abstimmung mit dem Generalplaner.
Gesucht wird der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen, der für die durch Vereisung aufzufahrenden Tunnelquerschläge die maßgeblichen Materialkennwerte für die anstehenden Böden ermittelt. Er konzipiert die hierfür notwendigen zusätzlichen Baugrunderkundungen an den Querschlagsstandorten in Abstimmung mit dem Geotechnischen Sachverständigen für den Tunnel. Der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen führt die notwendigen labortechnischen Vereisungsuntersuchungen an den zu diesem Zweck zu entnehmenden Bodenproben durch. Basierend auf den versuchstechnisch ermittelten Materialkennwerten führt er die thermischen Berechnungen und die Verformungsberechnungen durch und stellt die Bemessungsparameter für die Tragwerksplanung des Generalplaners zur Verfügung. Er plant die anlagentechnische Auslegung der Gefrieranlagen, Herstellung der Gefrierkörper mitsamt aller Betriebsmittel und baubetrieblichen Abläufe und Überwachungssysteme, in Abstimmung mit dem Generalplaner.
Der gesuchte Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen verfügt als leistungsfähiges Ingenieurbüro auf dem geotechnischen Spezialgebiet der Baugrundvereisung über mehrere Jahrzehnte lange Erfahrungen aus nationalen und internationalen Baumaßnahmen vergleichbarer Größenordnung im Tunnelbau. Er verfügt über einschlägige Kenntnisse der typischen geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse im Elbeurstromtal. Aufgrund der personellen Ausstattung ist der Fachgutachter in der Lage die beschriebenen Untersuchungen und Planungen für bis zu 6 Querschläge in einem Zeitraum von etwa15 Monaten zu erbringen.
Der gesuchte Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen verfügt als leistungsfähiges Ingenieurbüro auf dem geotechnischen Spezialgebiet der Baugrundvereisung über mehrere Jahrzehnte lange Erfahrungen aus nationalen und internationalen Baumaßnahmen vergleichbarer Größenordnung im Tunnelbau. Er verfügt über einschlägige Kenntnisse der typischen geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse im Elbeurstromtal. Aufgrund der personellen Ausstattung ist der Fachgutachter in der Lage die beschriebenen Untersuchungen und Planungen für bis zu 6 Querschläge in einem Zeitraum von etwa15 Monaten zu erbringen.
Die Auftragserteilung soll bis Ende 2022 erfolgen. Der Ausführungszeitraum ist von Januar 2023 bis etwa März 2024 geplant.
Relevante Projektunterlagen werden dem AN mit der Öffnung des Verhandlungsverfahrens digital über die Vergabeplattform (www.vergabe.rib.de) zur Verfügung gestellt.
!! ACHTUNG !!:
Anträge von Bewerbern, die mit den Generalplanerleistungen "Köhlbrandtunnel" bzw. mit den Planungsleistungen "Rückbau der Köhlbrandbrücke" beauftragt sind, können bei diesem Verfahren nicht berücksichtigt werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen (Kategorie A.5 gem. Bewerberbogen).
1.) Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen (Kategorie A.5 gem. Bewerberbogen).
2.) Bescheinigung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister (Kategorie A.8 gem. Bewerberbogen)
3.) Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB 2016 vorliegen (Kategorie A.9 gem. Bewerberbogen).
5.) Eigenerklärung EU-Sanktionen gegenüber Russland (Kategorie A.11 gem. Bewerberbogen)
6.) Erklärung zur Qualitätssicherung (Kategorie A.12, gem. Bewerberbogen)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei (variabel) abgeschlossenen Geschäftsjahre. (Kategorie D.1 gem. Bewerberbogen)
2.) Zahl der letzten drei (variabel) abgeschlossenen Geschäftsjahre jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen. (Kategorie D.3 gem. Bewerberbogen)
Mindeststandards:
zu Kategorie D.1:
Der Grundumsatz muss kumuliert mindestens 3 Mio € innerhalb von drei Jahren betragen.
(bei Bewerbergemeinschaften zählt der kumulierte Umsatz aller Mitglieder).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Referenzliste der wesentlichen in den letzten drei (variabel) Geschäftsjahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber. Hinweis: keine personenbezogenen Referenzen. (Kategorie E.8 gem. Bewerberbogen)
1.) Referenzliste der wesentlichen in den letzten drei (variabel) Geschäftsjahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber. Hinweis: keine personenbezogenen Referenzen. (Kategorie E.8 gem. Bewerberbogen)
Mindeststandards:
Es werden Referenzen zu den nachfolgenden Kompetenzbereichen gesucht:
- Kompetenzbereich 1: Vereisungsversuche im Labor
- Kompetenzbereich 2: Thermische Berechnungen und Verformungsberechnungen analytisch und numerisch
- Kompetenzbereich 3: Planung, Mitwirkung Vergabe, Fachgutachterliche Begleitung der Ausführung
Als Mindeststandard sind 5 Referenzen anzugeben, wobei alle Kompetenzbereiche abgedeckt sein müssen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 100% bewertet.
Die technische Leistungsfähigkeit ist anhand von Referenzprojekten des Büros nachzuweisen. Es werden keine personenbezogenen Referenzen bewertet. Der Bewerber hat die vorgegebenen Formblätter vollständig auszufüllen (siehe Anlage E.8 - es sind die blauen Kästchen auszufüllen). Ohne ausgefülltes Formblatt können Referenzprojekte nicht gewertet werden.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die technische Leistungsfähigkeit ist anhand von Referenzprojekten des Büros nachzuweisen. Es werden keine personenbezogenen Referenzen bewertet. Der Bewerber hat die vorgegebenen Formblätter vollständig auszufüllen (siehe Anlage E.8 - es sind die blauen Kästchen auszufüllen). Ohne ausgefülltes Formblatt können Referenzprojekte nicht gewertet werden.
(Detaillierte Erläuterungen siehe auch im Dokument "Informationen zum Bewerberbogen Kapitel 10)
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens)
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Werden erst in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren gefordert (2.Stufe des Vergabeverfahrens)
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in)
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die gemäß Rangreihenfolge am besten geeigneten Bewerber mit den höchsten Punktzahlen (max. 5) erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Vergaberecht, Zivilrecht und Forderungsmanagement
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs.3 Nr. 4 GWB 2016 nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Quelle: OJS 2022/S 145-416271 (2022-07-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-02-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m.
Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m.
Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m.
Der Köhlbrandtunnel als Ersatzbauwerkwerk für die Köhlbrandbrücke soll den Seitenarm Köhlbrand der Elbe an nahezu gleicher Stelle unterqueren. Der zentrale Bohrtunnel mit 2 Röhren mit einem Ausbruchdurchmesser von jeweils 15,50 m wird auf einer Strecke von 1.750 m mit Längsneigungen von 4% und einem Kurvenradius von 3.000 m aufgefahren. Am Tiefpunkt liegt die OK des Ausbruchs bei NHN-31,5 m, die Gewässersohle des Köhlbrands liegt hier bei NHN-17,4 m. Der Ausbau erfolgt einschalig mit Fertigteiltübbingen d=0,6 m.
Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Zwischen den Röhren werden 6 Querschläge als Notausgänge bergmännisch - voraussichtlich überwiegend - im Gefrierkörper aufgefahren. Die Querschläge sind mit Durchmessern von etwa Di = 3,3 m und 5,9 m sowie Ausbruchdurchmessern von etwa Da = 4,7 m und 7,3 m geplant.
Beauftragt wird der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen, der für die durch Vereisung aufzufahrenden Tunnelquerschläge die maßgeblichen Materialkennwerte für die anstehenden Böden ermittelt. Er konzipiert die hierfür notwendigen zusätzlichen Baugrunderkundungen an den Querschlagsstandorten in Abstimmung mit dem Geotechnischen Sachverständigen für den Tunnel. Der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen führt die notwendigen labortechnischen Vereisungsuntersuchungen an den zu diesem Zweck zu entnehmenden Bodenproben durch. Basierend auf den versuchstechnisch ermittelten Materialkennwerten führt er die thermischen Berechnungen und die Verformungsberechnungen durch und stellt die Bemessungsparameter für die Tragwerksplanung des Generalplaners zur Verfügung. Er plant die anlagentechnische Auslegung der Gefrieranlagen, Herstellung der Gefrierkörper mitsamt aller Betriebsmittel und baubetrieblichen Abläufe und Überwachungssysteme, in Abstimmung mit dem Generalplaner.
Beauftragt wird der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen, der für die durch Vereisung aufzufahrenden Tunnelquerschläge die maßgeblichen Materialkennwerte für die anstehenden Böden ermittelt. Er konzipiert die hierfür notwendigen zusätzlichen Baugrunderkundungen an den Querschlagsstandorten in Abstimmung mit dem Geotechnischen Sachverständigen für den Tunnel. Der Geotechnische Fachgutachter Vereisungsuntersuchungen führt die notwendigen labortechnischen Vereisungsuntersuchungen an den zu diesem Zweck zu entnehmenden Bodenproben durch. Basierend auf den versuchstechnisch ermittelten Materialkennwerten führt er die thermischen Berechnungen und die Verformungsberechnungen durch und stellt die Bemessungsparameter für die Tragwerksplanung des Generalplaners zur Verfügung. Er plant die anlagentechnische Auslegung der Gefrieranlagen, Herstellung der Gefrierkörper mitsamt aller Betriebsmittel und baubetrieblichen Abläufe und Überwachungssysteme, in Abstimmung mit dem Generalplaner.