Neubau Kinderklinikum (EKiZ) und Wirtschaftshof - Klinikum Nürnberg Süd

Klinikum Nürnberg

Rohbauarbeiten

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-01-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-11-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-11-22 Auftragsbekanntmachung
2022-11-28 Ergänzende Angaben
2022-12-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-12-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-11-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Referenznummer: H_109.01
Kurze Beschreibung: Rohbauarbeiten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Rohbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Nürnberg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Nürnberg
Postanschrift: Professor-Ernst-Nathan-Straße 1
Postleitzahl: 90419
Postort: Nürnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-nuernberg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@klinikum-nuernberg.de 📧
Telefon: +49 9113983196 📞
Fax: +49 9113983141 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/60D1E053-5EBA-4E23-9A97-F13051A6C86D 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/60D1E053-5EBA-4E23-9A97-F13051A6C86D 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-22 📅
Einreichungsfrist: 2023-01-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-11-25 📅
Datum des Beginns: 2023-04-17 📅
Datum des Endes: 2026-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 228-653988
ABl. S-Ausgabe: 228
Zusätzliche Informationen
Hauptmassen Bodenmaterial lösen & laden, Homogenbereich 1-3: 10.375 m³ Bodenmaterial lösen & laden, Homogenbereich 4: 2.382 m³ Rohrgraben für Grundleitungen ausheben, HB 1-3: 1.625 m³ Kies-Sand-Gemisch liefern, unterhalb v. Bodenplatten einbauen/verdichten: 6.785 m³ Schalung Wand - Innen & Schacht: 21.180 m² Schalung Wand - Außen: 20.400 m² Schalung Stützen: 3.918 m² Schalung Decken: 31.791 m² Schalung Unter- Überzüge: 2.475 m² Schalung Winkelstützwände: 2.096 m² Fundamente Beton: 2.650 m³ Wände, Innen, Beton d = 0,15 m - 0,3 m: 10.243 m² Wände, Außen, Beton d = 0,25 m - 0,4 m: 8.813 m² Stützen, Innen: 2.257 m Unter- Überzüge, Beton: 1.870 m Decken, Beton, d = 0,2 m - 0,38 m: 32.250 m² Elementdecken: 2.250 m² Attiken, h = 0,6 m - 1,0 m: 1.151 m Winkelstützwand, Beton, 0,3 m - 0,5 m: 857 m² Betonfertigteile - Wartungsbalkone: 1.350 m Betonstahl: 3.690 Tonnen HLS Abwasserleitung aus PE-Rohr, heißwasserbeständig, DN/OD 110: 782 m Einstieg-/Kontrollschacht aus PE, d = 940mm, Gesamthöhe außen = ca. 500-2000mm: 7 Stk Stauraumkanal mit Einlauf/Auslauf, Betongüte C40/50, XA2, DN 2000, Länge = 20m: 2 Stk Abwasserkanal PP für Mischwasser, DN 100 – DN 150: 709 m Druckrohr PE100 TW DN/OD160: 580 m Fundamenterder aus feuerverzinktem Stahl: 11.000 m
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rohbauarbeiten für die Baumaßnahme "Neubau eines Kinderklinikums (Eltern-Kind-Zentrum EKiZ) und Wirtschaftshof" am Klinikum Nürnberg, Standort Süd mit Aushubarbeiten, HLS- und ELT-Grundleitungen.
Zusätzliche Informationen:
Hauptmassen
Bodenmaterial lösen & laden, Homogenbereich 1-3: 10.375 m³
Bodenmaterial lösen & laden, Homogenbereich 4: 2.382 m³
Rohrgraben für Grundleitungen ausheben, HB 1-3: 1.625 m³
Kies-Sand-Gemisch liefern, unterhalb v. Bodenplatten einbauen/verdichten: 6.785 m³
Schalung Wand - Innen & Schacht: 21.180 m²
Schalung Wand - Außen: 20.400 m²
Schalung Stützen: 3.918 m²
Schalung Decken: 31.791 m²
Schalung Unter- Überzüge: 2.475 m²
Schalung Winkelstützwände: 2.096 m²
Fundamente Beton: 2.650 m³
Wände, Innen, Beton d = 0,15 m - 0,3 m: 10.243 m²
Wände, Außen, Beton d = 0,25 m - 0,4 m: 8.813 m²
Stützen, Innen: 2.257 m
Unter- Überzüge, Beton: 1.870 m
Decken, Beton, d = 0,2 m - 0,38 m: 32.250 m²
Elementdecken: 2.250 m²
Attiken, h = 0,6 m - 1,0 m: 1.151 m
Winkelstützwand, Beton, 0,3 m - 0,5 m: 857 m²
Betonfertigteile - Wartungsbalkone: 1.350 m
Betonstahl: 3.690 Tonnen
HLS
Abwasserleitung aus PE-Rohr, heißwasserbeständig, DN/OD 110: 782 m
Einstieg-/Kontrollschacht aus PE, d = 940mm, Gesamthöhe außen = ca. 500-2000mm: 7 Stk
Stauraumkanal mit Einlauf/Auslauf, Betongüte C40/50, XA2, DN 2000, Länge = 20m: 2 Stk
Abwasserkanal PP für Mischwasser, DN 100 – DN 150: 709 m
Druckrohr PE100 TW DN/OD160: 580 m
Fundamenterder aus feuerverzinktem Stahl: 11.000 m
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis über Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und/oder Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.
Eigenerklärung zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen, insbesondere Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) oder Eintrag in ein Präqualifikationsverzeichnis.
Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit der Umsatz Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
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Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
Eigenerklärung zur Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen.
Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber vor Erteilung des Zuschlags das Bestehen einer Betriebs- Haftpflichtversicherung nachzuweisen. Die Deckungssummen pro Schadensfall betragen, soweit im Rahmen der Ausschreibung nichts anderes vorgegeben wurde,
- mindestens € 10 Mio., 2fach maximiert, oder € 5 Mio., 3fach maximiert pauschal für Personen- und Sachschäden inkl. Umwelthaftung und
- € 100.000,00 für Vermögensschäden.
Für Bearbeitungsschäden und Mängelfolgeschäden hat der Auftragnehmer entsprechend seines Gewerkes und seines Auftragsumfanges ausreichend bemessene Versicherungssummen abzuschließen, mindestens jedoch mit einer Summe von € 500.000,00 je Schadenart pro Schaden.
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Mindeststandards:
Geforderter Mindestumsatz ist 46 Mio. € netto pro Jahr für vergleichbare Bauleistungen.
Der Auftragnehmer hat vor Erteilung des Zuschlags mittels rechtsverbindlich unterzeichneter Beitrittserklärung zur Bauwesenversicherung des Auftraggebers zum Bauvorhaben Eltern-Kind-Zentrum am Klinikum Nürnberg Süd der Bauwesenversicherung beizutreten.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eigenerklärung, dass für die Ausführung der Leistungen die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Eigenerklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt.
Mindeststandards:
Angaben über die Ausführung von mindestens 2 Referenzleistungen zu vergleichbaren Objekten in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-01-18 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.klinikum-nuernberg.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/60D1E053-5EBA-4E23-9A97-F13051A6C86D 🌏
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Formblatt 225a steht den Bietern am 24.11.2022 über die eVergabeplattform zur Verfügung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2022/S 228-653988 (2022-11-22)
Ergänzende Angaben (2022-11-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Erdbewegungsarbeiten 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-11-28 📅
Einreichungsfrist: 2023-12-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 233-672953
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 228-653988
ABl. S-Ausgabe: 233
Zusätzliche Informationen
Sehr geehrte Damen und Herren,leider ist uns ein Fehler bei der Fristenberechnung unterlaufen. Wir bitte um Beachtung der neuen Termine.Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.Mit freundlichen GrüßenKlinikum NürnbergVergabestelle

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: www.klinikum-nuernberg.de 🌏
Quelle: OJS 2022/S 233-672953 (2022-11-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Nürnberg, Kommunalunternehmen - Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Prof.-Ernst-Nathan-Str.1

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 238-682141
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren muss gemäß §17 EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A aufgehoben werden. Begründung: Die bisherige Zulassung von Nebenangeboten hat sich aufgrund der Komplexität der Ausschreibung als schwer kalkulierbares Wagnis für die Bieter erwiesen. Zudem müssen die Vergabeunterlagen an verschiedenen Stellen inhaltlich geändert werden. Es ist beabsichtigt, die geänderten Vergabeunterlagen in Kürze unter der Auftragsnummer H_109.02 zu veröffentlichen.
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Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalunternehmen - Anstalt des öffentlichen Rechts
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle Kh/VD-2/E

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren muss gemäß §17 EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A aufgehoben werden.
Begründung: Die bisherige Zulassung von Nebenangeboten hat sich aufgrund der Komplexität der Ausschreibung als schwer kalkulierbares Wagnis für die Bieter erwiesen. Zudem müssen die Vergabeunterlagen an verschiedenen Stellen inhaltlich geändert werden.
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Es ist beabsichtigt, die geänderten Vergabeunterlagen in Kürze unter der Auftragsnummer H_109.02 zu veröffentlichen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Internetadresse: www.regierung.mittelfranken.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 135 GWB regelt: "(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber (1.) gegen § 134 verstoßen hat oder (2.) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen."
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Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in der Bundesrepublik Deutschland hat einen Empfangsbevollmächtigten in der Bundesrepublik Deutschland zu benennen. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten nennen. Der Antrag ist u.a. dann unzulässig, soweit
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(1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Vgl. außerdem § 134 GWB.
Quelle: OJS 2022/S 238-682141 (2022-12-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-05)
Referenz
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 238-685262
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren muss gemäß §17 EU Abs. 1 Nr. 2 VOB/A aufgehoben werden. Begründung: Die bisherige Zulassung von Nebenangeboten hat sich aufgrund der Komplexität der Ausschreibung als schwer kalkulierbares Wagnis für die Bieter erwiesen.Zudem müssen die Vergabeunterlagen an verschiedenen Stellen inhaltlich geändert werden.Es ist beabsichtigt, die geänderten Vergabeunterlagen in Kürze unter der Auftragsnummer H_109.02 zu veröffentlichen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2022/S 238-685262 (2022-12-05)