Projektbüros der Autobahn GmbH

Die Autobahn GmbH des Bundes

Gegenstand des Vergabeverfahrens "Projektbüros der Autobahn GmbH" ist die Ausschreibung von Dienstleistungen zur Projektsteuerung und Koordination sowie Unterstützung des Auftraggebers bei der Umsetzung der nachfolgenden Projekte:
-Los 1: Projektbüro Verkehrszentralenverbund der Autobahn GmbH und
-Los 2: Projektbüro Korridormanagement der Autobahn GmbH.
Im Rahmen von Los 1 werden neben Dienstleistung auch Userlizenzen für ein Projektmanagement-Tool beschafft. Näheres zu den Losen bzw. Projekten ist II.2.4) der Bekanntmachung zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-05-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-04-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-04-07 Auftragsbekanntmachung
2022-12-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2022-04-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Referenznummer: 2022-Pb
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens "Projektbüros der Autobahn GmbH" ist die Ausschreibung von Dienstleistungen zur Projektsteuerung und Koordination sowie Unterstützung des Auftraggebers bei der Umsetzung der nachfolgenden Projekte: -Los 1: Projektbüro Verkehrszentralenverbund der Autobahn GmbH und -Los 2: Projektbüro Korridormanagement der Autobahn GmbH. Im Rahmen von Los 1 werden neben Dienstleistung auch Userlizenzen für ein Projektmanagement-Tool beschafft. Näheres zu den Losen bzw. Projekten ist II.2.4) der Bekanntmachung zu entnehmen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in Verbindung mit Software 📦
Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Heidestraße 15
Postleitzahl: 10557
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.autobahn.de 🌏
E-Mail: adb_e21x-projektbuero@kbk-anwaelte.de 📧
Telefon: +49 5116766930 📞
Fax: +49 51167669322 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4WRUP8/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4WRUP8 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-04-07 📅
Einreichungsfrist: 2022-05-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 072-192700
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.5. / II.2.6.) : Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 1 maximal bis 15.000 Personentage über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Für die Lizenzen des Projektmanagement-Tools gilt gesondert, dass maximal 450 Userlizenzen über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abgerufen werden können (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens "Projektbüros der Autobahn GmbH" ist die Ausschreibung von Dienstleistungen zur Projektsteuerung und Koordination sowie Unterstützung des Auftraggebers bei der Umsetzung der nachfolgenden Projekte:
-Los 1: Projektbüro Verkehrszentralenverbund der Autobahn GmbH und
-Los 2: Projektbüro Korridormanagement der Autobahn GmbH.
Im Rahmen von Los 1 werden neben Dienstleistung auch Userlizenzen für ein Projektmanagement-Tool beschafft. Näheres zu den Losen bzw. Projekten ist II.2.4) der Bekanntmachung zu entnehmen.
Geschätzter Gesamtwert: 7 600 000 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Projektbüro Verkehrszentralenverbund der Autobahn GmbH
Losnummer: Los 1
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Projekts E21X: Hard- und Softwareerweiterung der Verkehrszentrale Deutschland (VZD) am Standort Frankfurt am Main wird eine moderne und zukunftsfähige Systemarchitektur entwickelt, die die Verkehrszentrale bei ihrer Aufgabe unterstützt, den Verkehr auf den Autobahnen der Metropolregion Rhein-Main sowie den ihr zugeordneten Autobahn-Korridoren effektiv und nachhaltig zu steuern.
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Die hierbei entwickelte Systemarchitektur soll in den kommenden Jahren insgesamt acht weiteren regionalen Verkehrszentralen (VZn) der Autobahn GmbH des Bundes (AdB; Autobahn GmbH) deutschlandweit zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist hierbei die Homogenisierung der Architekturen und Verkehrssteuerungsprozesse sowie die Vernetzung der Verkehrszentralen untereinander, als Basis für ein optimales, zukunftsorientiert aufgestelltes Verkehrsmanagement auf Deutschlands Autobahnen. Der Zielzustand der vernetzten, homogenisiert aufgestellten Verkehrszentralen wird als "Verkehrszentralenverbund" bezeichnet.
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Zur Erreichung dieses Ziels sowie zur Begleitung des dafür erforderlichen Transformationsprozesses beschafft der Auftraggeber (AG) im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung folgende Leistungen:
- Unterstützung des AGs in seiner Rolle des Projektleiters durch professionelles und proaktives Projektmanagement und Übernahme der gesamten Projektsteuerung des Vorhabens. (AP 100)
- Begleitung des gesamten IT-technischen Aufbauprozesses von der Bestandsanalyse bis hin zur Inbetriebnahme von Systemarchitekturen und Fachanwendungen im Rahmen der IT-technischen Beratung (AP 200)
- Begleitung des Vorhabens durch ein professionelles Change-Management (Veränderungsmanagement in den Organisationseinheiten) (AP 300).
- Beschaffung von Lizenzen für ein geeignetes Projektmanagement-Tool, die Einrichtung von unterschiedlichen Projekten sowie den Betrieb des Tools (AP 400). - Der AN übernimmt die Einrichtung des Tools für die verschiedenen Projekte, das Nutzer- und Lizenzmanagement, die Migration der Bestandsdaten sowie User-Help-Desk (First-Level) und regelmäßige Produktupdates. Die überlassenen Lizenzen können sowohl Mitarbeitern der eignen Organisationseinheit als auch externen zur Verfügung gestellt werden. Die Userlizenzen können auch für andere Projekte als die hier beschriebenen Projekte genutzt werden.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 7 000 000 EUR 💰
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von 24 Monaten und verlängert sich sechs Mal einseitig um weitere 12 Monate, sofern nicht der Auftraggeber der Verlängerung sechs Monate vor Ende der jeweiligen Laufzeit widerspricht. Für den Fall der Verzögerung der Folgebeschaffung verlängert sich die Rahmenvereinbarung zusätzlich um weitere 12 Monate.
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Beschreibung der Optionen:
Sechsmalige Verlängerung um jeweils 12 Monate. Für den Fall der Verzögerung der Folgebeschaffung verlängert sich die Rahmenvereinbarung zusätzlich um weitere 12 Monate.
Zusätzliche Informationen:
Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.5. / II.2.6.) : Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 1 maximal bis 15.000 Personentage über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Für die Lizenzen des Projektmanagement-Tools gilt gesondert, dass maximal 450 Userlizenzen über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abgerufen werden können (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
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Bezeichnung des Loses: Projektbüro Korridormanagement der Autobahn GmbH
Losnummer: Los 2
Kurze Beschreibung:
Mit dem Übergang der Zuständigkeiten für das gesamte deutsche Autobahnnetz auf die Autobahn GmbH des Bundes (die Autobahn GmbH) ergibt sich die Möglichkeit, Verkehrslenkung und Verkehrssteuerung deutschlandweit zu vernetzen und koordiniert aus einer Hand zu optimieren. Mit der Initiative für ein Korridormanagement auf Autobahnen wurden die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für ein effizientes deutschlandweites und in weiteren Schritten grenzüberschreitendes Verkehrsmanagement geschaffen. Im Mittelpunkt der neuen, koordinierten Zusammenarbeit stehen die wichtigen Autobahnkorridore zwischen den großen Wirtschafts- und Metropolregionen in Deutschland sowie entlang der transeuropäischen Achsen in den Nachbarländern.
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Das Korridormanagement zielt darauf ab, die Verfügbarkeit dieser Verkehrsbeziehungen zu erhöhen und damit das Autobahnnetz dem Nutzer als leistungsfähiges und verlässliches Angebot zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht durch eine optimale Abstimmung planbarer Maßnahmen wie Baustellen sowie - im Fall von Störungen - durch eine intelligente dynamische Verkehrslenkung auf Alternativrouten.
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Für das Korridormanagement wurden sieben Autobahnkorridore definiert, die die Wirtschafts- und Metropolregionen in Deutschland verbinden. Anknüpfungspunkt waren dabei die Erkenntnisse und Erfahrungen der Länderübergreifende Initiative für strategische Anwendungen im Verkehrsmanagement/ auf Verkehrskorridoren (LISA).
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Aufgabe des Auftragnehmers (AN) ist die Steuerung des Projekts, welches sich in zwei Teilprojekte unterteilt. Die Schwerpunkte liegen dabei (1. Teilprojekt) in dem nationalen stufenweisen Aufbau und somit in der Einführung des kooperativen Netzmanagements sowie der entsprechenden Netzmanagementanwendung in den nationalen Autobahnkorridoren. Wohingegen das Korridormanagement in den transeuropäischen Korridoren (2. Teilprojekt) vorrangig die Strategieabstimmungen zwischen den beteiligten Niederlassungen des AG und Verkehrszentralen in den Nachbarländern sowie deren Dokumentation und Umsetzung vorsieht.
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Zu den Projektsteuerungsaufgaben gehört in erster Linie die Verantwortung für die Einhaltung der Projektziele in Bezug auf Qualität, Zeit und Budget sowie die Durchführung aller Maßnahmen, die auf die Einhaltung der vorab gesetzten Projektziele hinwirken. Zudem liegt die Begleitung der erforderlichen Abstimmungen zur Strategieplanung zwischen den beteiligten Niederlassungen der Autobahn GmbH sowie z.
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T. auch mit den beteiligten Verkehrszentralen in den Nachbarländern im Verantwortungsbereich des AN. Des Weiteren ist das gesamte Projekt durch den AN auch fachlich zu betreuen, um den AG in seinem Sinne zu vertreten, bei den Diskussionen sprachfähig zu sein und bei Bedarf eigene Anregungen einbringen zu können.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 600 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von 24 Monaten und verlängert sich zwei Mal um weitere 12 Monate, sofern nicht der Auftraggeber der Verlängerung sechs Monate vor Ende der jeweiligen Laufzeit widerspricht. Für den Fall der Verzögerung der Folgebeschaffung verlängert sich die Rahmenvereinbarung zusätzlich um weitere 12 Monate.
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Beschreibung der Optionen:
Zweimalige Verlängerung um jeweils 12 Monate. Für den Fall der Verzögerung der Folgebeschaffung verlängert sich die Rahmenvereinbarung zusätzlich um weitere 12 Monate.
Zusätzliche Informationen:
Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.5. / II.2.6.): Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 2 maximal bis 1.200 Personentage über die gesamte mögliche Laufzeit von 4 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neben der Verkehrszentrale Deutschland - Standort Frankfurt am Main sind Leistungen in weiteren Niederlassungen deutschlandweit, wie zum Beispiel VZ Nürnberg-Fischbach, VZ München-Freimann, VZ Hamburg, VZ Berlin, VZ Hannover, VZ Halle-Peißen, VZ Leverkusen und VZ Stuttgart, zu erbringen.
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Neben der Verkehrszentrale Deutschland werden Leistungen deutschlandweit sowie europaweit in weiteren Verkehrszentralen der Autobahn GmbH sowie in Verkehrszentralen der europäischen Nachbarländer erbracht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft sowie jeder im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer
- eine Eigenerklärung gem. §§ 1, 29 HGB,
- eine Vertraulichkeitserklärung,
- eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB und
- eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 124 Abs. 1 GWB vorzulegen.
Die abzugebenden Erklärungen sind für das Los 1 in dem Dokument T01_Los1_Pb_Teilnahmeantrag und für das Los 2 in dem Dokument T03_Los2_Pb_Teilnahmeantrag enthalten und
dort konkretisiert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jeder im Falle einer Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer den Netto-Umsatz für die Geschäftsjahre 2019, 2020 und 2021 unter Verwendung für Los 1 des Dokuments T01_Los1_Pb_Teilnahmeantrag / für Los 2 des Dokuments T03_Los2_Pb_Teilnahmeantrag anzugeben.
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Für Los 1 gilt: Der Durchschnittsumsatz des Unternehmens, das mit der Leistungserbringung betraut sein wird, muss für die Geschäftsjahre 2019, 2020 und 2021 mindestens 500.000 EUR netto betragen.(Mindestanforderung)
Mindeststandards:
Für Los 1 gilt: Der Durchschnittsumsatz des Unternehmens, das mit der Leistungserbringung betraut sein wird, muss für die Geschäftsjahre 2019, 2020 und 2021 mindestens 500.000 EUR netto betragen.(Mindestanforderung)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jeder im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer Eigenerklärungen zu
Referenzproiekten (Allgemeine Projektangaben, Projektzeitraum, Angaben zum Leistungsgegenstand und -umfang, Mitwirkung des Bewerbers, Ansprechpartner des Referenzkunden) nach Maßgabe für Los 1 des Dokuments T02_Los1_Pb_Referenzbogen bzw. für Los 2 des Dokuments T04_Los2_Pb_Referenzbogen abzugeben.
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Los 1: Es sind drei oder mehr Referenzprojekte einzureichen. Hierzu ist das Formular T02_Los1_Pb_Referenzbogen zu verwenden. Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzprojekte, die sämtliche folgenden Anforderungen erfüllen:
a) Pro Auftraggeber ist nur ein Referenzprojekt berücksichtigungsfähig. Die eingereichten Referenzprojekte müssen für unterschiedliche Auftraggeber erbracht worden sein.
b) Das Ende des jeweiligen Erfahrungsprojektes darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen, d.h. nicht vor Januar 2019 abgeschlossen worden sein.
c) Das Bewerberunternehmen hat das Referenzprojekt gesteuert oder die Projektdurchführung fachlich und inhaltlich unterstützt.
d) Im Rahmen der Projektsteuerung wurden verschiedene Standorte koordiniert.
e) Gegenstand des Referenzprojektes war ein IT-Infrastrukturprojekt^1.
f) Gegenstand des Referenzprojekts waren IT-Beratungsleistungen.
g) Das Referenzprojekt hatte einen Mindestauftragswert von 300.000 EUR netto bezogen auf die Gesamtprojektlaufzeit.
^1Unter einem IT-Infrastrukturprojekt ist ein Projekt zum Aufbau und zur Erweiterung von Hardware und Software durch entsprechende Netzwerkkomponenten an unterschiedlichen Arbeitsplätzen zu verstehen.
Referenzprojekte, die nicht kumulativ die vorstehend unter a) bis g) genannten Anforderungen erfüllen, gehen mit 0 Punkten in die nachfolgend dargestellte Wertung ein. Werden nur zwei Referenzprojekte benannt, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Wertung ein.
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Die berücksichtigungsfähigen Referenzprojekte werden für Los 1 jeweils nach dem folgenden Bewertungsschema bewertet:
1. Das Referenzprojekt umfasste mindestens 20 beteiligte Personen (natürliche Personen) an verschiedenen geografischen Standorten. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
2. Im Referenzprojekt hat der Bewerber ein Projektmanagement-Tool für die Projektsteuerungsaufgaben eingesetzt.
Unter einem Projektmanagement-Tool ist eine Software-Anwendung zur Unterstützung der Durchführung von Aufgaben des Projektmanagements zu verstehen. Dieses Tool beinhaltet mindestens eine Dokumentenablage, die Möglichkeit zur Zuordnung von Aufgaben an Projektbeteiligte und die Erstellung von visualisierten Projektplänen. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
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3. Das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber (§ 99 GWB) erbracht. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
4. Das referenzierte IT-Infrastrukturprojekt wurde im Bereich des Verkehrswesens durchgeführt. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
5. Das Referenzprojekt hatte eine Serviceorientierte Architektur (SOA^2) zum Gegenstand. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
6. Im Referenzprojekt hat der Bewerber ein Betriebskonzept nach ITIL mind. V4 erarbeitet. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
7. Im Referenzprojekt hat der Bewerber das IT-Sicherheitskonzept für eine kritische Infrastruktur (KritisV) nach BSI IT Grundschutz (BSI Standards 200-1, 200-2 und 200-3) erstellt oder auditiert. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
8. Das Referenzprojekt hatte einen Auftragswert von mindestens 700.000 EUR netto bezogen auf die Gesamtprojektlaufzeit. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
Die Vergabestelle wählt die drei geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach dem arithmetischen Mittelwert der vorgenannten Bewertungspunkte über alle Anforderungen in allen nachgewiesenen Referenzprojekten aus. Maximal können somit 5 Punkte erreicht werden. Weist ein Bewerber weniger als drei Referenzprojekte nach, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Ermittlung des arithmetischen Mittelwertes ein.
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Los 2: Es sind min. drei Referenzprojekte von zwei unterschiedlichen Auftraggebern aus dem Zeitraum seit Januar 2017 zu benennen. Hierzu ist das Formular T04_Los2_Pb_Referenzbogen zu verwenden.
Als Referenzprojekt berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Projekte, die eine Projektlaufzeit von mindestens 12 Monaten aufweisen und die folgenden Anforderungen erfüllen:
a) Gegenstand des Referenzprojektes war Verkehrsmanagement (d.h. die Vernetzung und/oder Koordination der Verkehrslenkung und Verkehrssteuerung) und
b) das Bewerberunternehmen hat das Referenzprojekt gesteuert oder die Projektdurchführung fachlich und inhaltlich unterstützt
Nicht berücksichtigungsfähige Projekte gehen mit 0 Punkten in die Wertung ein. Wurden alle drei Referenzprojekte für den selben Auftraggeber erbracht, geht das dritte Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Wertung ein. Werden nur zwei Referenzprojekte benannt, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Wertung ein.
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Die berücksichtigungsfähigen Referenzprojekte werden für Los 2 jeweils nach dem folgenden Bewertungsschema bewertet:
1. Gegenstand des Referenzprojektes waren Bundesfernstraßen im Sinne des § 1 Bundesfernstraßengesetzes oder entsprechende Straßen in einem Mitgliedstaat der EU. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
2. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber die Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Körperschaften (bspw. Städte, Kommunen, Bundes- oder Landesbehörden, Öffentlicher Verkehr (ÖV)-Unternehmen) bei der Strategieplanung und -abstimmung im Verkehrsmanagement gemäß dem FGSV-Papier Nr. 381 "Hinweise zur Strategieentwicklung im dynamischen Verkehrsmanagement" betreut. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
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3. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber Verkehrsmanagementstrategien gemäß dem FGSV-Papier Nr. 381 "Hinweise zur Strategieentwicklung im dynamischen Verkehrsmanagement"
a. eigenständig entwickelt und umgesetzt oder
b. den [in Dokument T04] unter I.4 benannten Auftraggeber in verantwortlicher Rolle bei der Entwicklung und/oder der Umsetzung unterstützt. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
4. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber bei der Erstellung der fachlichen Dokumentation (bspw. Veröffentlichungen, Hinweispapieren, Regelwerke) zum Thema zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement in verantwortlicher Rolle mitgewirkt. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
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Mindeststandards:
Für Los 1 und Los 2 gilt: Bewerber, die nicht mindestens ein berücksichtigungsfähiges Referenzprojekt nachweisen können, werden als ungeeignet vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderung).
Berücksichtigungsfähig sind im Los 1 ausschließlich Referenzprojekte, die sämtliche folgenden Anforderungen erfüllen:
a) Pro Auftraggeber ist nur ein Referenzprojekt berücksichtigungsfähig. Die eingereichten Referenzprojekte müssen für unterschiedliche Auftraggeber erbracht worden sein.
b) Das Ende des jeweiligen Erfahrungsprojektes darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen, d.h. nicht vor Januar 2019 abgeschlossen worden sein.
c) Das Bewerberunternehmen hat das Referenzprojekt gesteuert oder die Projektdurch-füh-rung fachlich und inhaltlich unterstützt.
d) Im Rahmen der Projektsteuerung wurden verschiedene Standorte koordiniert.
e) Gegenstand des Referenzprojektes war ein IT-Infrastrukturprojekt^1.
f) Gegenstand des Referenzprojekts waren IT-Beratungsleistungen.
g) Das Referenzprojekt hatte einen Mindestauftragswert von 300.000 EUR netto bezogen auf die Gesamtprojektlaufzeit.
^1Unter einem IT-Infrastrukturprojekt ist ein Projekt zum Aufbau und zur Erweiterung von Hardware und Software durch entsprechende Netzwerkkomponenten an unterschiedlichen Arbeitsplätzen zu verstehen.
Als Referenzprojekt im Los 2 berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Projekte, die eine Projektlaufzeit von mindestens 12 Monaten aufweisen und die folgenden Anforderungen erfüllen:
a) Gegenstand des Referenzprojektes war Verkehrsmanagement (d.h. die Vernetzung und/oder Koordination der Verkehrslenkung und Verkehrssteuerung) und
b) das Bewerberunternehmen hat das Referenzprojekt gesteuert oder die Projektdurchführung fachlich und inhaltlich unterstützt
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Verpflichtung nach MiLoG nach Maßgabe der Vergabeunterlagen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Es werden von allen geeigneten Bewerbern maximal 3 Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern im Teilnahmewettbewerb mehr als drei Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt die Auswahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand der aus den Referenzprojekten ersichtlichen Erfahrungen der Bewerber mit Bezug zum Ausschreibungsgegenstand. Es sind drei oder mehr Referenzprojekte einzureichen. In die Auswahlentscheidung gehen ausschließlich berücksichtigungsfähige Referenzprojekte (dazu III.1.3)) ein.
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Bzgl. Los 1 wird die Bewertung und Gewichtung der Angaben im Formular Referenzprojekte (Anlage zum T01_Los1_Pb_Teilnahmeantrag) wie folgt bestimmt:
1. Das Referenzprojekt umfasste mindestens 20 beteiligte Personen (natürliche Personen) an verschiedenen geografischen Standorten. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
2. Im Referenzprojekt hat der Bewerber ein Projektmanagement-Tool für die Projektsteuerungsaufgaben eingesetzt.
Unter einem Projektmanagement-Tool ist eine Software-Anwendung zur Unterstützung der Durchführung von Aufgaben des Projektmanagements zu verstehen. Dieses Tool beinhaltet mindestens eine Dokumentenablage, die Möglichkeit zur Zuordnung von Aufgaben an Projektbeteiligte und die Erstellung von visualisierten Projektplänen. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
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3. Das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber (§ 99 GWB) erbracht. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
4. Das referenzierte IT-Infrastrukturprojekt wurde im Bereich des Verkehrswesens durchgeführt. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
5. Das Referenzprojekt hatte eine Serviceorientierte Architektur (SOA^2) zum Gegenstand. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
6. Im Referenzprojekt hat der Bewerber ein Betriebskonzept nach ITIL mind. V4 erarbeitet. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
7. Im Referenzprojekt hat der Bewerber das IT-Sicherheitskonzept für eine kritische Infrastruktur (KritisV) nach BSI IT Grundschutz (BSI Standards 200-1, 200-2 und 200-3) erstellt oder auditiert. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
8. Das Referenzprojekt hatte einen Auftragswert von mindestens 700.000 EUR netto bezogen auf die Gesamtprojektlaufzeit. (Ja=5 Punkte; Nein= 0 Punkte)
Die Vergabestelle wählt die drei geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach dem arithmetischen Mittelwert der vorgenannten Bewertungspunkte über alle Anforderungen in allen nachgewiesenen Referenzprojekten aus. Maximal können somit 5 Punkte erreicht werden. Weist ein Bewerber weniger als drei Referenzprojekte nach, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Ermittlung des arithmetischen Mittelwertes ein.
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Die 3 Unternehmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl im Teilnahmewettbewerb werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Es werden von allen geeigneten Bewerbern maximal 3 Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern im Teilnahmewettbewerb mehr als drei Bewerber ihre Eignung nachgewiesen haben, erfolgt die Auswahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, anhand der aus den Referenzprojekten ersichtlichen Erfahrungen der Bewerber mit Bezug zum Ausschreibungsgegenstand. Es sind min. drei Referenzprojekte für mindestens zwei unterschiedliche Auftraggeber aus dem Zeitraum seit 2017 zu benennen. In die Auswahlentscheidung gehen ausschließlich berücksichtigungsfähige Referenzprojekte (dazu III.1.3)) ein.
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Die Bewertung und Gewichtung der Angaben im Formular Referenzprojekte (Anlage zum T03_Los2_Pb_Teilnahmeantrag) lautet wie folgt:
1. Gegenstand des Referenzprojektes waren Bundesfernstraßen im Sinne des § 1 Bundesfernstraßengesetzes oder entsprechende Straßen in einem Mitgliedstaat der EU. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
2. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber die Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Körperschaften (bspw. Städte, Kommunen, Bundes- oder Landesbehörden, Öffentlicher Verkehr (ÖV)-Unternehmen) bei der Strategieplanung und -abstimmung im Verkehrsmanagement gemäß dem FGSV-Papier Nr. 381 "Hinweise zur Strategieentwicklung im dynamischen Verkehrsmanagement" betreut. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
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3. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber Verkehrsmanagementstrategien gemäß dem FGSV-Papier Nr. 381 "Hinweise zur Strategieentwicklung im dynamischen Verkehrsmanagement"
a. eigenständig entwickelt und umgesetzt oder
b. den [in Dokument T04] unter I.4 benannten Auftraggeber in verantwortlicher Rolle bei der Entwicklung und/oder der Umsetzung unterstützt. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
4. Im Rahmen des hier benannten Referenzprojektes hat der Bewerber bei der Erstellung der fachlichen Dokumentation (bspw. Veröffentlichungen, Hinweispapieren, Regelwerke) zum Thema zuständigkeitsübergreifendes Verkehrsmanagement in verantwortlicher Rolle mitgewirkt. (Ja = 5 Punkte/Nein = 0 Punkte)
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Begründung für die Rahmenvereinbarung:
Los 1: Die reguläre Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 24 Monate. Sofern der Auftraggeber der Verlängerung nicht widerspricht, kann diese 6 Mal um 12 Monate, sowie Im Falle der Verzögerung der Folgebeschaffung ein weitere 12 Monate verlängert werden. Die Maximallaufzeit von 9 Jahren übersteigt die grds. Höchstlaufzeit von 4 Jahren gem. § 21 Abs. 6 VgV. Allerdings liegt ein begründeter Sonderfall gem. § 21 Abs. 6 VgV vor: Wegen des hohen Aufwandes für die Einarbeitung des Auftragnehmers ist es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geboten, für den Vertrag eine längere Vertragslaufzeit vorzusehen, die eine Begleitung der Umsetzung des Projekts aller Verkehrszentralen (Anzahl 8) ermöglicht. Da ein Wechsel des Auftragnehmers nach 4 Jahren eine erneute Einarbeitung voraussetzen und bereits erworbenes Erfahrungswissen verloren gehen würde, ist eine Laufzeit von 9 Jahren geboten.
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Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Los 1: Die reguläre Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 24 Monate. Sofern der Auftraggeber der Verlängerung nicht widerspricht, kann diese 6 Mal um 12 Monate, sowie Im Falle der Verzögerung der Folgebeschaffung ein weitere 12 Monate verlängert werden. Die Maximallaufzeit von 9 Jahren übersteigt die grds. Höchstlaufzeit von 4 Jahren gem. § 21 Abs. 6 VgV. Allerdings liegt ein begründeter Sonderfall gem. § 21 Abs. 6 VgV vor: Wegen des hohen Aufwandes für die Einarbeitung des Auftragnehmers ist es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geboten, für den Vertrag eine längere Vertragslaufzeit vorzusehen, die eine Begleitung der Umsetzung des Projekts aller Verkehrszentralen (Anzahl 8) ermöglicht. Da ein Wechsel des Auftragnehmers nach 4 Jahren eine erneute Einarbeitung voraussetzen und bereits erworbenes Erfahrungswissen verloren gehen würde, ist eine Laufzeit von 9 Jahren geboten.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-05-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Die Autobahn GmbH des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: kbk Rechtsanwälte
Internetadresse: www.autobahn.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.autobahn.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4WRUP8/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs ist kein Angebot, sondern nur ein Teilnahmeantrag einzureichen. Gleichwohl mit dem Teilnahmeantrag eingereichte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
2. Nach erfolgter Eignungsprüfung der Bewerber wird die Vergabestelle die drei Bewerber auswählen, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen. Die Auswahl der drei bestplatzierten geeigneten Bewerber erfolgt für die Aufforderung zur Angebotsabgabe anhand der von den Bewerbern eingereichten Referenzen (für Los 1 T02_Los1_Pb_Referenzbogen / Los 2 T04_Los2_Pb_Referenzbogen). Für den Fall des Punktgleichstands, d.h. wenn eine rein objektive Auswahl nach qualitativen Kriterien unter gleich geeigneten Bewerbern nicht möglich ist, erfolgt ein Losentscheid.
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3. Für den Fall, dass ein Bieter vom Verfahren zurücktritt, behält sich die Vergabestelle vor, den nächstplatzierten Bewerber, der bisher nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert wurde, zur Angebotsabgabe aufzufordern.
4. Interessenten können bis zum 27.04.2022 über die E-Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) Fragen zum Teilnahmewettbewerb stellen. Danach eingehende Fragen können ggf. nicht mehr rechtzeitig vor Fristablauf beantwortet werden. Die Fragen und die Antworten werden in einem Fragen/Antworten-Journal
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geführt, das auf der E-Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) allen Interessenten bereitgestellt wird. Interessenten, die sich freiwillig registriert haben, erhalten per E-Mail den Link und Hinweise auf das Journal. Nicht registrierte Interessenten müssen sich die jeweils aktuellen Informationen auf der E-Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3) selbst beschaffen. Es handelt sich insoweit um eine "Holschuld", da diese Interessenten der Vergabestelle unbekannt sind.
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5. Die Vergabestelle behält sich vor, den Zuschlag auf die Erstangebote zu erteilen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4WRUP8

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2022/S 072-192700 (2022-04-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 7 600 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-12-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 240-693137
Verweist auf Bekanntmachung: 2022/S 072-192700
ABl. S-Ausgabe: 240
Zusätzliche Informationen
Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.7. / V.2.4.) : Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 1 maximal bis 15.000 Personentage über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Für die Lizenzen des Projektmanagement-Tools gilt gesondert, dass maximal 450 Userlizenzen über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abgerufen werden können (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die hierbei entwickelte Systemarchitektur soll in den kommenden Jahren insgesamt acht weiteren regionalen Verkehrszentralen (VZn) der Autobahn GmbH des Bundes (Autobahn GmbH) deutschlandweit zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist hierbei die Homogenisierung der Architekturen und Verkehrssteuerungsprozesse sowie die Vernetzung der Verkehrszentralen untereinander, als Basis für ein optimales, zukunftsorientiert aufgestelltes Verkehrsmanagement auf Deutschlands Autobahnen. Der Zielzustand der vernetzten, homogenisiert aufgestellten Verkehrszentralen wird als "Verkehrszentralenverbund" bezeichnet.
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Zusätzliche Informationen:
Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.7. / V.2.4.) : Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los
1 maximal bis 15.000 Personentage über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Für die Lizenzen des Projektmanagement-Tools gilt gesondert, dass maximal 450 Userlizenzen über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abgerufen werden können (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
2 maximal bis 1.200 Personentage über die gesamte mögliche Laufzeit von 4 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50%
Kostenkriterium (Name): Gesamtwertungspreis
Kostenkriterium (Gewichtung): 50%

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-10-28 📅
Name: team Technology Management GmbH
Postanschrift: Walcherstraße 1A/Stiege 3/ 4.OG
Postort: Wien
Postleitzahl: 1020
Land: Österreich 🇦🇹
Telefon: +43 5123020-0 📞
E-Mail: info@te-am.net 📧
Land: Wien 🏙️
Internetadresse: www.te-am.net 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-11-04 📅
Name: Bietergemeinschaft AlbrechtConsult GmbH / Trafficon - Traffic Consultants GmbH, vertreten durch AlbrechtConsult GmbH
Postanschrift: Theaterstr. 24
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52062
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 241500720 📞
Land: Städteregion Aachen 🏙️
Internetadresse: www.AlbrechtConsult.com 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
3

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Mit dieser Bekanntmachung wird eine bereits erfolgte Zuschlagserteilung bekannt gegeben. Von Interessensbekundungen und/oder Angeboten bitten wir daher abzusehen.
2. Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.7. / V.2.4.) : Der geschätzte Auftragswert wurde unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen geschätzt. Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 1 maximal bis 15.000 Personentage über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Für die Lizenzen des Projektmanagement-Tools gilt gesondert, dass maximal 450 Userlizenzen über die gesamte Laufzeit von 8 Jahren abgerufen werden können (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge). Sollten unvorhergesehene weitere Leistungen aus der Rahmenvereinbarungen erforderlich werden, kann der Auftraggeber für das Los 2 maximal bis 1.200 Personentage über die gesamte mögliche Laufzeit von 4 Jahren abrufen (hypothetische mögliche Maximalauftragsmenge).
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3. Der tatsächlich bezuschlagte Auftragswert wird zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nicht veröffentlicht. Die entsprechende Angabe unter V.2.4 ist technisch bedingt.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4W6BDC
Quelle: OJS 2022/S 240-693137 (2022-12-08)