Restaurierung der gefassten Ausstattung der ehem. Abteikirche St. Michael in Bamberg

Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle im Auftrag der Bürgerspitalstiftung Bamberg

Nach Klostergründung 1015 wurde umgehend mit dem Bau der Kirche begonnen, welche bereits am 2. November 1021 unter Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. eingeweiht wurde. Die Klosterkirche St. Michael wurde im November 2012 wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen. Massive Risse in den Deckensegeln des Kirchengewölbes, starke Substanzverluste und stetige Notsicherungsmaßnahmen an Fassaden und Mauern, undichte Dacheindeckungen und unzureichende Entwässerungen machten dies zwingend erforderlich. In den vergangenen Jahren fanden vielfältige Voruntersuchungen an Raumschale und Ausstattung sowie die statische Instandsetzung der Kirche statt. In den Jahren 2015-2019 wurde die Kirche grundlegend statisch gesichert. Die Dachkonstruktionen wurden instandgesetzt, Dachdeckung und Dach-Verblechungen erneuert, Gewölbe stabilisiert, Mauerwerk statisch überarbeitet und in Teilbereichen Gründungsverbesserungen durchgeführt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2022-10-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2022-09-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2022-09-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2022-09-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sonstige Baufertigstellungsarbeiten
Referenznummer: 6A-232-055/2022
Kurze Beschreibung:
Nach Klostergründung 1015 wurde umgehend mit dem Bau der Kirche begonnen, welche bereits am 2. November 1021 unter Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. eingeweiht wurde. Die Klosterkirche St. Michael wurde im November 2012 wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen. Massive Risse in den Deckensegeln des Kirchengewölbes, starke Substanzverluste und stetige Notsicherungsmaßnahmen an Fassaden und Mauern, undichte Dacheindeckungen und unzureichende Entwässerungen machten dies zwingend erforderlich. In den vergangenen Jahren fanden vielfältige Voruntersuchungen an Raumschale und Ausstattung sowie die statische Instandsetzung der Kirche statt. In den Jahren 2015-2019 wurde die Kirche grundlegend statisch gesichert. Die Dachkonstruktionen wurden instandgesetzt, Dachdeckung und Dach-Verblechungen erneuert, Gewölbe stabilisiert, Mauerwerk statisch überarbeitet und in Teilbereichen Gründungsverbesserungen durchgeführt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sonstige Baufertigstellungsarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen im Bereich Denkmalschutz 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bamberg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle im Auftrag der Bürgerspitalstiftung Bamberg
Postanschrift: Untere Sandstraße 34
Postleitzahl: 96049
Postort: Bamberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt.bamberg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@stadt.bamberg.de 📧
Telefon: +49 951871216 📞
Fax: +49 951871957 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/4c7877b9-58c7-4ca6-bb77-814458a1886b 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/4c7877b9-58c7-4ca6-bb77-814458a1886b 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-15 📅
Einreichungsfrist: 2022-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-20 📅
Datum des Beginns: 2023-03-01 📅
Datum des Endes: 2025-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 181-511036
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Die Restaurierungsmaßnahme beginnt im Frühjahr 2023 mit den Einzelobjekten, demontierbaren Objekten und Gemälden, ab 2024 voraussichtlich mit der Ausstattung und endet bis ca. Mitte 2025. Auch Firmen mit Präqualifikation haben alle auftragsspezifischen Einzelnachweise zu erbringen (1315 mit Anlagen, Matrix)
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grundlage eines Teilnahmewettbewerbs wird die Restaurierung der gefassten Ausstattung sowie der Gemälde in den Annexbauten (Marienkapelle, Hl. Grab-Kapelle) sowie in der Sakristei ausgeschrieben.
Zu bearbeiten sind alle gefassten Ausstattungsgegenstände inklusive der Gemälde in den oben aufgeführten Bauteilen.
Der Schwerpunkt der Arbeiten, wie auch der Gewichtung im Teilnahmewettbewerb, liegt auf der Konservierung und Restaurierung der hochwertigen gefassten Ausstattung der Hl. Grab-Kapelle mit der dazugehörigen skulpturalen Ausstattung sowie des umfangreichen Gemäldebestandes.
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Vorgesehen ist neben der konstruktiven Instandsetzung der Objekte die Pflege des überkommenen Zustands der größtenteils spätbarocken Ausstattung.
Art und Umfang der Leistung
Restaurierung der gefassten Ausstattung / Gemälde:
- Hl. Grab-Kapelle
- Hl. Grab-Anlage inkl. Architektur, Skulpturenschmuck und Ornamentik
- Schmerzhafte Muttergottes (Stuckskulptur)
- Gemäldezyklus (Passionszyklus, 6 Gemälde inkl. Zierrahmen)
- 4 bemalte textile Fensterabdeckungen
- 12 Apostelleuchter (Wandkerzenleuchter)
- Marienkapelle
- vergoldete Schnitzornamentik des Marienaltars
- 9 Gemälde des Marienaltars (Bildträger: Leinwand, Blech)
- 2 polychrom gefasste Stuck-Reliefs
- Skulpturenschmuck des Altars
- Einzelskulpturen der Marienkapelle
- Einzelobjekte der Emporen
- 2 Kreuzwegzyklen
- Leinwandgemälde
- Einzelobjekte der Sakristei
- Romanisches Kruzifix
- Skulptur des Erzengel Michael
- 3 Leinwandgemälde aus der äußeren Sakristei
- Schrankaufsatz mit Klosterarbeit und Gemälde
- 2 Reliquienschreine
- 2 Reliquienpyramiden
- 3-armige Kerzenleuchter, 2 Stück
Zusätzliche Informationen:
Die Restaurierungsmaßnahme beginnt im Frühjahr 2023 mit den Einzelobjekten, demontierbaren Objekten und Gemälden, ab 2024 voraussichtlich mit der Ausstattung und endet bis ca. Mitte 2025.
Auch Firmen mit Präqualifikation haben alle auftragsspezifischen Einzelnachweise zu erbringen (1315 mit Anlagen, Matrix)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Umsatz der letzten 3 Jahre: 10%
Ausführung vergleichbarer Leistungen: 30%
technische Ausstattung: 5 %
Fachkunde: 25%
Fachkenntnisse: 5%
Qualifikation der Restauratoren: 25%
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:30
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-11-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-12-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.stadt.bamberg.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/4c7877b9-58c7-4ca6-bb77-814458a1886b 🌏
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2022/S 181-511036 (2022-09-15)