LEA Personal Registrier- und Hilfstätigkeiten (RV)

Bezirksregierung Arnsberg -ZVS-

Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Überlassung von Personal für Registrier- und Hilfstätigkeiten in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Flüchtlinge in Bochum (Nordrhein-Westfalen), Rahmenvertrag mit einer Grundlaufzeit von 24 Monaten mit zweimaliger Verlängerungsoption von insgesamt 2 Jahren

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-03-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-02-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-02-28 Auftragsbekanntmachung
2023-03-23 Ergänzende Angaben
2023-05-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-02-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Überlassung von Bürokräften
Referenznummer: 23-011
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Überlassung von Personal für Registrier- und Hilfstätigkeiten in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Flüchtlinge in Bochum (Nordrhein-Westfalen), Rahmenvertrag mit einer Grundlaufzeit von 24 Monaten mit zweimaliger Verlängerungsoption von insgesamt 2 Jahren
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Überlassung von Bürokräften 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bochum, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksregierung Arnsberg -ZVS-
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postleitzahl: 59821
Postort: Arnsberg
Kontakt
Internetadresse: https://www.bra.nrw.de/ 🌏
E-Mail: zentrale.vergabestelle-vms@bra.nrw.de 📧
Telefon: +49 2931/82-2645 📞
Fax: +49 2931/82-2824 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDEYW225SBX1/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDEYW225SBX1 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-02-28 📅
Einreichungsfrist: 2023-03-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-03-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 045-132434
ABl. S-Ausgabe: 45
Zusätzliche Informationen
1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. 3. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o. g. Vergabeportal abgerufen werden. 4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. Daher sind den Vergabeunterlagen weitere Vertragsbedingungen beigefügt, die der Auftragnehmer einzuhalten hat. 5. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis zum Ablauf des 17.03.2023 über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. 6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregister- sowie Wettbewerbsregisterauszug einholen wird. 7. Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen ; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Wettbewerbsregister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten). 8. Von Bietergemeinschaften ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, die von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten). 9. Der Auftragnehmer überlässt dem Auftraggeber nur eigene Mitarbeiter. Die Überlassung von Mitarbeitern dritter Unternehmen (Kettenverleih) ist ausdrücklich untersagt. 10. Der Auftragnehmer erklärt, dass er die Leitlinien und Vorgaben des Gewaltschutzkonzeptes für Flüchtlingseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesgewaltschutzkonzept -LGSK NRW) beachtet und entsprechend umsetzt (siehe Anlage in den Vergabeunterlagen). Der Auftragnehmer versichert, dass das LGSK NRW allen Beschäftigten bekannt ist und von diesen entsprechend der Vorgaben angewandt wird. 11. Eine Objektbesichtigung ist nicht vorgesehen. 12. Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder einer diesen Einrichtungen vergleichbaren Einrichtung (nachfolgend: bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt. Der Bieter muss seine Eigenschaft als bevorzugter Bieter mit dem Angebot durch einen der folgenden Nachweise belegen: - Vorlage der von der Bundesagentur für Arbeit ausgesprochenen Anerkennung als Werkstätte für behinderte Menschen gemäß § 142 SGB IX, - Vorlage der von der zuständigen Ordnungsbehörde ausgesprochenen Anerkennung als staatlich anerkannte Blindenwerkstätte nach § 5 Blindenwarenvertriebsgesetz (BliwaG). Das BliwaG wurde durch Artikel 30 des Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft (BGBl I S. 2246) mit Wirkung zum 14.09.2007 aufgehoben. Blindenwerkstätten, die am 13.09.2007 staatlich anerkannt waren, genießen gemäß § 143 SGB IX in Verbindung mit § 141 SGB IX bei der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand Bestandsschutz, - bei ausländischen Bietern Vorlage einer Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes der Einrichtung, aus der die Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen oder Blindenwerkstatt hervorgeht. Sofern eine solche Bescheinigung im betreffenden Land nicht ausgestellt wird, kann der Nachweis durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die eine vertretungsberechtigte Person der betreffenden Einrichtung vor einer befugten Behörde des betreffenden Staates abgibt. In den Staaten, in denen es eine derartige eidesstattliche Erklärung nicht gibt, kann diese durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar stellen eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder feierlichen Erklärung aus. Bekanntmachungs-ID: CXS7YDEYW225SBX1
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Überlassung von Personal für Leistungen im Bereich der Registrierung, insbesondere:
- EDV-gestützte Aufnahme von Grundstammdaten
- programmunterstützte Fast ID Anfragen
- erkennungsdienstliche Behandlung (u.a. Erfassung Fingerabdrücke und Personendaten im Ausländerzentralregister (AZR) und in der Landessoftware)
- Anfragen im AZR
- Identifizierung von Folgeantragstellern
- Übermittlung der Daten zur Buchung in EASY (Erstverteilung von Asylbegehrenden)
- eigenständige Buchung in EASY und FREE (Fachanwendung zur Registerführung, Erfassung und Erstverteilung zum vorübergehenden Schutz)
- Durchführung von Back-Office-Tätigkeiten im Bereich der Registrierung
- Einzug und Weiterleitung von Pässen und personenidentifizierenden Dokumenten
Darüber hinaus umfasst der zu vergebende Auftrag die Überlassung von Personal für Hilfs- und Unterstützungstätigkeiten, insbesondere:
- EDV-gestützte Vergabe einer Bearbeitungsnummer (LEA-Nummer)
- EDV-gestützte einfache (Personen-)Datenaufnahme
- Begleitung der Antragsteller zu den verschiedenen Büro- und Warteräumen
- Tragen von leichten Gegenständen/Gepäckstücken
- Telefondienste
- Unterstützung bei der Transferorganisation
- Berichterstattung an die Transferkoordination / Gruppenkoordination
- Materialorganisation und Bereitstellung in den Büroräumen
- Kopier- und Scantätigkeiten
- Inventur
- Unterstützung bei der Organisation von Besprechungen und sonstigen Aktivitäten
Nähere Informationen dazu sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag hat eine Grundlaufzeit von 24 Monaten. Leistungsbeginn ist der 01.07.2023 um 00:00 Uhr, Leistungsende der 30.06.2025 um 24:00 Uhr. Im Falle eines Dienstleisterwechsels beginnen die Ausführungen der Leistungen bereits drei Wochen vorher zum 12.06.2023 (Einarbeitungsphase). Mit einer Frist von 3 Monaten zum jeweiligen Laufzeitende kann der Auftraggeber (AG) den Vertrag durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer (AN) verlängern. Der Vertrag kann zweimal um insgesamt zwei Jahre verlängert werden. Der AG ist nicht verpflichtet, den Vertrag zu verlängern.
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Beschreibung der Optionen:
Der Rahmenvertrag sieht vor, dass zu Auftragsbeginn ein Abruf von 74 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) Registrier- und 7 VZÄ Hilfskräften erfolgt, wobei eine VZÄ 38,5 Stunden entspricht. Die Personalstärke kann vom Auftraggeber per Abrufe - wie in den Vergabeunterlagen beschrieben - auf maximal 100 VZÄ Registrier- und 15 VZÄ Hilfskräfte aufgestockt werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bezirksregierung Arnsberg - Landeserstaufnahmeeinrichtung Gersteinring 50 44791 Bochum

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot die folgenden Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
(1) gültige Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
(2) Eigenerklärung zur Ausschlussgründen / Zuverlässigkeit (insb. §§ 123, 124 GWB)
(3) Eigenerklärung zu EU-Sanktionen [Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022]
Kopien der verlangten Bescheinigungen sind zugelassen. Dieses gilt auch, wenn das Original den Vermerk "Nur im Original oder als beglaubigte Kopie" trägt.
Mindestanforderung:
zu (1) Vorlage einer gültigen Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot die folgenden Erklärungen vorzulegen:
(1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz, aufgeteilt jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2020, 2021, 2022); Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot vorzulegen:
(1) Angabe der Anzahl der aktuell bei Ablauf der Angebotsfrist sowie in den letzten drei Kalenderjahren (2020, 2021, 2022) fest angestellten Beschäftigten (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten);
(2) Darstellung der Referenzen (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten) aus den letzten fünf Jahren (seit 3/2018) über die Erbringung von vergleichbaren Leistungen (Überlassung von Beschäftigten) insbesondere
a. Name des Auftraggebers und Kontaktdaten, Bezeichnung und Standort der Referenz
b. Angabe des ausführenden Standorts des Bieters / Mitglieds der Bietergemeinschaft
c. Zeitraum der Leistungserbringung
d. Kurzbeschreibung des Umfangs der Referenz insbesondere mit folgenden Angaben zu
i. Anzahl der verliehenen Beschäftigten
ii. Tätigkeitsfeld der verliehenen Beschäftigten
Mindeststandards:
Mindestanforderungen:
zu (2) Der Bieter muss über mindestens eine Referenz aus den letzten fünf Jahren (seit 3/2018) über die Erbringung von vergleichbaren Arbeitnehmerüberlassungsdienstleistungen verfügen (Mindestanforderung). Die Vergleichbarkeit der erbrachten Arbeitnehmerüberlassungsdienstleistungen setzt voraus, dass jeweils
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a) der Bieter seit / für mindestens 6 Monate die Arbeitnehmerüberlassungsdienstleistungen erbringt / erbrachte,
b) die Überlassung mindestens 30 Beschäftigte aus den Bereichen Verwaltung, Büro oder vergleichbar umfasste.
Im Falle eines Angebots einer Bietergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über das geforderte Referenzprojekt verfügt.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen insbesondere aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW, siehe Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-05-08 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-03-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:05

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDEYW225SBX1/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
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3. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Angebote Vordrucke erstellt. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o. g. Vergabeportal abgerufen werden.
4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. Daher sind den Vergabeunterlagen weitere Vertragsbedingungen beigefügt, die der Auftragnehmer einzuhalten hat.
5. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen sollen bis zum Ablauf des 17.03.2023 über das o. g. Vergabeportal übersendet werden.
6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregister- sowie Wettbewerbsregisterauszug einholen wird.
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7. Jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Allgemeine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil vorzulegen ; jeder Bieter / jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung vorzulegen, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt bzw. Verfehlungen vorliegen, die den Ausschluss von der Teilnahme am Wettbewerb rechtfertigen oder zu einem Eintrag in das Wettbewerbsregister führen könnten, sowie dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck je in Vergabeunterlagen enthalten).
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8. Von Bietergemeinschaften ist eine Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, die von allen Mitgliedern zu unterzeichnen ist (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten).
9. Der Auftragnehmer überlässt dem Auftraggeber nur eigene Mitarbeiter. Die Überlassung von Mitarbeitern dritter Unternehmen (Kettenverleih) ist ausdrücklich untersagt.
10. Der Auftragnehmer erklärt, dass er die Leitlinien und Vorgaben des Gewaltschutzkonzeptes für Flüchtlingseinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesgewaltschutzkonzept -LGSK NRW) beachtet und entsprechend umsetzt (siehe Anlage in den Vergabeunterlagen). Der Auftragnehmer versichert, dass das LGSK NRW allen Beschäftigten bekannt ist und von diesen entsprechend der Vorgaben angewandt wird.
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11. Eine Objektbesichtigung ist nicht vorgesehen.
12. Sofern im Vergabeverfahren das Angebot einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen oder einer anerkannten Blindenwerkstätte oder einer diesen Einrichtungen vergleichbaren Einrichtung (nachfolgend: bevorzugte Bieter) ebenso wirtschaftlich wie das ansonsten wirtschaftlichste Angebot eines nicht bevorzugten Bieters ist, so wird dem bevorzugten Bieter der Zuschlag erteilt.
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Der Bieter muss seine Eigenschaft als bevorzugter Bieter mit dem Angebot durch einen der folgenden Nachweise belegen:
- Vorlage der von der Bundesagentur für Arbeit ausgesprochenen Anerkennung als Werkstätte für behinderte Menschen gemäß § 142 SGB IX,
- Vorlage der von der zuständigen Ordnungsbehörde ausgesprochenen Anerkennung als staatlich anerkannte Blindenwerkstätte nach § 5 Blindenwarenvertriebsgesetz (BliwaG). Das BliwaG wurde durch Artikel 30 des Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft (BGBl I S. 2246) mit Wirkung zum 14.09.2007 aufgehoben. Blindenwerkstätten, die am 13.09.2007 staatlich anerkannt waren, genießen gemäß § 143 SGB IX in Verbindung mit § 141 SGB IX bei der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand Bestandsschutz,
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- bei ausländischen Bietern Vorlage einer Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes der Einrichtung, aus der die Anerkennung als Werkstatt für behinderte Menschen oder Blindenwerkstatt hervorgeht. Sofern eine solche Bescheinigung im betreffenden Land nicht ausgestellt wird, kann der Nachweis durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die eine vertretungsberechtigte Person der betreffenden Einrichtung vor einer befugten Behörde des betreffenden Staates abgibt. In den Staaten, in denen es eine derartige eidesstattliche Erklärung nicht gibt, kann diese durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar stellen eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder feierlichen Erklärung aus.
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Bekanntmachungs-ID: CXS7YDEYW225SBX1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251/411-1691 📞
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 251/411-2165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2023/S 045-132434 (2023-02-28)
Ergänzende Angaben (2023-03-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-03-23 📅
Einreichungsfrist: 2023-04-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 062-182889
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 045-132434
ABl. S-Ausgabe: 62
Quelle: OJS 2023/S 062-182889 (2023-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-05-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-06-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 105-328010
ABl. S-Ausgabe: 105
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS7YDEY16DJR0ER

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-04-24 📅
Name: Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Postanschrift: Bahnhofsvorplatz 1
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221921536948 📞
E-Mail: tenderservices@randstad.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.randstad.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Quelle: OJS 2023/S 105-328010 (2023-05-30)