Der steigende Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen führt zu einem steigenden Bedarf an qualifizierten Lehrpersonen. Hinzu kommt die zunehmende Zahl der in den Ruhestand gehenden Jahrgänge, die den Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen und qualifizierten Lehrpersonen erhöht. Beides ist von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz. Ein gutes Lehrpersonen-Auszubildenden-Verhältnis ist ein zentrales Element einer hochwertigen Ausbildung. Das in § 9 Absatz 2 PflBG als Mindestvorgabe genannte Verhältnis des hauptberuflichen Lehrpersonals von aktuell einer Vollzeitstelle auf 20 Ausbildungsplätze wird, so der 2. Bericht der Ausbildungsoffensive Pflege, in einigen Bundesländern sogar unterschritten. Der Mangel an Lehrpersonal in der Fachrichtung Pflege macht sich auch bereits heute an den Pflegeschulen bemerkbar. So zeigen Daten der ersten Erhebungswelle 2022/2024 aus dem BIBB-Pflegepanel, dass zwei Drittel der befragten Pflegeschulen (n=902) Unterstützungsbedarfe in der Akquise von Lehrpersonal sehen. Das genaue Ausmaß des Problems lässt sich jedoch aufgrund einer noch fehlenden verlässlichen bundesweiten Datengrundlage aktuell kaum bestimmen. Vor diesem Hintergrund zielt der vorliegende Forschungsauftrag darauf ab, mit einem Mixed-Method Ansatz umfassende Erkenntnisse über die Lehrerausbildung, die berufliche Situation Lehrender der Fachrichtung Pflege, die infrastrukturelle und personelle Ausstattung der Pflegeschulen sowie den zukünftigen Bedarf an Lehrpersonal zu gewinnen. Aus diesen Erkenntnissen sollen politische, praktische und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu einer Verbesserung der Situation der Lehrenden und der Pflegeschulen sowie zu einem Ausbau der Studienplätze für Lehrende an Pflegeschulen beitragen und die Attraktivität des Pflegelehrberufs steigern.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-09-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-07-30.
Auftragsbekanntmachung (2024-07-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bildungswege und berufliche Situation der Lehrenden in der Fachrichtung Pflege
Referenznummer: 33311#00030
Kurze Beschreibung:
Der steigende Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen führt zu einem steigenden Bedarf an qualifizierten Lehrpersonen. Hinzu kommt die zunehmende Zahl der in den Ruhestand gehenden Jahrgänge, die den Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen und qualifizierten Lehrpersonen erhöht. Beides ist von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz. Ein gutes Lehrpersonen-Auszubildenden-Verhältnis ist ein zentrales Element einer hochwertigen Ausbildung. Das in § 9 Absatz 2 PflBG als Mindestvorgabe genannte Verhältnis des hauptberuflichen Lehrpersonals von aktuell einer Vollzeitstelle auf 20 Ausbildungsplätze wird, so der 2. Bericht der Ausbildungsoffensive Pflege, in einigen Bundesländern sogar unterschritten. Der Mangel an Lehrpersonal in der Fachrichtung Pflege macht sich auch bereits heute an den Pflegeschulen bemerkbar. So zeigen Daten der ersten Erhebungswelle 2022/2024 aus dem BIBB-Pflegepanel, dass zwei Drittel der befragten Pflegeschulen (n=902) Unterstützungsbedarfe in der Akquise von Lehrpersonal sehen. Das genaue Ausmaß des Problems lässt sich jedoch aufgrund einer noch fehlenden verlässlichen bundesweiten Datengrundlage aktuell kaum bestimmen.
Vor diesem Hintergrund zielt der vorliegende Forschungsauftrag darauf ab, mit einem Mixed-Method Ansatz umfassende Erkenntnisse über die Lehrerausbildung, die berufliche Situation Lehrender der Fachrichtung Pflege, die infrastrukturelle und personelle Ausstattung der Pflegeschulen sowie den zukünftigen Bedarf an Lehrpersonal zu gewinnen. Aus diesen Erkenntnissen sollen politische, praktische und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu einer Verbesserung der Situation der Lehrenden und der Pflegeschulen sowie zu einem Ausbau der Studienplätze für Lehrende an Pflegeschulen beitragen und die Attraktivität des Pflegelehrberufs steigern.
Der steigende Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen führt zu einem steigenden Bedarf an qualifizierten Lehrpersonen. Hinzu kommt die zunehmende Zahl der in den Ruhestand gehenden Jahrgänge, die den Bedarf an qualifizierten Pflegefachpersonen und qualifizierten Lehrpersonen erhöht. Beides ist von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz. Ein gutes Lehrpersonen-Auszubildenden-Verhältnis ist ein zentrales Element einer hochwertigen Ausbildung. Das in § 9 Absatz 2 PflBG als Mindestvorgabe genannte Verhältnis des hauptberuflichen Lehrpersonals von aktuell einer Vollzeitstelle auf 20 Ausbildungsplätze wird, so der 2. Bericht der Ausbildungsoffensive Pflege, in einigen Bundesländern sogar unterschritten. Der Mangel an Lehrpersonal in der Fachrichtung Pflege macht sich auch bereits heute an den Pflegeschulen bemerkbar. So zeigen Daten der ersten Erhebungswelle 2022/2024 aus dem BIBB-Pflegepanel, dass zwei Drittel der befragten Pflegeschulen (n=902) Unterstützungsbedarfe in der Akquise von Lehrpersonal sehen. Das genaue Ausmaß des Problems lässt sich jedoch aufgrund einer noch fehlenden verlässlichen bundesweiten Datengrundlage aktuell kaum bestimmen.
Vor diesem Hintergrund zielt der vorliegende Forschungsauftrag darauf ab, mit einem Mixed-Method Ansatz umfassende Erkenntnisse über die Lehrerausbildung, die berufliche Situation Lehrender der Fachrichtung Pflege, die infrastrukturelle und personelle Ausstattung der Pflegeschulen sowie den zukünftigen Bedarf an Lehrpersonal zu gewinnen. Aus diesen Erkenntnissen sollen politische, praktische und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zu einer Verbesserung der Situation der Lehrenden und der Pflegeschulen sowie zu einem Ausbau der Studienplätze für Lehrende an Pflegeschulen beitragen und die Attraktivität des Pflegelehrberufs steigern.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️ Vergabekriterien
Preis ✅
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept Gewichtung 60%
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-09-30 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-09-30 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4 Monate Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2024-09-30 10:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2024-09-23 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Eignungserklärungen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Methodische Expertise
Netzwerk
Personal mit Expertise in der Pflege: Durch Referenzen (= einschlägige Publikationen, Expertisen, Forschungsprojekte, wissenschaftliche Begleitungen, Evaluationen etc., nachzuweisen durch Angaben zu Auftraggeber, Art und Umfang der Leistung, Auftragswert, Zeitraum) weist der Bieter seine einschlägigen, langjährigen Erfahrungen zur Aufgabenwahrnehmung nach. Über den Zeitraum der höchstens letzten drei Jahre müssen mindestens drei vergleichbare Referenzen erbracht werden. Bei einem Verbund können die Referenzen auch durch unterschiedliche Akteure eingebracht werden.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über methodische Expertise in der Berufsbildungsforschung und in der Pflegeforschung (z.B. Publikationen, Lehraktivitäten, Projekte, Evaluationen, durchgeführte Begleitforschungen, operative Umsetzung, Forschung). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über ein notwendiges Netzwerk im relevanten Akteursfeld der generalistischen Pflegeausbildung (z. B. Ausbildungsbetriebe, Pflegeschulen, Publikationen, Forschungsprojekte; Anzahl praktischer Kooperationspartner, Projektpartner in der Vergangenheit, Verbände). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über Expertise in der Pflege (z.B. Personen mit einer abgeschlossenen Fachkraftausbildung in der Pflege, Personen mit relevanten Abschlüssen an Hochschulen in pflegewissenschaftlichen Studiengängen (Bachelor, Master, Doktoren und Doktorinnen, Professorinnen und Professoren, Praxisanleitende)). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit vorläufig tabellarisch.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Methodische Expertise
Netzwerk
Personal mit Expertise in der Pflege: Durch Referenzen (= einschlägige Publikationen, Expertisen, Forschungsprojekte, wissenschaftliche Begleitungen, Evaluationen etc., nachzuweisen durch Angaben zu Auftraggeber, Art und Umfang der Leistung, Auftragswert, Zeitraum) weist der Bieter seine einschlägigen, langjährigen Erfahrungen zur Aufgabenwahrnehmung nach. Über den Zeitraum der höchstens letzten drei Jahre müssen mindestens drei vergleichbare Referenzen erbracht werden. Bei einem Verbund können die Referenzen auch durch unterschiedliche Akteure eingebracht werden.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über methodische Expertise in der Berufsbildungsforschung und in der Pflegeforschung (z.B. Publikationen, Lehraktivitäten, Projekte, Evaluationen, durchgeführte Begleitforschungen, operative Umsetzung, Forschung). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über ein notwendiges Netzwerk im relevanten Akteursfeld der generalistischen Pflegeausbildung (z. B. Ausbildungsbetriebe, Pflegeschulen, Publikationen, Forschungsprojekte; Anzahl praktischer Kooperationspartner, Projektpartner in der Vergangenheit, Verbände). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit.
Das vom Bieter eingesetzte Personal verfügt über Expertise in der Pflege (z.B. Personen mit einer abgeschlossenen Fachkraftausbildung in der Pflege, Personen mit relevanten Abschlüssen an Hochschulen in pflegewissenschaftlichen Studiengängen (Bachelor, Master, Doktoren und Doktorinnen, Professorinnen und Professoren, Praxisanleitende)). Der Nachweis erfolgt durch die ausgefüllte Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit vorläufig tabellarisch.
Ausschlussgrund: Korruption
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Bestechlichkeit,
Vorteilsgewährung und Bestechung: Rein nationale Ausschlussgründe:
Ausschlussgrund wurde nur beispielhaft ausgewählt. Es gelten alle zwingenden
Ausschlüssgründe nach § 123 GWB und alle fakultativen Ausschlussgründe nach
§ 124 GWB
Bestechlichkeit,
Vorteilsgewährung und Bestechung: Rein nationale Ausschlussgründe:
Ausschlussgrund wurde nur beispielhaft ausgewählt. Es gelten alle zwingenden
Ausschlüssgründe nach § 123 GWB und alle fakultativen Ausschlussgründe nach
§ 124 GWB
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Nationale Registrierungsnummer: 992-05932-30
Abteilung: Arbeitsbereich 2.6 - Pflegeberufe, Geschäftsstelle der Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Alle 114-116
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@bibb.de📧
Telefon: 02281070📞 Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Bildung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=705048🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Nationale Registrierungsnummer: 0228 9499-0
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: 022894990📞 Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-07-30+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 148-459432 (2024-07-30)