Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein (WSA Rhein) verfolgt das Vorhaben „Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein (AOMR)“. Bei diesem Projekt geht es um die Erhöhung der Fahrinnentiefe zwischen Budenheim bei Mainz und St. Goar (Rhein-km 508,00 bis Rhein-km 557,00) von 1,90 m auf 2,10 m unter GlW20 2022. Das Ziel soll u.a. durch die Errichtung von Regelungsbauwerken und Sohlabträge in der Fahrrinne erreicht werden. Das Projektgebiet ist in drei Teilabschnitte, die parallel bearbeitet werden, aufgeteilt: Teilabschnitt 1, „Oestrich“ und „Kemptener Fahrwasser“, Rhein-km 508,00 bis 528,00 Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,00 bis 547,50 Teilabschnitt 3, „Jungferngrund“ und „Geisenrücken“, Rhein-km 547,50 bis 557,00 Durch die Umsetzung der Regelungsbauwerke werden die gewässermorphologischen und sedimentologischen Bedingungen in der Strecke beeinflusst. Zur Dokumentation dieser Einflüsse und der damit einhergehenden Veränderung ist es daher von besonderer Bedeutung Kenntnisse über die Projektstrecken aus gewässermorphologischer Sicht vorweisen zu können und eine Qualitätskontrolle durchzuführen. Im Besonderen bezieht sich dies auf die Bereiche außerhalb der Fahrrinne, die durch die Gewässerdynamik und den Sedimenthaushalt beeinflusst werden und sich in der Geometrie von Inseln, Kiesbänken und Buhnenfeldern widerspiegeln. Die geometrische Erfassung der Bereiche außerhalb der Fahrrinne umfasst im Wesentlichen die Durchführung von Vermessungsleistungen bestehend aus Peilungen mittels Fächerecholot (Los 1) und Befliegungen mit bathymetrischem Airborne Laserscanning (bALS) inkl. RGB Bilddaten (Los 2) in allen drei Teilabschnitten des Projektes (Rhein-km 508,00 – 557,00). Um eine Vergleichbarkeit der erfassten Daten anschließend gewährleisten zu können, ist nach jeder Vermessungsleistung ein Digitales Geländemodell der Sohle (DGM-S, Los1) bzw. ein Digitales Geländemodell des Wasserlaufs (DGM-W, Los2) auf Basis der erfassten Daten zu erstellen. Im Teilabschnitt 1 gliedern sich die zu untersuchenden Bereiche in Bereiche, die jährlich zu erfassen sind, und in Bereiche, die lediglich einmal am Anfang und einmal am Ende der Kampagne zu erfassen sind, auf. In den Teilabschnitten 2 und 3 gliedern sich die zu untersuchenden Bereiche in Bereiche, die jährlich zu erfassen sind, und in Bereiche, die alle 2 Jahre zu erfassen sind, auf. Die genaue Lage der zu untersuchenden Flächen kann den beigefügten Planunterlagen entnommen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-04-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-03-06.
Auftragsbekanntmachung (2024-03-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Geometrische Erfassung der Bereiche außerhalb der Fahrrinne zwischen Rhein-km 508,00 und 557,00
Referenznummer: 3806E-233.03E/202/30/137-0001/03/03
Kurze Beschreibung:
“Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein (WSA Rhein) verfolgt das Vorhaben „Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein (AOMR)“. Bei diesem Projekt...”
Kurze Beschreibung
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein (WSA Rhein) verfolgt das Vorhaben „Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein (AOMR)“. Bei diesem Projekt geht es um die Erhöhung der Fahrinnentiefe zwischen Budenheim bei Mainz und St. Goar (Rhein-km 508,00 bis Rhein-km 557,00) von 1,90 m auf 2,10 m unter GlW20 2022. Das Ziel soll u.a. durch die Errichtung von Regelungsbauwerken und Sohlabträge in der Fahrrinne erreicht werden. Das Projektgebiet ist in drei Teilabschnitte, die parallel bearbeitet werden, aufgeteilt:
Teilabschnitt 1, „Oestrich“ und „Kemptener Fahrwasser“, Rhein-km 508,00 bis 528,00
Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,00 bis 547,50
Teilabschnitt 3, „Jungferngrund“ und „Geisenrücken“, Rhein-km 547,50 bis 557,00
Durch die Umsetzung der Regelungsbauwerke werden die gewässermorphologischen und sedimentologischen Bedingungen in der Strecke beeinflusst. Zur Dokumentation dieser Einflüsse und der damit einhergehenden Veränderung ist es daher von besonderer Bedeutung Kenntnisse über die Projektstrecken aus gewässermorphologischer Sicht vorweisen zu können und eine Qualitätskontrolle durchzuführen. Im Besonderen bezieht sich dies auf die Bereiche außerhalb der Fahrrinne, die durch die Gewässerdynamik und den Sedimenthaushalt beeinflusst werden und sich in der Geometrie von Inseln, Kiesbänken und Buhnenfeldern widerspiegeln.
Die geometrische Erfassung der Bereiche außerhalb der Fahrrinne umfasst im Wesentlichen die Durchführung von Vermessungsleistungen bestehend aus Peilungen mittels Fächerecholot (Los 1) und Befliegungen mit bathymetrischem Airborne Laserscanning (bALS) inkl. RGB Bilddaten (Los 2) in allen drei Teilabschnitten des Projektes (Rhein-km 508,00 – 557,00). Um eine Vergleichbarkeit der erfassten Daten anschließend gewährleisten zu können, ist nach jeder Vermessungsleistung ein Digitales Geländemodell der Sohle (DGM-S, Los1) bzw. ein Digitales Geländemodell des Wasserlaufs (DGM-W, Los2) auf Basis der erfassten Daten zu erstellen.
Im Teilabschnitt 1 gliedern sich die zu untersuchenden Bereiche in Bereiche, die jährlich zu erfassen sind, und in Bereiche, die lediglich einmal am Anfang und einmal am Ende der Kampagne zu erfassen sind, auf.
In den Teilabschnitten 2 und 3 gliedern sich die zu untersuchenden Bereiche in Bereiche, die jährlich zu erfassen sind, und in Bereiche, die alle 2 Jahre zu erfassen sind, auf.
Die genaue Lage der zu untersuchenden Flächen kann den beigefügten Planunterlagen entnommen werden.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2
1️⃣
Beschreibung der Beschaffung:
“Los 1: Erfassungsgebiet Fächerecholotpeilung
o TA 1: 5,0 km² (jährlich) / 4,1 km² (Anfang/Ende)
o TA 2: 2,8 km² (jährlich) / 0,9 km² (2-jährlich)
o TA 3:...”
Beschreibung der Beschaffung
Los 1: Erfassungsgebiet Fächerecholotpeilung
o TA 1: 5,0 km² (jährlich) / 4,1 km² (Anfang/Ende)
o TA 2: 2,8 km² (jährlich) / 0,9 km² (2-jährlich)
o TA 3: 0,3 km² (jährlich) / 0,4 km² (2-jährlich)
o Gesamt: 8,1 km² (jährlich) / 1,3 km² (2-jährlich) / 4,1 km² (Anfang/Ende)
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders geeignet für:freelance#”
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Rhein-km 508,00 - 557,00”
Ort der Leistung: Mainz-Bingen🏙️ Informationen über Varianten
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Vergabekriterien
Kriterium:
“Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt,
unter Berücksichtigung von Nachlässen, preislich...”
Kriterium
Zuschlagskriterium Preis
Der Preis wird aus der Wertungssumme der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt,
unter Berücksichtigung von Nachlässen, preislich günstigsten Grund- oder Wahlpositionen sowie aller Bedarfspositionen und möglichen, sich für den Auftraggeber ergebenden zusätzlichen Kosten sowie gewerteten Nebenangeboten
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Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
2️⃣
Beschreibung der Beschaffung:
“Los 2: Befliegung mit bALS inkl. RGB Bilddaten
o TA 1: 6,5 km² (jährlich) / 5,5 km² (Anfang/Ende)
o TA 2: 3,1 km² (jährlich) / 0,9 km² (2-jährlich)
o TA...”
Beschreibung der Beschaffung
Los 2: Befliegung mit bALS inkl. RGB Bilddaten
o TA 1: 6,5 km² (jährlich) / 5,5 km² (Anfang/Ende)
o TA 2: 3,1 km² (jährlich) / 0,9 km² (2-jährlich)
o TA 3: 0,3 km² (jährlich) / 0,4 km² (2-jährlich)
o Gesamt: 9,9 km² (jährlich) / 1,3 km² (2-jährlich) / 5,5 km² (Anfang/Ende)
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Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-04-09 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2024-04-09 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 63
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Siehe Eigenerklärung zur Eignung”