Maßnahme zur Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII - „O.K.I.“

Kreisausschuss des Hochtaunuskreises.

O.K.I. (Maßnahme zur Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII): O- Orientieren K- Kompetenzen feststellen I- Integrieren Die Maßnahme zielt darauf ab, jungen Geflüchteten im Alter von 16 bis 27 Jahren Unterstützung zu bieten, und zwar unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status. Sie adressiert insbesondere diejenigen, die den Rechtskreisen SGB II, SGB III, SGB VIII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) zugeordnet sind. Die Zielgruppe dieser Maßnahme zeichnet sich durch grundlegende Herausforderungen aus: Ein signifikantes Defizit in den deutschen Sprachkenntnissen, sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich, sowie Unsicherheiten in Bezug auf integrationsrelevante Themen, wie beispielsweise den Umgang mit Behörden. Darüber hinaus bestehen bei den Teilnehmenden Unsicherheiten in der Bewältigung von Herausforderungen des Arbeitslebens und des Alltags. Viele der jungen Geflüchteten haben zudem traumatische Erfahrungen gemacht, die noch nicht vollständig verarbeitet sind. Bezüglich der Ressourcen und Voraussetzungen der Teilnehmer gilt es, den Bildungsstand näher zu spezifizieren. Einige könnten aus speziellen Bildungsmaßnahmen wie InteA (Integration und Abschluss) oder DaZ (Deutsch als Zweitsprache) Klassen kommen oder aufgrund ihres Alters keinen Zugang mehr zum deutschen Schulsystem haben. Zudem ist die Bleibeperspektive oder Aufenthaltsregelung der Teilnehmenden ein wesentliches Kriterium, das bei der Ausrichtung und Umsetzung der Maßnahme berücksichtigt werden muss. Die Maßnahme zielt darauf ab, Flüchtlingen durch individuell angepasste Inhalte sowohl in beruflicher Vorbereitung als auch in Sprachförderung zu unterstützen. Das Hauptziel ist es, die Teilnehmenden sowohl für eine Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht als auch für eine Ausbildung zu qualifizieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist die Förderung der politischen Bildung, insbesondere für junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, die mit den gesellschaftlichen Normen und Werten in Deutschland möglicherweise noch nicht vertraut sind. Die Gesamtmaßnahme beginnt am 01.08.2024 und endet mit Ablauf des 31.07.2026. Sie endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es sollen acht Teilnehmerplätze angeboten werden. Eine Vergütungsgarantie für mindestens sechs Teilnehmer wird von Seiten des Auftraggebers gewährleistet. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, bis zu maximal 12 Monate an der Maßnahme teilzunehmen, wobei die genaue Dauer individuell nach Bedarf festgelegt wird, um eine optimale Unterstützung und Förderung zu gewährleisten. Der Hochtaunuskreis behält sich vor, die Gesamtlaufzeit der Maßnahme über den 31.07.2026 hinaus einmalig um weitere 24 Monate zu den Konditionen dieser Ausschreibung zu verlängern. Die Anzahl der Plätze jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen zu den Konditionen dieser Ausschreibung um bis zu 4 Plätze aufgestockt werden (50%).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2024-05-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2024-04-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2024-04-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2024-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Maßnahme zur Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII - „O.K.I.“
Referenznummer: 10.30.50-037/2024
Kurze Beschreibung:
O.K.I. (Maßnahme zur Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII): O- Orientieren K- Kompetenzen feststellen I- Integrieren Die Maßnahme zielt darauf ab, jungen Geflüchteten im Alter von 16 bis 27 Jahren Unterstützung zu bieten, und zwar unabhängig von ihrem aufenthaltsrechtlichen Status. Sie adressiert insbesondere diejenigen, die den Rechtskreisen SGB II, SGB III, SGB VIII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) zugeordnet sind. Die Zielgruppe dieser Maßnahme zeichnet sich durch grundlegende Herausforderungen aus: Ein signifikantes Defizit in den deutschen Sprachkenntnissen, sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Bereich, sowie Unsicherheiten in Bezug auf integrationsrelevante Themen, wie beispielsweise den Umgang mit Behörden. Darüber hinaus bestehen bei den Teilnehmenden Unsicherheiten in der Bewältigung von Herausforderungen des Arbeitslebens und des Alltags. Viele der jungen Geflüchteten haben zudem traumatische Erfahrungen gemacht, die noch nicht vollständig verarbeitet sind. Bezüglich der Ressourcen und Voraussetzungen der Teilnehmer gilt es, den Bildungsstand näher zu spezifizieren. Einige könnten aus speziellen Bildungsmaßnahmen wie InteA (Integration und Abschluss) oder DaZ (Deutsch als Zweitsprache) Klassen kommen oder aufgrund ihres Alters keinen Zugang mehr zum deutschen Schulsystem haben. Zudem ist die Bleibeperspektive oder Aufenthaltsregelung der Teilnehmenden ein wesentliches Kriterium, das bei der Ausrichtung und Umsetzung der Maßnahme berücksichtigt werden muss. Die Maßnahme zielt darauf ab, Flüchtlingen durch individuell angepasste Inhalte sowohl in beruflicher Vorbereitung als auch in Sprachförderung zu unterstützen. Das Hauptziel ist es, die Teilnehmenden sowohl für eine Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht als auch für eine Ausbildung zu qualifizieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist die Förderung der politischen Bildung, insbesondere für junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, die mit den gesellschaftlichen Normen und Werten in Deutschland möglicherweise noch nicht vertraut sind. Die Gesamtmaßnahme beginnt am 01.08.2024 und endet mit Ablauf des 31.07.2026. Sie endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es sollen acht Teilnehmerplätze angeboten werden. Eine Vergütungsgarantie für mindestens sechs Teilnehmer wird von Seiten des Auftraggebers gewährleistet. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, bis zu maximal 12 Monate an der Maßnahme teilzunehmen, wobei die genaue Dauer individuell nach Bedarf festgelegt wird, um eine optimale Unterstützung und Förderung zu gewährleisten. Der Hochtaunuskreis behält sich vor, die Gesamtlaufzeit der Maßnahme über den 31.07.2026 hinaus einmalig um weitere 24 Monate zu den Konditionen dieser Ausschreibung zu verlängern. Die Anzahl der Plätze jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen zu den Konditionen dieser Ausschreibung um bis zu 4 Plätze aufgestockt werden (50%).
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Produkte/Dienstleistungen: Allgemeine und berufliche Bildung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 10.30.50-037/2024
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Der Durchführungsort liegt im Kreisgebiet des Hochtaunuskreises. Er muss mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV) gut zu erreichen sein.
Stadt: Bad Homburg v. d. Höhe
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Hochtaunuskreis 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2024-08-01 📅
Datum des Endes: 2026-07-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 1
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Der Hochtaunuskreis behält sich vor, die Gesamtlaufzeit der Maßnahme über den 31.07.2026 hinaus einmalig um weitere 24 Monate zu den Konditionen dieser Ausschreibung zu verlängern. Darüber hinaus kann die Anzahl der Plätze jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen zu den Konditionen dieser Ausschreibung um bis zu 4 Plätze aufgestockt werden (50%).
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Vergabekriterien
Kriterium:
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt, wobei zur Ermittlung des Zuschlags sowohl das vom Bieter einzureichende Bieterkonzept mit 60% als auch der Preis mit 40% ausschlaggebend ist. Zur Feststellung des bestplatzierten Anbieters wird dessen Angebotspreis und Konzept anhand einer Bewertungsmatrix (Anlage III) analysiert.
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Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Beschreibung
Postleitzahl: 61352
Stadt: Bad Homburg vor der Höhe

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens: Offenes Verfahren Nr. 037/2024 gemäß Abschnitt 3 VgV i. V. mit § 15 VgV
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2024-05-16 09:30:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Zusätzliche Informationen: Alle, soweit vergaberechtlich zulässig.
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Nachweis der Leistungsfähigkeit/Eignungsnachweis (Anlage II.3): Nachweis der Leistungsfähigkeit/Eignungsnachweis (Anlage II.3) inkl. o Nachweis der Rechtsform des Bieters, o Nachweis der Maßnahmenräumlichkeiten (Anschrift) soweit bereits bekannt
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Nachweise für Unfall- und Haftpflichtversicherung des Bieters mit einer Deckungssumme von 5 Millionen Euro: Nur auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers sind vom Bewerber bzw. Bieter innerhalb einer Frist von 5 Werktagen folgende Unterlagen vorzulegen: • Bescheinigung über die Einhaltung der Verpflichtung zur Zahlung von Sozialbeiträgen, Steuern und Abgaben. • Bescheinigung der Berufsgenossenschaft • Bankauskünfte, Bankerklärungen Bilanzen oder Bilanzauszüge der letzten drei Jahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Landes, bzw. des Mitgliedsstaates indem der Bieter ansässig ist, vorgeschrieben ist. • Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre sowie den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe sind, der letzten zwei Geschäftsjahre. • Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
Nur auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers sind vom Bewerber bzw. Bieter innerhalb einer Frist von 5 Werktagen folgende Unterlagen vorzulegen: • Eine Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar sind, mit Angabe der Auftrags-summe, Vertragslaufzeit und Ansprechpartner (Referenzliste, besonders mit Behörden). • Angaben über die berufliche Befähigung des für die Umsetzung des Angebotes eingesetzten Personals, wobei vor allem die Größe des Unternehmens (insbesondere Service- / Wartungsstützpunkte), die Anzahl der Mitarbeiter und deren Qualifikation von Interesse sind.
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Verfahren
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: VgV

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Kreisausschuss des Hochtaunuskreises.
Nationale Registrierungsnummer: 00003877
Postanschrift: Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
Postleitzahl: 61352
Postort: Bad Homburg vor der Höhe
Region: Hochtaunuskreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Rechtsservice und Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@hochtaunuskreis.de 📧
Telefon: +49 6172999-1350 📞
Adresse des Käuferprofils: https://www.hochtaunuskreis.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E47963787 🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E47963787 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Der Bewerber/Bieter gibt die „Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bei öffentlichen Aufträgen“ nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuege-setz (HVTG) vom 12.07.2021 (GVBl. S. 338) ab. Der Bewerber/Bieter gibt zudem die Eigenerklärung betreffend Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31.07.2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022, ab. Dies gilt auch für etwaige Nachunternehmer. Die Erklärungen befinden sich in Anlage II.5 und II.10 der Vergabeunterlagen und sind in Textform (§ 126b BGB) zu leisten. Diese bezieht sich auf das Angebot und den Inhalt der Erklärung. Bieter-Konzept. Mit dem Angebot ist zusätzlich einzureichen: Bieter-Konzept zur Maßnahme-Durchführung. Hinweis zum Bieter-Konzept: Der Bieter hat für die Maßnahme ein schriftlich ausgearbeitetes, detailliertes und aktuelles Durchführungskonzept zu erstellen. Der Umfang ist auf maximal 25 Seiten bei einer lesbaren Schriftart und -größe (z. B. Schriftart Arial, Schriftgrad 11, Zeilenabstand min. 1,0, DIN 5008 dient als Orientierung) zu beschränken. In diesem Durchführungskonzept ist schlüssig auf alle in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Punkte, entsprechend der vorgegebenen Gliederung in der Bewertungsmatrix, einzugehen. Insbesondere soll das Konzept konkret beschreiben, wie die aufgeführten Inhalte umgesetzt und die geforderten Ziele erreicht werden.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: DE812056745
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 615112-63 48 📞
Fax: +49 615112-5816 📠
Körper überprüfen
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren: Siehe § 160 Abs. 3 GWB
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-16+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 076-228260 (2024-04-16)