Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Mannheim hat die BBS Bau- und Betriebsservice GmbH mit dem
Erweiterungsneubau einer vierzügigen Grundschule mit Ganztagesbetreuung und zwei
Einfeldsporthallen beauftragt. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen wird die unter
Denkmalschutz stehende Humboldtschule erweitert. Die Erlenstraße und der vorhandene
Spielplatz werden zu diesem Zweck eingezogen, so dass ein zusammenhängendes Areal
entsteht. Die Stadt geht dabei von einer Gesamtzahl von ca. 448 Schülern aus. Die
Neckarstadt-West befindet sich nördlich des Neckars, zwischen Kurpfalz- und
Zungbuschbrücke. Das Grundstück liegt im Osten der Neckarstadt-West. Auf dem Areal
befindet sich das Bestandsgebäude der bisherigen Grundschule, in welchem auch eine
weiterführende Schule untergebracht ist. Durch den Ankauf eines Grundstücks und dem
Einbezug der Erlenstraße entsteht ein zusammenhängendes Schulareal.
Als vorbereitende Maßnahme werden die Bestehenden Anlagen (Pavillon / Provisorium,
Spielplatz, Motorradhändler; Erlenstraße.) Vollständig abgebrochen.
Der Neubau der Grundschule bildet den Abschluss für einen gefassten Schulpark und wird
als U- förmiger Baukörper errichtet. Schule und Sporthalle bilden an der Ecke
Humboldtstraße / Waldhofstraße einen Städtebaulichen Abschluss. Der Pausenhof wird im
Norden mit einem eingeschossigen Verwaltungsriegel begrenzt.
Im südlich gelegenen fünfgeschossigen Schulgebäude befinden sich im Erdgeschoss die
Räumlichkeiten des Ganztagesschulbetriebs, sowie eine Aufwärmküche.
In den drei Obergeschossen befinden sich die Unterrichtsräume der Grundschule. Im
Untergeschoss ist eine Technikzentrale untergebracht. Für den zweiten Fluchtweg wird an
das Bestandsgebäude ein Fluchttreppenhaus angebaut, welches über Verbindungsstege mit
dem Schulgebäude verbunden wird. Der Anbau wird nicht unterkellert. Im 3. Obergeschoss
erhält die Schule eine großzügige Dachterrasse als Erweiterung der Pausenfläche. Im
angrenzenden östlichen Gebäudeteil befinden sich übereinander gestapelt die beiden
Einfeldsporthallen mit dazugehörigen Nebenräumen und einer weiteren Technikzentrale.
Der Gebäudeteil der Sporthallen ist nicht unterkellert und wird nördlich an ein bestehendes
Wohngebäude angebaut. Angrenzend an die Sporthalle werden im nördlich gelegenen
eingeschossigen Bauteil die Räumlichkeiten für die Verwaltung untergebracht. Auch dieser
Gebäudeteil ist nicht unterkellert und wird in einem kurzen Teilbereich an ein bestehendes
eingeschossiges Gebäude angebaut. Alle Gebäudeteile sind zum Pausenhof hin mit einem
Schattendach bzw. mit einem Arkadengang verbunden. Der Neubau ist in Massivbauweise
als Stahlbetonkonstruktion mit umlaufender Klinkerfassade geplant. Der
zusammenhängende Baukörper umfasst eine Bruttogeschossfläche von ca. 8.800 m2 BGF R,
und einen Bruttorauminhalt von ca. 39.600 m3 BRI R Die einzelnen Gebäudeteile haben
folgende Abmessungen (LxBxH):
Schulgebäude: ca. 46 m x 28 m x 16,75m
Fluchttreppe: ca. 10m x 11m x 16m
Sporthallen: ca. 49m x 17m x 16,75m
Verwaltung: ca. 78m x 9m x 4,20m
Stichpunkthafte Beschreibung der Leistung mit groben Massen:
Innenputzarbeiten:
- Innenputz als Gips- und Kalkzementputz (ca. 4.340 m2)
- Kanten- und Abschlussprofile (ca. 3.930 m)
- Wärmedämmung (ca. 775 m2)
WDVS-Arbeiten:
- Wärmedämmung (ca. 910 m2)
- Perimeterdämmung (ca. 90 m2)
- Armierung, Bewehrung (ca. 910 m2)
- Außenputz, Beschichtung (ca. 910 m2)
Innengerüste:
- Fahrbare Arbeitsbühne (2 St.)