Kommunaler Arbeitsmarkt, IdeA - Pflege und Soziales im Landkreis Fulda - Gemeinsam stark für morgen

Kreisausschuss des Landkreises Fulda - Zentrale Vergabestelle

Kommunaler Arbeitsmarkt, IdeA - Pflege und Soziales im Landkreis Fulda - Gemeinsam stark für morgen

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-01-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-12-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-12-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-12-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kommunaler Arbeitsmarkt, IdeA - Pflege und Soziales im Landkreis Fulda - Gemeinsam stark für morgen
Referenznummer: 1300 V 360/25
Kurze Beschreibung:
Kommunaler Arbeitsmarkt, IdeA - Pflege und Soziales im Landkreis Fulda - Gemeinsam stark für morgen
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Verschiedene Unterrichts- und Ausbildungsdienste 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Art und Umfang der Leistung: IdeA - Pflege und Soziales im Landkreis Fulda - Gemeinsam stark für morgen Vorbereitungslehrgang auf eine Ausbildung + Ausbildungsbegleitung im Sozialwesen sowie Nachhilfe Pflege und Sozialwesen Ziele der Maßnahme: Hauptziele sind die Vorbereitung auf, sowie die Begleitung während einer Ausbildung im pädagogischen Bereich - vorrangig "Staatlich anerkannte/n Erzieher/in" bzw. "Staatlich anerkannte/n Heilerziehungspfleger/in" oder ggf. die Ausarbeitung einer Alternativstrategie. Weitere Ziele: Ein weiteres Ziel ist die Erlangung der geforderten Voraussetzungen für die angestrebte Ausbildung, durch bspw. Stärkung der Sprach- und Berufskompetenz für Sozialwesen, sowie Praktika in pädagogischen Einrichtungen. Weiterhin sollen die Teilnehmenden im Rahmen der Maßnahme ein realistisches Bild von der angestrebten Ausbildung/dem Beruf erhalten. Ein besonderer Fokus liegt allerdings auf der Förderung der Sprache bis hin zu einem C1-Niveau, da dieses für die Aufnahme der hier genannten Ausbildungen gefordert wird. Die Sprachförderung soll ab Juni 2026 über das Förderangebot BQS+ abgewickelt werden. Die Beantragung erfolgt zu gegebener Zeit durch den durchführenden Träger, elektronisch über das Kundenportal der WI-Bank, wie auf der offiziellen Webseite des Hessischen Ministeriums für Arbeit und Soziales beschrieben. Nähere Informationen zum Förderaufruf, dem Antragsverfahren und den Fristen sind dort ebenfalls zu finde. Im Rahmen einer Ausbildungsbegleitung sollen durch ein pädagogisches Beratungsangebot und Nachhilfeunterricht drohende Ausbildungsabbrüche abgewendet werden. Zielgruppe: Die Maßnahme richtet sich insbesondere an Personen mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie weitere benachteiligte Zielgruppen im Landkreis Fulda. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherstellung eines barrierefreien Zugangs und einer bedarfsgerechten Ansprache. Individuelle Lebenslagen, wie Betreuungsbedarfe oder berufliche Verpflichtungen, werden bei der Termin- und Maßnahmenplanung berücksichtigt. Die Maßnahme richtet sich an folgenden Personenkreis: Handlungsfeld 1 - Vorbereitungslehrgang Sozialwesen: Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund, die mindestens einen anerkannten Realschulabschluss1, sowie ein Sprachniveau sicheres B1 oder B2-Deutsch besitzen und eine Ausbildung im Bereich der Sozialwirtschaft - vorrangig "Staatlich anerkannte/n Erzieher/in" bzw. "Staatlich anerkannte/n Heilerziehungspfleger/in" absolvieren möchten. Ein besonderes Potential wird hier im Personenkreis der ukrainischen Geflüchteten gesehen. Diese bringen häufig eine gute Vorbildung (Studium, etc.) aus ihrem Heimatland mit und sind besonders lernstark und schnell beim Spracherwerb. Handlungsfeld 2 - Ausbildungsbegleitung Sozialwesen: Personen, die eine Ausbildung im Bereich Sozialwesen absolvieren und von einem Ausbildungsabbruch bedroht sind. Handlungsfeld 3 - Nachhilfe Pflege und Sozialwesen: Das Nachhilfeangebot steht Personen, die eine Ausbildung im Bereich Pflege oder Sozialwesen absolvieren, zu. Teilnehmerplatzzahl/Beratungsstunden: Für das Handlungsfeld 1 - Vorbereitungslehrgang Sozialwesen ist eine Teilnehmendenplatzzahl von 11 Maßnahmenplätzen pro Monat vorgesehen. Für das Handlungsfeld 2 - Ausbildungsbegleitung Sozialwesen ist eine Teilnehmendenplatzzahl von bis zu 15 Maßnahmenplätzen pro Monat vorgesehen. Dies sind bis zu 1485 Beratungsstunden (Zeitstunde) über die gesamte Laufzeit. Für das Handlungsfeld 3 - Nachhilfe Pflege und Sozialwesen ist eine Teilnehmendenplatzzahl von bis zu 18 Maßnahmenplätzen pro Monat vorgesehen. Personal: Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Maßnahme ist der Einsatz von fachlich und pädagogisch qualifiziertem und in der Benachteiligtenförderung erfahrenem Personal.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#,
Dauer
Datum des Beginns: 2026-04-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 1
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Ausbildungsbegleitung Sozialwesen, Nachhilfe Plfege und Sozialwesen: 01.04.2026-31.12.2028 Vorbereitungslehrgang Sozialwesen: 01.09.2026-31.07.2027 + 01.09.2027-31.07.2028 Der Vertrag verlängert sich einmal um insgesamt 36 Monate (01.01.2029-31.12.2031), wenn der Auftraggeber die Verlängerung spätestens einen Monat vor Ablauf der Vertragslaufzeit gegenüber dem Auftragnehmer schriftlich erklärt. Ausbildungsbegleitung Sozialwesen, Nachhilfe Plfege und Sozialwesen: 01.01.2029-31.12.2031 Vorbereitungslehrgang Sozialwesen: 01.09.2029-31.07.2030 + 01.09.2030-31.07.2031
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Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60.00
Preis
Preis (Gewichtung): 40.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Beschreibung
Ort der Leistung: Fulda 🏙️
Postleitzahl: 36037
Stadt: Fulda
Land: Deutschland 🇩🇪

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-01-13 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-01-13 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Landkreis Fulda Wörthstraße 15 36037 Fulda Deutschland
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2026-01-13 10:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins:
Landkreis Fulda Wörthstraße 15 36037 Fulda Deutschland
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Zusätzliche Informationen:
Alle Unterlagen welche nach § 56 VGV nachforderungsfähig sind, können nachgefordert werden. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, bei einzelnen Bietern auf die Nachforderung von Unterlagen zu verzichten, wenn diese keine reelle Chance auf den Zuschlag haben.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Bieter muss über die zwingend notwendige Trägerzulassung nach AZAV für Gruppenmaßnahmen gemäß §§ 176 Abs. 1, 178 SGB III verfügen und diese auf Anforderung vorlegen. Bei Bietergemeinschaften muss jedes einzelne Mitglied über eine gültige Trägerzulassung nach AZAV verfügen.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Bieter hat nachzuweisen, dass er innerhalb der vergangenen 3 Jahre eine vergleichbare Maßnahme durchgeführt hat. Der Nachweis hierüber hat über den Vordruck "Erklärung zu Referenzleistungen" (A.4) zu erfolgen. Vergleichbare Maßnahmen sind insbesondere: Maßnahmen für Auszubildende, mit dem Ziel Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, sowie zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 SGB III, § 16 f SGB II, § 51 SGB III oder anderen Förderptrommen (wie Mittel aus dem Förderprogramm Qualifizierung und Beschäftigung oder Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget), deren Inhalte der Berufsorientierung, Perspektivenentwicklung und dem Coaching dienen. Außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE, § 76 SBG III), Ausbildung für behinderte Menschen mit Förderbedarf (Reha- Ausbildung § 117 SGB III), Begleitete betriebliche Umschulung für Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW, § 81 SGB III) Angebote können durch Einzelbieter oder Bietergemeinschaften abgegeben werden. Der Nachweis hierüber hat über den Vordruck "Erklärung zur Bietereignung (A.3) zu erfolgen.
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Eignungskriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Erklärung über den Gesamtumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind durch eine schriftliche Eigenerklärung oder durch eine schriftliche Bestätigung durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Nachweis der Eignung durch einen Eintrag in ein anerkanntes Präqaulifikationsverzeichnis oder nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Auf Verlangen sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
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Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister durch eine schriftliche Eigenerklärung mit Registernummer oder eine akutelle Mitgliedsbescheinigung über die Eintragung in eine Handwerksrolle bzw. eine aktuelle Mitgliedsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Nachweis der Eignung durch einen Eintrag in ein anerkanntes Präqaulifikationsverzeichnis oder nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Auf Verlangen sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Präqualifikationsnachweise werden zugelassen und anerkannt, wenn Sie in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis über die Eintragung im Handelsregister durch eine schriftliche Eigenerklärung mit Registernummer oder einen aktuellen Handelsregisterauszug (Kopie oder Ausdruck aus dem elektronischen Register). Nachweis der Eignung durch einen Eintrag in ein anerkanntes Präqaulifikationsverzeichnis oder nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Auf Verlangen sind die Eigenerklärungen durch Vorlage von Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Präqualifikationsnachweise werden zugelassen und anerkannt, wenn Sie in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Vorlage vollständig ausgefüllte Eigenerklärung nach Art. 5k d. Verordnung (EU) Nr. 833/2014 i. d. F. des Art. 1 Ziff. 23 d. Verordnung (EU) 2022/576 d. Rates v. 8.4.2022 zu d. bestehenden Sanktionen gegen Russland
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Kreisausschuss des Landkreises Fulda - Zentrale Vergabestelle
Nationale Registrierungsnummer: 06631
Postanschrift: Wörthstraße 15
Postleitzahl: 36037
Postort: Fulda
Region: Fulda 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabe@landkreis-fulda.de 📧
Telefon: +49 661 6006-1322 📞
URL: https://www.landkreis-fulda.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19ac9acd2a0-45dd881df02cd600 🌏
Teilnahme-URL: https://www.tender24.de 🌏
Elektronische Einreichung: Zulässig

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Beabsichtigt der Bieter zur Erfüllung der Leistung eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu bilden, ist das Formblatt 234 vorzulegen. Nimmt der Bieter zur Erfüllung der Leistung Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist das Formblatt 235 vorzulegen. Als Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird neben der Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation (Präqualifikationsverzeichnis) auch vorläufig die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) bzw. für nationale Bieter die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) akzeptiert. Die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ist von nationalen Bietern vorzulegen. Ggf. Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss: Gesamtschuldnerisch haftend. Datenschutzhinweis: Gemäß DSGVO Art. 6 Abs. 1b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens die uns zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten verarbeitet. Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie von Ihrem/Ihrer zuständigen Sachbearbeiter/in.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06411000
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Nationale Registrierungsnummer: 06151-12-6603
Telefon: +49 6151-12-6603 📞
Fax: +49 6151-12-5816 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren gem. § 160 GWB nur auf Antrag ein. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-12-05+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 236-811167 (2025-12-05)