Das Kommunale Gebäudemanagement Leopoldshöhe („KGL“) beabsichtigt, zur Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen, Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe, einen multifunktionalen Anbau für ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot errichten zu lassen. Umzusetzen sind ferner eine Aufstockung des Bestandsgebäudes und Sanierungsmaßnahmen am Bestand. Neubau, Aufstockung und Sanierung betreffen die Grundschule Asemissen. Es handelt sich um eine dreizügige Grundschule unter der Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe im Ortsteil Asemissen. Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 6 (Förderanlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 6 und 8 HOAI (nachfolgend zusammen „TGA-Elektro“).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-04-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-03-04.
Auftragsbekanntmachung (2025-03-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Multifunktionaler Anbau Grundschule Asemissen- TGA-Elektro
Referenznummer: IKZ-025/2025
Kurze Beschreibung:
“Das Kommunale Gebäudemanagement Leopoldshöhe („KGL“) beabsichtigt, zur Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen, Berliner Straße 10, 33818...”
Kurze Beschreibung
Das Kommunale Gebäudemanagement Leopoldshöhe („KGL“) beabsichtigt, zur Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen, Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe, einen multifunktionalen Anbau für ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot errichten zu lassen. Umzusetzen sind ferner eine Aufstockung des Bestandsgebäudes und Sanierungsmaßnahmen am Bestand. Neubau, Aufstockung und Sanierung betreffen die Grundschule Asemissen. Es handelt sich um eine dreizügige Grundschule unter der Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe im Ortsteil Asemissen.
Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 6 (Förderanlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 6 und 8 HOAI (nachfolgend zusammen „TGA-Elektro“).
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Haustechnik📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 217 373 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das KGL plant die Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen durch einen multifunktionalen Anbau für ganztägige Bildung und Betreuung. Zudem sind eine...”
Beschreibung der Beschaffung
Das KGL plant die Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen durch einen multifunktionalen Anbau für ganztägige Bildung und Betreuung. Zudem sind eine Aufstockung und Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude vorgesehen.
Die dreizügige Grundschule Asemissen in Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe hat ca. 310 SchülerInnen und ein Kollegium von rund 30 Personen. Seit dem Schuljahr 2018/19 stieg die Schülerzahl um knapp 30 %, wodurch auch die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zunahm. Aktuell gibt es fünf OGS-Gruppen mit 120 Plätzen sowie zwei Gruppen Randstundenbetreuung. Der Bedarf übersteigt das Angebot, insbesondere fehlt es an Räumen für die Mittagsverpflegung. Der vorhandene 55 m² große Essensraum reicht nicht aus, sodass Gruppenräume mitgenutzt werden müssen.
Die Grundschule befindet sich in Asemissen, dem südlichsten Ortsteil der Gemeinde Leopoldshöhe, an der Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe.
Das KGL hat vorbereitend, unter anderem zur Prüfung der erforderlichen Mittel sowie zur Beantragung einer Zuwendung Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 Objektplanung Gebäude und Innenräume erbringen lassen. Zur Information aller Bieter sind die Leistungsergebnisse in Anlage H zusammengefasst und beigefügt.
Auftragsgegenstand sind - vorbehaltlich der stufenweisen Vergabe - die Grundleistungen der Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 6 und 8 HOAI, einmal für den Neubau multifunktionaler Anbau und einmal für die Aufstockung und Sanierung Bestandsgebäude. Für die Aufstockung und Sanierung Bestandsgebäude sind allerdings keine Leistungen der Anlagengruppe 6 beauftragt, da nicht erforderlich. Es werden grundsätzlich die Prozentwerte nach § 55 Abs. 1 HOAI vergütet. Ausnahmen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen. Zu erbringen sind nach entsprechender Beauftragung ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen. Im Angebotsformular werden darüber hinaus Stundensätze für ggf. weiter erforderliche Leistungen abgefragt. Das Honorar richtet sich nach vertraglichen Regelungen und nachrangig der HOAI 2021. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem Vertragsentwurf (Anlage 9).
Leistungsbeginn: voraussichtlich 02.06.2025 (rechtzeitige Zuschlagserteilung spätestens eine Woche vorher vorausgesetzt).
Vorläufige anrechenbare Kosten für Neubau multifunktionaler Anbau (je netto): Kostengruppe (KG) 440 EUR 235.122,56, KG 450 EUR 51.756,54, KG 460 EUR 40.000,00 und KG 480 EUR 82.810,46 netto. Aufstockung und Sanierung Bestandsgebäude (je netto): KG 440 EUR 233.664,83, KG 450 EUR 61.574,77 und KG 480 EUR 54.303,82 netto.
In anderen EU-weiten Losen vergibt die Vergabestelle die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, der Tragwerksplanung mit Bauphysik sowie Technische Ausrüstung (TGA-HLS). Die genannten Leistungen werden zur Vereinfachung der Vergaben in den gesondert geführten Vergabeverfahren Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung mit Bauphysik, Technische Ausrüstung TGA-HLS und TGA-Elektro (dieses Verfahren) vergeben. Bieter können grundsätzlich an einem, mehreren oder allen genannten Verfahren teilnehmen.
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Ort der Leistung: Lippe🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-06-02 📅
Datum des Endes: 2028-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 40
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-08 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-04-08 09:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 59
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen,
2. Eigenerklärung zur Zusammenarbeit mit anderen, bezogen auf den ausgeschriebenen...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen,
2. Eigenerklärung zur Zusammenarbeit mit anderen, bezogen auf den ausgeschriebenen Auftrag (Unterauftragnehmer, Dritte, Eignungsleihe),
3. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Handels- oder Partnerschaftsregister,
4. Eigenerklärung zur Berufsqualifikation.
MINDESTANFORDERUNG: Ingenieur (m/w/d), Fachrichtung Elektrotechnik oder Gebäudetechnik (oder vergleichbare Fachrichtung), § 75 Abs. 2, Abs. 3 VgV. Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person mit Angabe zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur (m/w/d), nach den Ingenieurgesetzen der Länder zu tragen (Elektrotechnik oder Gebäudetechnik oder vergleichbare Fachrichtung) oder in Deutschland als Ingenieur (w/m/d) tätig zu werden (Elektrotechnik oder Gebäudetechnik oder vergleichbare Fachrichtung), Angaben zur Mitgliedschaft in einer Berufskammer (falls zutreffend) mit Kammer und Listen-/Mitgliedsnummer. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der eine der vorgenannten Voraussetzungen erfüllt. Einzelunternehmer und Freiberufler geben eine entsprechende Person an.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit dem Angebot alle vorgenannten Erklärungen abgeben.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“MINDESTANFORDERUNG 1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
MINDESTANFORDERUNG 1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung des Bieters zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Bereich TGA-Elektro der letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebots kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten. Nimmt der Bieter/die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Die Haftungserklärung ist mit dem Angebot vorzulegen (vgl. Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.
2. Angabe von Referenzprojekten
MINDESTANFORDERUNGEN:
Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt, das alle nachstehenden Kriterien erfüllt:
• Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung, umfassend mindestens die Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4 und 5 (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen,
• für den Neubau, Anbau, die Sanierung oder Erweiterung eines Gebäudes,
• Abschluss der LPH 8 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2021,
• das Projekt war in beiden genannten Anlagengruppen mindestens in Honorarzone II einzuordnen,
• mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 350.000,00 netto in Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
Pflichtangaben: Erforderlich ist für jede Referenz mindestens die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Anlagengruppen und Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkts des Abschlusses der Leistungsphase 8, der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 440 und 450 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten).
3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter/die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen. Allerdings müssen nicht alle Mitglieder Referenzen einreichen, solange die Bietergemeinschaft insgesamt die Anforderungen erfüllt.
Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebots kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten.
“Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal vier Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des Zuschlags...”
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal vier Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des Zuschlags in dem vorliegenden Vergabeverfahren werden in Beauftragungsstufe 1 zunächst Leistungsphasen 1 bis 3 der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 6 (Förderanlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 6 und 8 HOAI beauftragt. In den weiteren Beauftragungsstufen wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung zu erbringen: Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 (Beauftragungsstufe 2), Leistungsphase 8 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 (Beauftragungsstufe 3) sowie Leistungsphase 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 6 und 8 (Beauftragungsstufe 4).
Zu erbringen sind ferner jeweils Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung und Vertrag.
Der Abruf der weiteren Beauftragungsstufen steht seitens des Auftraggebers unter der Voraussetzung im Sinne von § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB, dass der Auftraggeber entscheidet, das Projekt fortzuführen und zu realisieren. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen über die mit Zuschlagserteilung beauftragte Beauftragungsstufe 1 hinaus, auch dann nicht, wenn die vorstehend genannte Voraussetzung erfüllt ist. Der Auftraggeber kann vielmehr einseitig in jeweils freier Entscheidung die Beauftragungsstufen 2, 3 und 4 im Wege der Vertragserweiterung beauftragen. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine zusätzlichen Ansprüche herleiten.
Für weitere Einzelheiten wird auf die Darstellungen im beigefügten Vertragsentwurf (Anlage 9 der Vergabeunterlagen) verwiesen.
// ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:
1. Die Vergabeunterlagen dürfen ausschließlich für die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren verwendet werden; eine weitergehende Verwendung, auch in umgearbeiteter Form, ist ausgeschlossen. Ein derartiges Nutzungsrecht wird ausdrücklich nicht erteilt.
2. Soweit in dieser Bekanntmachung / Aufforderung nichts Abweichendes geregelt ist, wird die gesamte Bieterkommunikation, einschließlich der Versendung von Informationsschreiben nach § 134 GWB sowie des Zuschlagsschreibens, über die Vergabeplattform abgewickelt, wobei die Textform einzuhalten ist. Die Vergabestelle wird dabei vertreten durch die Kanzlei Böke Rechtsanwälte, Düsseldorf.
3. Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf der Vergabeplattform wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen.
4. Mehrfachteilnahme eines Unternehmens als Einzelbieter sowie als Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft nach Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleichwertiger Eignung erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft im Angebot zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
5. Die elektronische Abgabe der Angebote über die Vergabeplattform muss so rechtzeitig erfolgen, dass alle Erklärungen bis zum Ende der jeweiligen Frist vollständig übermittelt worden sind. Dabei ist genügend Zeit für die Anmeldung des Bieters auf der Vergabeplattform und für den Übermittlungsvorgang einzuplanen. Die Bieter werden auf die Erläuterungen des Plattformbetreibers auf den Internetseiten für Bieter hingewiesen. Insbesondere sind die Hinweise über die Abgabe von elektronischen Teilnahmeanträgen und Angeboten zu beachten. Diese fristgebundenen Erklärungen dürfen nicht über das z.B. für Bieterfragen genutzte Kommunikationstool eingereicht werden.
6. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollen. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.
7.Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten.
Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen.
Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen:
-Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen,
-Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen,
-Eigenerklärung Russland-Sanktionen,
Formulare für die Eigenerklärungen sind mit den Vergabeunterlagen abrufbar.
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Nationale Registrierungsnummer: 16ad4de4-5d44-4a2c-99c9-95510121c568
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Postort: Münster
Region: Lippe🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Telefon: +49 2514113514📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Rügen sind über das...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Rügen sind über das Vergabeportal einzureichen.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der nachbenannten Stelle bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2025/S 046-147286 (2025-03-04)
Auftragsbekanntmachung (2025-04-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 217 373 EUR 💰
Verfahren Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-11 08:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-04-11 08:00:00 📅