Auftragsbekanntmachung (2025-06-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Software für eine Leitstellenlösung (ITCS) mit integriertem Angebotsplanungsmodul
Referenznummer: V-BL 1/2025
Kurze Beschreibung:
“Software für eine Leitstellenlösung (ITCS) mit integriertem Angebotsplanungsmodul”
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Entwicklung von branchenspezifischer Software📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG) sind der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Barnim und der Region Bad Freienwalde im...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG) sind der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Barnim und der Region Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland. Wir bedienen mit 325 Fahrpersonalen und 170 Fahrzeugen sowie 65 Linien im Bediengebiet. Den Fuhrpark zeichnet besonders aus, dass neben konventionell angetrieben Fahrzeugen wir auch über 14 Obusse sowie über aktuell 6 Wasserstofffahrzeuge verfügen. Die BBG verfügt aktuell über eine "all in one-Lösung" welche das Rechnergestützte Betriebsleitsystem (ITCS) und den Vertrieb in einer anbieterspezifischen Software mit einem entsprechenden all in one-Gerät abbildet. Mit der angestrebten Modernisierung des ITCS wird der Ansatz verfolgt, eine zukunftssichere modulare Umgebung der Systemkomponenten aufzubauen. Damit verbunden ist der Ansatz, die Softwaremodule als einzelne Komponenten von der Hardware losgelöst zu betrachten. Das bedeutet, dass die jeweiligen Softwarelösungen (ITCS, Vertrieb) auch auf einem anbieterunabhängigen Fahrzeug-Zentralrechner eingesetzt werden können. Ziel ist, dass zum einen der Investitionsbedarf für zukünftige System-/Software- und Hardwaremodernisierungen reduziert werden kann und zum anderen der Austausch von Komponenten durch die Modularität leichter realisiert werden kann. Damit steigt die Flexibilität aber und die Reaktionsfähigkeit auf Marktinnovationen zu einzelnen Komponenten des Gesamtsystems für die BBG. Der modulare Ansatz gilt sowohl für die Software welche als auch für die Hardware. So ist die modulare Trennung eines aktuell üblichen all in one-Gerätes in einen "Bordrechner" in Form eines leicht zu ersetzenden Tablets und einer modularen Vertriebstechnikeinheit ein weiterer Bestandteil der Strategie. Insbesondere mit der Separierung, dass ein Tablet die Rechenzentraleinheit des Fahrzeuges bildet, besteht der Anspruch, die komplette Kommunikation vom und zum Fahrzeug zu bündeln. Das beinhaltet auch den Datenaustausch von Fahrzeugkomponenten zentral über die Rechenzentraleinheit. Darunter ist zu verstehen, dass beispielsweise Daten zum Zustand des Fahrzeuges, Fehlermeldungen des Fahrzeuges, Daten des digitalen Tachographen und weiter (im folgenden Fahrzeug-Telemetriedaten) übermittelt werden. Diese Daten sind im System der Leitstelle aber auch für Folgesysteme bereitzustellen und zu visualisieren und damit nutzbar zu machen. Es soll des Weiteren eine Möglichkeit geschaffen werden, die gewonnenen Fahrzeit- und Fahrgastzähldaten (im folgenden Echtzeitdaten) in Folgesystemen (teil-) automatisiert für die Weiterentwicklung des Angebotes und dessen Qualität zu nutzen. In einem ersten Schritt ist vorgesehen, neben den standartmäßigen Möglichkeiten der Betriebsablaufüberwachung sowie der Umleitungsplanung durch die Leitstelle, die gewonnen Fahrzeug-Telemetriedaten für die Fahrzeuginstandhaltung und Fehlerbehebung zu nutzen sowie zur Unterstützung der Leitstelle bereitzustellen. Des Weiteren sollen die gewonnen Echtzeitdaten zu neunen Fahrzeit- und damit Fahrplanvorschlägen für die weitere Fahrplanung zu nutzen. Ein Folgesystem für die Verarbeitung der Echtzeitdaten (im Folgenden als Angebotsplanungsmodul bezeichnet) ist Bestandteil der Ausschreibung. Bei der Umsetzung von Lösungen zu den beschriebenen Anforderungen ist ein modularer Ansatz gefordert der es ermöglicht, gegebenenfalls in der Zukunft diese auch durch andere Module ersetzen zu können.
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Ort der Leistung: Barnim🏙️
Dauer: 1 (YEAR)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Jahren ausgedrückt.
Informationen zu elektronischen Katalogen
Die Angebote müssen in Form von elektronischen Katalogen eingereicht werden oder einen elektronischen Katalog enthalten
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung der A-Kriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung der B-Kriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einfachheit der Bedienung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100.0
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 20.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-08-05 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-08-05 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 18
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Das Eignungskriterium ist der Ausschreibung zu entnehmen.” Informationen über reservierte Verträge
Die Ausführung des Vertrags ist auf den Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt
“Bekanntmachungs-ID: CXP9YZEHMEM” Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg
Nationale Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mwaek.brandenburg.de📧
Telefon: 0049 331 8661719📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabeverordnung (VgV) regelt die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen im Rahmen von Ausschreibungen. Nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabeverordnung (VgV) regelt die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen im Rahmen von Ausschreibungen. Nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gelten folgende Fristen: Rügefrist: Ein Bieter muss einen Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich rügen, sobald er diesen erkennt, sonst ist der Vorwand präkludiert. Antragsfrist: Ein Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers über die Zurückweisung der Rüge gestellt werden. Zuschlagsfrist: Nach der Bekanntgabe der Zuschlagsentscheidung beträgt die Frist für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags 10 Kalendertage.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2025/S 106-361709 (2025-06-03)