Konzeption und Durchführung des partizipativen Beteiligungsformats "Erzählsalons" zur Aktivierung und Vernetzung der Zivilgesellschaft im Rheinischen Revier.
Der Strukturwandel im Rheinischen Revier führt zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die weit über wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte hinausgehen. Insbesondere persönliche Erfahrungen, lokale Perspektiven und das Wissen der Zivilgesellschaft spielen eine zentrale Rolle für das Gelingen dieses Wandels, sind jedoch bislang nur punktuell sichtbar. Vor diesem Hintergrund besteht der Anlass, ein strukturiertes, partizipatives Format zu etablieren, das diesen Erfahrungen Raum gibt und sie systematisch erfasst. Auf Grundlage der Regionalstrategie der EwiG ist Partizipation eines der zentralen Handlungsfelder, indem die Beteiligung der und der Dialog mit den Menschen gefördert wird und als wichtiger Faktor zur Erreichung der Projektziele festgeschrieben wurde. Der Auftraggeber beabsichtigt deshalb die Vergabe eines Auftrags zur Konzeption und Durchführung des partizipativen Beteiligungsformates "Erzählsalons", das Menschen aus der Region und aus unterschiedlichen sozialen Milieus, Generationen und kulturellen Hintergründen zusammenführt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-04-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-03-09.
Auftragsbekanntmachung (2026-03-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Konzeption und Durchführung des partizipativen Beteiligungsformats "Erzählsalons" zur Aktivierung und Vernetzung der Zivilgesellschaft im Rheinischen Revier.
Referenznummer: 04/2026
Kurze Beschreibung:
“Der Strukturwandel im Rheinischen Revier führt zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die weit über wirtschaftliche und infrastrukturelle...”
Kurze Beschreibung
Der Strukturwandel im Rheinischen Revier führt zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die weit über wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte hinausgehen. Insbesondere persönliche Erfahrungen, lokale Perspektiven und das Wissen der Zivilgesellschaft spielen eine zentrale Rolle für das Gelingen dieses Wandels, sind jedoch bislang nur punktuell sichtbar. Vor diesem Hintergrund besteht der Anlass, ein strukturiertes, partizipatives Format zu etablieren, das diesen Erfahrungen Raum gibt und sie systematisch erfasst. Auf Grundlage der Regionalstrategie der EwiG ist Partizipation eines der zentralen Handlungsfelder, indem die Beteiligung der und der Dialog mit den Menschen gefördert wird und als wichtiger Faktor zur Erreichung der Projektziele festgeschrieben wurde. Der Auftraggeber beabsichtigt deshalb die Vergabe eines Auftrags zur Konzeption und Durchführung des partizipativen Beteiligungsformates "Erzählsalons", das Menschen aus der Region und aus unterschiedlichen sozialen Milieus, Generationen und kulturellen Hintergründen zusammenführt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Event-Organisation📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 336 000 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Bei dem Format handelt es sich um ein vierjähriges Fördermittelprojekt mit einem Durchführungszeitraum vom 01.09.2025 bis zum 31.08.2029. Finanziert wird...”
Beschreibung der Beschaffung
Bei dem Format handelt es sich um ein vierjähriges Fördermittelprojekt mit einem Durchführungszeitraum vom 01.09.2025 bis zum 31.08.2029. Finanziert wird das Projekt über das Förderprogramm des Bundes "STARK - Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten" und kofinanziert durch das Land NRW. Ziel des Projekts ist die Umsetzung des zuvor beschriebenen Beteiligungsformats im indeland und seiner Umgebung. Das Format ermöglicht die strukturierte Erfassung und Sichtbarmachung persönlicher sowie ortsbezogener Erfahrungen im Kontext des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Es soll zur Aktivierung der Zivilgesellschaft, zur Vernetzung relevanter regionaler Akteure und zur Stärkung des gesellschaftlichen Dialogs beitragen, indem Erzählen und Zuhören als zentrale Werkzeuge zum Mitgestalten der Transformation etabliert werden. Im Rahmen des Projekts sind insgesamt bis zu 34 Erzählsalons in insgesamt acht Kommunen des Rheinischen Reviers durchzuführen. Hierzu zählen die sieben Gesellschafter-Kommunen der indeland GmbH, die teilweise im Tagebaumfeld Hambach liegen sowie eine weitere Kommune im Umfeld des Tagebaus Garzweiler. In jeder Kommune sind mindestens drei, maximal vier Erzählsalons umzusetzen. Darüber hinaus sind zwei regionale Erzählsalons als kommunenübergreifende Austauschformate zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Kommunen zu konzipieren und durchzuführen. Die Erzählsalons sind als moderierte Beteiligungsformate anzulegen. Die inhaltliche Ausrichtung erfolgt entlang der Themenfelder Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Rheinischen Reviers. Die Erzählungen sind audiovisuell aufzuzeichnen und zu transkribieren. Ergänzend ist als Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung ein Weiterbildungsangebot zu konzipieren und umzusetzen, das Teilnehmende befähigt, Erzählsalons eigenständig zu initiieren und durchzuführen. Die im Projekt entstehenden Materialien dienen der öffentlichen Aufbereitung und Weiterverwendung durch den Auftraggeber, insbesondere als Zuarbeit für eine Buchpublikation, kommunale Broschüren sowie für die inhaltliche Vorbereitung einer Wanderausstellung in einem nachgelagerten Projektschritt. Der Auftragnehmer wirkt an einer projektbegleitenden Qualitätssicherung und Evaluation mit, einschließlich der Bereitstellung projektbezogener Daten, fachlicher Reflexion der Formate sowie der Realisierung einer Auftaktveranstaltung sowie einer Abschlussveranstaltung mit Tagung. Das Projekt beginnt unmittelbar nach Auftragserteilung und läuft bis zum 31.08.2029. Weitere Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-04-14 10:15:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-04-14 10:15:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Die Angebotsöffnung erfolgt nach Ablauf der Angebotsfrist digital auf der Vergabeplattform www.vergabe-wirtschaftsregion-aachen.de.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Angabe der Eignungskriterien Es sind vorzulegen: - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU), - Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU (Formular 523...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Angabe der Eignungskriterien Es sind vorzulegen: - Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU), - Eigenerklärung Sanktionspaket 5 EU (Formular 523 EU) - bei Bietergemeinschaften: unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung, Formular 531, - bei Unteraufträgen/Eignungsleihe -- Erklärung Bieter Unteraufträge/Eignungsleihe, Formular 533a/533b und -- bei Eignungsleihe zusätzlich unterschriebene Verpflichtungserklärung Dritter Unteraufträge/Eignungsleihe, Formular 534a/534b.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“1. Einhaltung des TVgG NRW 2. Beachtung des Datenschutzes”
“#Bekanntmachungs-ID: CXQ1YDTYWMB#
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über das elektronische Vergabeportal zu stellen. Die Plattform wird...”
#Bekanntmachungs-ID: CXQ1YDTYWMB#
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über das elektronische Vergabeportal zu stellen. Die Plattform wird zur alleinigen Kommunikation mit den Bewerbern und Bietern genutzt. Diese erfolgt gemäß den vergaberechtlichen Erfordernissen transparent und diskriminierungsfrei. Um diesen Vorgaben sowie der Gleichbehandlung aller Bewerber bzw. Bieter gerecht zu werden, sind die Bewerber bzw. Bieter gehalten, sich für das vorliegende Verfahren beim Vergabeportal zu registrieren. Die Registrierung sowie die Nutzung des Vergabeportals sind für die Bewerber bzw. Bieter kostenlos. Bewerber bzw. Bieter, die sich nicht registrieren, haben keinen Anspruch darauf, über Antworten auf etwaige Bieterfragen oder Änderungen im laufenden Verfahren automatisch informiert zu werden. Es werden im Interesse der Gleichbehandlung sämtlicher Bewerber/Bieter grundsätzlich keine telefonischen oder persönlichen Auskünfte zum Inhalt und Ablauf des Verfahrens erteilt. Anträge und Angebote sind nach Vorgaben der Auftraggeberin, in der Regel elektronisch über den elektronischen Vergabemarktplatz einzureichen. Es ist unzulässig, Anträge oder Angebote per Mail oder über die Bieterkommunikation einzureichen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Nationale Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“1. Ein Antragsteller, der einen Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt hat, muss diesen innerhalb einer Frist von...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
1. Ein Antragsteller, der einen Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt hat, muss diesen innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB); der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB). 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs.3 Nr. 3 GWB). 4. Hilft der Auftraggeber einer Rüge nicht ab, ist der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers zu stellen (Vgl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Die Vergabestelle wird vor Zuschlagserteilung die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollten, hiervon in Textform in Kenntnis setzen. Bei schriftlicher Mitteilung darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Mitteilung auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach der Absendung dieser Information geschlossen werden (vgl. § 134 GWB).
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2026/S 048-164581 (2026-03-09)