Über die GIZ: Als Dienstleisterin in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit engagiert sich die GIZ für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft in aller Welt. Die GIZ verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigungsförderung, Energie und Umwelt sowie Frieden und Sicherheit. Das Leitprinzip ist Nachhaltigkeit. Hauptauftraggeber ist das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Über das Vorhaben Unternehmerische und Öffentliche Verantwortung für Nachhaltige Lieferketten: Staaten und Unternehmen beeinflussen durch ihr Handeln entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten die Arbeits- und Lebensbedingungen weltweit. In den global fragmentierten und komplexen Lieferketten finden international anerkannte Standards zu Menschenrechten, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz häufig keine ausreichende Anwendung. Es existieren viele Beispiele für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, so leben 40 Millionen Menschen leben in moderner Sklaverei und weltweit leiden Menschen unter dem ungeschützten Umgang mit gefährlichen Chemikalien.
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Mindeststandards wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), Anreizsysteme und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure können die Nachhaltigkeit entlang globaler Lieferketten fördern. Die eigenen Beschaffungsprozesse geben der öffentlichen Hand zudem die Möglichkeit, eine Vorbildrolle bei der Umsetzung nachhaltiger Geschäftspraktiken einzunehmen.
Im Auftrag des BMZ setzt die GIZ das SV "Unternehmerische und öffentliche Verantwortung für nachhaltige Lieferketten" um. Ziel des Vorhabens ist es, die Verantwortung öffentlicher und privater Akteure für nachhaltige Beschaffung sowie unternehmerische Verantwortung entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten zu stärken, indem das BMZ in den Handlungsfeldern Unternehmerische Verantwortung (UV) und Nachhaltige Öffentliche Beschaffung (NÖB) strategisch beraten wird.
Ziel des Handlungsfeldes "Unternehmerische Verantwortung" ist die Stärkung der unternehmerischen Verantwortung zur Einhaltung von Menschenrechten, Klima- und Umweltschutz entlang globaler Wertschöpfungsketten. Schwerpunkte in der BMZ-Beratung sind das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), das Monitoring des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft & Menschenrechte (NAP) und dessen Fortschreibung sowie Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen und Zivilgesellschaft bei der Umsetzung dieser Anforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einrichtung einer Plattform zur besseren EU-weiten Koordinierung (sog. Team Europe Initiative, TEI). Kernstück der TEI soll ein EU Helpdesk sein, der Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Regierungen aus Partnerländern sowie Multi-Akteurs-Partnerschaften Hilfestellung bei der Gestaltung nachhaltigerer Wertschöpfungsketten gibt.
Ziel des Handlungsfeldes "Nachhaltige öffentliche Beschaffung (NÖB)" ist es, die öffentlichen Beschaffungsstellen des Bundes bei der Umsetzung eines nachhaltigen (textilen) Einkaufs zu unterstützen. Nach Schätzungen der OECD beschaffen Bund, Länder und Gemeinden in Deutschland jährlich Leistungen im Wert von mindestens 500 Mrd. EUR oder 15 % des BIP (OECD 2019). Staatliche Stellen haben mit ihrer großen Nachfragemacht also einen enormen Hebel, um nachhaltige Lieferketten zu gestalten. Vor diesem Hintergrund berät das NÖB-Team das BMZ in Fragen der generellen Ausrichtung der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung, insbesondere für den Textilbereich. Um die nachhaltige öffentliche Beschaffung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Hebelwirkung zu erzielen, organisiert das Team verschiedene Austauschformate, Dialogveranstaltungen und Expertenworkshops.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-06-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-05-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2023-05-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Marketing
Referenznummer: 81296433
Kurze Beschreibung:
“Über die GIZ: Als Dienstleisterin in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit engagiert sich...”
Kurze Beschreibung
Über die GIZ: Als Dienstleisterin in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit engagiert sich die GIZ für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft in aller Welt. Die GIZ verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen, darunter wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigungsförderung, Energie und Umwelt sowie Frieden und Sicherheit. Das Leitprinzip ist Nachhaltigkeit. Hauptauftraggeber ist das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Marketing📦
Zusätzlicher CPV-Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Main-Taunus-Kreis🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
“Die Kommunikation in diesem Verfahren findet ausschließlich über das Kommunikationstool im Projektbereich des Vergabeportals statt.”
Quelle: OJS 2023/S 101-311759 (2023-05-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-10-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 281 600 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge