Beschaffung und Betrieb einer Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting)

Technische Universität Berlin - Die Präsidentin - Zentrale Beschaffung

Dienstleistung - Beschaffung und Betrieb einer
Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-07-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-06-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-06-02 Auftragsbekanntmachung
2023-09-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-06-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von branchenspezifischer Software
Referenznummer: OV-024-23
Kurze Beschreibung:
Dienstleistung - Beschaffung und Betrieb einer Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von branchenspezifischer Software 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Technische Universität Berlin - Die Präsidentin - Zentrale Beschaffung
Postanschrift: Ernst-Reuter-Platz 7
Postleitzahl: 10587
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.tu.berlin 🌏
E-Mail: strat.einkauf@zb.tu-berlin.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YEAY1YAZZAUQ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YEAY1YAZZAUQ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-06-02 📅
Einreichungsfrist: 2023-07-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-06-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 108-338823
ABl. S-Ausgabe: 108
Zusätzliche Informationen
Das Angebot einschließlich der Anlagen sowie jeglicher Schriftverkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen. Bekanntmachungs-ID: CXS0YEAY1YAZZAUQ

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistung - Beschaffung und Betrieb einer
Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting)
Die TU Berlin plant die Beschaffung und den Betrieb einer Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting). Ziel ist es, eine Bewerbungsmanagementsoftware, die Zeit-, Kosten- und Wettbewerbsvorteile ermöglicht, an der TU Berlin zu implementieren. Die Software soll bestmöglich, einfach und übersichtlich den kompletten Personalbeschaffungsprozess abbilden - von der Stellenausschreibung über den Online-Bewerbungseingang und einer digitalen Kommunikation mit den Bewerber:innen sowie Einladungen zu Gesprächen bis hin zur Überleitung aller benötigter Daten für die Einstellung. Durch die Bewerbungsmanagementsoftware soll extern wie intern ein attraktiver, transparenter und effizienter Prozess gestaltet werden.
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Dauer: 70 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungen "Hyper-Care-Phase" und "Schulungsphase II" sind optionale Leistungen. Deren Anbietung ist nicht verpflichtend (kein Mindestkriterium), jedoch wünschenswert. Die optionalen Leistungen sind im Angebot jeweils separat, unter der Angabe der zusätzlichen Kosten inkl. ggf. notwendiger Nebenkosten auszuweisen und fließen nicht in den Gesamtangebotspreis mit ein.
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Die Entscheidung ob eine der genannten optionalen Leistungen ggf. ergänzend beauftragt wird, ist abhängig vom Projektverlauf und kann daher erst spätestens 3 Monate vor Projektende erfolgen. Der:die Auftragnehmer:in muss sich daher bis zum Ende der Projektlaufzeit an die für diese Positionen angegebenen Preise gebunden halten. Ein Anspruch auf Beauftragung seitens der:des Auftragnehmer*in besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Technische Universität Berlin Wird mit Zuschlagserteilung bekannt gegeben. 10623 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Besonderen Vertragsbedingungen sowie Eigenerklärungen sind von den Bietern bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu beachten und ggf. auszufüllen und einzureichen. Ausländische Bieter/ Bietergemeinschaften dürfen jeweils vergleichbare Nachweise ihres Herkunftslandes vorlegen; der Gleichwertigkeitsnachweis des jeweiligen vergleichbaren Nachweises ist mit dem Angebot vorzulegen.
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1. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen" - liegt den Vergabeunterlagen bei. Zusätzlich kann auch die Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV-Bescheinigung) bzw. eine Bescheinigung anderer geeigneter Präqualifikationsstellen vorgelegt werden.). Der Bieter kann an Stelle der geforderten Eigenerklärung zur Eignung eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung gemäß § 50 VgV vorlegen.
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2. Hinweise zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
3. Besondere Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt nach § 9 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gemäß Vordruck "Vertragsbedingungen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
4. Besondere Vertragsbedingungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen sowie Eigenerklärung nach § 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen und Vertragsbedingungen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
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5. Besondere Vertragsbedingungen sowie Eigenerklärung zur Frauenförderverordnung nach § 13 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen und Vertragsbedingungen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
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6. Besondere Vertragsbedingungen zur Verhinderung von Benachteiligungen nach § 14 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gemäß Vordruck "Vertragsbedingungen" liegt den Vergabeunterlagen bei.
7. Besondere Vertragsbedingungen über Kontrollen und Sanktionen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz gemäß Vordruck "Vertragsbedingungen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
8. Besondere Vertragsbedingungen über Umweltschutzanforderungen gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen und Vertragsbedingungen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
9. Eigenerklärung zu ggf. vorgesehenen Nachunternehmen bzw. zur Eignungsleihe gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
10. Eigenerklärung zur ggf. bestehenden Bietergemeinschaft gemäß Vordruck "Vom Unternehmen einzureichende Unterlagen" - liegt den Vergabeunterlagen bei.
Ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 Euro (ohne Umsatzsteuer), besteht für öffentliche Auftraggeber gemäß § 6 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vor Erteilung des Zuschlags eine Abfragepflicht beim Wettbewerbsregister. In § 6 WRegG ist festgelegt, unter welchen Voraussetzungen eine Abfrage erfolgen darf. Konzessionsgeber sowie Sektorenauftraggeber sind ab Erreichen der EU-Schwellenwerte zur Abfrage verpflichtet. Durch das beim Bundeskartellamt eingerichtete Wettbewerbsregister zum Schutz des Wettbewerbs werden Auftraggebern im Sinne von § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Informationen über Ausschlussgründe eines Bieters im Sinne der §§ 123 und 124 GWB zur Verfügung gestellt. Die hierfür erforderlichen Daten werden druch die Zentrale Beschaffung vom Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, nachgefordert.
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Hinweis: Eingereichte Eigenerklärungen sind durch den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch die Zentrale Beschaffung kurzfristig durch Vorlage entsprechender Nachweise bzw. Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
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Dies gilt auch für Nachweise gem. Ziffer III.1.2 und 1.3
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichende Unterlagen:
- Detaillierte Übersicht (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das Angebot muss Spezifikationsdokumente (technische Beschreibung, o.ä..), aus der die Einhaltung der geforderten Spezifikationen inklusive die benötigten technischen Anschlussparameter hervorgeht, enthalten.
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- Referenzen (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Angaben über mindestens 3 Referenzen. Dabei muss es sich um durchgeführte Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen Umfangs der letzten 5 Jahre handeln. Die Leistung ist vergleichbar, wenn es sich um die Implementierung einer Bewerbungsmanagementsoftware (E-Recruiting) handelt für mind. 300 effektive Nutzer:innen. Mindestens eine Referenz zeigt hierbei Erfahrungen mit einer staatlichen Hochschule in Deutschland. Mindestens 2 Referenzen belegen die Anbindung der E-Recruiting Lösung an ein SAP HCM System.
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Die Referenzen müssen jeweils mindestens folgende Angaben enthalten: Firma / Behörde, Art und Umfang der Leistung, Leistungszeitraum, Leistungsdaten.
- Produktbeschreibung (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der:die Bieter:in legt dem Angebot eine ausführliche Produktbeschreibung bei, aus der die Erfüllung sämtlicher Kriterien hervorgeht.
- Kriterienkatalog (ZK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der ausgefüllte Kriterienkatalog (Tabellenblatt "Kriterienkatalog" im Dokument OV-024-23_Preisblatt) ist vollständig ausgefüllt inklusive ausführlicher Produktbeschreibungen, aus der die Erfüllung sämtlicher Kriterien hervorgeht, mit Angebotsabgabe einzureichen. Die eingereichte Produktbeschreibung wird zusammen mit dem ausgefüllten Kriterienkatalog anhand der Kriterien unter Punkt 9.2 und 9.3 bewertet und für die Zuschlagsermittlung herangezogen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einzureichende Unterlagen:
- Angebotsschreiben des Bieters (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der*die Bieter*in muss mit Angebotsabgabe das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Angebotsschreiben vollständig ausgefüllt einreichen.
- Preisblatt (ZK) (mit dem Angebot vorzulegen): Der*die Bieter*in muss mit Angebotsabgabe das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Preisblatt vollständig ausgefüllt einreichen.
- Vom Unternehmen einzureichende Erklärungen EU (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der*die Bieter*in muss mit Angebotsabgabe das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Dokument "vom Unternehmen einzureichende Erklärungen" vollständig ausgefüllt einreichen.
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- Erreichbarkeit (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der:die Bieter:in hat in Form einer Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Erreichbarkeit des deutschsprachigen Kundenservice montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 17:00 Uhr sichergestellt ist.
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- Datensicherheitskonzept (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Das der von dem:der Auftragnehmer:in angebotenen Lösung zugrundeliegende Datenschutzkonzept ist darzustellen. Insbesondere ist die Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften und Gesetze (DSGVO, BDSG und ähnliche) plausibel darzustellen. Ggf. vorhandene fachspezifische Zertifizierungen sind zu benennen.
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Aus dem Konzept müssen die Mindestanforderungen aus dem Kriterienkatalog eindeutig erkennbar sein. Der:die Bieter:in beschreibt die Umsetzung dieser Datensicherheit ausführlich. Die Auftraggeberin behält sich vor entsprechende Nachweise/Zertifizierungen im Zuge der Zuschlagsentscheidung nachzufordern.
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- Auftragsverarbeitungsvereinbarung (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der:die Bieterin reicht mit Angebotsabgabe eine Vorlage der gemäß Punkt 4.2 beschriebenen Auftragsverarbeitungsvereinbarung ein.
- Ressourcen (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der:die Bieter:in garantiert in Form einer Eigenerklärung, die verbindliche personelle Ressourcenbereitstellung für das Vorhaben. Dies betrifft insbesondere den in Kapitel 6 avisierten Zeitplan.
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- Präsentation (EK) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der:die Bieter:in bestätigt in Form einer Eigenerklärung die Bereitschaft zur Präsentation des angebotenen Systems im Rahmen einer online Präsentation. Die Aufforderung inklusive Einladung zur online Präsentation erfolgt durch den Auftraggeber im Rahmen der Angebotsprüfung und -wertung.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-09-04 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-07-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:30
Ort des Eröffnungstermins: elektronische Öffnung

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Beschaffung
Adresse des Käuferprofils: https://www.tu.berlin/arbeiten/services-fuer-beschaeftigte/beschaffung-bestellung-einkauf/ 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YEAY1YAZZAUQ/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Angebot einschließlich der Anlagen sowie jeglicher Schriftverkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YEAY1YAZZAUQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
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Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2023/S 108-338823 (2023-06-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-09-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-09-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 173-539596
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 108-338823
ABl. S-Ausgabe: 173
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YEAY1BKK7GQ4

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Technische Universität Berlin 10623 Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Funktionalität & Service
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 30.00
Quelle: OJS 2023/S 173-539596 (2023-09-05)