Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist Los 1 der Gesamtmaßnahme "Einsatzdokumentationssystem Software und Hardware Rettungsdienst". Es handelt sich um Los 1 "Digitale Einsatzdokumentation inkl. Hosting/ Betrieb und MDM". Beschafft wird eine bereits marktverfügbare, serienreife und im Echtbetrieb erprobte Softwarelösung zur digitalen Einsatz- und Patientendokumentation einschließlich Hosting/Betrieb, Mobile-Device-Management sowie der hierfür erforderlichen Implementierungs-, Schulungs-, Wartungs- und Supportleistungen.
Auftragsbekanntmachung (2026-03-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Los 1: Digitale Einsatzdokumentation inkl. Hosting/ Betrieb und MDM
Referenznummer: OV-L-374-78-26
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist Los 1 der Gesamtmaßnahme "Einsatzdokumentationssystem Software und Hardware Rettungsdienst". Es handelt sich...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist Los 1 der Gesamtmaßnahme "Einsatzdokumentationssystem Software und Hardware Rettungsdienst". Es handelt sich um Los 1 "Digitale Einsatzdokumentation inkl. Hosting/ Betrieb und MDM". Beschafft wird eine bereits marktverfügbare, serienreife und im Echtbetrieb erprobte Softwarelösung zur digitalen Einsatz- und Patientendokumentation einschließlich Hosting/Betrieb, Mobile-Device-Management sowie der hierfür erforderlichen Implementierungs-, Schulungs-, Wartungs- und Supportleistungen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in Verbindung mit Software📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Mit der Beschaffung soll die bislang eingesetzte elektronische Einsatzbearbeitung vollständig durch eine zukunftssichere, praxistaugliche und rechtssichere...”
Beschreibung der Beschaffung
Mit der Beschaffung soll die bislang eingesetzte elektronische Einsatzbearbeitung vollständig durch eine zukunftssichere, praxistaugliche und rechtssichere Fachanwendung ersetzt werden. Gegenstand der Beschaffung ist ausdrücklich eine bereits marktverfügbare, serienreife und im Echtbetrieb erprobte Standardsoftware; sämtliche geforderten Funktionen müssen bereits im Zeitpunkt der Angebotsabgabe produktiv verfügbar, lauffähig und konfigurierbar vorliegen. Nicht Gegenstand der Beschaffung sind Neuentwicklungen, prototypische Ansätze, bloße Roadmap-Funktionen oder nachträglich zusammenzustellende, voneinander unabhängige Einzellösungen. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die mobile und webbasierte Einsatz- und Patientendokumentation nach aktuellem MIND-/DIVI-Standard, Offline-Fähigkeit mit automatischer Synchronisation, ein rollenbasiertes Rechtekonzept, revisionssichere Protokollierung, offene und dokumentierte Schnittstellen mindestens zur Integrierten Regionalleitstelle, zu IVENA, zu Abrechnungs- und Statistiksystemen sowie zum Deutschen Reanimationsregister, ferner Implementierung, Betrieb in der virtuellen On-Premise-Umgebung des Auftraggebers, Migration, Parametrisierung, Schulung, Go-Live-Begleitung, Pflege, Wartung, Störungsbearbeitung und Mobile-Device-Management
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Zusätzliche Informationen:
“Erläuterung zu Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: Laufzeit unbekannt meint hier folgendes: Nach...”
Zusätzliche Informationen
Erläuterung zu Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: Laufzeit unbekannt meint hier folgendes: Nach Zuschlagserteilung ist das System innerhalb eines Einführungszeitraums von in der Regel drei bis sechs Monaten einzuführen und bis zur produktiven Nutzbarkeit bereitzustellen. Nach erfolgreicher Systemeinführung und Abnahme durch die Landeshauptstadt Potsdam verpflichtet sich das auftragnehmende Unternehmen zur vollständigen Leistungserbringung für einen Zeitraum von sechs Jahren. Pflege und Wartung Nach Abschluss der Systemeinführung und erfolgreicher Abnahme des Systems zur digitalen Einsatzdokumentation durch die Landeshauptstadt Potsdam verpflichtet sich der Auftragnehmer, die im Rahmen dieser Ausschreibung geschuldeten Pflege-, Wartungs-, Support- und Fernwartungsleistungen für eine feste Vertragslaufzeit von sechs (6) Jahren zu erbringen. Die Vertragslaufzeit beginnt mit dem Datum der Abnahme gemäß Abnahmeprotokoll.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-06 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-05-06 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Potsdam
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Bieter sind nicht zugelassen! § 55 Abs. 2 S. 2 VgV Befugte Personen sind mindestens zwei Vertreter des (öffentlichen) Auftraggebers”
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 75
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Formular: 4.6 Referenzen Unternehmen Eigenerklärung über mindestens 3 unternehmensbezogene geeignete Referenzen (Formular 4.6) aus den letzten 3 Jahren...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Formular: 4.6 Referenzen Unternehmen Eigenerklärung über mindestens 3 unternehmensbezogene geeignete Referenzen (Formular 4.6) aus den letzten 3 Jahren (rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist), die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten Referenzprojekte über die Einführung und den anschließenden produktiven Echtbetrieb eines elektronischen Einsatzdokumentationssystems im öffentlichen Rettungsdienst über mindestens 24 zusammenhängende Monate. Wartung und Support wurden während dieses produktiven Betriebs durch den Auftragnehmer erbracht. Der Zeitraum "letzte drei Jahre" bezieht sich auf die nachweisbare Leistungserbringung im Referenzprojekt (insbesondere produktiver Betrieb einschließlich Wartung und Support) innerhalb der letzten drei Jahre rückwirkend ab Ende der Angebotsfrist. Es ist nicht erforderlich, dass die Einführung vollständig innerhalb dieses Dreijahreszeitraums liegt. Darüber hinaus muss jede der mindestens drei eingereichten Referenzen sämtliche der nachfolgenden Anforderungen erfüllen: 1. Einsatz in einem Rettungsdienstsystem, das in Struktur und Rechtsrahmen den in Deutschland geltenden Standards des öffentlichen Rettungsdienstes entspricht oder funktional gleichwertig ist, insbesondere einem arztgestützten Notfallversorgungssystem mit Notarzt-/Rendezvous-Strukturen und integrierter Feuerwehr- und Rettungsleitstelle., 2. Nutzung eines Dokumentationssystems, das hinsichtlich Aufbau und Inhalt die in Deutschland etablierten Dokumentationsstandards (MIND-/DIVI-Standard sowie die hierfür relevanten Datensätze für das Deutsche Reanimationsregister) abbildet oder funktional gleichwertig ist. 3. Produktive technische Integration in die rettungsdienstliche Leitstellen-IT sowie produktive elektronische Krankenhausanbindung bzw. Zuweisung/Transportziel-Anbindung. Reine Datei-Exporte/Importe oder ausschließlich manuelle Prozesse genügen nicht. 4. Einhaltung eines Datenschutz- und Informationssicherheitsniveaus, das den in Deutschland geltenden Anforderungen der DSGVO in Verbindung mit anwendbarem Bundes- und Landesrecht in Schutzniveau und Verbindlichkeit mindestens gleichwertig ist. Soweit das Referenzsystem als Medizinprodukt klassifiziert war, ist die Einhaltung eines dem europäischen Medizinprodukterecht mindestens gleichwertigen Schutzniveaus nachzuweisen; andernfalls ist die Nicht-Einstufung als Medizinprodukt nachvollziehbar zu erklären. 5. Betrieb des elektronischen Einsatzdokumentationssystems in einer Systemgröße, die der ausgeschriebenen Systemgröße mindestens vergleichbar ist. Die Vergleichbarkeit ist im Referenzblatt durch Angaben zu mindestens zwei der folgenden Parameter zu belegen: Anzahl der betriebenen mobilen Endgeräte, Anzahl der Nutzer/Accounts, Anzahl der Einsätze pro Jahr oder Anzahl der Rettungsmittel im Regelbetrieb. Es ist zu beachten, dass die mindestens drei eingereichten Referenzen jeweils alle der oben genannten Anforderungen erfüllen müssen. Folgende Angaben innerhalb der Eigenerklärung sind zu tätigen: - Auftragsgegenstand - Leistungszeitraum (von, bis) - Beleg der o. g. Anforderungen an die Vergleichbarkeit (durch Kreuz bzw. an den dafür vorgesehenen Stellen durch Eingaben) - Auftraggeber - Vorgangsnummer (sofern vorhanden) Hinweis: Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die unternehmerische Referenz für die Bietergemeinschaft insgesamt durch Bündelung der Kapazitäten nachgewiesen wird.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Es gelten darüber hinaus folgende Bedingungen: Mit dem Angebot sind einzureichen: - ggf.: Formular 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe Auf...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Es gelten darüber hinaus folgende Bedingungen: Mit dem Angebot sind einzureichen: - ggf.: Formular 4.3 Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe Auf Verlangen des Auftraggebers sind einzureichen: - ggf.: Formular 4.4 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - ggf.: Formular 4.1 Eigenerklärung über die Nichtvorlage von Ausschlussgründen von Nachunternehmen/ Eignungsverleiher /Bietergemeinschaft - ggf. Formular 5.4 Brandenburgisches Vergabegesetz Mindestlohn NU
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“I. Mit dem Angebot sind einzureichen: - ggf. Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft (Formular 4.2 EU) - Eigenerklärung restriktive Maßnahmen (Formular...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
I. Mit dem Angebot sind einzureichen: - ggf. Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft (Formular 4.2 EU) - Eigenerklärung restriktive Maßnahmen (Formular 4.12). ggf. für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft. - Formular 5.3 Brandenburgisches Vergabegesetz Mindestlohn - Auftragsverarbeitungsvereinbarung inkl. Anhang A - Ggf. Beschreibung und Begründung proprietärer Schnittstellen, gem. Vergabeunterlagen - Eindeutige und Nachvollziehbare Beschreibung der Systemvoraussetzungen: gem. Vergabeunterlagen - Benennung von min. 2 beisp. Hardwarekonfigurationen auf der die angebotene Software läuft, gem. Verg.-Unterlagen II. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind einzureichen: - Testgestellung: gem. Vergabeunterlagen III. Sonstige zu den Vergabeunterlagen zugehörige Dokumente: - Allgemeine Bewerbungsbedingungen - Infoblätter Datenverarbeitung (Verträge und Vergaben) - Vertragsbedingungen
“#Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHN6N#
(1) Die Kommunikation infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über den...”
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHN6N#
(1) Die Kommunikation infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über den Vergabemarktplatz, so dass sich die Bieter fortlaufend selbst über den Vergabemarktplatz zum Verfahren, den Stand der Vergabeunterlagen, sowie etwaige Änderungen informieren müssen. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme am Verfahren wird daher empfohlen, da dann der registrierte Bieter automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle informiert wird. Auch können im Verfahren Nachrichten an die Vergabestelle gesendet werden. (2) Sollte sich im Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, der der Bekanntmachungspflicht unterliegt, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Bei Registrierung zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz erfolgt jedoch ebenfalls eine automatische Benachrichtigung über eine Bekanntmachungsänderung oder weitere Bekanntmachungen. (3) Für die Erstellung von Angeboten sind zwingend die vom Auftraggeber über den Vergabemarktplatz in den Vergabeunterlagen bereit gestellten Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Änderungen an diesen Vordrucken/Formblätter sind - soweit nicht durch den Auftraggeber explizit zugelassen - unzulässig und führen zum Ausschluss des Angebots. Im Übrigen gelten die weitergehenden Anforderungen und Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen. (4) Beteiligt sich eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern als Bietergemeinschaft am Verfahren oder wird auf Kapazitäten und Leistungen Dritter (z. B. Nachunternehmer) zum Nachweis der Eignung oder zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungsanforderungen zurück gegriffen, sind die Einzelheiten bezüglich der Voraussetzungen sowie den von diesen einzureichenden Nachweise und Erklärungen den veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen. (5) Bei der Erarbeitung und Übersendung des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebot über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. 2. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. 3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der Übersendung allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese werden nicht berücksichtigt. 4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden können. (6) Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen bzw. Angeboten. (7) Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
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Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Nationale Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mwaek.brandenburg.de📧
Telefon: +49 331866-1610📞
Fax: +49 331866-1652 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem....”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte Vergabestelle zu richten. §160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2026/S 065-226723 (2026-03-31)