Marketing Kampagnen EUDI-Wallet

Common Codes GmbH

Die Umsetzung der überarbeiteten eIDAS-Verordnung (elektronische Identifizierung, Authen-tifizierung und Vertrauensdienste) erfordert die Schaffung eines sicheren und benutzerfreundlichen Ökosystems. Als Meilenstein für die digitale Souveränität Europas ist das Kernelement die Europäische Digitale Identitätsbrieftasche (EUDI-Wallet), die als zentrales Instrument der Verordnung dient. In Deutschland wird die Einführung der EUDI-Wallet gemeinsam vom Bundesministerium für Digitales und Modernisierung (BMDS) und SPRIND - der Bundesagentur für Durchbruchsinnovationen - vorangetrieben. Seit Juni 2023 folgt die Initiative einem offenen Architektur- und Konsultationsprozess unter Einbeziehung von Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, wobei Sicherheit, Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Innovation im Vordergrund stehen. Die duale Strategie Deutschlands unterstützt sowohl eine nationale EUDI-Wallet als auch alternative EUDI-Wallets. Die Common Codes GmbH ("Common Codes") beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Rahmenvertragspartner. Common Codes benötigt eine:n Auftragneh-mer:in für die Entwicklung, Planung und Umsetzung integrierter Marketing-, Kommunikations- und Aktivierungskampagnen zur Förderung der Bekanntheit, Akzeptanz und Nutzung der European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) in Deutschland. Es besteht keine Abrufverpflichtung des Auftraggebers und es werden auch keine Mindestabnahmemengen zugesichert. Der/die Auftragnehmer:in hat somit keinen Anspruch, dass Leistungen abgerufen werden. Abrufberechtigt aus dem Rahmenvertrag sind neben der Common Codes GmbH auch bestehende und zukünftige verbundene Unternehmen (sog. Mutter-, Tochter- und Schwester-gesellschaften) sowie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Nähere Informationen zum Leistungsumfang sind der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlage) zu entnehmen.

Deadline

Deadline 2026-09-01

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-07-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-07-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Marketing Kampagnen EUDI-Wallet
Referenznummer: EINCC-26
Kurze Beschreibung:
Die Umsetzung der überarbeiteten eIDAS-Verordnung (elektronische Identifizierung, Authen-tifizierung und Vertrauensdienste) erfordert die Schaffung eines sicheren und benutzerfreundlichen Ökosystems. Als Meilenstein für die digitale Souveränität Europas ist das Kernelement die Europäische Digitale Identitätsbrieftasche (EUDI-Wallet), die als zentrales Instrument der Verordnung dient. In Deutschland wird die Einführung der EUDI-Wallet gemeinsam vom Bundesministerium für Digitales und Modernisierung (BMDS) und SPRIND - der Bundesagentur für Durchbruchsinnovationen - vorangetrieben. Seit Juni 2023 folgt die Initiative einem offenen Architektur- und Konsultationsprozess unter Einbeziehung von Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, wobei Sicherheit, Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Innovation im Vordergrund stehen. Die duale Strategie Deutschlands unterstützt sowohl eine nationale EUDI-Wallet als auch alternative EUDI-Wallets. Die Common Codes GmbH ("Common Codes") beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Rahmenvertragspartner. Common Codes benötigt eine:n Auftragneh-mer:in für die Entwicklung, Planung und Umsetzung integrierter Marketing-, Kommunikations- und Aktivierungskampagnen zur Förderung der Bekanntheit, Akzeptanz und Nutzung der European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) in Deutschland. Es besteht keine Abrufverpflichtung des Auftraggebers und es werden auch keine Mindestabnahmemengen zugesichert. Der/die Auftragnehmer:in hat somit keinen Anspruch, dass Leistungen abgerufen werden. Abrufberechtigt aus dem Rahmenvertrag sind neben der Common Codes GmbH auch bestehende und zukünftige verbundene Unternehmen (sog. Mutter-, Tochter- und Schwester-gesellschaften) sowie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Nähere Informationen zum Leistungsumfang sind der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlage) zu entnehmen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Marketing 📦
Beschreibung
Interne Kennung: EINCC-26
Postanschrift: Zionskirchstraße 73a
Postleitzahl: 10119
Stadt: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Berlin 🏙️
Dauer: 2 Jahre
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Der Auftraggeber hat die Option auf zweimalige Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-09-01 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-09-01 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2 Monate
Informationen über eine Rahmenvereinbarung oder ein dynamisches Beschaffungssystem
Rahmenvereinbarung mit mehreren Betreibern
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-09-01 10:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-08-20 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Eine Nachforderung findet nach Ermessensausübung gemäß § 56 Abs. 2 VgV statt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eigenerklärung zu Referenzprojekten Hierfür ist das vom Auftraggeber vorgegebene Formblatt Teil A_Anlage_01_Eigenerklärungen und Nachweise zu verwenden. Prüfungs-/Wertungsgrundlage für die Eignung sind ausschließlich die Bieterangaben dieses Formblatts. Anderslautende oder doppelte Angaben im Rahmen des Angebots werden in der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt. Dem Angebot sind nachfolgend zwei Referenzen von Auftraggebern (nachfolgend AG genannt) zur Ausführung vergleichbarer Leistungen (Marketing Kampagnen) seit 01.07.2016 anzugeben (ausreichend ist, dass in dem angegebenen Referenzprojekt die vergleichbaren Leistungen auch im Referenzzeitraum erbracht wurden, z.B. eine Referenz, die am 1.1.2015 begann und am 01.08.2016 endete, wäre ausreichend). Erfüllt bereits eine Referenz beide Mindestbedingungen, muss nicht zwingend eine zweite Referenz benannt und wird dennoch als geeignet eingestuft werden. Zugelassen sind ausschließlich Referenzen im Bereich Marketing Kampagnen. Es muss sich jeweils um eine abgeschlossene Referenz oder laufende Referenz handeln. Bei einer laufenden Referenz müssen die vergleichbaren Leistungen seit mindestens 3 Monaten erbracht worden sein. Es kann sich beim Referenzgeber um einen öffentlichen oder privaten AG handeln. Eignungsrelevant sind vergleichbare Dienstleistungsaufträge (Referenzaufträge), welche kumuliert folgende Mindestbedingungen (1) bis (2) erfüllen müssen: (1) eine bundesweite Kampagne (Kampagne in Deutschland ) (2) ein Projektvolumen von mind. 3 Mio EUR netto inkl. Mediabudget haben Die angegebenen Referenzen müssen die oben genannten Mindestbedingungen kumulativ erfüllen. Das bedeutet, dass Bieter:innen beispielsweise mit einer Referenz Kriterium 1 erfüllen und mit der zweiten Referenz Kriterium 2 erfüllen. Es ist jedoch nicht möglich, das Projektvolumen gesamthaft über die beiden Referenzen zu erfüllen, d.h. zwei Referenzen mit jeweils einem Projektvolumen von EUR 1,5 Mo erfüllen somit nicht das Kriterium 2. Die beiden eingereichten Referenzen müssen jeweils mindestens das Kriterium (1) oder Kriterium (2) erfüllen. Referenzgeber sind zu benennen und ist eine kurze Beschreibung der Kampagne im Formblatt aufzunehmen. Das Formblatt ist sorgfältig auszufüllen. Fehlende oder unzureichende Angaben wie z.B. bei der Beschreibung der Kampagne können zum Ausschluss führen.
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Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung Hierfür ist das vom Auftraggeber vorgegebene Formblatt Teil A_Anlage_01_Eigenerklärungen und Nachweise zu verwenden Verpflichtung im Auftragsfalle eine Haftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen abzuschließen bzw. aufrechtzuerhalten. Diese sind nachfolgend aufgeführt. Der Versicherungsschutz wird uneingeschränkt und in voller Höhe für den gesamten Auftragszeitraum vorgehalten. Die Versicherungssumme steht 2-fach maximiert p. a. zur Verfügung. Personenschäden mind. 1,0 Mio. EUR Sachschäden mind. 1,0 Mio. EUR Vermögensschäden mind. 1,0 Mio. EUR
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Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eigenerklärung zum Handelsregisterauszug Hierfür ist das vom Auftraggeber vorgegebene Formblatt Teil A_Anlage_01_Eigenerklärungen und Nachweise zu verwenden Wenn das Unternehmen im Handelsregister bzw. in einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes eingetragen ist: Verpflichtung den Handelsregisterauszug oder einen gleichwertigen Nachweis als Kopie des jeweiligen Herkunftslandes (nicht älter als 90 Tage zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) auf Anforderung des Auftraggebers nach Ablauf der Angebotsfrist einzureichen. Bei ausländischen Nachweisen, die nicht in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sind, ist eine einfache Übersetzung in deutscher oder englischer Sprache beizufügen.
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Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Ein Ausschluss vom Vergabeverfahren kommt aufgrund der Regelungen gem. §§ 123, 124 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen), § 21 AEntG (Entsendegesetz), § 98c AufenthG (Aufenthaltsgesetz), § 19 MiLoG (Mindestlohngesetz), § 21 SchwarzArbG (Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit), § 22 LkSG (Gesetz zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette) und § 14 des Bundestariftreuegesetzes in Betracht.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Common Codes GmbH
Nationale Registrierungsnummer: HRB 288219 B
Postanschrift: Zionskirchstraße 73a
Postleitzahl: 10119
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Friedrich Graf von Westphalen & Partner mbB Rechtsanwälte
E-Mail: common.codes.ausschreibungen@fgvw.de 📧
Telefon: +49697191890-12 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Wirtschaft und Finanzen
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D9LMGA7/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D9LMGA7 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D9LMGA7 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP4D9LMGA7# Der Schätz- und Höchstwert ist in den Vergabeunterlagen angegeben. Da technisch bzw. systembedingt ein Wert in der Bekanntmachung anzugeben ist, wurde dort ein fiktiver Wert von 0,1 EUR angegeben.
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Nationale Registrierungsnummer: 022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, 4) ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-07-30+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 147-535983 (2026-07-30)