Rahmenvertrag Pilotenausbildung (H)

Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen

Gegenstand dieses Rahmenvertrages ist die Inanspruchnahme von Ausbildungsleistungen an Flugschule zur Pilotenausbildung an Hubschraubern für die Polizei des Landes Niedersachsen.
Dieser Vertrag umfasst die Ausbildung von mindestens zwei Piloten ab Quartal III 2023. Optional können bis zu zwei weitere Piloten aus Grundlage dieses Rahmenvertrages ausgebildet werden.
Der zu vergebene Rahmenvertrag tritt nach Unterzeichnung in Kraft und wird für 36 Monate geschlossen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-06-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-05-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-05-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Ausbildung in Flugschulen
Referenznummer: 13.2 - 069/2023
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Rahmenvertrages ist die Inanspruchnahme von Ausbildungsleistungen an Flugschule zur Pilotenausbildung an Hubschraubern für die Polizei des Landes Niedersachsen. Dieser Vertrag umfasst die Ausbildung von mindestens zwei Piloten ab Quartal III 2023. Optional können bis zu zwei weitere Piloten aus Grundlage dieses Rahmenvertrages ausgebildet werden. Der zu vergebene Rahmenvertrag tritt nach Unterzeichnung in Kraft und wird für 36 Monate geschlossen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Ausbildung in Flugschulen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Region Hannover 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen
Postanschrift: Tannenbergallee 11
Postleitzahl: 30163
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.polizei.niedersachsen.de 🌏
E-Mail: beschaffung@zpd.polizei.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 5119695-7438 📞
Fax: +49 5119695-648980 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYCDJPA/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYCDJPA 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-02 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 088-266962
ABl. S-Ausgabe: 88
Zusätzliche Informationen
Zwei Vertreter der Vergabestelle. Dritte sind nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Rahmenvertrages ist die Inanspruchnahme von Ausbildungsleistungen an Flugschule zur Pilotenausbildung an Hubschraubern für die Polizei des Landes Niedersachsen.
Dieser Vertrag umfasst die Ausbildung von mindestens zwei Piloten ab Quartal III 2023. Optional können bis zu zwei weitere Piloten aus Grundlage dieses Rahmenvertrages ausgebildet werden.
Der zu vergebene Rahmenvertrag tritt nach Unterzeichnung in Kraft und wird für 36 Monate geschlossen.
Geschätzter Gesamtwert: 250 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Vor Zuschlagserteilung wird eine Auditierung durch den Auftraggeber durchgeführt. Die drei Ausbildungseinrichtungen, die die Eignungsvoraussetzungen erfüllen sowie die preislichen und technischen Anforderungen am besten erfüllen, werden vor eventueller Zuschlagserteilung nach einem festgelegten Auditplan auditiert.
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Weitere Auditierungen folgen in regelmäßigen Abständen während des Lehrganges.
Durch die Ausbildungseinrichtung wird zudem eine möblierte Wohnung für min. 2 Personen für die Dauer des Lehrgangs zusätzlich angeboten. Der Auftraggeber entscheidet nach fachlicher Prüfung von Alternativen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR 💰
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort ist der Standort des zukünftigen Auftragnehmers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister bzw. Handwerksrolle ist mit Angebotsabgabe einzureichen. Der Nachweis kann als Fotokopie hinterlegt werden. Dieser darf nicht älter sein als 6 Monate, gerechnet ab dem Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsatzerklärung ist im Dokument "Vergabeunterlage" zu erbringen und mit Angebotsabgabe einzureichen.
Eine allgemeine Bankenerklärung der Hausbank ist mit Angebotsabgabe einzureichen.
Die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist im Dokument "Vergabeunterlage" zu erbringen und mit Angebotsabgabe einzureichen.
Mindeststandards:
Umsatzerklärung ist im Dokument "Vergabeunterlage" zu erbringen und mit Angebotsabgabe einzureichen.
Eine allgemeine Bankenerklärung der Hausbank ist mit Angebotsabgabe einzureichen.
Die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist im Dokument "Vergabeunterlage" zu erbringen und mit Angebotsabgabe einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die ATO-Registrierungsnummer ist anzugeben.
Ein einmotoriger (min.) Kolbenhubschrauber ist als Ausbildungsgerät vorzuhalten. Weiterhin ist ein einmotoriger Turbinenhubschrauber für den entsprechenden praxisfluganteil der Ausbildung zur Verfügung zu stellen.
Der Schulungshubschrauber kann auch im Wege der Charterung für den Ausbildungsbetrieb bereitgestellt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass diese Maschine über eine Registrierungsnummer der europäischen Union verfügt.
Mindeststandards:
Die gültige ATO-Registrierungsnummer ist anzugeben.
Ein einmotoriger (min.) Kolbenhubschrauber ist als Ausbildungsgerät vorzuhalten. Weiterhin ist ein einmotoriger Turbinenhubschrauber für den entsprechenden praxisfluganteil der Ausbildung zur Verfügung zu stellen.
Der Schulungshubschrauber kann auch im Wege der Charterung für den Ausbildungsbetrieb bereitgestellt werden. Dies setzt jedoch voraus, dass diese Maschine über eine Registrierungsnummer der europäischen Union verfügt.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Piloten erhalten am Ende der erfolgreichen Ausbildung eine deutsche Hubschrauberfluglizenz.
Als Zuschlagsvoraussetzung wird gem. Punkt 8 der Leistungsbeschreibung Teil B der Erst-Audit mit den drei bestplatzierten Flugschulen durchgeführt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Datum der Angebotseröffnung: 2023-06-02 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Ort des Eröffnungstermins: digital
Zusätzliche Informationen: Zwei Vertreter der Vergabestelle. Dritte sind nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): technische Anforderungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Preis (Gewichtung): 75

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dezernat 13.2
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYCDJPA/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YYCDJPA

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131152943 📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersachsen-144803.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden Rügepflichten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das
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Vergabeverfahren hin. 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2
GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten:
"(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."
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Quelle: OJS 2023/S 088-266962 (2023-05-02)