Die Einträge von insgesamt 134 archivischen Findmitteln und Registern (gebundene Findbücher, Registerbände, Karteien, Leitz-Ordner, Hefte) der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München und Nürnberg sowie des Bayerischen Hauptstaatsarchivs sind für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation elektronisch zu erfassen. Der Gesamtumfang wird auf 583.515 Verzeichnungseinheiten (VZE) mit 46.661.692 Zeichen veranschlagt, davon ca. 12.150.505 (vorwiegend) maschinenschriftliche und ca. 34.511.187 handschriftliche Zeichen. Zu beachten ist, dass einige der Findbücher und Register aus dem späten 18., 19. sowie 20. Jahrhundert stammen. Sehr gute Lesekompetenzen bei der Erfassung der handschriftlichen Findmittel werden vorausgesetzt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-05-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-04-01.
Auftragsbekanntmachung (2026-04-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Retrokonversion von 134 Findmitteln und Registerbänden für die Staatlichen Archive Bayerns
Referenznummer: GDA-A3-4130-2/37
Kurze Beschreibung:
Die Einträge von insgesamt 134 archivischen Findmitteln und Registern (gebundene Findbücher, Registerbände, Karteien, Leitz-Ordner, Hefte) der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München und Nürnberg sowie des Bayerischen Hauptstaatsarchivs sind für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation elektronisch zu erfassen. Der Gesamtumfang wird auf 583.515 Verzeichnungseinheiten (VZE) mit 46.661.692 Zeichen veranschlagt, davon ca. 12.150.505 (vorwiegend) maschinenschriftliche und ca. 34.511.187 handschriftliche Zeichen. Zu beachten ist, dass einige der Findbücher und Register aus dem späten 18., 19. sowie 20. Jahrhundert stammen. Sehr gute Lesekompetenzen bei der Erfassung der handschriftlichen Findmittel werden vorausgesetzt.
Die Einträge von insgesamt 134 archivischen Findmitteln und Registern (gebundene Findbücher, Registerbände, Karteien, Leitz-Ordner, Hefte) der Staatsarchive Amberg, Augsburg, Bamberg, Coburg, Landshut, München und Nürnberg sowie des Bayerischen Hauptstaatsarchivs sind für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation elektronisch zu erfassen. Der Gesamtumfang wird auf 583.515 Verzeichnungseinheiten (VZE) mit 46.661.692 Zeichen veranschlagt, davon ca. 12.150.505 (vorwiegend) maschinenschriftliche und ca. 34.511.187 handschriftliche Zeichen. Zu beachten ist, dass einige der Findbücher und Register aus dem späten 18., 19. sowie 20. Jahrhundert stammen. Sehr gute Lesekompetenzen bei der Erfassung der handschriftlichen Findmittel werden vorausgesetzt.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Archiven📦 Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 3
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 3
1️⃣
Interne Kennung: 0001
Titel: Los 1: Nachlassregister
Beschreibung der Beschaffung:
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 56 teils mehrbändigen Nachlassregistern des 19. und 20. Jahrhunderts mit ca. 397.349 Verzeichnungseinheiten und ca. 19.255.772 (überwiegend handschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 230 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 56 teils mehrbändigen Nachlassregistern des 19. und 20. Jahrhunderts mit ca. 397.349 Verzeichnungseinheiten und ca. 19.255.772 (überwiegend handschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 230 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2026-06-01 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 60
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
2️⃣
Interne Kennung: 0002
Titel: Los 2: maschinenschriftliche Findmittel
Beschreibung der Beschaffung:
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 50 maschinenschriftlichen Findmitteln des 20. Jahrhunderts mit ca. 134.938 Verzeichnungseinheiten und ca. 12.150.505 (überwiegend maschinenschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 75 Einzelstücke in verschiedenen Erscheinungsformen (v.a. gebundene Bände, Hefte Leitz-Ordner). Hinzu kommen drei Karteien. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 50 maschinenschriftlichen Findmitteln des 20. Jahrhunderts mit ca. 134.938 Verzeichnungseinheiten und ca. 12.150.505 (überwiegend maschinenschriftlichen) Zeichen für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Es handelt sich um 75 Einzelstücke in verschiedenen Erscheinungsformen (v.a. gebundene Bände, Hefte Leitz-Ordner). Hinzu kommen drei Karteien. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
3️⃣
Interne Kennung: 0003
Titel: Los 3: handschriftliche Findmittel
Beschreibung der Beschaffung:
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 28 teils mehrbändigen Findmitteln aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert mit 51.228 Verzeichnungseinheiten und ca. 15.225.415 Zeichen (nahezu ausschließlich handschriftlich) für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Insgesamt handelt es sich um 56 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Das Los beinhaltet die elektronische Erfassung von 28 teils mehrbändigen Findmitteln aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert mit 51.228 Verzeichnungseinheiten und ca. 15.225.415 Zeichen (nahezu ausschließlich handschriftlich) für eine elektronische Weiterverarbeitung in archivischen Erschließungssystemen und die Online-Präsentation. Insgesamt handelt es sich um 56 Einzelbände. Weitere Details sind dem beigefügten Mengengerüst zu entnehmen.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0003
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-11 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-05-11 13:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 22 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-05-11 13:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Es sind mindestens zwei Referenzen über einschlägige Dienstleistungen bevorzugt im Bereich von Kultureinrichtungen vorzulegen.
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Für die Lose 1 und 3 sind für die Endkontrolle der handschriftlichen Findmittel zwingend sehr gute Lesefähigkeiten von Handschriften des späten 18. bis 20. Jahrhunderts (Kurrentschrift) Voraussetzung. Für Los 3 muss wegen der inhaltlichen Komplexität der Findmittel die Endkontrolle zudem durch eine einschlägig geschichtswissenschaftlich oder archivarisch geschulte Kraft erfolgen.
Für sämtliche Lose sind für die Endkontrolle sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache Voraussetzung, d.h. Muttersprachler oder Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Sprachrahmens. Für Los 3 sind zudem gute Kenntnisse der lateinischen Sprache notwendig.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Für die Lose 1 und 3 sind für die Endkontrolle der handschriftlichen Findmittel zwingend sehr gute Lesefähigkeiten von Handschriften des späten 18. bis 20. Jahrhunderts (Kurrentschrift) Voraussetzung. Für Los 3 muss wegen der inhaltlichen Komplexität der Findmittel die Endkontrolle zudem durch eine einschlägig geschichtswissenschaftlich oder archivarisch geschulte Kraft erfolgen.
Für sämtliche Lose sind für die Endkontrolle sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache Voraussetzung, d.h. Muttersprachler oder Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Sprachrahmens. Für Los 3 sind zudem gute Kenntnisse der lateinischen Sprache notwendig.
Eignungskriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Jahresumsatz der letzten drei Jahre in diesem einschlägigen Geschäftsfeld
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Handelsregisterauszug
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Nationale Registrierungsnummer: ca8a2c5a-62d5-4ae3-9a84-1dc0c12b9113
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-04-01+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 065-228358 (2026-04-01)