Sedimentecholot- und Fächerecholotuntersuchung der Rheinsohle zwischen Rhein-km 528,00 und 556,60

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein

Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle.
Im Zuge des Projekts AOMR im TA2 und 3 sind umfangreiche Kenntnisse über die Sohlbeschaffenheit im Projektgebiet erforderlich. Der geologische Aufbau der Rheinsohle war im o.g. Bereich bereits in der Vergangenheit durch Sondierungen vom Taucherschacht aus untersucht worden. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, ist der Rhein in diesem Bereich größtenteils geprägt von einer felsigen Sohle, in einigen Teilbereichen mit einer Sedimentauflage. Die Berichte weisen darauf hin, dass bei zukünftigen Baumaßnahmen (Regelungsbauwerke und Sohlabtrag) weitere detaillierte Untersuchungen notwendig sind.
In der Vergangenheit haben keine großflächigen Untersuchungen der Rheinsohle in diesem Bereich stattgefunden. Eine Ausnahme stellen die wenigen punktuellen Untersuchungen aus verschiedenen Jahren dar. Eine eindeutige Bewertung und Einschätzung der aktuellen geologischen Situation ist aufgrund der nur punktuellen Aufnahmen für das Projekt AOMR jedoch nicht ausreichend. Aus diesem Grund ist eine weitere geologische Untersuchung notwendig, um einen genauen Überblick über den aktuellen Zustand der Rheinsohle in diesem Streckenabschnitt zu erhalten und die erforderlichen Regelungsbauwerke, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines lagestabilen Untergrunds, planen zu können. In anderen Bereichen des Rheins hat sich das Verfahren der Sedimentecholotuntersuchung in Verbindung mit Fächerecholotpeilung als geeignetes Instrument gezeigt, da diese einen höheren Informationsgehalt (flächige Baugrundinformation) liefert und die Mächtigkeit von Lockergestein identifiziert. Eine vergleichbare Kampagne wurde im Jahr 2022 im Teilabschnitt 1 erfolgreich durchgeführt.
Bei diesem Verfahren wird für die Erkundung und Kartierung der oberen Bodenschichten ein hochauflösendes parametrisches Sedimentecholot (parametric Sub_Bottom_Profiler) eingesetzt, das nach dem Prinzip der parametrischen Hydroakustik, bei welchem die Schallimpulse mit zwei unterschiedlichen Frequenzen gesendet werden, funktioniert.
Die Gesamtmaßnahme besteht im Wesentlichen aus der Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle. Die Untersuchungen sollen zwischen Rhein-km 528,00 und 556,60 im Bereich der 120m breiten Fahrrinne, was den Sohlabtrag betrifft, im Bereich der geplanten Bauwerke und den ausgewählten Nebenstrecken, zwecks Erkundung der Sedimentauflagen, erstrecken

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-08-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-07-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-07-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen
Referenznummer: 3806E-233.03/E202/30/137-0001-03/03:SES AMR TA 2+3
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle. Im Zuge des Projekts AOMR im TA2 und 3 sind umfangreiche Kenntnisse über die Sohlbeschaffenheit im Projektgebiet erforderlich. Der geologische Aufbau der Rheinsohle war im o.g. Bereich bereits in der Vergangenheit durch Sondierungen vom Taucherschacht aus untersucht worden. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, ist der Rhein in diesem Bereich größtenteils geprägt von einer felsigen Sohle, in einigen Teilbereichen mit einer Sedimentauflage. Die Berichte weisen darauf hin, dass bei zukünftigen Baumaßnahmen (Regelungsbauwerke und Sohlabtrag) weitere detaillierte Untersuchungen notwendig sind. In der Vergangenheit haben keine großflächigen Untersuchungen der Rheinsohle in diesem Bereich stattgefunden. Eine Ausnahme stellen die wenigen punktuellen Untersuchungen aus verschiedenen Jahren dar. Eine eindeutige Bewertung und Einschätzung der aktuellen geologischen Situation ist aufgrund der nur punktuellen Aufnahmen für das Projekt AOMR jedoch nicht ausreichend. Aus diesem Grund ist eine weitere geologische Untersuchung notwendig, um einen genauen Überblick über den aktuellen Zustand der Rheinsohle in diesem Streckenabschnitt zu erhalten und die erforderlichen Regelungsbauwerke, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines lagestabilen Untergrunds, planen zu können. In anderen Bereichen des Rheins hat sich das Verfahren der Sedimentecholotuntersuchung in Verbindung mit Fächerecholotpeilung als geeignetes Instrument gezeigt, da diese einen höheren Informationsgehalt (flächige Baugrundinformation) liefert und die Mächtigkeit von Lockergestein identifiziert. Eine vergleichbare Kampagne wurde im Jahr 2022 im Teilabschnitt 1 erfolgreich durchgeführt. Bei diesem Verfahren wird für die Erkundung und Kartierung der oberen Bodenschichten ein hochauflösendes parametrisches Sedimentecholot (parametric Sub_Bottom_Profiler) eingesetzt, das nach dem Prinzip der parametrischen Hydroakustik, bei welchem die Schallimpulse mit zwei unterschiedlichen Frequenzen gesendet werden, funktioniert. Die Gesamtmaßnahme besteht im Wesentlichen aus der Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle. Die Untersuchungen sollen zwischen Rhein-km 528,00 und 556,60 im Bereich der 120m breiten Fahrrinne, was den Sohlabtrag betrifft, im Bereich der geplanten Bauwerke und den ausgewählten Nebenstrecken, zwecks Erkundung der Sedimentauflagen, erstrecken
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Duisburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein
Postanschrift: Königstraße 84
Postleitzahl: 47198
Postort: Duisburg
Kontakt
Internetadresse: https://www.wsa-rhein.wsv.de 🌏
E-Mail: wsa-rhein@wsv.bund.de 📧
Telefon: +49 2066-418111 📞
Fax: +49 2066-418397 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=527796 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=527796 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-11 📅
Einreichungsfrist: 2023-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 134-424524
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zum Öffnungstermin nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle.
Im Zuge des Projekts AOMR im TA2 und 3 sind umfangreiche Kenntnisse über die Sohlbeschaffenheit im Projektgebiet erforderlich. Der geologische Aufbau der Rheinsohle war im o.g. Bereich bereits in der Vergangenheit durch Sondierungen vom Taucherschacht aus untersucht worden. Wie die Untersuchungen gezeigt haben, ist der Rhein in diesem Bereich größtenteils geprägt von einer felsigen Sohle, in einigen Teilbereichen mit einer Sedimentauflage. Die Berichte weisen darauf hin, dass bei zukünftigen Baumaßnahmen (Regelungsbauwerke und Sohlabtrag) weitere detaillierte Untersuchungen notwendig sind.
Mehr anzeigen
In der Vergangenheit haben keine großflächigen Untersuchungen der Rheinsohle in diesem Bereich stattgefunden. Eine Ausnahme stellen die wenigen punktuellen Untersuchungen aus verschiedenen Jahren dar. Eine eindeutige Bewertung und Einschätzung der aktuellen geologischen Situation ist aufgrund der nur punktuellen Aufnahmen für das Projekt AOMR jedoch nicht ausreichend. Aus diesem Grund ist eine weitere geologische Untersuchung notwendig, um einen genauen Überblick über den aktuellen Zustand der Rheinsohle in diesem Streckenabschnitt zu erhalten und die erforderlichen Regelungsbauwerke, unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines lagestabilen Untergrunds, planen zu können. In anderen Bereichen des Rheins hat sich das Verfahren der Sedimentecholotuntersuchung in Verbindung mit Fächerecholotpeilung als geeignetes Instrument gezeigt, da diese einen höheren Informationsgehalt (flächige Baugrundinformation) liefert und die Mächtigkeit von Lockergestein identifiziert. Eine vergleichbare Kampagne wurde im Jahr 2022 im Teilabschnitt 1 erfolgreich durchgeführt.
Mehr anzeigen
Bei diesem Verfahren wird für die Erkundung und Kartierung der oberen Bodenschichten ein hochauflösendes parametrisches Sedimentecholot (parametric Sub_Bottom_Profiler) eingesetzt, das nach dem Prinzip der parametrischen Hydroakustik, bei welchem die Schallimpulse mit zwei unterschiedlichen Frequenzen gesendet werden, funktioniert.
Mehr anzeigen
Die Gesamtmaßnahme besteht im Wesentlichen aus der Durchführung von Sedimentecholot_ und Fächerecholotpeilungen und deren Auswertung zur detaillierten Erfassung und Darstellung des Bodenschichtenaufbaues unter der Rheinsohle. Die Untersuchungen sollen zwischen Rhein-km 528,00 und 556,60 im Bereich der 120m breiten Fahrrinne, was den Sohlabtrag betrifft, im Bereich der geplanten Bauwerke und den ausgewählten Nebenstrecken, zwecks Erkundung der Sedimentauflagen, erstrecken
Mehr anzeigen
siehe Leistungsbeschreibung
Dauer: 9 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Sofern die Wasserstände eine termingerechte Bearbeitung nicht zulassen wird der Vertrag entsprechend angepasst.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Zwischen Rhein-km 528,00 (Bingen) und 556,60 (St. Goar)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eignungskriterien gemäß Formblatt ,Eigenerklärung zur Eignung'
Erklärung nach § 44 Absatz 1 VgV bezüglich der Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eignungskriterien gemäß Formblatt,Eigenerklärung zur Eignung'
Erklärung nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 VgV über den
Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren über den nachfolgend genannten konkreten, in der
Bekanntmachung definierten Tätigkeitsbereich des Auftrags, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind
Technische und berufliche Fähigkeiten:
„Eignungskriterien gemäß Formblatt ,Eigenerklärung zur Eignung'
1. Erklärung, dass in den letzten fünf Kalenderjahre Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Dies ist durch mindestens drei Referenzen nachzuweisen.
Auf Verlangen sind die Referenzen mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen:
Projekt (Bezeichnung der Maßnahme),
Name des Unternehmens, welche die Referenz vorlegt, Auftraggeber,
Leistungszeitraum,
Auftragswert (netto),
Kurzbeschreibung der erbrachten Leistung
2. Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 3 VgV darüber, über welche technische Ausrüstung verfügt wird, welche Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität ergreifen und/oder welche Untersuchungs-/Forschungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen
3. Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV: Das jährliche Mittel der Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte
4. Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 9 VgV darüber, welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung dem Unternehmen für die Ausführung des Auftrags zur Verfügung stehen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-10-13 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-08-15 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:01
Ort des Eröffnungstermins: Eine Angebotsabgabe ist auschließlich elektronisch in Textform möglich.
Zusätzliche Informationen: Bieter und ihre Bevollmächtigten sind zum Öffnungstermin nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung auf (Bundes-) wasserstrassen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung SES/ Peilung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 70

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=527796 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Angebot und alle seine Anlagen (z.B. Nachweise) sowie nach Angebotsabgabe ggf. verlangte Angaben und Unterlagen sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Fremdsprachige Unterlagen (z.B. Nachweise oder Bestätigungen ausländischer Stellen) sind gleichzeitig eine beglaubigte Übersetzung beizufügen. Verweisen diese
übersetzten Unterlagen auf weiterführende Regelwerke oder andere parallel geltende Vorgaben oder Regelwerke, sind diese in den zur Prüfung relevanten Teilen
ebenfalls in deutscher Sprache mitzuliefern.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-9499421 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig,
soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten
Frist zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber gerügt worden sind,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebots abgab e
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteüung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein
Postanschrift: Königstraße 84
Postort: Duisburg
Postleitzahl: 47198
Telefon: +49 2066-418111 📞
E-Mail: wsa-rhein@wsv.bund.de 📧
Fax: +49 2066-418315 📠
Quelle: OJS 2023/S 134-424524 (2023-07-11)