Die Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH hat ihren Sitz in Mainz. Sie erforscht die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung psychischer Gesundheit nach oder während stressvoller Lebensereignisse (Resilienz). Sie führt die EU-weite Vergabe von IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung einer eHealth-Anwendung zur Förderung von Resilienz und mentaler Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen durch. Die benötigten IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung gliedern sich in 2 Teilprojekte auf und werden in zwei Fachlosen ausgeschrieben: "User-Experience (UX-Design) und User-Interface-Design (UI-Design) für die Anwendung und die Projekt-Webseite und "Software-Entwicklung für die Anwendung (inkl. Betrieb und Pflege) auf Grundlage des UI/UX-Designs". Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Software-Entwicklung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-05-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-04-01.
Auftragsbekanntmachung (2026-04-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Software-Entwicklung STRESS-Care
Referenznummer: B2025-0320b
Kurze Beschreibung:
Die Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH hat ihren Sitz in Mainz. Sie erforscht die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung psychischer Gesundheit nach oder während stressvoller Lebensereignisse (Resilienz). Sie führt die EU-weite Vergabe von IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung einer eHealth-Anwendung zur Förderung von Resilienz und mentaler Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen durch. Die benötigten IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung gliedern sich in 2 Teilprojekte auf und werden in zwei Fachlosen ausgeschrieben: "User-Experience (UX-Design) und User-Interface-Design (UI-Design) für die Anwendung und die Projekt-Webseite und "Software-Entwicklung für die Anwendung (inkl. Betrieb und Pflege) auf Grundlage des UI/UX-Designs". Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Software-Entwicklung.
Die Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH hat ihren Sitz in Mainz. Sie erforscht die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung psychischer Gesundheit nach oder während stressvoller Lebensereignisse (Resilienz). Sie führt die EU-weite Vergabe von IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung einer eHealth-Anwendung zur Förderung von Resilienz und mentaler Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen durch. Die benötigten IT-Dienstleistungen zur Konzeption, technischen Entwicklung und Umsetzung gliedern sich in 2 Teilprojekte auf und werden in zwei Fachlosen ausgeschrieben: "User-Experience (UX-Design) und User-Interface-Design (UI-Design) für die Anwendung und die Projekt-Webseite und "Software-Entwicklung für die Anwendung (inkl. Betrieb und Pflege) auf Grundlage des UI/UX-Designs". Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Software-Entwicklung.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Software-Entwicklung📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 540 800 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 0001
Geschätzter Wert ohne MwSt: 540 800 EUR 💰
Beschreibung der Beschaffung:
Das Projekt „STRESS-Care“ ist ein wissenschaftlich begleitetes Versorgungs- und Evaluationsprojekt zur Förderung von Resilienz und Reduktion psychischer Belastung bei Jugendlichen der 8. und 9. Klassen weiterführender Schulen.
Die vorliegende Ausschreibung betrifft die digitale, individualisierte Präventionsmaßnahme in Form einer eHealth-Anwendung. Diese schließt sich an ein vorgelagertes digitales Assessment an und stellt den Teilnehmenden auf Basis definierter fachlicher Parameter individuell zugewiesene Module bereit.
Die Anwendung ist modular aufgebaut. Es sind sechs Module vorgesehen, die evidenzbasierte, transdiagnostische Strategien zur Förderung psychischer Ressourcen adressieren (z. B. Problemlösekompetenz, Emotionsregulation, soziale Unterstützung). Die konkrete inhaltliche Ausgestaltung der Module erfolgt durch den Auftraggeber bzw. das wissenschaftliche Projektteam im Projektverlauf ab Januar 2026.
Der Interventionszeitraum umfasst regelmäßig drei Wochen, in denen Teilnehmende ausgewählte Module mit einem vorgesehenen Gesamtumfang von ca. 120 Minuten bearbeiten. Gegenstand dieses Fachloses sind die technische Konzeption, Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb der eHealth-Anwendung STRESS-Care auf Grundlage des UX/UI-Designs sowie der fachlichen Vorgaben des Auftraggebers. Der Auftragnehmer erbringt alle zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlichen Leistungen. Präzisierungen innerhalb des beschriebenen Leistungsrahmens sind zulässig, sofern keine wesentliche Auftragsänderung im vergaberechtlichen Sinne eintritt.
Die vom Auftragnehmer konkret zu erbringenden Teilleistungen sind die Folgenden:
- Anmerkung zum Umgang mit inhaltlicher Offenheit und Konkretisierung
- Konzeptionelles Design - Grundkonzept und Funktionalität
- Funktionales und technisches Design
- Projekt- und Produktmanagement, Qualitätssicherung und Dokumentation
- Software-Entwicklung, Testing und Deployment (Backend und Frontend)
- Implementierung von Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen
- Betrieb, Wartung, und technischer Support
- Optional: MDR-Dokumentation, Zertifizierung und PRRC
- Priorisierung und Integration in Projektplanung
Es wird weiter verwiesen auf die Anlage 03_Leistungsbeschreibung.
Das Projekt „STRESS-Care“ ist ein wissenschaftlich begleitetes Versorgungs- und Evaluationsprojekt zur Förderung von Resilienz und Reduktion psychischer Belastung bei Jugendlichen der 8. und 9. Klassen weiterführender Schulen.
Die vorliegende Ausschreibung betrifft die digitale, individualisierte Präventionsmaßnahme in Form einer eHealth-Anwendung. Diese schließt sich an ein vorgelagertes digitales Assessment an und stellt den Teilnehmenden auf Basis definierter fachlicher Parameter individuell zugewiesene Module bereit.
Die Anwendung ist modular aufgebaut. Es sind sechs Module vorgesehen, die evidenzbasierte, transdiagnostische Strategien zur Förderung psychischer Ressourcen adressieren (z. B. Problemlösekompetenz, Emotionsregulation, soziale Unterstützung). Die konkrete inhaltliche Ausgestaltung der Module erfolgt durch den Auftraggeber bzw. das wissenschaftliche Projektteam im Projektverlauf ab Januar 2026.
Der Interventionszeitraum umfasst regelmäßig drei Wochen, in denen Teilnehmende ausgewählte Module mit einem vorgesehenen Gesamtumfang von ca. 120 Minuten bearbeiten. Gegenstand dieses Fachloses sind die technische Konzeption, Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb der eHealth-Anwendung STRESS-Care auf Grundlage des UX/UI-Designs sowie der fachlichen Vorgaben des Auftraggebers. Der Auftragnehmer erbringt alle zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlichen Leistungen. Präzisierungen innerhalb des beschriebenen Leistungsrahmens sind zulässig, sofern keine wesentliche Auftragsänderung im vergaberechtlichen Sinne eintritt.
Die vom Auftragnehmer konkret zu erbringenden Teilleistungen sind die Folgenden:
- Anmerkung zum Umgang mit inhaltlicher Offenheit und Konkretisierung
- Konzeptionelles Design - Grundkonzept und Funktionalität
- Funktionales und technisches Design
- Projekt- und Produktmanagement, Qualitätssicherung und Dokumentation
- Software-Entwicklung, Testing und Deployment (Backend und Frontend)
- Implementierung von Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen
- Betrieb, Wartung, und technischer Support
- Optional: MDR-Dokumentation, Zertifizierung und PRRC
- Priorisierung und Integration in Projektplanung
Es wird weiter verwiesen auf die Anlage 03_Leistungsbeschreibung.
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Mainz, Kreisfreie Stadt
🏙️
Dauer: 36 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
15
25
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 30
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001 Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Software-Wartung und -Reparatur📦
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-06 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-05-06 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 47 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Eröffnungstermin: 2026-05-06 12:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei. Eine Nachforderung erfolgt nach den Vorgaben des § 56 VgV.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Beschreibung: Gefordert ist ein Auszug aus dem Handelsregister (in Kopie; nicht älter als 6 Monate ab dem Veröffentlichungstag der Auftragsbekanntmachung) des Staates, in dem das Unternehmen des Bieters niedergelassen ist. Besteht keine Eintragungspflicht und ist diese auch nicht freiwillig erfolgt, ist ein alternativer aktueller Nachweis der erlaubten Berufsaus-übung gefordert.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Beschreibung: Gefordert ist ein Auszug aus dem Handelsregister (in Kopie; nicht älter als 6 Monate ab dem Veröffentlichungstag der Auftragsbekanntmachung) des Staates, in dem das Unternehmen des Bieters niedergelassen ist. Besteht keine Eintragungspflicht und ist diese auch nicht freiwillig erfolgt, ist ein alternativer aktueller Nachweis der erlaubten Berufsaus-übung gefordert.
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Betriebshaftpflichtversicherung
Gefordert ist eine Eigenerklärung zum Vorliegen einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung je Schadensereignis eine Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in marktüblicher Höhe bzw. dass im Falle der Auftragserteilung eine Betriebshaftpflichtversicherung zu den o.g. Bedingungen abgeschlossen wird.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von zwei Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen.
Im Falle von Bietergemeinschaften muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den oben genannten Bedingungen bzw. eine Erklärung zum Abschluss einer solchen nachgewiesen werden. Die Vorlage nur von einem Mitglied der Bietergemeinschaft genügt lediglich dann, wenn der Versicherungsschutz eines Bietergemeinschaftsmitglieds die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Dies ist mit Abgabe des Angebots unaufgefordert nachzuweisen.
Mit dem Angebot ist nur die oben aufgeführte Eigenerklärung abzugeben; die Kopie einer Versicherungspolice ist nicht einzureichen! Für den Fall, dass trotzdem die Kopie der Versicherungspolice eingereicht werden sollte, müssen sämtliche o.g. Anforderungen aus dem Text der Versicherungspolice hervorgehen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Betriebshaftpflichtversicherung
Gefordert ist eine Eigenerklärung zum Vorliegen einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung je Schadensereignis eine Deckungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in marktüblicher Höhe bzw. dass im Falle der Auftragserteilung eine Betriebshaftpflichtversicherung zu den o.g. Bedingungen abgeschlossen wird.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von zwei Wochen nach Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung gegenüber dem Auftraggeber nachzuweisen.
Im Falle von Bietergemeinschaften muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den oben genannten Bedingungen bzw. eine Erklärung zum Abschluss einer solchen nachgewiesen werden. Die Vorlage nur von einem Mitglied der Bietergemeinschaft genügt lediglich dann, wenn der Versicherungsschutz eines Bietergemeinschaftsmitglieds die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst. Dies ist mit Abgabe des Angebots unaufgefordert nachzuweisen.
Mit dem Angebot ist nur die oben aufgeführte Eigenerklärung abzugeben; die Kopie einer Versicherungspolice ist nicht einzureichen! Für den Fall, dass trotzdem die Kopie der Versicherungspolice eingereicht werden sollte, müssen sämtliche o.g. Anforderungen aus dem Text der Versicherungspolice hervorgehen.
Eignungskriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Gefordert ist der Gesamtumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Eignungskriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Gefordert ist die Angabe zum Umsatz des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Entwicklung, Betrieb und Pflege einer mobilen An-wendung) jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestanforderungen: Der Umsatz des Unter-nehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Entwicklung, Betrieb und Pflege einer mobilen An-wendung) muss im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 1.000.000 Euro netto betragen haben.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Gefordert ist die Angabe zum Umsatz des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Entwicklung, Betrieb und Pflege einer mobilen An-wendung) jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestanforderungen: Der Umsatz des Unter-nehmens im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Entwicklung, Betrieb und Pflege einer mobilen An-wendung) muss im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre mindestens 1.000.000 Euro netto betragen haben.
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Gefordert sind geeignete unternehmensbezogene Referenzen betreffend Entwicklung und Produktivbetrieb (inkl. Pflegeleistungen) einer mobilen eHealth-/Medizinanwendung, jeweils mit folgenden Angaben:
- Name des Auftraggebers (auf gesondertes Verlangen: Ansprechperson und Kontaktdaten);
- Bezeichnung des Referenzauftrags;
- Auftragswert in Euro netto;
- Leistungszeitraum (von MM/JJJJ bis MM/JJJJ);
- Angaben zum Leistungsinhalt und -umfang, aus denen insbesondere die Erfüllung von Mindestanforderungen
hervorgeht
Mindestanforderung:
Gefordert sind mindestens 2 Referenzen betreffend eine mobile eHealth-/Medizinanwendung.
Jede Referenz muss eine mobile eHealth-/Medizinanwendung mit den folgenden Merkmalen betreffen:
a) Die Entwicklung der mobilen eHealth-/Medizinanwendung ist abgeschlossen.
b) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung läuft seit mindestens 6 Monaten im Produktivbetrieb (inkl. Monitoring und Incident-Management).
c) Als mobile eHealth- bzw. Medizinanwendung gilt eine softwarebasierte Anwendung für Smartphones oder Tablets, die der strukturierten Förderung, Erhaltung oder Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Gesundheit dient. Die mobile Anwendung muss ein zielgerichtetes, strukturiertes Interventions-, Trainings- oder Behandlungsangebot bereitstellen, das auf medizinischen, psychologischen oder gesundheitswissenschaftlichen Konzepten beruht und konkrete gesundheitsbezogene Zielgrößen adressiert (Definition). (Hinweis/Negativabgrenzung: Nicht als mobile eHealth- bzw. Medizinanwendungen im Sinne dieser Eignungskriterien gelten Anwendungen, deren primärer Zweck in der reinen Information, Dokumentation, Terminorganisation, Produktivitätssteigerung oder allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens ohne klar definierten Gesundheitsbezug besteht. Diese erfüllen nicht die Mindestanforderungen.)
d) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung verarbeitet besondere Kategorien von personenbezogenen Daten gemäß Art. 9 DSGVO (z.B. Gesundheitsdaten).
e) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung ist/war auf den bekannten Vertriebsplattformen iOS AppStore und Android Play Store verfügbar.
Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 3 Jahre zurückliegen (Projektabschluss nicht vor 02/2023).
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Gefordert sind geeignete unternehmensbezogene Referenzen betreffend Entwicklung und Produktivbetrieb (inkl. Pflegeleistungen) einer mobilen eHealth-/Medizinanwendung, jeweils mit folgenden Angaben:
- Name des Auftraggebers (auf gesondertes Verlangen: Ansprechperson und Kontaktdaten);
- Bezeichnung des Referenzauftrags;
- Auftragswert in Euro netto;
- Leistungszeitraum (von MM/JJJJ bis MM/JJJJ);
- Angaben zum Leistungsinhalt und -umfang, aus denen insbesondere die Erfüllung von Mindestanforderungen
hervorgeht
Mindestanforderung:
Gefordert sind mindestens 2 Referenzen betreffend eine mobile eHealth-/Medizinanwendung.
Jede Referenz muss eine mobile eHealth-/Medizinanwendung mit den folgenden Merkmalen betreffen:
a) Die Entwicklung der mobilen eHealth-/Medizinanwendung ist abgeschlossen.
b) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung läuft seit mindestens 6 Monaten im Produktivbetrieb (inkl. Monitoring und Incident-Management).
c) Als mobile eHealth- bzw. Medizinanwendung gilt eine softwarebasierte Anwendung für Smartphones oder Tablets, die der strukturierten Förderung, Erhaltung oder Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Gesundheit dient. Die mobile Anwendung muss ein zielgerichtetes, strukturiertes Interventions-, Trainings- oder Behandlungsangebot bereitstellen, das auf medizinischen, psychologischen oder gesundheitswissenschaftlichen Konzepten beruht und konkrete gesundheitsbezogene Zielgrößen adressiert (Definition). (Hinweis/Negativabgrenzung: Nicht als mobile eHealth- bzw. Medizinanwendungen im Sinne dieser Eignungskriterien gelten Anwendungen, deren primärer Zweck in der reinen Information, Dokumentation, Terminorganisation, Produktivitätssteigerung oder allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens ohne klar definierten Gesundheitsbezug besteht. Diese erfüllen nicht die Mindestanforderungen.)
d) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung verarbeitet besondere Kategorien von personenbezogenen Daten gemäß Art. 9 DSGVO (z.B. Gesundheitsdaten).
e) Die mobile eHealth-/Medizinanwendung ist/war auf den bekannten Vertriebsplattformen iOS AppStore und Android Play Store verfügbar.
Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 3 Jahre zurückliegen (Projektabschluss nicht vor 02/2023).
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Anzahl technischer Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen
Gefordert ist die Benennung Fachkraft für Datenschutz und Informationssicherheit, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll, mit Angaben zu:
- Name;
- Unternehmen, in dem die Person tätig ist;
- Erworbene Qualifikationen/gültige Zertifikate mit Nachweis durch einfache Kopie;
- Referenzerfahrung mit Angaben zum Auftraggeber (auf gesondertes Verlangen: Ansprechperson und Kontaktdaten); Leistungszeitraum; Leistungsbereich;
- Sprachkenntnisse.
Mindestanforderungen:
a) Qualifikation:
i. zertifizierte:r Datenschutzbeauftragte:r (z. B. TÜV, IHK, DEKRA) oder
ii. ISO/IEC 27001 Lead Implementer / Auditor oder
iii. vergleichbare qualitätsgesicherte Ausbildung mit mind. 2 Jahren Praxiserfahrung im IT-/eHealth-Kontext
b) Mindestens 1 persönliche Referenz in einem Entwicklungsprojekt betreffend eine mobile eHealth/Medizinanwendung, die besondere Kategorien von personenbezogenen Daten gemäß Art. 9 DSGVO verarbeitet.
c) Sprachkennnisse: deutsche Sprache in Wort und Schrift gemäß EU-Referenzrahmen (mindestens C2).
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Anzahl technischer Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen
Gefordert ist die Benennung Fachkraft für Datenschutz und Informationssicherheit, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll, mit Angaben zu:
- Name;
- Unternehmen, in dem die Person tätig ist;
- Erworbene Qualifikationen/gültige Zertifikate mit Nachweis durch einfache Kopie;
- Referenzerfahrung mit Angaben zum Auftraggeber (auf gesondertes Verlangen: Ansprechperson und Kontaktdaten); Leistungszeitraum; Leistungsbereich;
- Sprachkenntnisse.
Mindestanforderungen:
a) Qualifikation:
i. zertifizierte:r Datenschutzbeauftragte:r (z. B. TÜV, IHK, DEKRA) oder
ii. ISO/IEC 27001 Lead Implementer / Auditor oder
iii. vergleichbare qualitätsgesicherte Ausbildung mit mind. 2 Jahren Praxiserfahrung im IT-/eHealth-Kontext
b) Mindestens 1 persönliche Referenz in einem Entwicklungsprojekt betreffend eine mobile eHealth/Medizinanwendung, die besondere Kategorien von personenbezogenen Daten gemäß Art. 9 DSGVO verarbeitet.
c) Sprachkennnisse: deutsche Sprache in Wort und Schrift gemäß EU-Referenzrahmen (mindestens C2).
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 2025/2618 des Rates vom 18. Dezember 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukrai-ne destabilisieren (siehe Anlage 14_Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) 833-2014)
Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) Nr. 2025/2618 des Rates vom 18. Dezember 2025 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukrai-ne destabilisieren (siehe Anlage 14_Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) 833-2014)
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Der Vertrag zur Software-Entwicklung und des Betriebs der eHealth-Anwendung STRESS-Care wird bis zum 30.09.2029 geschlossen.
Unbeschadet weiterer Leistungsfristen gliedert sich der Leistungszeitraum in eine Entwicklungs-phase sowie eine anschließende Betriebsphase.
Der Vertrag zur Software-Entwicklung und des Betriebs der eHealth-Anwendung STRESS-Care wird bis zum 30.09.2029 geschlossen.
Unbeschadet weiterer Leistungsfristen gliedert sich der Leistungszeitraum in eine Entwicklungs-phase sowie eine anschließende Betriebsphase.
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz
Nationale Registrierungsnummer: d4a3e728-b870-430a-99a2-a6ead97aa3c6
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Region: Mainz, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Telefon: +49 6131162234📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-04-01+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 066-230730 (2026-04-01)