Entwicklung einer verkehrlichen Konzeption für den Eisenbahnkorridor Mittelrheinachse / Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe
Im Rahmen der Bedarfsplanüberprüfung Schiene hat sich gezeigt, dass die bereits heute bestehenden Engpässe in der Relation Rhein-Ruhr – Rhein-Main/Rhein-Neckar mit den bisher geplanten Maßnahmen nicht aufgelöst werden können. Im Rahmen vertiefender Untersuchung sollen die erforderlichen Maßnahmen definiert und deren Wirtschaftlichkeit analysiert werden.
Das BMVBS beabsichtigt, im Rahmen einer Korridorstudie nach verkehrlichen Konzepten für die Verkehrsachse.
— (Köln) – Bingen – Hochspeyer –/Mainz – Darmstadt – Mannheim – Karlsruhe (– Rastatt),
— Hagen – Gießen – Frankfurt zu suchen. Nicht untersucht werden sollen die Eisenbahnknoten auf diesem Korridor. Dies betrifft insbesondere die Knoten Köln, Frankfurt, Darmstadt, Mannheim und Karlsruhe. Die Projektzuschnitte für die Mittelrheinschiene, die ABS Hagen – Gießen, die NBS Rhein/Main – Rhein/Neckar und den Westkorridor des Wachstumsprogramms der DB Netz AG sind zu überprüfen.
Der Gutachter soll eine verkehrliche Konzeption für den Eisenbahnkorridor entwickeln und Vorschläge für den Ausbau der Infrastruktur unterbreiten. Dabei wird erwartet, dass der Gutachter einen Vorschlag zur Abgrenzung des Untersuchungsraums unterbreitet. Es ist ein geeignetes Umlegungs- und Simulationsmodell zu verwenden, dessen Eignung der Gutachter plausibel darzustellen hat. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen auf den Ergebnissen der Bedarfsplanüberprüfung aufbauen. Der Auftraggeber wird die erforderlichen Personenverkehrs-/Güterverkehrs-Nachfragematrizen für den Bezugsfall und den Planfall Zielnetz aus der Bedarfsplanüberprüfung zur Verfügung stellen.
Es wird erwartet, dass der Gutachter mit Abgabe seines Angebots ein Konzept für die Umsetzung der ausgeschriebenen Leistungen vorlegt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2011-06-16
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Auftragsbekanntmachung
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2012-01-30
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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