Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden "Auftraggeber" genannt) beabsichtigt, als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation eine "Evaluation der Wirkung ehe- und familienbezogener Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" durchführen zu lassen. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Gegenstand der Gesamtevaluation ist eine Wirkungsanalyse der bestehenden ehe- und familienbezogenen Leistungen im Hinblick auf die Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik. Die durchzuführende Evaluation soll die Wirkungen von bestimmten Familienleistungen mit Hilfe des Instruments der verhaltensgestützten Mikrosimulation analysieren. Gegenstand von Modul 1c ist eine Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf das übergeordnete Ziel "Steigerung der Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen", welches vermittelt wird durch die Wirkungen der Leistungen auf "Wirtschaftliche Stabilität und Soziale Teilhabe" sowie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Wahlfreiheit". Zudem ist zu berücksichtigen, dass außer den ehe- und familienbezogenen Leistungen weitere Bestimmungsgrößen Auswirkungen auf Fertilitätsentscheidungen haben. Um der Komplexität des Forschungsvorhabens gerecht zu werden, wird vorgeschlagen, zweistufig vorzugehen: In der ersten Phase soll zunächst der aktuelle Forschungsstand zur Wirkungsanalyse ehe- und familienbezogener Leistungen zu Fertilitätsentscheidungen – vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus der Fertilitätsforschung – dargestellt werden. Weiterhin sollen andere maßgebliche Determinanten von Fertilitätsentscheidungen eruiert werden. Schließlich sollen Vorschläge unterbreitet werden, den Einfluss der Leistungen sowie weiterer Bestimmungsgrößen auf das Geburtsverhalten in einem geeigneten Verhaltensmodell abzubilden. Die Ergebnisse dieser drei Arbeitsschritte sind in einem Zwischenbericht festzuhalten. In der zweiten Phase soll ein verhaltensgestütztes Mikrosimulationsmodell (unitäres Modell oder Verhandlungsmodell) entwickelt und die eigentliche Wirkungsanalyse der zu untersuchenden Leistungen mit Hilfe dieses Modells durchgeführt werden. Folgende ehe- und familienbezogenen Leistungen sollen – soweit möglich – in Modul 1c evaluiert werden: — Kindergeld, — Kinderfreibetrag, — Elterngeld, — Elternzeit, — Kindbezogener Anteil Arbeitslosengeld II, — Kinderzuschlag, — Kindbezogener Anteil Wohngeld, — Unterhaltsvorschuss, — Ehegattensplitting, — Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, — Absetzbarkeit von Kosten der Kinderbetreuung, — Erhöhtes ALG I, — Beitragsfreie Mitversicherung, — Ermäßigter Beitrag zur Sozialen Pflegeversicherung, — Ausgewählte Leistungen der Altersvorsorge (u.a. Kindererziehungszeiten, Hinterbliebenenversorgung, Kinderzulagen der Riesterrente). Darüber hinaus sollen die in der ersten Phase gefundenen weiteren Bestimmungsgrößen von Fertilitätsentscheidungen ebenfalls auf ihren Einfluss hin untersucht werden. Die zentralen Forschungsfragen des Moduls lauten: — Wie wirken die zu untersuchenden ehe- und familienbezogenen Leistungen auf das Ziel "Steigerung der Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen"? — Welche Leistungen haben ggf. besonderen Einfluss auf die Fertilitätsentscheidung? — Welche Rolle spielen die betrachteten Leistungen bei einer Fertilitätsentscheidung? — Welche weiteren Determinanten haben Einfluss auf die Fertilitätsentscheidung und welche Rolle spielen sie? Als Datengrundlage soll auf das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) sowie auf die Ergänzungsstichprobe "Familien in Deutschland" (FID) zurückgegriffen werden. Bei Bedarf können ggf. fehlende Themenkomplexe in einer (weiteren) Welle des FID abgefragt werden. Gesucht wird ein Institut (oder eine Bietergemeinschaft), das/(die) die geplante Evaluation in hoher wissenschaftlicher Qualität durchführen kann. Die Bildung von Konsortien wird explizit angeregt. Eine enge Kooperation des Auftragnehmers/der Auftragnehmer mit der externen Geschäftsstelle ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-05-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Goethestr. 85
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: hanna.steidle@prognos.com📧
Telefon: +49 30520059260📞
Fax: +49 211887978491 📠
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin, hanna.steidle@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Form auf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit "Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag "Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" an die genannte Kontaktstelle: Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, z.Hd. Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin.
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder Email eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 3.8.2011 zu terminieren.
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin, hanna.steidle@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Form auf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit "Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag "Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" an die genannte Kontaktstelle: Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, z.Hd. Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin.
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder Email eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 3.8.2011 zu terminieren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden "Auftraggeber" genannt) beabsichtigt, als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation eine "Evaluation der Wirkung ehe- und familienbezogener Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" durchführen zu lassen. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).
Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden "Auftraggeber" genannt) beabsichtigt, als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation eine "Evaluation der Wirkung ehe- und familienbezogener Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" durchführen zu lassen. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).
Gegenstand der Gesamtevaluation ist eine Wirkungsanalyse der bestehenden ehe- und familienbezogenen Leistungen im Hinblick auf die Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik.
Die durchzuführende Evaluation soll die Wirkungen von bestimmten Familienleistungen mit Hilfe des Instruments der verhaltensgestützten Mikrosimulation analysieren.
Gegenstand von Modul 1c ist eine Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf das übergeordnete Ziel "Steigerung der Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen", welches vermittelt wird durch die Wirkungen der Leistungen auf "Wirtschaftliche Stabilität und Soziale Teilhabe" sowie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Wahlfreiheit". Zudem ist zu berücksichtigen, dass außer den ehe- und familienbezogenen Leistungen weitere Bestimmungsgrößen Auswirkungen auf Fertilitätsentscheidungen haben.
Gegenstand von Modul 1c ist eine Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf das übergeordnete Ziel "Steigerung der Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen", welches vermittelt wird durch die Wirkungen der Leistungen auf "Wirtschaftliche Stabilität und Soziale Teilhabe" sowie "Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Wahlfreiheit". Zudem ist zu berücksichtigen, dass außer den ehe- und familienbezogenen Leistungen weitere Bestimmungsgrößen Auswirkungen auf Fertilitätsentscheidungen haben.
Um der Komplexität des Forschungsvorhabens gerecht zu werden, wird vorgeschlagen, zweistufig vorzugehen:
In der ersten Phase soll zunächst der aktuelle Forschungsstand zur Wirkungsanalyse ehe- und familienbezogener Leistungen zu Fertilitätsentscheidungen – vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus der Fertilitätsforschung – dargestellt werden. Weiterhin sollen andere maßgebliche Determinanten von Fertilitätsentscheidungen eruiert werden. Schließlich sollen Vorschläge unterbreitet werden, den Einfluss der Leistungen sowie weiterer Bestimmungsgrößen auf das Geburtsverhalten in einem geeigneten Verhaltensmodell abzubilden. Die Ergebnisse dieser drei Arbeitsschritte sind in einem Zwischenbericht festzuhalten.
In der ersten Phase soll zunächst der aktuelle Forschungsstand zur Wirkungsanalyse ehe- und familienbezogener Leistungen zu Fertilitätsentscheidungen – vor dem Hintergrund der Ergebnisse aus der Fertilitätsforschung – dargestellt werden. Weiterhin sollen andere maßgebliche Determinanten von Fertilitätsentscheidungen eruiert werden. Schließlich sollen Vorschläge unterbreitet werden, den Einfluss der Leistungen sowie weiterer Bestimmungsgrößen auf das Geburtsverhalten in einem geeigneten Verhaltensmodell abzubilden. Die Ergebnisse dieser drei Arbeitsschritte sind in einem Zwischenbericht festzuhalten.
In der zweiten Phase soll ein verhaltensgestütztes Mikrosimulationsmodell (unitäres Modell oder Verhandlungsmodell) entwickelt und die eigentliche Wirkungsanalyse der zu untersuchenden Leistungen mit Hilfe dieses Modells durchgeführt werden.
Folgende ehe- und familienbezogenen Leistungen sollen – soweit möglich – in Modul 1c evaluiert werden:
— Kindergeld,
— Kinderfreibetrag,
— Elterngeld,
— Elternzeit,
— Kindbezogener Anteil Arbeitslosengeld II,
— Kinderzuschlag,
— Kindbezogener Anteil Wohngeld,
— Unterhaltsvorschuss,
— Ehegattensplitting,
— Entlastungsbetrag für Alleinerziehende,
— Absetzbarkeit von Kosten der Kinderbetreuung,
— Erhöhtes ALG I,
— Beitragsfreie Mitversicherung,
— Ermäßigter Beitrag zur Sozialen Pflegeversicherung,
— Ausgewählte Leistungen der Altersvorsorge (u.a. Kindererziehungszeiten, Hinterbliebenenversorgung, Kinderzulagen der Riesterrente).
Darüber hinaus sollen die in der ersten Phase gefundenen weiteren Bestimmungsgrößen von Fertilitätsentscheidungen ebenfalls auf ihren Einfluss hin untersucht werden.
Die zentralen Forschungsfragen des Moduls lauten:
— Wie wirken die zu untersuchenden ehe- und familienbezogenen Leistungen auf das Ziel "Steigerung der Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen"?
— Welche Leistungen haben ggf. besonderen Einfluss auf die Fertilitätsentscheidung?
— Welche Rolle spielen die betrachteten Leistungen bei einer Fertilitätsentscheidung?
— Welche weiteren Determinanten haben Einfluss auf die Fertilitätsentscheidung und welche Rolle spielen sie?
Als Datengrundlage soll auf das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) sowie auf die Ergänzungsstichprobe "Familien in Deutschland" (FID) zurückgegriffen werden. Bei Bedarf können ggf. fehlende Themenkomplexe in einer (weiteren) Welle des FID abgefragt werden.
Als Datengrundlage soll auf das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) sowie auf die Ergänzungsstichprobe "Familien in Deutschland" (FID) zurückgegriffen werden. Bei Bedarf können ggf. fehlende Themenkomplexe in einer (weiteren) Welle des FID abgefragt werden.
Gesucht wird ein Institut (oder eine Bietergemeinschaft), das/(die) die geplante Evaluation in hoher wissenschaftlicher Qualität durchführen kann. Die Bildung von Konsortien wird explizit angeregt.
Eine enge Kooperation des Auftragnehmers/der Auftragnehmer mit der externen Geschäftsstelle ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags.
Dauer: 21 Monate
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der/Die Bewerber/in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen führen zum Ausschluss.
a) Darstellung der Eigentümerstruktur (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen);
b) Darstellung der Personalstruktur (fest Angestellte, Zeitverträge, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter);
c) Nennung der verantwortlichen Personen;
d) Eintrag ins Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der/Die Bewerber/in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen zu den Punkten a)-e) führen zum Ausschluss:
a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen);
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
c) Eigenerklärung, dass ordnungsgemäße Zahlungen von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfolgt sind;
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen;
e) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Angabe von Qualifikationen und Erfahrungen im Hinblick auf die zu erbringende Leistung:
— der sich bewerbenden Einrichtung/Institution,
— der Personen, die im Falle der Beauftragung zuständig sind.
b) Bewerber/in muss Verfügbarkeit eines eigenen, erprobten, verhaltensgestützten Mikrosimulationsmodells nachweisen, das zur Beantwortung der Forschungsfragen weiter entwickelt werden kann;
c) Bewerber/in muss einschlägige Referenzen über die Durchführung von wissenschaftlichen Evaluationsprojekten mit Hilfe von Mikrosimulationsmodellen in den letzten 3 Jahren nachweisen;
d) Bewerber/in muss Kompetenzen hinsichtlich der Bearbeitung ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Fragestellungen in den letzten 3 Jahren nachweisen;
e) Bewerber/in muss Kompetenzen hinsichtlich der Bearbeitung von Fragestellungen im Bereich der Fertilitätsforschung sowie Erfahrungen im Umgang mit entsprechenden Datensätzen nachweisen;
f) Bewerber/in muss Kenntnisse in der Familienpolitik vorweisen;
g) Bewerber/in muss Angaben von Erfahrungen und Kapazitäten der zeitnahen, zielgerechten Aufbereitung und Bewertung von Ergebnissen für die Auftraggeber und für die Verwendung in der Öffentlichkeit machen;
h) Bestätigung, dass Angebot und Auftragsleistung in deutscher Sprache erbracht werden;
i) Bewerber/in muss zusichern, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme bei der Leistungserbringung entstehen.
i) Bewerber/in muss zusichern, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme bei der Leistungserbringung entstehen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Inhaltliche Bewertung und Eignung nach den unter III.2.1) und III.2.3) genannten Kriterien und Referenzen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-07-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Geschäftsstelle Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben ✅ Kontakt
Kontaktperson: Hanna Steidle
Referenz Zusätzliche Informationen
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin, hanna.steidle@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Form auf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit "Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag "Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" an die genannte Kontaktstelle: Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, z.Hd. Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Form auf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit "Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag "Evaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Geburtenrate/Erfüllung von Kinderwünschen" an die genannte Kontaktstelle: Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, z.Hd. Frau Hanna Steidle, Goethestr. 85, 10623 Berlin.
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder Email eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 3.8.2011 zu terminieren.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Auf die §§ 107 und 108 GWB wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2011/S 097-159408 (2011-05-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-12-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 558 496,27 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-05 📅
Name: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
Postanschrift: L 7,1
Postort: Mannheim
Postleitzahl: 68161
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Andreas Heimer
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelften: Auf die §§ 107 und 108 GWB wird hingewiesen.