Integration von Wind-Wasserstoff-Systemen in das Energiesystem

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

Im Jahr 2006 wurde von der Bundesregierung das "Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) beschlossen. Zentrales Ziel ist die Vorbereitung der breiten Markteinführung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie unter anderem im Verkehrsbereich. Für die für 2015 angekündigte Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ist die Bereitstellung von Wasserstoff als Kraftstoff erforderlich. Zudem stellt Wasserstoff ein vielversprechendes Speichermedium für den Ausgleich flukturierender Windenergie dar. Das NIP erkennt die Bedeutung der Thematik und legt die vertiefende Untersuchung von Wind-Wasserstoff-Systemen nahe. Damit wird die Erstellung der Studie "Integration von Wind-Wasserstoff-Systemen in das Energiesystem" erforderlich. Wesentliche Untersuchungsgegenstände sollen die in Wasserstoff umzusetzenden Mengen an Windstrom, technologische und ökonomische Charakteristika von Wind-Wasserstoff-Systemen, die großmaßstäbliche Wasserstoffspeicherung in Kavernen und detaillierte Verwendungskonzepte für Windstrom bzw. Wasserstoff sein. Ziel der Studie ist es, die Randbedingungen ermitteln zu lassen, unter denen Wind-Wasserstoff-Systeme technisch und wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können. Insbesondere soll die Studie Wissen zur Vorbereitung von hardware-basierten Demonstrationsprojekten bereitstellen. Die Studie soll die informationelle Grundlage für die Verwirklichung von Wind-Wasserstoff-Systemen liefern, welche neben der Bereitstellung von Wasserstoff als Kraftstoff der Verstetigung flukturierender Energieeinspeisungen dienen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-02-09 Auftragsbekanntmachung
2011-08-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-02-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Menge oder Umfang:
Es werden Personalkosten für 16 bis 18 Personenmonate zuzüglich angemessener Sach- und Reisekosten als notwendig erachtet.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Invalidenstr. 44
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvbs.de 🌏
E-Mail: sa.endres@fz-juelich.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-02-09 📅
Einreichungsfrist: 2011-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-02-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 29-048158
ABl. S-Ausgabe: 29
Zusätzliche Informationen
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Jahr 2006 wurde von der Bundesregierung das "Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) beschlossen. Zentrales Ziel ist die Vorbereitung der breiten Markteinführung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie unter anderem im Verkehrsbereich. Für die für 2015 angekündigte Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen ist die Bereitstellung von Wasserstoff als Kraftstoff erforderlich. Zudem stellt Wasserstoff ein vielversprechendes Speichermedium für den Ausgleich flukturierender Windenergie dar. Das NIP erkennt die Bedeutung der Thematik und legt die vertiefende Untersuchung von Wind-Wasserstoff-Systemen nahe. Damit wird die Erstellung der Studie "Integration von Wind-Wasserstoff-Systemen in das Energiesystem" erforderlich. Wesentliche Untersuchungsgegenstände sollen die in Wasserstoff umzusetzenden Mengen an Windstrom, technologische und ökonomische Charakteristika von Wind-Wasserstoff-Systemen, die großmaßstäbliche Wasserstoffspeicherung in Kavernen und detaillierte Verwendungskonzepte für Windstrom bzw. Wasserstoff sein. Ziel der Studie ist es, die Randbedingungen ermitteln zu lassen, unter denen Wind-Wasserstoff-Systeme technisch und wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können. Insbesondere soll die Studie Wissen zur Vorbereitung von hardware-basierten Demonstrationsprojekten bereitstellen. Die Studie soll die informationelle Grundlage für die Verwirklichung von Wind-Wasserstoff-Systemen liefern, welche neben der Bereitstellung von Wasserstoff als Kraftstoff der Verstetigung flukturierender Energieeinspeisungen dienen.
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Dauer: 11 Monate
Referenznummer: 03BST09
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Standort des Auftragnehmers und weitere Orte in Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Anbieter soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im vertraglich festgesetzten Zeitraum durchzuführen.
Anzugeben ist eine kurze Beschreibung des Anbieters und der beteiligten Partner (Organisationsform, Profil, vollständige Anschrift, Bankverbindung, Kontaktperson mit Telefon-, Faxnummer und E-Mail) sowie Angaben zum Auftragsverantwortlichen und zu den Personen, die im Falle der Auftragserteilung die Leistungen erbringen.
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Falls zutreffend ist eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit bzw. über die Absicht, im Falle eines Zuschlags einen Konsortialvertrag mit den genannten Partnern zu schließen, vorzulegen. In dieser ist einer der Partner als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung abgeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot ist das ausgefüllte und unterschriebene Formblatt "Bieter/innen-Erklärung" (EU-Verfahren) einzureichen.
Es ist zu bestätigen, dass über das Vermögen des Dienstleisters kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ferner ist zu bestätigen, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
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Zum Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre vorzulegen, getrennt nach Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Referenzen und einschlägige Erfahrungen in bisherigen vergleichbaren Leistungen:
— Vorerfahrungen und Expertise zu Modellierung von
off- und on-shore Windaufkommen,
Windstromaufkommen und -verteilung,
— hohe anwendungsorientierte wissenschaftliche Kompetenz zu Wind-H2-Systemen,
— Vorerfahrungen zu Konzeption, Bau und Betrieb von Wind-H2-Systemen und Komponenten von Wind-H2-Systemen,
— Beteiligung an inhaltlich verwandten Projekten zu Wasserstoff und Brennstoffzellen,
— Expertise zu energiewirtschaftlichen Modellierungen insbesondere bezüglich H2, H2-Infrastruktur und Stromspeicherung,
— Vorerfahrungen zu Konzeption, Bau und Betrieb von Anlagen zu untertägigen Speicherung gasförmiger Kohlenwasserstoffe mit Bezug zu H2,
— Vernetzung mit und Einbindung von relevanten Akteuren,
— Qualifikation und Erfahrung des Projektteams.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es gelten die "Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)" und die "Zusätzlichen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (ZVL)" des BMVBS, die im Rahmen der Anforderung der Verdingungsunterlagen zugesandt werden. Die AGB des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerische Haftungserklärungen abgeben.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-06-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Wissenschaftliche Qualität des Angebotes sowie Verbindung zwischen theoretischem Konzept und methodischer Umsetzung (20)
2. Klarheit und Schlüssigkeit des Umsetzungskonzeptes (20)
3. Realitätsnähe von Datenerfassung und -interpretation (20)
4. Preis (20)
5. Formale Qualität des Angebotes: Übereinstimmung von Zeit-, Arbeits- und Kostenplanung (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kontakt
Kontaktperson: Sabrina Endres
Name: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Postanschrift: Geschäftsbereich Zentrales Management, Planung und Controlling (ADM)
Postort: Jülich
Postleitzahl: 52425
URL für weitere Informationen: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏
URL der Teilnahme: http://www.fz-juelich.de/ptj/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 03BST09

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Name: Servicestelle Vergabe
Internetadresse: http://www.bmvbs.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1 genannten Stelle gestellt werden.
Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1 genannten Vergabestelle rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Bundesministerium für Verkerh, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Z14 Robert-Schuman-Platz 1
Postleitzahl: 53175
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvbs.bund.de 📧
Telefon: +49 228993003770 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Z14 Robert-Schuman-Platz 1
Quelle: OJS 2011/S 029-048158 (2011-02-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 261 954,11 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 149-247803
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 29-048158
ABl. S-Ausgabe: 149
Zusätzliche Informationen
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 3. Realitätsnähe von Datenerfassung und –interpretation (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-07-27 📅
Postanschrift: Donnerschweer Str. 89/91
Postort: Oldenburg
Postleitzahl: 26123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsabschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI 4.1 genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 GWB entnommen werden.
Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1 genannten Kontaktstelle (Vegabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Z14 Robert-Schuman-Platz 1
Quelle: OJS 2011/S 149-247803 (2011-08-04)