Koordinationsstelle Wohnen Im Alter
Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Installation einer zentralen Anlaufstelle, die die Verbreitung bisher bereits bestehender Wohnprojekte als Alternative zur Heimunterbringung fördert und neue Konzepte entstehen lässt, zudem sämtliche Akteure nachhaltig informiert und individuelle Beratungen durchführt.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-29.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie?- • Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit › Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
- • Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung › Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
- • Marktforschung › Sozialforschung
- • Deutschland › Bayern
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2011-09-29 | Auftragsbekanntmachung |
| 2012-09-18 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2011-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Menge oder Umfang:
Gesamtwert des Auftrags: 300 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Postanschrift: Winzererstr. 9
Postleitzahl: 80797
Postort: München
Kontakt
E-Mail: michael.staedler@stmas.bayern.de 📧
Telefon: +49 8912611070 📞
Fax: +49 891261181070 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 190-310256
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Menge oder Umfang:
Beschreibung der Optionen:
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 36 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Z2/0271.01-1/44
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freistaat Bayern.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Z 2
Herrn Michael Städler
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z2/0271.01-1/44
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 895143647 📞
Fax: +49 895143767 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Telefon: +49 22894990 📞
Quelle: OJS 2011/S 190-310256 (2011-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Menge oder Umfang:
Die ausgeschriebene Leistung umfasst insbesondere folgende Komponenten:1.1 Vorhaben im Allgemeinen:Ziel der Auftragsvergabe ist es, dass die neu zu gründende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" dazu beiträgt, dass möglichst viele ältere Menschen möglichst lange unter Aufrechterhaltung ihrer Lebensqualität in ihrer häuslichen Umgebung wohnen bleiben können oder dass ihnen durch ambulant betreute Wohngemeinschaften oder sonstige alternative Wohnprojekte ein neues Zuhause geschaffen wird. Um dies zu erreichen, müssen sämtliche mit diesem Bereich in Verbindung stehende Akteure über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse informiert, individuell beraten und die Zusammenarbeit aller Beteiligten auf dem genannten Gebiet gefördert werden. Tätigkeitsschwerpunkt soll die Stärkung von Strukturen sein, die einen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit erleichtern. Zusätzlich soll sich die neue Koordinationsstelle auf die Förderung und Verbreitung alternativer Wohnkonzepte fokussieren. Mit einzubeziehen sind in diesem Zusammenhang ebenfalls ambulant betreute Wohngemeinschaften. Insbesondere auf diesem Sektor soll der Freistaat Bayern darin unterstützt werden, derartige Wohnprojekte zu etablieren. Im Gegensatz zur bisherigen Förderung der Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften soll nun sowohl die Verbreitung möglicher Konzepte, die das Wohnen zu Hause ermöglichen als auch die Etablierung aller alternativen Wohnformen wie z.B. ambulant betreute Wohngemeinschaften, ambulante Hausgemeinschaften, generationenübergreifende Wohnkonzepte, Quartierskonzepte im Mittelpunkt stehen. Folgende Aufgaben sind zu erfüllen:a) Erfassung, Vermittlung und Weiterentwicklung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und ambulanten alternativen Wohnformen;b) Vernetzung der Akteure untereinander, mit Experten und bestehenden Foren auf sämtlichen Ebenen zum Themengebiet;c) Erarbeitung und bei Bedarf Weiterentwicklung von Handlungsempfehlungen und Qualitätsstandards für Konzepte des Wohnens zu Hause auch mit zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarf (wie z.B. Betreutes Wohnen zu Hause) und ambulanten alternativen Wohnformen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren;d) Erstellung und regelmäßige Aktualisierung eines Überblicks über Konzeptionen und Ansätze, die zum einen das Wohnen zu Hause trotz zunehmendem Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen und zum anderen über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen;e) Multiplikatorenwirkung und Beratung von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, privaten Initiativen, Architekten, Praktikern und sonstigen Akteuren;f) Information der Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Tätigkeit der Koordinationsstelle sowie Förderung des Fachaustausches.1.2 Vorhaben im Einzelnen:Die neu zu gründende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" hat ebenso wie die auslaufenden Projekte Koordinationsstelle "Wohnen zu Hause" und die Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften ihre Tätigkeit in enger Abstimmung mit dem StMAS zu erfüllen. Die unter 1.1 beschriebenen Aufgaben umfassen:a) Erfassung, Vermittlung und Weiterentwicklung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und weiteren ambulanten alternativen Wohnformen:aa) Bezug zu den Vorläuferprojekten:Durch die Bündelung der ursprünglichen Koordinationsstelle "Wohnen zu Hause" obliegenden Aufgaben und der bisherigen Tätigkeiten der Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften konzentrieren sich nunmehr sämtliche dem Bereich Wohnen zuzuordnende Aufgabenfelder bei der neu zu gründenden Koordinationsstelle "Wohnen im Alter", so dass jetzt eine zentralisierte, umfassende Bearbeitung des gesamten Spektrums möglich ist;bb) Erfassung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und weiteren ambulanten alternativen Wohnformen:Als Grundlage für die Tätigkeit der neu geschaffenen Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" müssen fortlaufend neue Ansätze, die das Wohnen zu Hause unterstützen sowie neuartige Wohnkonzepte auf den genannten Gebieten gesammelt werden. Alternative Wohnformen sind dadurch gekennzeichnet, dass die Alltagsorientierung im Gegensatz zu stationären Einrichtungen im Vordergrund steht. Die Zielsetzung ist darauf gerichtet, dass ältere hilfe- und pflegebedürftige Menschen die Wohnform, in der sie leben, als ihr Zuhause empfinden können. Inbegriffen sind einerseits bestehende Konzepte, andererseits aber ebenso sämtliche Projekte, Ideen und Entwürfe, die während der Laufzeit des auszuschreibenden Vorhabens auftreten.cc) Weiterentwicklung der erfassten Konzepte:Ein zentrales Anliegen der Koordinationsstelle besteht in der detaillierten projektbezogenen Ausgestaltung gelungener Konzepte und Ideen zum Thema Wohnen. In diesem Zusammenhang ist auf das als Grundlage für ihre Tätigkeit gesammelte Informationsmaterial zurückzugreifen (vgl. 1.2.a.bb).Bei der Konzeptentwicklung und -umsetzung soll die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" darauf hinwirken, dass dies zielgruppenbezogen erfolgt. Die unterschiedlichen Bedürfnislagen älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen sind jeweils zu berücksichtigen. Zudem ist zu prüfen, inwieweit die Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit der jeweiligen Wohnform gesichert ist. Die Bewertung soll unter Berücksichtigung sich abzeichnender Trends erfolgen, die sich auf die Bedürfnislagen aktueller und künftiger potentieller älteren Menschen konzentrieren, sowie neue Entwicklungen im technischen und medizinisch-pflegerischen Bereich mit einbeziehen.Ebenfalls zu berücksichtigen sind Problemstellungen, die von sämtlichen Akteuren, mit denen die Koordinationsstelle zusammenarbeitet, an sie herangetragen werden. Die Koordinationsstelle soll für möglichst alle in diesem Zusammenhang aufgeworfenen Fragen entweder selbst oder durch die Einbindung von Dritten Lösungen entwickeln. Gerade im Hinblick auf die Entstehung neuer Konzepte stellt Letzteres eine Kernaufgabe der Koordinationsstelle dar. Von Bedeutung sind beispielsweise das Aufzeigen von Lösungswegen für juristische Fragestellungen oder Unklarheiten bei der Finanzierung des Aufenthalts in derartigen Wohnprojekten.Betroffen sind aber auch die für eine gelungene Konzeptumsetzung maßgeblichen strukturellen Voraussetzungen der Akteure. Entsprechende Umgestaltungsprozesse könnten beispielsweise auf die Stärkung niedrigschwelliger Betreuungsangebote, aber auch auf den Ausbau ambulanter Pflegestrukturen sowie die Förderung bürgerschaftlichen Engagements abzielen.dd) Vermittlung der Konzepte:Das zweite zentrale Anliegen der Koordinationsstelle besteht in der möglichst flächendeckenden Verbreitung gelungener Konzepte und Ideen zum Thema Wohnen. Hierzu soll die Koordinationsstelle auf ihren erworbenen Erfahrungs-schatz zurückgreifen (vgl. 1.2.a.bb) und cc)), sinnvolle Ansätze weiter tragen und als Ideenbörse fungieren.Ein Schwerpunkt der Beratungstätigkeit liegt hierbei auf den Akteuren, die mit innovativen, im Entstehungsprozess befindlichen Wohnkonzepten in Verbindung stehen. Initiatoren noch nicht etablierter Wohnprojekte und Forschungsinstitute, die sich mit der Kreation neuer Wohnkonzeptionen auseinandersetzen, werden von der Koordinationsstelle unterstützt und können von deren Erkenntnissen profitieren.Als Ansprechpartner für etablierte strukturelle Konzepte und neuartige Wohnprojekte können unter anderem fungieren: Bürgermeister von Gemeinden und Städten, Seniorenbeauftragte, Altenhilfefachberater, Berufsfachschulen, Wohlfahrtsverbände, gerontopsychiatrische Dienste und interessierte Bürger. Die künftige Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" soll darüber hinaus neben den genannten Akteuren Zielgruppen hinzugewinnen, die für die Gestaltung des Wohn- und Lebensumfelds im Alter von Bedeutung sein können. Entsprechende Kontakte der Koordinationsstelle sind aufzubauen und fortlaufend zu intensivieren. Zu denken ist hier insbesondere an die verstärkte Einbindung der Wohnungswirtschaft, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern.b) Vernetzung der Akteure untereinander, mit Experten und bestehenden Foren auf sämtlichen Ebenen zum Themengebiet:Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt besteht in der Vernetzung aller im Zuständigkeitsbereich der Koordinationsstelle tätigen Akteure, um Kommunikation, Erfahrungsaustausch und Kooperation auf den betroffenen unterschiedlichen Gebieten zu intensivieren. Die Vernetzung sollte einerseits zwischen den unmittelbar Beteiligten erfolgen, schließt aber ebenfalls sämtliche mit der Thematik vertrauten Austausch- und Informationsforen sowie Expertengruppen mit ein. Einzubeziehen sind neben den unter a) genannten Ansprechpartnern insbesondere Verbände (z.B. Kommunale Spitzenverbände, Seniorenvertretungen), Ministerien (zusätzlich zum StMAS z.B. Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Oberste Baubehörde des Bayerischen Staatsministerium des Innern), die Bayerische Architektenkammer, die Wohnungswirtschaft, Universitäten, Stiftungen (z.B. Wüstenrot-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Rothenfußer-Stiftung), das Kuratorium Deutsche Altershilfe, die Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA), Fachstellen für pflegende Angehörige, der Landesagentur für niedrigschwellige Betreuungsangebote sowie Institutionen und Einrichtungen, denen die Aufgabe zukommt, das Wohnen zu Hause und alternative Wohnprojekte zu unterstützen (z.B. "Aufschwung alt", "Urbanes Wohnen e.V.", "Stadtteilarbeit e.V.", "Der Hof e.V."). Insbesondere ist eine intensive Kooperation mit den jeweiligen Altenhilfefachberatern der Landkreise und kreisfreien Städte anzustreben. Sie fungieren als Anlaufstelle für einige im Bereich der Altenhilfe angesiedelten Institutionen und können den entsprechenden Kontaktaufbau erleichtern sowie Vermittlerfunktionen wahrnehmen. Zudem profitieren wiederum Altenhilfefachberater vom Wissens- und Erfahrungsschatz der Koordinationsstelle und können diesen in ihre Beratungstätigkeit gegenüber Städten und Gemeinden auch hinsichtlich struktureller, die Ziele der Koordinationsstelle fördernder Maßnahmen einfließen lassen.Die genannte Vorgehensweise erscheint zur Förderung der Entwicklung neuer Konzepte sowie zur Verbreitung und Verbesserung bereits vorhandener Wohnprojektideen dringend geboten. Anzuregen ist daher zum einen der Erfahrungsaustausch verschiedener, mit Wohnprojekten im Alter befasster Berufsgruppen, wie beispielsweise die Initiierung von Treffen zwischen Wohnungswirtschaft, sozialen Einrichtungen und Handwerk. Auf diese Weise können die unterschiedlichen Akteure bei den verschiedenen Ansätzen auftretende Schnittstellenprobleme lösen, Schwachstellen beseitigen, wertvolle Anregungen gewinnen und diese gemeinsam umsetzen. Von großer Bedeutung sind andererseits Zusammenkünfte von Personengruppen, die in direktem Kontakt zu vergleichbaren neu entwickelten Wohnprojekten stehen (z.B. Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter etc.). Nur durch gegenseitigen Informationsaustausch der Betroffenen kann von individuellen Lösungsansätzen profitiert und somit die Weiterentwicklung nicht vollständig ausgereifter Konzeptionen beschleunigt werden.Input für noch nicht ausgereizte Möglichkeiten zur Förderung des Verbleibs in der eigenen Häuslichkeit und der Kreation weiterer alternativer Wohnformen lässt sich zusätzlich aus der intensiven Kooperation mit anderen derselben Thematik verbundenen Stellen erhalten.Derartige Maßnahmen sind dazu geeignet, den Transfer von Wohnprojektideen auch aus anderen Bundesländern und dem Ausland zu beflügeln. So existieren z.B. bundesweite Ansätze der Wohnungswirtschaft zu Wohnungsanpassung und wohnbegleitenden Dienstleistungen, die auch bayernweit bedeutsam sind.Die Erforschung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage, bezogen auf spezielle Regionen und Zielgruppen, stellt ein Instrument für die Feststellung aktueller und die Prognostizierung künftiger Entwicklungen auf dem Segment des Wohnens im Alter, bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit dar.Die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" hat in Abstimmung mit den in Betracht kommenden Akteuren die Vernetzungsmethoden zu entwickeln, die konkret zur Anwendung gelangen können/sollen, um die dargestellten Ziele zu erreichen. Möglichkeiten auf diesem Sektor wären z.B. die Organisation regelmäßiger Treffen, gemeinsame Internetauftritte der Verbände, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten durchgeführte Informationsveranstaltungen etc.c) Erarbeitung und ggf. Weiterentwicklung von Handlungsempfehlungen und Qualitätsstandards für Konzepte des Wohnens zu Hause auch mit zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarf (wie z.B. Betreutes Wohnen zu Hause) und ambulanten alternativen Wohnformen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren:Haben sich Wohnkonzepte bereits bewährt, so obliegt es der neu zu installierenden Koordinationsstelle "Wohnen im Alter", Kriterien für eine gelungene Umsetzung festzulegen und diese als Qualitätsstandards zu etablieren. Die Koordinationsstelle greift in diesem Zusammenhang auf ihre bei der Bewertung und Ausgestaltung von Konzepten gewonnenen Erfahrungen zurück (vgl. 1.2.a.cc). Sie untersucht anhand von Beispielen für eine gelungene Konzeptumsetzung in der Praxis, welche Faktoren hierfür maßgeblich sind und erstellt aus den gesammelten Informationen einen Kriterienkatalog, zugeschnitten auf die jeweilige spezielle Wohnform oder Konzept. Die dargestellte Aufgabe ist für Konzepte im Zusammenhang mit dem Wohnen zu Hause und für ambulante alternative Wohnformen zu leisten. Um die erfolgreiche Umsetzung bewährter Konzepte im Sinne der formulierten Qualitätsstandards aufzuzeigen, bietet sich unter anderem die Sammlung und Veröffentlichung verschiedenster Best-Practice-Beispiele an. Die Qualitätssicherungsmaßstäbe sollen schließlich als Leitlinien für das StMAS, weitere Ministerien, aber auch private Sponsoren als Entscheidungshilfe dahingehend herangezogen werden können, welche Projekte sich konkret zur Umsetzung bzw. für bereitgestellte Förderungen und Bezuschussungen eignen;d) Erstellung und regelmäßige Aktualisierung eines Überblicks über Konzeptionen und Ansätze, die zum einen das Wohnen zu Hause trotz zunehmendem Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen und zum anderen über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen:Die neu zu schaffende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" ist dafür verantwortlich, permanent einen aktuellen systematischen Überblick über Ansätze, die das Wohnen zu Hause möglichst lange erhalten als auch über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen zu generieren. Zudem soll eine möglichst vollständige Adress- und Kontaktdatenbank erstellt werden, die die vorhandene Beratungs-, Weiterbildungs- und Entwicklungsinfrastruktur in Bayern zum Thema Wohnen im Alter abbildet. Hierzu zählen z.B. Universitäten und Forschungseinrichtungen, die sich mit der demografischen Entwicklung, der Ortsplanung oder aber direkt mit der Entwicklung alternativer Wohnkonzepte auseinandersetzen, lokale Initiativen, die auf dem genannten Sektor tätig sind sowie die unter a) und b) genannten Akteure. Sämtliche hier aufgeführte Datensammlungen sind der Öffentlichkeit in geeignetem Rahmen zur Verfügung zu stellen;e) Multiplikatorenwirkung und Beratung von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, privaten Initiativen, Architekten, Praktikern und sonstigen Akteuren:Beratungs- und Schulungstätigkeiten stellen zudem einen Aufgabenbereich der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" dar. Zielgruppen sind sämtliche Akteure, die in Wohnprojekte im Alter sowie infrastrukturelle, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen involviert sind. Einen entscheidenden Faktor stellt in diesem Zusammenhang die Weitergabe des Know-hows an ebenfalls beratende Institutionen, wie z.B. Angehörigenfachstellen, Altenhilfefachberater bei den Landkreisen und kreisfreien Städten oder Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) dar. Sie dienen als Hauptansprechpartner der Klientel von alternativen Wohnformen sowie deren Angehörigen und sollen dabei unterstützt werden, der genannten Zielgruppe in Alltagsfragen beratend zur Seite zu stehen. Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildungsmaßnahmen sollte auf der Unterrichtung der in alternativen Wohnformen tätigen Dienstleister und ihrer Mitarbeiter liegen, da diese je nach Wohnkonzept oftmals mit vollkommen anderen Anforderungen konfrontiert sind als Personal in herkömmlichen Institutionen;f) Information der Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Tätigkeit der Koordinationsstelle sowie Förderung des Fachaustausches:Ziel des auszuschreibenden Projekts ist es schließlich, die (Fach-) Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Arbeit der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" zu unterrichten. Im Vordergrund steht hierbei, die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit des Verbleibs älterer Menschen in der eigenen Häuslichkeit trotz Pflege- und Hilfebedarfs einschließlich der hierfür auf kommunaler Ebene zu schaffenden Voraussetzungen aufmerksam zu machen. Selbiges gilt für die Präsenz und die Vorteile alternativer Wohnformen. Zielgruppen sind unter anderem Betroffene, Angehörige und das Fachpublikum, die umfassend sensibilisiert und informiert werden sollen. Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit könnten zum Beispiel Internetpräsenz, die Herausgabe von Informationsbroschüren und Fachpublikationen, Pressemitteilungen, Auftritte im Rundfunk, die Veranstaltung von Fachtagen zu bestimmten Themenbereichen sowie die Initiierung von Preiswettbewerben für bestimmte Akteure bzw. Berufsgruppen sein.300 000,00
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Postanschrift: Winzererstr. 9
Postleitzahl: 80797
Postort: München
Kontakt
E-Mail: michael.staedler@stmas.bayern.de 📧
Telefon: +49 8912611070 📞
Fax: +49 891261181070 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 190-310256
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Für weitere Informationen wird auf die Internet-Präsenz des Auftraggebers verwiesen. Dort finden Sie unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm insbesondere verschiedene vorformulierte Eigenerklärungen und das Aufforderungsschreiben zur Stellung eines Teilnahmeantrags samt Anlagen 1-3. In diesem Aufforderungsschreiben enthalten sind insbesondere auch die formalen Hinweise für etwaige Fragen und Antworten zum Verfahren sowie die relevanten Fristen.
Mehr anzeigen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Installation einer zentralen Anlaufstelle, die die Verbreitung bisher bereits bestehender Wohnprojekte als Alternative zur Heimunterbringung fördert und neue Konzepte entstehen lässt, zudem sämtliche Akteure nachhaltig informiert und individuelle Beratungen durchführt.
Mehr anzeigen
Die ausgeschriebene Leistung umfasst insbesondere folgende Komponenten:
1.1 Vorhaben im Allgemeinen:
Ziel der Auftragsvergabe ist es, dass die neu zu gründende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" dazu beiträgt, dass möglichst viele ältere Menschen möglichst lange unter Aufrechterhaltung ihrer Lebensqualität in ihrer häuslichen Umgebung wohnen bleiben können oder dass ihnen durch ambulant betreute Wohngemeinschaften oder sonstige alternative Wohnprojekte ein neues Zuhause geschaffen wird. Um dies zu erreichen, müssen sämtliche mit diesem Bereich in Verbindung stehende Akteure über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse informiert, individuell beraten und die Zusammenarbeit aller Beteiligten auf dem genannten Gebiet gefördert werden. Tätigkeitsschwerpunkt soll die Stärkung von Strukturen sein, die einen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit erleichtern. Zusätzlich soll sich die neue Koordinationsstelle auf die Förderung und Verbreitung alternativer Wohnkonzepte fokussieren. Mit einzubeziehen sind in diesem Zusammenhang ebenfalls ambulant betreute Wohngemeinschaften. Insbesondere auf diesem Sektor soll der Freistaat Bayern darin unterstützt werden, derartige Wohnprojekte zu etablieren. Im Gegensatz zur bisherigen Förderung der Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften soll nun sowohl die Verbreitung möglicher Konzepte, die das Wohnen zu Hause ermöglichen als auch die Etablierung aller alternativen Wohnformen wie z.B. ambulant betreute Wohngemeinschaften, ambulante Hausgemeinschaften, generationenübergreifende Wohnkonzepte, Quartierskonzepte im Mittelpunkt stehen. Folgende Aufgaben sind zu erfüllen:
Mehr anzeigen
a) Erfassung, Vermittlung und Weiterentwicklung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und ambulanten alternativen Wohnformen;
b) Vernetzung der Akteure untereinander, mit Experten und bestehenden Foren auf sämtlichen Ebenen zum Themengebiet;
c) Erarbeitung und bei Bedarf Weiterentwicklung von Handlungsempfehlungen und Qualitätsstandards für Konzepte des Wohnens zu Hause auch mit zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarf (wie z.B. Betreutes Wohnen zu Hause) und ambulanten alternativen Wohnformen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren;
Mehr anzeigen
d) Erstellung und regelmäßige Aktualisierung eines Überblicks über Konzeptionen und Ansätze, die zum einen das Wohnen zu Hause trotz zunehmendem Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen und zum anderen über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen;
Mehr anzeigen
e) Multiplikatorenwirkung und Beratung von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, privaten Initiativen, Architekten, Praktikern und sonstigen Akteuren;
f) Information der Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Tätigkeit der Koordinationsstelle sowie Förderung des Fachaustausches.
1.2 Vorhaben im Einzelnen:
Die neu zu gründende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" hat ebenso wie die auslaufenden Projekte Koordinationsstelle "Wohnen zu Hause" und die Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften ihre Tätigkeit in enger Abstimmung mit dem StMAS zu erfüllen. Die unter 1.1 beschriebenen Aufgaben umfassen:
Mehr anzeigen
a) Erfassung, Vermittlung und Weiterentwicklung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und weiteren ambulanten alternativen Wohnformen:
aa) Bezug zu den Vorläuferprojekten:
Durch die Bündelung der ursprünglichen Koordinationsstelle "Wohnen zu Hause" obliegenden Aufgaben und der bisherigen Tätigkeiten der Fachstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften konzentrieren sich nunmehr sämtliche dem Bereich Wohnen zuzuordnende Aufgabenfelder bei der neu zu gründenden Koordinationsstelle "Wohnen im Alter", so dass jetzt eine zentralisierte, umfassende Bearbeitung des gesamten Spektrums möglich ist;
Mehr anzeigen
bb) Erfassung von tragfähigen, an den Bedürfnissen im Alter, der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit orientierten Konzepten für das Wohnen zu Hause und weiteren ambulanten alternativen Wohnformen:
Als Grundlage für die Tätigkeit der neu geschaffenen Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" müssen fortlaufend neue Ansätze, die das Wohnen zu Hause unterstützen sowie neuartige Wohnkonzepte auf den genannten Gebieten gesammelt werden. Alternative Wohnformen sind dadurch gekennzeichnet, dass die Alltagsorientierung im Gegensatz zu stationären Einrichtungen im Vordergrund steht. Die Zielsetzung ist darauf gerichtet, dass ältere hilfe- und pflegebedürftige Menschen die Wohnform, in der sie leben, als ihr Zuhause empfinden können. Inbegriffen sind einerseits bestehende Konzepte, andererseits aber ebenso sämtliche Projekte, Ideen und Entwürfe, die während der Laufzeit des auszuschreibenden Vorhabens auftreten.
Mehr anzeigen
cc) Weiterentwicklung der erfassten Konzepte:
Ein zentrales Anliegen der Koordinationsstelle besteht in der detaillierten projektbezogenen Ausgestaltung gelungener Konzepte und Ideen zum Thema Wohnen. In diesem Zusammenhang ist auf das als Grundlage für ihre Tätigkeit gesammelte Informationsmaterial zurückzugreifen (vgl. 1.2.a.bb).
Mehr anzeigen
Bei der Konzeptentwicklung und -umsetzung soll die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" darauf hinwirken, dass dies zielgruppenbezogen erfolgt. Die unterschiedlichen Bedürfnislagen älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen sind jeweils zu berücksichtigen. Zudem ist zu prüfen, inwieweit die Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit der jeweiligen Wohnform gesichert ist. Die Bewertung soll unter Berücksichtigung sich abzeichnender Trends erfolgen, die sich auf die Bedürfnislagen aktueller und künftiger potentieller älteren Menschen konzentrieren, sowie neue Entwicklungen im technischen und medizinisch-pflegerischen Bereich mit einbeziehen.
Mehr anzeigen
Ebenfalls zu berücksichtigen sind Problemstellungen, die von sämtlichen Akteuren, mit denen die Koordinationsstelle zusammenarbeitet, an sie herangetragen werden. Die Koordinationsstelle soll für möglichst alle in diesem Zusammenhang aufgeworfenen Fragen entweder selbst oder durch die Einbindung von Dritten Lösungen entwickeln. Gerade im Hinblick auf die Entstehung neuer Konzepte stellt Letzteres eine Kernaufgabe der Koordinationsstelle dar. Von Bedeutung sind beispielsweise das Aufzeigen von Lösungswegen für juristische Fragestellungen oder Unklarheiten bei der Finanzierung des Aufenthalts in derartigen Wohnprojekten.
Mehr anzeigen
Betroffen sind aber auch die für eine gelungene Konzeptumsetzung maßgeblichen strukturellen Voraussetzungen der Akteure. Entsprechende Umgestaltungsprozesse könnten beispielsweise auf die Stärkung niedrigschwelliger Betreuungsangebote, aber auch auf den Ausbau ambulanter Pflegestrukturen sowie die Förderung bürgerschaftlichen Engagements abzielen.
Mehr anzeigen
dd) Vermittlung der Konzepte:
Das zweite zentrale Anliegen der Koordinationsstelle besteht in der möglichst flächendeckenden Verbreitung gelungener Konzepte und Ideen zum Thema Wohnen. Hierzu soll die Koordinationsstelle auf ihren erworbenen Erfahrungs-schatz zurückgreifen (vgl. 1.2.a.bb) und cc)), sinnvolle Ansätze weiter tragen und als Ideenbörse fungieren.
Mehr anzeigen
Ein Schwerpunkt der Beratungstätigkeit liegt hierbei auf den Akteuren, die mit innovativen, im Entstehungsprozess befindlichen Wohnkonzepten in Verbindung stehen. Initiatoren noch nicht etablierter Wohnprojekte und Forschungsinstitute, die sich mit der Kreation neuer Wohnkonzeptionen auseinandersetzen, werden von der Koordinationsstelle unterstützt und können von deren Erkenntnissen profitieren.
Mehr anzeigen
Als Ansprechpartner für etablierte strukturelle Konzepte und neuartige Wohnprojekte können unter anderem fungieren: Bürgermeister von Gemeinden und Städten, Seniorenbeauftragte, Altenhilfefachberater, Berufsfachschulen, Wohlfahrtsverbände, gerontopsychiatrische Dienste und interessierte Bürger. Die künftige Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" soll darüber hinaus neben den genannten Akteuren Zielgruppen hinzugewinnen, die für die Gestaltung des Wohn- und Lebensumfelds im Alter von Bedeutung sein können. Entsprechende Kontakte der Koordinationsstelle sind aufzubauen und fortlaufend zu intensivieren. Zu denken ist hier insbesondere an die verstärkte Einbindung der Wohnungswirtschaft, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern.
Mehr anzeigen
b) Vernetzung der Akteure untereinander, mit Experten und bestehenden Foren auf sämtlichen Ebenen zum Themengebiet:
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt besteht in der Vernetzung aller im Zuständigkeitsbereich der Koordinationsstelle tätigen Akteure, um Kommunikation, Erfahrungsaustausch und Kooperation auf den betroffenen unterschiedlichen Gebieten zu intensivieren. Die Vernetzung sollte einerseits zwischen den unmittelbar Beteiligten erfolgen, schließt aber ebenfalls sämtliche mit der Thematik vertrauten Austausch- und Informationsforen sowie Expertengruppen mit ein. Einzubeziehen sind neben den unter a) genannten Ansprechpartnern insbesondere Verbände (z.B. Kommunale Spitzenverbände, Seniorenvertretungen), Ministerien (zusätzlich zum StMAS z.B. Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Oberste Baubehörde des Bayerischen Staatsministerium des Innern), die Bayerische Architektenkammer, die Wohnungswirtschaft, Universitäten, Stiftungen (z.B. Wüstenrot-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Rothenfußer-Stiftung), das Kuratorium Deutsche Altershilfe, die Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA), Fachstellen für pflegende Angehörige, der Landesagentur für niedrigschwellige Betreuungsangebote sowie Institutionen und Einrichtungen, denen die Aufgabe zukommt, das Wohnen zu Hause und alternative Wohnprojekte zu unterstützen (z.B. "Aufschwung alt", "Urbanes Wohnen e.V.", "Stadtteilarbeit e.V.", "Der Hof e.V."). Insbesondere ist eine intensive Kooperation mit den jeweiligen Altenhilfefachberatern der Landkreise und kreisfreien Städte anzustreben. Sie fungieren als Anlaufstelle für einige im Bereich der Altenhilfe angesiedelten Institutionen und können den entsprechenden Kontaktaufbau erleichtern sowie Vermittlerfunktionen wahrnehmen. Zudem profitieren wiederum Altenhilfefachberater vom Wissens- und Erfahrungsschatz der Koordinationsstelle und können diesen in ihre Beratungstätigkeit gegenüber Städten und Gemeinden auch hinsichtlich struktureller, die Ziele der Koordinationsstelle fördernder Maßnahmen einfließen lassen.
Mehr anzeigen
Die genannte Vorgehensweise erscheint zur Förderung der Entwicklung neuer Konzepte sowie zur Verbreitung und Verbesserung bereits vorhandener Wohnprojektideen dringend geboten. Anzuregen ist daher zum einen der Erfahrungsaustausch verschiedener, mit Wohnprojekten im Alter befasster Berufsgruppen, wie beispielsweise die Initiierung von Treffen zwischen Wohnungswirtschaft, sozialen Einrichtungen und Handwerk. Auf diese Weise können die unterschiedlichen Akteure bei den verschiedenen Ansätzen auftretende Schnittstellenprobleme lösen, Schwachstellen beseitigen, wertvolle Anregungen gewinnen und diese gemeinsam umsetzen. Von großer Bedeutung sind andererseits Zusammenkünfte von Personengruppen, die in direktem Kontakt zu vergleichbaren neu entwickelten Wohnprojekten stehen (z.B. Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter etc.). Nur durch gegenseitigen Informationsaustausch der Betroffenen kann von individuellen Lösungsansätzen profitiert und somit die Weiterentwicklung nicht vollständig ausgereifter Konzeptionen beschleunigt werden.
Mehr anzeigen
Input für noch nicht ausgereizte Möglichkeiten zur Förderung des Verbleibs in der eigenen Häuslichkeit und der Kreation weiterer alternativer Wohnformen lässt sich zusätzlich aus der intensiven Kooperation mit anderen derselben Thematik verbundenen Stellen erhalten.
Mehr anzeigen
Derartige Maßnahmen sind dazu geeignet, den Transfer von Wohnprojektideen auch aus anderen Bundesländern und dem Ausland zu beflügeln. So existieren z.B. bundesweite Ansätze der Wohnungswirtschaft zu Wohnungsanpassung und wohnbegleitenden Dienstleistungen, die auch bayernweit bedeutsam sind.
Mehr anzeigen
Die Erforschung des Verhältnisses von Angebot und Nachfrage, bezogen auf spezielle Regionen und Zielgruppen, stellt ein Instrument für die Feststellung aktueller und die Prognostizierung künftiger Entwicklungen auf dem Segment des Wohnens im Alter, bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit dar.
Mehr anzeigen
Die Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" hat in Abstimmung mit den in Betracht kommenden Akteuren die Vernetzungsmethoden zu entwickeln, die konkret zur Anwendung gelangen können/sollen, um die dargestellten Ziele zu erreichen. Möglichkeiten auf diesem Sektor wären z.B. die Organisation regelmäßiger Treffen, gemeinsame Internetauftritte der Verbände, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten durchgeführte Informationsveranstaltungen etc.
Mehr anzeigen
c) Erarbeitung und ggf. Weiterentwicklung von Handlungsempfehlungen und Qualitätsstandards für Konzepte des Wohnens zu Hause auch mit zunehmenden Hilfe- und Pflegebedarf (wie z.B. Betreutes Wohnen zu Hause) und ambulanten alternativen Wohnformen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren:
Mehr anzeigen
Haben sich Wohnkonzepte bereits bewährt, so obliegt es der neu zu installierenden Koordinationsstelle "Wohnen im Alter", Kriterien für eine gelungene Umsetzung festzulegen und diese als Qualitätsstandards zu etablieren. Die Koordinationsstelle greift in diesem Zusammenhang auf ihre bei der Bewertung und Ausgestaltung von Konzepten gewonnenen Erfahrungen zurück (vgl. 1.2.a.cc). Sie untersucht anhand von Beispielen für eine gelungene Konzeptumsetzung in der Praxis, welche Faktoren hierfür maßgeblich sind und erstellt aus den gesammelten Informationen einen Kriterienkatalog, zugeschnitten auf die jeweilige spezielle Wohnform oder Konzept. Die dargestellte Aufgabe ist für Konzepte im Zusammenhang mit dem Wohnen zu Hause und für ambulante alternative Wohnformen zu leisten. Um die erfolgreiche Umsetzung bewährter Konzepte im Sinne der formulierten Qualitätsstandards aufzuzeigen, bietet sich unter anderem die Sammlung und Veröffentlichung verschiedenster Best-Practice-Beispiele an. Die Qualitätssicherungsmaßstäbe sollen schließlich als Leitlinien für das StMAS, weitere Ministerien, aber auch private Sponsoren als Entscheidungshilfe dahingehend herangezogen werden können, welche Projekte sich konkret zur Umsetzung bzw. für bereitgestellte Förderungen und Bezuschussungen eignen;
Mehr anzeigen
d) Erstellung und regelmäßige Aktualisierung eines Überblicks über Konzeptionen und Ansätze, die zum einen das Wohnen zu Hause trotz zunehmendem Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen und zum anderen über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen:
Mehr anzeigen
Die neu zu schaffende Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" ist dafür verantwortlich, permanent einen aktuellen systematischen Überblick über Ansätze, die das Wohnen zu Hause möglichst lange erhalten als auch über Projekte von ambulanten alternativen Wohnformen zu generieren. Zudem soll eine möglichst vollständige Adress- und Kontaktdatenbank erstellt werden, die die vorhandene Beratungs-, Weiterbildungs- und Entwicklungsinfrastruktur in Bayern zum Thema Wohnen im Alter abbildet. Hierzu zählen z.B. Universitäten und Forschungseinrichtungen, die sich mit der demografischen Entwicklung, der Ortsplanung oder aber direkt mit der Entwicklung alternativer Wohnkonzepte auseinandersetzen, lokale Initiativen, die auf dem genannten Sektor tätig sind sowie die unter a) und b) genannten Akteure. Sämtliche hier aufgeführte Datensammlungen sind der Öffentlichkeit in geeignetem Rahmen zur Verfügung zu stellen;
Mehr anzeigen
e) Multiplikatorenwirkung und Beratung von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, privaten Initiativen, Architekten, Praktikern und sonstigen Akteuren:
Beratungs- und Schulungstätigkeiten stellen zudem einen Aufgabenbereich der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" dar. Zielgruppen sind sämtliche Akteure, die in Wohnprojekte im Alter sowie infrastrukturelle, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen involviert sind. Einen entscheidenden Faktor stellt in diesem Zusammenhang die Weitergabe des Know-hows an ebenfalls beratende Institutionen, wie z.B. Angehörigenfachstellen, Altenhilfefachberater bei den Landkreisen und kreisfreien Städten oder Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) dar. Sie dienen als Hauptansprechpartner der Klientel von alternativen Wohnformen sowie deren Angehörigen und sollen dabei unterstützt werden, der genannten Zielgruppe in Alltagsfragen beratend zur Seite zu stehen. Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildungsmaßnahmen sollte auf der Unterrichtung der in alternativen Wohnformen tätigen Dienstleister und ihrer Mitarbeiter liegen, da diese je nach Wohnkonzept oftmals mit vollkommen anderen Anforderungen konfrontiert sind als Personal in herkömmlichen Institutionen;
Mehr anzeigen
f) Information der Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Tätigkeit der Koordinationsstelle sowie Förderung des Fachaustausches:
Ziel des auszuschreibenden Projekts ist es schließlich, die (Fach-) Öffentlichkeit über neue Ansätze und die Arbeit der Koordinationsstelle "Wohnen im Alter" zu unterrichten. Im Vordergrund steht hierbei, die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit des Verbleibs älterer Menschen in der eigenen Häuslichkeit trotz Pflege- und Hilfebedarfs einschließlich der hierfür auf kommunaler Ebene zu schaffenden Voraussetzungen aufmerksam zu machen. Selbiges gilt für die Präsenz und die Vorteile alternativer Wohnformen. Zielgruppen sind unter anderem Betroffene, Angehörige und das Fachpublikum, die umfassend sensibilisiert und informiert werden sollen. Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit könnten zum Beispiel Internetpräsenz, die Herausgabe von Informationsbroschüren und Fachpublikationen, Pressemitteilungen, Auftritte im Rundfunk, die Veranstaltung von Fachtagen zu bestimmten Themenbereichen sowie die Initiierung von Preiswettbewerben für bestimmte Akteure bzw. Berufsgruppen sein.
Mehr anzeigen
Es sind 2 Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr Laufzeit im Anschluss an die zunächst 3-jährige Vertragslaufzeit vorgesehen. Die Ausübung der Optionen ist einerseits abhängig von der Zuweisung der nötigen Haushaltsmittel und andererseits von der Qualität der erbrachten Leistung durch den Auftragnehmer. Die Ausübung erfolgt durch einseitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer (unterschriebenes Telefax reicht). Die Erklärung erfolgt zur besseren Planbarkeit für den Auftragnehmer so rasch als möglich nach der Entscheidung über die haushaltsrechtliche Situation der entsprechenden Mittel.
Mehr anzeigen
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Z2/0271.01-1/44
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freistaat Bayern.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gemäß der nachfolgenden Auflistung sind folgende Erklärungen und Unterlagen vorzulegen:
Soweit sich nicht aus den Kriterien oder dort enthaltenen Rechtsnormen etwas anderes ergibt, haben sich alle Unterlagen und Erklärungen auf die Bewerberin bzw. den Bewerber, also diejenige natürlich oder juristische Person, die sich bewirbt, zu beziehen.
Mehr anzeigen
Im Fall einer Bewerbergemeinschaft sind alle Unterlagen auch für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern sind alle Unterlagen auch für jeden einzelnen Subunternehmer vorzulegen.
Die mit (A) gekennzeichneten Kriterien sind Auschlusskriterien. Die mit (B) bezeichneten sind Bewertungskriterien. Kriterien, die mit (A/B) versehen sind, sind sowohl Ausschluss- als auch Bewertungskriterien. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen bzw. Nachweise, die Ausschlusskriterien betreffen, gem. § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Mehr anzeigen
Soweit bei vorzulegenden Erklärungen der Klammerzusatz "(online verfügbar)" aufgeführt ist, können Sie entsprechende Formulare unter www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm abrufen.
1a) Unterschriebene Eigenerklärung, dass die in § 4 Absatz 9 lit. a), b) c) e) VOF genannten Gründe für einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren nicht vorliegen und sich der Erklärende bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Abgabe der vorstehenden Erklärung seinen Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann. (online verfügbar) (A),
Mehr anzeigen
1b) Unterschriebene Eigenerklärung über die zuverlässige Zahlung von Steuern und Abgaben; (online verfügbar) (A),
1c) Unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, wegen eines in § 4 Absatz 6 Buchstaben a) bis g) VOF genannten Straftatbestandes oder wegen mehrerer dieser Straftatbestände rechtskräftig verurteilt ist. (online verfügbar) (A),
Mehr anzeigen
1d) Unterschriebene Scientology-Schutzerklärung; (online verfügbar) (A),
1e) Unterschriebene Eigenerklärung zum Ausschluss bei Schwarzarbeit; (online verfügbar) (A),
1f) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters; (A).
1g) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. (online verfügbar) (A).
1h) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung aller Mitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung; (online verfügbar) (A).
1i) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Erklärung, ob ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein selbständiges Angebot abgibt; (A).
1j) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Ausführliche Darstellung der Arbeitsteilung bei der Durchführung des Auftrages; (A).
1k) Im Fall einer Bewerbergemeinschaft:
Unterschriebene Eigenerklärung, wie sichergestellt ist, dass sich die Bewerberin bzw. der Bewerber der Mittel und Fähigkeiten der anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bedienen kann (z.B. Verpflichtungserklärung, Vorvertrag) und Vorlage einer Kopie der entsprechenden Vereinbarung. (A).
Mehr anzeigen
1l) Unterschriebene Eigenerklärung, ob der Einsatz von Subunternehmern vorgesehen ist. (A)
1m) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Benennung aller einzusetzenden Subunternehmer und Beschreibung der Teilbereiche, für die der Einsatz eines Subunternehmers jeweils vorgesehen ist. (A).
1n) Im Fall des Einsatzes von Subunternehmern:
Unterschriebene Eigenerklärung von jedem Subunternehmer, dessen Einsatz geplant ist, in der dieser unter Angabe seiner Firma, Anschrift (Straße, Ort), Telefon, Telefax, Ansprechpartner und Firma des Bewerbers erklärt, welche für die Erfüllung des Auftrages notwendigen Ressourcen er der Firma des Bewerbers zur Verfügung stellt. (Online verfügbar) (A).
Mehr anzeigen
1o) Unterschriebene Eigenerklärung, in der bestätigt wird, dass die für den Auftrag Hauptverantwortlichen und die mit der Auftragsausführung betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sehr gute deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen und die gesamte schriftliche und mündliche Projektkommunikation in deutscher Sprache erfolgt. (online verfügbar) (A)
Mehr anzeigen
2a) Unterschriebene Erklärung über den Geamtumsatz des Unternehms (in Euro) während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. (A),
2b) Unterschriebene Erklärung zum Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung unter Angabe der Versicherungssummen (online verfügbar) (A),
2c) Unterschriebene Erklärung zur finanziellen Situation (online verfügbar). (A),
2d) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten ersichtlich ist. (B 10 %),
2e) Erklärung:
— ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen, insbesondere potentiellen Mitbewerbern, bestehen,
— ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen eine relevante Zusammenarbeit mit anderen besteht.
Die Erklärung muss nicht abgegeben werden, sofern berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. (A).
2f) Angabe aller Standorte und Niederlassungen des Unternehmens in der Bundesrepublik Deutschland. (A),
2g) Darstellung der Organisationsstruktur und des Leistungsspektrums des Unternehmens. (A/B 10 %).
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind alle genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und zu unterschreiben. Gleiches gilt für den Fall, dass Subunternehmen eingesetzt werden sollen.
3a) Angabe, welche Mitarbeiter/innen die Projektleitung und die Vertretung übernehmen werden und ggf. welche zusätzlichen Mitarbeiter/innen im Fall der Auftragserteilung den Auftrag durchführen werden. (Als Mindestpersonal wird eine Projektleitung und eine Vertretung vorausgesetzt). (A),
Mehr anzeigen
3b) Gefordert werden auf Ebene der Projektleitung und ihrer Vertretung jeweils ein Hochschulabschluss im Bereich der Soziologie, Gerontologie, Psychologie, Sozialpädagogik oder verwandter Studiengänge sowie einschlägige Erfahrungen bei der Abwicklung vergleichbarer Projekte im Leitungsbereich (Mindestanforderungen).
Mehr anzeigen
Für die Bewertung der Qualifikation des gesamten eingeplanten Personals maßgeblich sind einschlägige Erfahrungen aus dem Bereich der Seniorenpolitik. Dies gilt für die Ebene der Projektleitung ebenso wie für potentielle zusätzliche Mitarbeiter im Projekt. Die Eignung des für den Auftrag vorgesehenen Personals soll wie folgt nachgewiesen werden:
Mehr anzeigen
aa) detaillierte Lebensläufe und Nachweis der berufliche Qualifikationen durch Zeugniskopien;
bb) Darstellung einschlägiger Kenntnisse und Erfahrungen in der Durchführung von Projekten aus dem Bereich der Sozialpolitik (insbesondere zu den Bereichen Seniorenpolitik und Pflege);
cc) Darstellung einschlägiger der Erfahrungen in der Durchführung von Projekten mit der öffentlichen Verwaltung (bezogen auf Mindestanforderungen: A; darüber hinaus: B 35 %).
3c) Darstellung der Verteilung der voraussichtlich zu erbringenden Aufgaben auf das für den Auftrag vorgesehene Personal. (B 20 %),
3d) Vorlage dreier Referenzen bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand - möglichst aus der öffentlichen Verwaltung. Die Referenzen sollen sich auf den Zeitraum 2006 bis Mai 2011 beziehen; die Aufträge sollen abgeschlossen sein. Die Angabe der Referenzen soll wie folgt gegliedert sein:
Mehr anzeigen
aa) Name des Auftraggebers;
bb) Bezeichnung des Projekts;
cc) inhaltliche Darstellung des Projekts;
dd) verwendete Methoden (bzw. Werkzeuge und technisches Umfeld);
ee) Projektdauer (Anfangs- und Enddatum);
ff) Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Funktion, Telefon, E-Mail, Postadresse). (B 25 %).
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind alle genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und zu unterschreiben. Gleiches gilt für den Fall, dass Subunternehmen eingesetzt werden sollen.
Anmerkung: unter Beachtung von § 10 Abs. 4 VOF werden bei hinreichender Anzahl geeignter Bewerber mindestens drei Bewerber für die Verhandlunsrunde ausgewählt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Angebotsabgabe werden nur die Bewerber aufgefordert, die insgesamt mindestens 70 % der zu erreichenden Bewertungspunkte erzielt haben. Die Bewertung der unter III.2.2) und III.2.3) dargestellten Bewertungskriterien (B-Kriterien) ergibt sich aus dem als Anlage 3 zum Aufforderungsschreiben vom 30.9.2011 ("Bewertung der Eignungskriterien") unter http://www.stmas.bayern.de/wir/vergabe.htm unter der Rubrik "Koordinationsstelle Wohnen im Alter" bekannt gemachten Dokument, auf das ausdrücklich verwiesen wird.
Mehr anzeigen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Z 2
Herrn Michael Städler
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z2/0271.01-1/44
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 895143647 📞
Fax: +49 895143767 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auskünfte zu den nicht abstrakt bezeichenbaren Fristen für Rechtsbehelfe erteilt unten stehende Stelle. Zudem wird auf § 107 GWB mit dem Wortlaut:
"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
Mehr anzeigen
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt." hingewiesen.
Name: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Telefon: +49 22894990 📞
Quelle: OJS 2011/S 190-310256 (2011-09-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Gesamtwert des Auftrags: 49 504,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS)
Kontakt
Internetadresse: http://www.stmas.bayern.de 🌏
E-Mail: charlotte.denstorff@stmas.bayern.de 📧
Telefon: +49 8912611478 📞
Fax: +49 891261181478 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 181-297086
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 190-310256
ABl. S-Ausgabe: 181
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-09-17 📅
Name: Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung
Postanschrift: Spiegelstraße 4
Postort: München
Postleitzahl: 81241
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Charlotte Denstorff
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Stra0e 16
Quelle: OJS 2012/S 181-297086 (2012-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Gesamtwert des Auftrags: 49 504,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS)
Kontakt
Internetadresse: http://www.stmas.bayern.de 🌏
E-Mail: charlotte.denstorff@stmas.bayern.de 📧
Telefon: +49 8912611478 📞
Fax: +49 891261181478 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-09-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 181-297086
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 190-310256
ABl. S-Ausgabe: 181
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-09-17 📅
Name: Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung
Postanschrift: Spiegelstraße 4
Postort: München
Postleitzahl: 81241
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Charlotte Denstorff
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auskünfte zu den nicht abstraktbezeichenbaren Fristen für Rechtsbehelfe erteilt unten stehende Stelle. Zudem wird auf § 107 GWB mit dem Wortlaut:
(1) die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
Mehr anzeigen
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt undgegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertragesnach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt." hingewiesen.
Mehr anzeigen
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Stra0e 16
Quelle: OJS 2012/S 181-297086 (2012-09-18)
Neue Beschaffungen in verwandten Kategorien 🆕
- Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (>20 neue Beschaffungen)