Repräsentative Befragung: "Gewünschte und erlebte Arbeitsqualität"

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

1. Hintergrund:
Mit den rasanten Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen und Managementformen in der Ökonomie sind tiefgreifende Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt verbunden, die nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen betreffen.
Vor dem Hintergrund der Folgen des demografischen Wandels stellt sich insbesondere die Frage des Erhalts der Arbeitsfähigkeit und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit als Ansatzpunkt zur Verbesserung der erlebten Arbeitsqualität, des Unternehmenserfolges und auch zur generellen Steigerung von Produktivität und Wachstum in Deutschland.
Unter Arbeitsfähigkeit wird in diesem Zusammenhang die Summe der Faktoren, die einen Menschen in einer bestimmten Lebens- und Arbeitssituation in die Lage versetzen, die ihm gestellten Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, verstanden.
Die Arbeitsfähigkeit eines Menschen kann im Laufe eines Arbeitslebens individuell zu- oder abnehmen, aber auch konstant bleiben.. Um die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten positiv zu beeinflussen, können Unternehmen auf vier Ebenen aktiv werden:
— Individuelle Ebene (mentale und physische Ressourcen, soziale Funktionen),
— Gestaltung der Arbeitsbedingungen (alters-, alterns- und geschlechtsspezifisch).
Ausbau der professionellen Handlungskompetenzen der Beschäftigten (Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen).
— Monitoring und Ausbau der Führungskompetenzen für ein nachhaltiges Personalmanagement.
Unter Beschäftigungsfähigkeit (Employability) wird in diesem Zusammenhang verstanden: Die Fähigkeit einer Person, auf der Grundlage ihrer Handlungskompetenzen, Wertschöpfungs- und Leistungsfähigkeit ihre Arbeitskraft anbieten zu können und damit in das Erwerbsleben einzutreten, ihre Arbeitsstelle zu halten oder, wenn nötig, sich eine neue Erwerbsbeschäftigung zu suchen. Aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive liegt daher in den Faktoren Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ein Schlüssel zur qualitativen und quantitativen Erhöhung des Erwerbspersonenpotenzials und damit zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels in der Arbeitswelt begründet.
Im Rahmen dieses Projekts wird "Arbeitsqualität" nicht als rein subjektives Erleben der oder des Beschäftigten angesehen, bei dem in erster Linie persönliche Zufriedenheitsmaße als Indikator dienen. "Arbeitsqualität" wird durch verschiedene strukturelle Dimensionen der Arbeit charakterisiert:
— Arbeitsorganisation (Stress, Überlastung, Unter- oder Überforderung als Folgen defizitärer Arbeitsorganisation, Partizipationsmöglichkeiten mit Blick auf die Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie anderen Anforderungen des Privatlebens),
— Arbeitsinhalt (Varietät, Autonomie, Bedeutung, Rückkoppelung, Ganzheitlichkeit usw.),
— Arbeitsumgebung (Lärm, Staub, Hitze, Licht usw.),
— Arbeitsort (Optionale Variabilität - z.B. Telearbeit - und Mobilitätsanforderungen),
— Organisatorische Rahmenbedingungen (Information, Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildung, Unternehmenskultur; Mitbestimmung usw.),
— Soziales Umfeld (Führungsstil und Führungserfolg; soziale Unterstützung),
— Entlohnung (Gehalt, Lohngerechtigkeit, Sozialleistungen, geldwerte Leistungen usw.).
2. Ziel des Forschungsvorhabens:
Ziel des Projektes ist es, auf der Basis von Erwartungen und Wünschen der Erwerbstätigen „Anforderungsprofile von Erwerbstätigen an Arbeit“ zu erstellen und den Handlungsbedarf zu beschreiben, der notwendig ist, um diese Anforderungen zu erfüllen. Es geht um die Erfassung der Erwartungen und Wünsche an Erwerbsarbeit und um die Erhebung der derzeitigen Arbeitsbedingungen, so dass ein Vergleich zwischen Wünschen und Erwartungen und tatsächlichen Erfahrungen vorgenommen werden kann.
Hierzu gehören sowohl Anforderungen an den Arbeitsvertrag, den unmittelbaren Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen (Entgelt, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Leistungsanforderungen, Partizipation usw.) als auch die Balance zwischen Erwerbsleben, Familie und Freizeit. Das Anforderungsprofil an Arbeit aus Sicht der Beschäftigten stellt sich heute vor dem Hintergrund einer wachsenden Pluralisierung von Lebensformen und -entwürfen und der damit einhergehenden Ausdifferenzierung von Erwerbs- und Beschäftigungsformen auf neue Weise.
Gleichzeitig sind mit den rasanten Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen und Manage-mentformen in den Unternehmen tiefgreifende Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt verbunden, die nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen betreffen. Mit dem Projekt wird eine Basis für Handlungsempfehlungen von Politik, Unternehmen und Sozialpartnern geschaffen.
3. Kurzbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, die repräsentative Erhebung der Ist-Situation der Arbeitsbedingungen von Erwerbstätigen in Deutschland sowie der damit korrespondierenden Bewertungen, Erwartungen und Wünsche an die praktische Gestaltung von Arbeit aus Beschäftigtensicht (Soll-Ist-Vergleich) in einer empirisch-repräsentativen Studie aufzuarbeiten.
Für das Vorhaben sollte an eine Studie zur Arbeitsqualität aus dem Jahr 2004 angeknüpft werden, die unter dem Titel "Was ist gute Arbeit - Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen" vom BMAS vergeben und 2006 publiziert wurde (abrufbar unter der Internetadresse: http://www.inqa.de/Inqa/Redaktion/Zentralredaktion/PDF/Publikationen/inqa-19-was-ist-gute-arbeit,property=pdf,bereich=inqa,sprache=de,rwb=true.pdf). />Im Rahmen dieses Projekts sollen auch Veränderungen seit 2004 aufgezeigt werden. Zusätzlich sollen das Verhältnis zwischen Arbeit und Lebenssituation einschl. der Vereinbarung von Familie und Beruf und aktuelle Fragestellungen zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt einbezogen werden.
Damit die geplante Untersuchung ihren Zweck erfüllen kann, muss bei der Datenerhebung darauf geachtet werden, dass die Erhebungsbefunde verallgemeinerbar sind. Das geeignete Instrument dafür ist eine repräsentative Befragung der Beschäftigten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-13 Auftragsbekanntmachung
2012-05-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-10-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Postanschrift: Rochusstraße 1
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.BMAS.bund.de 🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de 📧
Telefon: +49 228995271604 📞
Fax: +49 228995272253 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-13 📅
Einreichungsfrist: 2011-11-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 199-324550
ABl. S-Ausgabe: 199
Zusätzliche Informationen
1. Information zur Bietergemeinschaften: Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben: Wir, (namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft), erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages (namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes) als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet. 2. Information zum Einsatz von Subunternehmern: Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.). 3. Information zur Form des Teilnahmeantrages: Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle, Rochusstraße 1, 53123 Bonn. Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Aktenzeichen Zb 1 - 04812 - 3/11. (Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als Fax oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.). Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei. 4. Information zum Versand von Unterlagen im Rahmen des Teilnhamewettbewerbs: Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung. 5. Information zum Zuschlagsvorbehalt: Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Hintergrund:
Mit den rasanten Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen und Managementformen in der Ökonomie sind tiefgreifende Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt verbunden, die nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen betreffen.
Vor dem Hintergrund der Folgen des demografischen Wandels stellt sich insbesondere die Frage des Erhalts der Arbeitsfähigkeit und der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit als Ansatzpunkt zur Verbesserung der erlebten Arbeitsqualität, des Unternehmenserfolges und auch zur generellen Steigerung von Produktivität und Wachstum in Deutschland.
Mehr anzeigen
Unter Arbeitsfähigkeit wird in diesem Zusammenhang die Summe der Faktoren, die einen Menschen in einer bestimmten Lebens- und Arbeitssituation in die Lage versetzen, die ihm gestellten Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, verstanden.
Die Arbeitsfähigkeit eines Menschen kann im Laufe eines Arbeitslebens individuell zu- oder abnehmen, aber auch konstant bleiben.. Um die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten positiv zu beeinflussen, können Unternehmen auf vier Ebenen aktiv werden:
— Individuelle Ebene (mentale und physische Ressourcen, soziale Funktionen),
— Gestaltung der Arbeitsbedingungen (alters-, alterns- und geschlechtsspezifisch).
Ausbau der professionellen Handlungskompetenzen der Beschäftigten (Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen).
— Monitoring und Ausbau der Führungskompetenzen für ein nachhaltiges Personalmanagement.
Unter Beschäftigungsfähigkeit (Employability) wird in diesem Zusammenhang verstanden: Die Fähigkeit einer Person, auf der Grundlage ihrer Handlungskompetenzen, Wertschöpfungs- und Leistungsfähigkeit ihre Arbeitskraft anbieten zu können und damit in das Erwerbsleben einzutreten, ihre Arbeitsstelle zu halten oder, wenn nötig, sich eine neue Erwerbsbeschäftigung zu suchen. Aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive liegt daher in den Faktoren Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit ein Schlüssel zur qualitativen und quantitativen Erhöhung des Erwerbspersonenpotenzials und damit zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels in der Arbeitswelt begründet.
Mehr anzeigen
Im Rahmen dieses Projekts wird "Arbeitsqualität" nicht als rein subjektives Erleben der oder des Beschäftigten angesehen, bei dem in erster Linie persönliche Zufriedenheitsmaße als Indikator dienen. "Arbeitsqualität" wird durch verschiedene strukturelle Dimensionen der Arbeit charakterisiert:
Mehr anzeigen
— Arbeitsorganisation (Stress, Überlastung, Unter- oder Überforderung als Folgen defizitärer Arbeitsorganisation, Partizipationsmöglichkeiten mit Blick auf die Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie anderen Anforderungen des Privatlebens),
Mehr anzeigen
— Arbeitsinhalt (Varietät, Autonomie, Bedeutung, Rückkoppelung, Ganzheitlichkeit usw.),
— Arbeitsumgebung (Lärm, Staub, Hitze, Licht usw.),
— Arbeitsort (Optionale Variabilität - z.B. Telearbeit - und Mobilitätsanforderungen),
— Organisatorische Rahmenbedingungen (Information, Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten, Weiterbildung, Unternehmenskultur; Mitbestimmung usw.),
— Soziales Umfeld (Führungsstil und Führungserfolg; soziale Unterstützung),
— Entlohnung (Gehalt, Lohngerechtigkeit, Sozialleistungen, geldwerte Leistungen usw.).
2. Ziel des Forschungsvorhabens:
Ziel des Projektes ist es, auf der Basis von Erwartungen und Wünschen der Erwerbstätigen „Anforderungsprofile von Erwerbstätigen an Arbeit“ zu erstellen und den Handlungsbedarf zu beschreiben, der notwendig ist, um diese Anforderungen zu erfüllen. Es geht um die Erfassung der Erwartungen und Wünsche an Erwerbsarbeit und um die Erhebung der derzeitigen Arbeitsbedingungen, so dass ein Vergleich zwischen Wünschen und Erwartungen und tatsächlichen Erfahrungen vorgenommen werden kann.
Mehr anzeigen
Hierzu gehören sowohl Anforderungen an den Arbeitsvertrag, den unmittelbaren Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen (Entgelt, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Leistungsanforderungen, Partizipation usw.) als auch die Balance zwischen Erwerbsleben, Familie und Freizeit. Das Anforderungsprofil an Arbeit aus Sicht der Beschäftigten stellt sich heute vor dem Hintergrund einer wachsenden Pluralisierung von Lebensformen und -entwürfen und der damit einhergehenden Ausdifferenzierung von Erwerbs- und Beschäftigungsformen auf neue Weise.
Mehr anzeigen
Gleichzeitig sind mit den rasanten Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen und Manage-mentformen in den Unternehmen tiefgreifende Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt verbunden, die nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen betreffen. Mit dem Projekt wird eine Basis für Handlungsempfehlungen von Politik, Unternehmen und Sozialpartnern geschaffen.
Mehr anzeigen
3. Kurzbeschreibung
Ziel des Vorhabens ist es, die repräsentative Erhebung der Ist-Situation der Arbeitsbedingungen von Erwerbstätigen in Deutschland sowie der damit korrespondierenden Bewertungen, Erwartungen und Wünsche an die praktische Gestaltung von Arbeit aus Beschäftigtensicht (Soll-Ist-Vergleich) in einer empirisch-repräsentativen Studie aufzuarbeiten.
Mehr anzeigen
Für das Vorhaben sollte an eine Studie zur Arbeitsqualität aus dem Jahr 2004 angeknüpft werden, die unter dem Titel "Was ist gute Arbeit - Anforderungen aus der Sicht von Erwerbstätigen" vom BMAS vergeben und 2006 publiziert wurde (abrufbar unter der Internetadresse: http://www.inqa.de/Inqa/Redaktion/Zentralredaktion/PDF/Publikationen/inqa-19-was-ist-gute-arbeit,property=pdf,bereich=inqa,sprache=de,rwb=true.pdf).
Mehr anzeigen
Im Rahmen dieses Projekts sollen auch Veränderungen seit 2004 aufgezeigt werden. Zusätzlich sollen das Verhältnis zwischen Arbeit und Lebenssituation einschl. der Vereinbarung von Familie und Beruf und aktuelle Fragestellungen zu psychischen Belastungen in der Arbeitswelt einbezogen werden.
Mehr anzeigen
Damit die geplante Untersuchung ihren Zweck erfüllen kann, muss bei der Datenerhebung darauf geachtet werden, dass die Erhebungsbefunde verallgemeinerbar sind. Das geeignete Instrument dafür ist eine repräsentative Befragung der Beschäftigten.
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 3/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens,
2. Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen Kommunikationsadressen,
3. kurze Unternehmensdarstellung, insbesondere Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und -struktur, Gesellschafterstruktur, ggf. Standorte,
4. Angabe der Zahl der mitwirkenden Mitarbeiter/innen, die über Kenntnisse und Erfahrungen in folgenden Bereichen verfügen:
4.1.Erfahrung im Bereich der empirischen Sozialforschung, Human Resource Forschung, Arbeitswissenschaften oder Sozialwissenschaftliche Forschung, insbesondere auch zur Entwicklung konzeptioneller Ansätze,
4.2. Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Auswertung quantitativer Erhebungen,
4.3. Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Auswertung qualitativer Erhebungen,
5. Darüber hinaus ist vom Bewerber/von der Bewerberin eine Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben (bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied eine eigene derartige Erklärung abzugeben):
Hiermit erkläre/n ich/wir (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift), dass:
a) über mein/unser Vermögen weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet noch die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
b) ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde/n;
c) keine Person, deren Verhalten mir /uns als Bieter zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
Mehr anzeigen
d) ich meine/wir unsere Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt habe/n;
e) ich/wir allen evtl. bestehenden Pflichten gegenüber Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, IHK oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nachkomme/n.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Entfällt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Für den Teilnehmer geforderte Nachweis der Kompetenz und Erfahrung:
1.1. im Bereich Konzeption und Durchführung von repräsentativen Befragungen auf der Basis der Methoden der empirischen Sozialforschung, Human Resource Forschung, Arbeitswissenschaften oder Sozialwissenschaftliche Forschung, insbesondere im Bereich von Studien, die in ihrer Komplexität und ihrem Anforderungscharakter mit dem in der Leistungsbeschreibung skizzierten Forschungsvorhaben vergleichbar sind;
Mehr anzeigen
1.2. in qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung;
1.3. im Themenfeld Arbeitsqualität, Unternehmenskultur und Human Resource durch eine Referenzliste der in den letzten 5 Jahren durchgeführten vergleichbaren Forschungsvorhaben (Dauer des Projekts, ggf. Kurzbeschreibung und – soweit möglich – Nennung des Rechnungswerts und des Auftraggebers), einschließlich wissenschaftlicher Veröffentlichungen dazu,
Mehr anzeigen
2.1. Benennung der für die Leitung verantwortlichen Personen (Projektleitung, stellvertretende Projektleitung) und ggf. der sonstigen Projektverantwortlichen:
2.2. Für die zu 2.1. genannten Personen werden folgende Nachweise der Kompetenz und Erfahrung gefordert: ausgewiesene wissenschaftliche Kompetenzen im Bereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie im Bereich Arbeitswissenschaften, sowie mindestens 2 Jahre praktische Erfahrung in den unter 1.1 bis 1.3. genannten Bereichen.
Mehr anzeigen
3. Für sonstige, mit der Projektbearbeitung wissenschaftlich betraute Personen werden folgende Nachweise der Kompetenz und Erfahrung gefordert:
Darstellung der Qualifikationen (Ausbildung) und Erfahrungen (berufliche Tätigkeiten) sowie der entsprechenden Vorarbeiten bezüglich des Forschungsthemas hinsichtlich der unter 1.1. bis 1.3. genannten Kompetenzen.
Die unter 1. bis 3. geforderten Nachweise sind durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls sind auf Verlangen des Auftraggebers im Rahmen der Überprüfung der Eignung entsprechende Bescheinigungen nachzureichen (z.B. Kopien von Studiennachweisen und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung).
Mehr anzeigen
4. Zusätzlich zu den vorstehend geforderten Nachweisen sind die Teilnehmer außerdem aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 5 DIN A 4 Seiten) zu der unter II.1.5) beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu weitere Ausführungen unter IV.1.2). Es wird schon jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser kurzen Projektskizze eine Nachfrist analog zu § 16 Abs. 2 VOL/A nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Projektskizze führt in jedem Fall zum Ausschluss des Teilnehmers vom weiteren Verfahren.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) – siehe VI.3).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 5 DIN A 4 Seiten) zu der unter II.1.5) beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu auch III.2.3) Ziffer 4.). Anhand dieser Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Entscheidungskriterien werden dabei die Schlüssigkeit und die Lösungsorientierung der Projektskizze sein.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.BMAS.bund.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 3/11
Zusätzliche Informationen
1. Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, (namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft), erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages (namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes) als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Mehr anzeigen
2. Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
Mehr anzeigen
3. Information zur Form des Teilnahmeantrages:
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle, Rochusstraße 1, 53123 Bonn.
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Aktenzeichen Zb 1 - 04812 - 3/11.
(Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als Fax oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.).
Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
4. Information zum Versand von Unterlagen im Rahmen des Teilnhamewettbewerbs:
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.
5. Information zum Zuschlagsvorbehalt:
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 61
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für Nachprüfungsverfahren gelten die Fristen gemäß §§ 101 a und 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung.
Quelle: OJS 2011/S 199-324550 (2011-10-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 22899527/1604 📞
Fax: +49 22899527/2253 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 89-145787
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 199-324550
ABl. S-Ausgabe: 89

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 3 / 11

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität des Studiendesigns (50)
2. Qualität der Befragungsmethodik (20)
3. Preis (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-07 📅
Name: FFAS Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin
Postort: Freiburg
Postleitzahl: 79298
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2012/S 089-145787 (2012-05-07)