Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung und Ergebnistransfer zum Wettbewerb IKT für Elektromobilität II Smart Car Smart Grid Smart Traffic

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Projekt-Nr. 58/11.
Thema:
Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung und Ergebnistransfer zum Wettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic".
A) Ausgangslage:
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Konjunkturpakets II im Zeitraum 2009-11 insgesamt 500 000 000 EUR für die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich Elektromobilität zur Verfügung gestellt. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei bildete der Förderschwerpunkt "IKT für Elektromobilität", der zum 30.9.2011 ausgelaufen ist. Gegenstand der Forschungsaktivitäten in sieben ausgewählten Modellprojekten war die Entwicklung IKT-basierter Schlüsseltechnologien und Dienste für den Aufbau einer Elektromobilitäts-Infrastruktur in Deutschland. Dabei ging es im Kern um folgende Themen: gesteuertes Laden und Rückspeisung, Navigation und Fahrassistenz, Tarife und Abrechnung, Flottenmanagement und Mobilitätsservices, Normen und Standards sowie Rahmenbedingungen. Die Umsetzung der Forschungsarbeiten wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von der B.A.U.M. Consult GmbH wissenschaftlich begleitet (Begleitforschung).
Mit dem neuen Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic" sollen – aufbauend auf den Ergebnissen von "IKT für Elektromobilität" die Forschungsaktivitäten im Bereich IKT-basierter Elektromobilitäts-Forschung fortgesetzt werden. Am 8.3.2011 hat das BMWi hierzu die Bekanntmachung zum Wettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic" im Bundesanzeiger veröffentlicht (vgl. http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/technolgiewettbewerb-ikt-fuer-elektromobilitaet-ii,did=382222.html). Mit der neuen Initiative soll die globale Wettbewerbsfähigkeit und Systemkompetenz nicht nur der deutschen IKT-Wirtschaft, sondern auch der Automobilbranche, der Energie- und Dienstleistungswirtschaft gestärkt werden. Im Rahmen von Modellprojekten sollen branchenübergreifend und ganzheitlich neue Technologien entwickelt und erprobt werden, die zu innovativen Systemlösungen mit Erfolg versprechenden Geschäftsmodellen führen. Kern dieser Forschungsaktivitäten ist das Zusammenwirken von technologischen Lösungen zu Smart Car, Smart Grid und Smart Traffic.
Weiter unter Punkt VI.3).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-26 Auftragsbekanntmachung
2012-07-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-10-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
E-Mail: johann.apostel@bmwi.bund.de 📧
Telefon: +49 3018615-4893 📞
Fax: +49 3018615-2698 / -304893 / -4436 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-26 📅
Einreichungsfrist: 2011-11-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 208-339101
ABl. S-Ausgabe: 208
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5). Der Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II" ist auf folgende Schwerpunkte fokussiert: 1.) Smart Car (Intelligentes Fahrzeug mit neuer IKT-Systemarchitektur): Ziel der FuE-Aktivitäten zu "Smart Car" ist es, Lösungsansätze für grundlegend einfachere IKT-Systemarchitekturen "smarter" Fahrzeuge zu entwickeln und zu erproben, die mit den neuen Antriebsarchitekturen der Elektromobile und mit den sie umgebenden Energie- und Verkehrsinfrastrukturen korrespondieren. Die Ergebnisse sollen in verkehrstauglichen Prototypen integriert und in den Modellregionen evaluiert werden. 2.) Smart Grid (intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energieversorgungssystem): Ziel ist es, das Laden von E-Fahrzeugen so zu steuern, dass es nicht zu Überlastungen im Verteilnetz kommt. Darüber hinaus sollen Technologien und Dienste entwickelt und erprobt werden, um Elektrofahrzeuge durch intelligente Steuerungsmechanismen in Zukunft als zusätzliche Stromreserve und mobile Speicher nutzen zu können. Dabei geht es um die Möglichkeit, überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien aufzunehmen und nicht benötigten Fahrstrom in Zeiten hoher Nachfrage ins Verteilnetz zurückzuspeisen. Das Zusammenspiel von IKT-gestützten Energie-Infrastrukturen und Flottenverbünden steht daher im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten zu "Smart Grid". 3.) Smart Traffic (Intelligente Verkehrsinfrastruktur zur Erhöhung von Effizienz, Reichweite und Sicherheit): Die begrenzte Reichweite heutiger batteriebetriebener Elektrofahrzeuge erfordert neue Modelle zur Gewährleistung von Mobilität, zum Beispiel integrierte Angebote für den reibungslosen Übergang auf andere Verkehrsträger wie Busse und Bahnen. Darüber hinaus sollten Elektrofahrzeuge in Zukunft in viel stärkerem Ausmaß als heutige Verbrennungsfahrzeuge über fortgeschrittene Telematik- und Navigationstechniken z.B. zur Reichweitenoptimierung und über Techniken zur Kommunikation der Verkehrsteilnehmer untereinander verfügen. Bei Smart Traffic steht daher die intelligente Vernetzung der Verkehrskomponenten Infrastruktur, Verkehrsmanagement, Fahrzeug und Fahrzeugbetrieb im Vordergrund. Der Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II" wird in 2 Runden durchgeführt (Runde 1: Einreichungsstichtag 31.5.2011, Runde 2: Einreichungsstichtag 31.10.2011). An Runde 1 des Wettbewerbs haben sich insgesamt 34 Projektkonsortien beteiligt. Mit Unterstützung einer unabhängigen Expertenjury wurden 5 Projektkonsortien für eine Förderung ausgewählt. Das Fördervolumen dieser Projekte im Zeitraum 2012-14 beträgt insgesamt rund 40 000 000 EUR. Weitere Projekte der Förderrunde 2 des Technologiewettbewerbs "IKT für Elektromobilität II" mit einem Fördervolumen von rund 30 000 000 EUR sollen voraussichtlich bis Ende 2011 ausgewählt und ebenfalls von der Begleitforschung mitbetreut werden. Das BMWi behält sich vor, dass die Begleitforschung darüber hinaus auf zusätzliche Projekte aus anderen Technologiewettbewerben des BMWi im Bereich Elektromobilität ausgeweitet werden kann (vgl. Bekanntmachung zur Förderinitiative ELEKTRO POWER des BMWi vom 23.5.2011). Eine Konkretisierung erfolgt im weiteren Verlauf des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere in der ausführlichen Leistungsbeschreibung zum Zwecke der Angebotserstellung. B) Thematische Schwerpunktsetzung der Gewinnerkonsortien (Runde 1): — Integration der Elektromobilität in den Privat- und urbanen Wirtschaftsverkehr und Erprobung in Feldtests mit bis zu 100 Fahrzeugen. Im Mittelpunkt stehen u.a. innovative Mehrwertdienste in einem multimodalen Verkehrskonzept, die Verbindung von Verkehrs- und Energiesystemen mit Abrechnungskonzepten und Flottenenergiemanagement-Lösungen, überregionales Roaming sowie dezentrales Energie- und Lademanagement unter Einbindung stationärer Speicher, — Integration der Elektromobilität in die Infrastrukturen von Stadtwerken mit Pilotanwendungen im Bereich Car-Sharing, Tür-zu-Tür-Navigation, lokales Lastmanagement, Laden beim Arbeitgeber, Gleichstromladen, Rückspeisung ins Stromnetz, Parkhaus der Zukunft, Abrechnungszentrale und Tourismus, — Entwicklung und prototypische Umsetzung einer zukunftsfähigen IKT-Architektur (Smart Car) anhand von zwei Prototypen: Elektrofahrzeug mit vollständig neuer IKT-Architektur (Revolutions-Ansatz) und umgebautes Serienfahrzeug, um einen Migrationspfad aufzuzeigen (Evolutions-Ansatz), — Erweiterung des Baukastenprinzips eines neuartigen Elektrofahrzeug-Konzepts (StreetScooter) auf eine neue IKT- sowie Elektrik- und Elektronik-Architektur mit Anbindung an Cloud-Dienste, — Entwicklung und Erprobung einer standardisierten Sicherheitsarchitektur, die Automobilherstellern, Energieanbietern, Verkehrsbetrieben und Diensteanbietern einen vertrauenswürdigen Austausch von Daten erlaubt. Als thematische Ergänzung des Forschungsschwerpunktes "IKT für Elektromobilität II" wurden 2011 weitere kleinere Forschungsprojekte aufgelegt: Dabei geht es zum Beispiel um folgende Themen: — Simulation und Erforschung der künftigen Netzbelastungen durch Elektromobilität und Erneuerbare Energien in einem Alltagsszenario 2020. Das FuE-Projekt soll am Beispiel des Allgäus neue Erkenntnisse für die künftige Auslegung und Planung von Verteilnetzen liefern, — Unterstützung der Konsensbildung bei disruptiven Innovationsprozessen (Elektromobilität) durch Aufbau einer IKT-gestützten Dialog-Architektur, die klassische Mediationstechniken mit Social Media / Web 2.0-Technologien verbindet, — Entwicklung und Erprobung von zeitabhängigen Abrechnungsverfahren für Ladevorgänge an öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten (für Elektro-Fahrzeuge) über die Mobilfunkrechnung. Die organisatorische und administrative Abwicklung des Förderschwerpunktes und aller Einzelprojekte wird vom Projektträger Konvergente IKT/Multimedia des BMWi beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie in der Förderbekanntmachung, s.o. C) Ziel des Forschungsvorhabens: Die wissenschaftliche Begleitforschung soll insbesondere zur Qualitätssicherung und Erreichung der mit "IKT für Elektromobilität" verbundenen übergeordneten innovationspolitischen Ziele beitragen. Dazu gehört die Aufgabe, den Verlauf und die Ausrichtung der Förderprojekte im Kontext der international fortschreitenden Technologieentwicklung und sich verändernden Marktbedingungen kontinuierlich zu analysieren und zu bewerten. Empfehlungen sowohl für die Zuwendungsempfänger als auch für den Zuwendungsgeber in Bezug auf mögliche Fehlentwicklungen und erforderliche Korrekturen sollen daraus abgeleitet werden. Eine zentrale Aufgabe besteht außerdem in der Initiierung von geeigneten Netzwerken zur Stimulierung des Wissenstransfers und von projekt- und programmübergreifenden Kooperationen sowie eines gemeinsamen Vorgehens bei Querschnittsfragen (z.B. Rechtsrahmen, Datensicherheit, Standardisierung, Geschäftsszenarien). Die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands und seine Attraktivität für Produktion und Investitionen der Wirtschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität sollen deutlich gemacht werden. Das erfordert u.a. eine standortbezogene Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse zur Entwicklung und Nutzung von Produkten im Bereich "IKT für Elektromobilität" sowie eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der Projektfortschritte. Zur Erreichung der o.g. Ziele sind insbesondere folgende Aufgaben durchzuführen: Wissenschaftliche Begleitung und Monitoring der Projektaktivitäten: — Kontinuierliches Monitoring und Bewertung der Projektfortschritte, — Vergleich mit internationalen Entwicklungen, — Bewertung volks- u. regionalwirtschaftlicher Effekte der Elektromobilitäts-Konzepte, — Einschätzung des Beitrags der Modellprojekte zum wissenschaftlich-technischen Fortschritt und zur Fortentwicklung von Rahmenbedingungen, — Ableitung verallgemeinerungsfähigen Wissens und Untersuchung vermarktbarer Ergebnisse der Modellprojekte, — Informationsbeschaffung für und Beratung der Modellprojekte in ausgewählten Fragen der Elektromobilität (ggf. durch Auftragsstudien), — Erstellung eines Abschlussberichts mit einer veröffentlichungsfähigen Ergebniszusammenfassung, — Ableitung Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Staat. Vernetzung. — Förderung der Projekt übergreifenden Zusammenarbeit und des Ergebnis- u. Erfahrungsaustauschs zwischen den Modellprojekten, insbesondere hinsichtlich gemeinsamer Probleme, Synergiepotenziale und Querschnittsthemen. Hinweis: das BMWi behält sich das Recht vor, bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen dem Anbieter eine Übernahme von Ergebnissen aus bis dahin abgeschlossenen Projekten (insbes. Projekt zur Unterstützung der Konsensbildung, s. b)) vorzuschlagen, — Bildung Projekt übergreifender Fachgruppen und Task-Forces zu speziellen Querschnittsfragen (z.B. Rechtsrahmen, Interoperabilität, Geschäftsszenarien) und Moderation dieser Fachgruppen, — Vernetzung mit wichtigen Akteuren der Elektromobilität (Promotoren und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik/Verwaltung sowie Nationale Plattform Elektromobilität [NPE] und künftige Schaufenster Elektromobilität), — Kooperationen im EU- und internationalen Rahmen. Transfer-Aktivitäten und Verbreitung. — Unterstützung der Außendarstellung der Modellprojekte i.R. des Gesamtprogramms unter Berücksichtigung des BMWi-Corporate Designs (CD), — Vorbereitung und Betreuung von Messeauftritten der Modellprojekte, — Teilnahme an relevanten Fachveranstaltungen Dritter zur Förderung des Ergebnis-Transfers, — Weiterführung, fachliche Betreuung und Redaktion der Inhalte des bestehenden Internetportals "www.ikt-em.de" (jedoch kein Hosting, technische Realisierung und Betrieb der Plattform), — Konzeption u. Durchführung von Kongressen und Veranstaltungen zum Förderschwerpunkt "IKT für Elektromobilität", — Sicherstellung Medienpräsenz der Elektromobilitäts-Projekte, — Erstellung BMWi-Publikationen (Broschüren, ggf. Newsletter, Flyer, Poster, Stellwände, Sonstiges). Entwicklung Nachhaltigkeitskonzept. — Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts zur selbst tragenden Weiterführung des Internet-Portals und des entstandenen Netzwerks. Zwischen der derzeitigen Begleitforschung (B.A.U.M Consult GmbH) und der künftigen Begleitforschung soll ein enger Austausch und Ergebnistransfer erfolgen. Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema können Sie ausschließlich: — entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de), — oder per Post- oder direkter Zustellung (in dreifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen; er muss -komplett mit allen Bestandteilen- spätestens am 18.11.2011 bis 15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingegangen sein. Wenn Sie Ihren Antrag per Post- oder direkter Zustellung einreichen, ist auch eine spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich. Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf der Abgabefrist - zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) erhalten Sie auf der Internetseite "www.evergabe-online.info" oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer: (+49 3018610-1234). Bei Post- oder direkter Zustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 - 58/11!" und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o.g. Termin eingehen kann. Später, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o.g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen - auch internationale - sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven und/oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe: Falls bis zum 2.12.2011 (siehe Abschnitt IV Nr. 3.5) keine Aufforderung zur Angebotsabgabe an Sie erfolgte, wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht. Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Die Entscheidung über den Zuschlag erfolgt auf der Grundlage der unter IV.2.1) genannten Zuschlagskriterien. Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A). (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen. Teilnahmeanträge oder Angebote, die eVergabe-Plattform des Bundes eingereicht werden, sind über die eVergabeplattform des Bundes elektronisch unterschrieben zu übermitteln. Auf den Formularschrank des BMWi http://www.kp.dlr.de/profi/easy/formular_bmwi.html, der die wesentlichen Formulare, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen enthält, wird hingewiesen. Im Falle einer Angebotsaufforderung werden die Formblätter und Nebenbestimmungen des BMBF-Regelwerkes zur Projektförderung Bestandteil der Verdingungsunterlagen. Auf die Möglichkeit der Angebotserstellung über das elektronische Angebots-System "easy" wird hingewiesen (http://www.kp.dlr.de/profi/easy/formular.html). Über "easy" erstellte Angebote sind elektronisch rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projekt-Nr. 58/11.
Thema:
Wissenschaftliche Begleitung, Vernetzung und Ergebnistransfer zum Wettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic".
A) Ausgangslage:
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Konjunkturpakets II im Zeitraum 2009-11 insgesamt 500 000 000 EUR für die Förderung anwendungsorientierter Forschung im Bereich Elektromobilität zur Verfügung gestellt. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei bildete der Förderschwerpunkt "IKT für Elektromobilität", der zum 30.9.2011 ausgelaufen ist. Gegenstand der Forschungsaktivitäten in sieben ausgewählten Modellprojekten war die Entwicklung IKT-basierter Schlüsseltechnologien und Dienste für den Aufbau einer Elektromobilitäts-Infrastruktur in Deutschland. Dabei ging es im Kern um folgende Themen: gesteuertes Laden und Rückspeisung, Navigation und Fahrassistenz, Tarife und Abrechnung, Flottenmanagement und Mobilitätsservices, Normen und Standards sowie Rahmenbedingungen. Die Umsetzung der Forschungsarbeiten wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von der B.A.U.M. Consult GmbH wissenschaftlich begleitet (Begleitforschung).
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Mit dem neuen Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic" sollen – aufbauend auf den Ergebnissen von "IKT für Elektromobilität" die Forschungsaktivitäten im Bereich IKT-basierter Elektromobilitäts-Forschung fortgesetzt werden. Am 8.3.2011 hat das BMWi hierzu die Bekanntmachung zum Wettbewerb "IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic" im Bundesanzeiger veröffentlicht (vgl. http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/technolgiewettbewerb-ikt-fuer-elektromobilitaet-ii,did=382222.html). Mit der neuen Initiative soll die globale Wettbewerbsfähigkeit und Systemkompetenz nicht nur der deutschen IKT-Wirtschaft, sondern auch der Automobilbranche, der Energie- und Dienstleistungswirtschaft gestärkt werden. Im Rahmen von Modellprojekten sollen branchenübergreifend und ganzheitlich neue Technologien entwickelt und erprobt werden, die zu innovativen Systemlösungen mit Erfolg versprechenden Geschäftsmodellen führen. Kern dieser Forschungsaktivitäten ist das Zusammenwirken von technologischen Lösungen zu Smart Car, Smart Grid und Smart Traffic.
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Weiter unter Punkt VI.3).
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 58/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin/Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Zum Nachweis Ihrer Eignung /Befähigung (nicht als Zuschlagskriterium) eine abstrakt-funktionale Beschreibung der zu erbringenden Leistung zu dem unter Abschnitt II.1.1) genannten Thema. Ausgeprägte Kompetenzen werden zu folgenden Bereichen erwartet:
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Fachkunde:
— Nachweis fundierter Kenntnisse und praktischer Erfahrungen im Bereich der begleitenden und interdisziplinär angelegten Evaluation von komplexen Innovations- und Entwicklungsprozessen bzw. anwendungsorientierten Technologievorhaben vergleichbarer Größenordnung (Referenz-Projekte der letzten 5 Jahre),
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— Nachweis der erforderlichen Qualifikation der am Projekt beteiligten Personen,
— vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der zugrunde liegenden Schlüsseltechnologien und damit in Zusammenhang stehender organisatorischer, ökonomischer und rechtlicher Aspekte,
— hinreichende Kenntnisse der adressierten Anwendungsfelder, potenziellen Nutzerkreise, Branchen und Märkte sowie Kontakte zu relevanten Zielgruppen und Akteuren, die in den genannten Themenfeldern aktiv sind bzw. führende Rollen einnehmen,
— Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Kommunikation und Dokumentation von technisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen insbes. im Hinblick auf adressierte Zielgruppen.
Leistungsfähigkeit:
— ausreichende Personalressourcen und geeignete Organisationsstrukturen der beteiligten Partner (Organigramm, Bilanzen oder vergleichbare Dokumente zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit).
Zuverlässigkeit:
— Nachweis der Zuverlässigkeit durch Eigenerklärungen (vgl. auch III.2.2)),
— Nachweis der Herstellerneutralität und Neutralität im Hinblick auf die zu evaluierenden Projekte.
B) voller Name und Adresse;
C) Angabe einer Kontaktperson (mit Telefon- und Telefaxnummer und sonstigen Kommunikationsanschlüssen und -adressen);
D) Beschreibung des Antragstellers und seiner institutionellen Struktur;
E) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen;
F) Im Teilnahmeantrag sind insbesondere Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bieters bzw. Bieterkonsortiums darzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eine Eigenerklärung - bei Bietergemeinschaften für jeden Bieter -, dass für Sie die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6, 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung muss (§ 6 EG Abs. 4) bzw. kann (§§ 4 EG Abs. 6, 19) zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen!
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Für den Fall, dass Teile des Leistungsspektrums nicht vom Bieter selbst erbracht werden können, ist die Bildung eines Bieterkonsortiums möglich. In diesem Fall hat die Teilnahme unter Federführung eines projektverantwortlichen Konsortialführers zu erfolgen. Der Bieter - oder auch das Bieterkonsortium - soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben fachgerecht, fristgemäß sowie mit der erforderlichen Flexibilität durchzuführen.
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Die beschriebenen Leistungen sind im Rahmen eines Selbstkostenerstattungspreises gemäß der "Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen" zu erbringen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die beschriebenen Leistungen sind im Rahmen eines Selbstkostenerstattungspreises zu erbringen, dessen Größenordnung zu benennen ist. Die Formblätter und Nebenbestimmungen des BMBF (AAK inkl. Anlagen und Hinweisblätter; BEBF 98 und BEBF-AN 98) sind zum Bestandteil der Verdingungsunterlagen zu machen. Die Formblätter sowie das BMBF-Regelwerk finden Sie unter http://www.kp.dlr.de/profi/easy/formular_bmwi.html (dort unter "Vordrucke für Aufträge auf Ausgabenbasis (AAA)" bzw. "Vordrucke für Aufträge auf Kostenbasis (AAK)"). Ein Vertragsmuster wird zu einem späteren Zeitpunkt mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zur Verfügung gestellt.
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Begründung für Vergabeart (Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung bzw. öffentlichem Teilnahmewettbewerb):
Wesentliche Bestandteile des Auftrages sind geistig-schöpferischer Natur (z.B. konzeptionell-inhaltliche Ausgestaltung der Transferaktivitäten, Festlegung des individuellen Evaluierungsdesigns), so dass sich der konkrete Leistungsumfang erst anhand der jeweiligen konzeptionellen Vorstellungen der einzelnen Bieter hinreichend qualitativ und quantitativ spezifizieren lässt. Im Vorfeld der Angebotserstellung ist daher lediglich eine abstrakt-funktionale Beschreibung der zu erbringenden Leistungen möglich. Eine Vergabe in Übereinstimmung mit den Vorschriften über Offene und Nichtoffene Verfahren kommt aus diesem Grund nicht in Betracht.
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Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Haushaltsmittel bei Titel 683 04 (EKF).
Sonstige besondere Bedingungen:
Erwartet werden konzeptionelle Vorstellungen zur inhaltlichen Gestaltung der o.a. Aufgaben und methodischen Vorgehensweise. Der Anbieter - oder das Anbieterkonsortium - soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben kompetent und fristgemäß durchzuführen. Auch ist die erfolgreiche Durchführung, mindestens aber die aktive Teilnahme an ähnlichen Evaluationsprojekten, nachzuweisen. Entsprechende Erfahrungen, insbesondere auch der mitwirkenden Personen an dem Vorhaben, sind mit Referenzen zu belegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-12-02 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität und Vollständigkeit des Konzepts (25)
2. Zweckmäßigkeit der Leistung und Zielorientiertheit der Vorgehensweise (25)
3. Projektmanagementkompetenz des Konsortiums (20)
4. Preis (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BMWi, Referat I C 4
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bmwi.de 🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 58/11
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5).
Der Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II" ist auf folgende Schwerpunkte fokussiert:
1.) Smart Car (Intelligentes Fahrzeug mit neuer IKT-Systemarchitektur):
Ziel der FuE-Aktivitäten zu "Smart Car" ist es, Lösungsansätze für grundlegend einfachere IKT-Systemarchitekturen "smarter" Fahrzeuge zu entwickeln und zu erproben, die mit den neuen Antriebsarchitekturen der Elektromobile und mit den sie umgebenden Energie- und Verkehrsinfrastrukturen korrespondieren. Die Ergebnisse sollen in verkehrstauglichen Prototypen integriert und in den Modellregionen evaluiert werden.
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2.) Smart Grid (intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energieversorgungssystem):
Ziel ist es, das Laden von E-Fahrzeugen so zu steuern, dass es nicht zu Überlastungen im Verteilnetz kommt. Darüber hinaus sollen Technologien und Dienste entwickelt und erprobt werden, um Elektrofahrzeuge durch intelligente Steuerungsmechanismen in Zukunft als zusätzliche Stromreserve und mobile Speicher nutzen zu können. Dabei geht es um die Möglichkeit, überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien aufzunehmen und nicht benötigten Fahrstrom in Zeiten hoher Nachfrage ins Verteilnetz zurückzuspeisen. Das Zusammenspiel von IKT-gestützten Energie-Infrastrukturen und Flottenverbünden steht daher im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten zu "Smart Grid".
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3.) Smart Traffic (Intelligente Verkehrsinfrastruktur zur Erhöhung von Effizienz, Reichweite und Sicherheit):
Die begrenzte Reichweite heutiger batteriebetriebener Elektrofahrzeuge erfordert neue Modelle zur Gewährleistung von Mobilität, zum Beispiel integrierte Angebote für den reibungslosen Übergang auf andere Verkehrsträger wie Busse und Bahnen. Darüber hinaus sollten Elektrofahrzeuge in Zukunft in viel stärkerem Ausmaß als heutige Verbrennungsfahrzeuge über fortgeschrittene Telematik- und Navigationstechniken z.B. zur Reichweitenoptimierung und über Techniken zur Kommunikation der Verkehrsteilnehmer untereinander verfügen. Bei Smart Traffic steht daher die intelligente Vernetzung der Verkehrskomponenten Infrastruktur, Verkehrsmanagement, Fahrzeug und Fahrzeugbetrieb im Vordergrund.
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Der Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität II" wird in 2 Runden durchgeführt (Runde 1: Einreichungsstichtag 31.5.2011, Runde 2: Einreichungsstichtag 31.10.2011). An Runde 1 des Wettbewerbs haben sich insgesamt 34 Projektkonsortien beteiligt. Mit Unterstützung einer unabhängigen Expertenjury wurden 5 Projektkonsortien für eine Förderung ausgewählt. Das Fördervolumen dieser Projekte im Zeitraum 2012-14 beträgt insgesamt rund 40 000 000 EUR. Weitere Projekte der Förderrunde 2 des Technologiewettbewerbs "IKT für Elektromobilität II" mit einem Fördervolumen von rund 30 000 000 EUR sollen voraussichtlich bis Ende 2011 ausgewählt und ebenfalls von der Begleitforschung mitbetreut werden. Das BMWi behält sich vor, dass die Begleitforschung darüber hinaus auf zusätzliche Projekte aus anderen Technologiewettbewerben des BMWi im Bereich Elektromobilität ausgeweitet werden kann (vgl. Bekanntmachung zur Förderinitiative ELEKTRO POWER des BMWi vom 23.5.2011). Eine Konkretisierung erfolgt im weiteren Verlauf des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere in der ausführlichen Leistungsbeschreibung zum Zwecke der Angebotserstellung.
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B) Thematische Schwerpunktsetzung der Gewinnerkonsortien (Runde 1):
— Integration der Elektromobilität in den Privat- und urbanen Wirtschaftsverkehr und Erprobung in Feldtests mit bis zu 100 Fahrzeugen. Im Mittelpunkt stehen u.a. innovative Mehrwertdienste in einem multimodalen Verkehrskonzept, die Verbindung von Verkehrs- und Energiesystemen mit Abrechnungskonzepten und Flottenenergiemanagement-Lösungen, überregionales Roaming sowie dezentrales Energie- und Lademanagement unter Einbindung stationärer Speicher,
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— Integration der Elektromobilität in die Infrastrukturen von Stadtwerken mit Pilotanwendungen im Bereich Car-Sharing, Tür-zu-Tür-Navigation, lokales Lastmanagement, Laden beim Arbeitgeber, Gleichstromladen, Rückspeisung ins Stromnetz, Parkhaus der Zukunft, Abrechnungszentrale und Tourismus,
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— Entwicklung und prototypische Umsetzung einer zukunftsfähigen IKT-Architektur (Smart Car) anhand von zwei Prototypen: Elektrofahrzeug mit vollständig neuer IKT-Architektur (Revolutions-Ansatz) und umgebautes Serienfahrzeug, um einen Migrationspfad aufzuzeigen (Evolutions-Ansatz),
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— Erweiterung des Baukastenprinzips eines neuartigen Elektrofahrzeug-Konzepts (StreetScooter) auf eine neue IKT- sowie Elektrik- und Elektronik-Architektur mit Anbindung an Cloud-Dienste,
— Entwicklung und Erprobung einer standardisierten Sicherheitsarchitektur, die Automobilherstellern, Energieanbietern, Verkehrsbetrieben und Diensteanbietern einen vertrauenswürdigen Austausch von Daten erlaubt.
Als thematische Ergänzung des Forschungsschwerpunktes "IKT für Elektromobilität II" wurden 2011 weitere kleinere Forschungsprojekte aufgelegt: Dabei geht es zum Beispiel um folgende Themen:
— Simulation und Erforschung der künftigen Netzbelastungen durch Elektromobilität und Erneuerbare Energien in einem Alltagsszenario 2020. Das FuE-Projekt soll am Beispiel des Allgäus neue Erkenntnisse für die künftige Auslegung und Planung von Verteilnetzen liefern,
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— Unterstützung der Konsensbildung bei disruptiven Innovationsprozessen (Elektromobilität) durch Aufbau einer IKT-gestützten Dialog-Architektur, die klassische Mediationstechniken mit Social Media / Web 2.0-Technologien verbindet,
— Entwicklung und Erprobung von zeitabhängigen Abrechnungsverfahren für Ladevorgänge an öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten (für Elektro-Fahrzeuge) über die Mobilfunkrechnung.
Die organisatorische und administrative Abwicklung des Förderschwerpunktes und aller Einzelprojekte wird vom Projektträger Konvergente IKT/Multimedia des BMWi beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie in der Förderbekanntmachung, s.o.
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C) Ziel des Forschungsvorhabens:
Die wissenschaftliche Begleitforschung soll insbesondere zur Qualitätssicherung und Erreichung der mit "IKT für Elektromobilität" verbundenen übergeordneten innovationspolitischen Ziele beitragen. Dazu gehört die Aufgabe, den Verlauf und die Ausrichtung der Förderprojekte im Kontext der international fortschreitenden Technologieentwicklung und sich verändernden Marktbedingungen kontinuierlich zu analysieren und zu bewerten. Empfehlungen sowohl für die Zuwendungsempfänger als auch für den Zuwendungsgeber in Bezug auf mögliche Fehlentwicklungen und erforderliche Korrekturen sollen daraus abgeleitet werden. Eine zentrale Aufgabe besteht außerdem in der Initiierung von geeigneten Netzwerken zur Stimulierung des Wissenstransfers und von projekt- und programmübergreifenden Kooperationen sowie eines gemeinsamen Vorgehens bei Querschnittsfragen (z.B. Rechtsrahmen, Datensicherheit, Standardisierung, Geschäftsszenarien).
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Die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands und seine Attraktivität für Produktion und Investitionen der Wirtschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität sollen deutlich gemacht werden. Das erfordert u.a. eine standortbezogene Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse zur Entwicklung und Nutzung von Produkten im Bereich "IKT für Elektromobilität" sowie eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der Projektfortschritte.
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Zur Erreichung der o.g. Ziele sind insbesondere folgende Aufgaben durchzuführen:
Wissenschaftliche Begleitung und Monitoring der Projektaktivitäten:
— Kontinuierliches Monitoring und Bewertung der Projektfortschritte,
— Vergleich mit internationalen Entwicklungen,
— Bewertung volks- u. regionalwirtschaftlicher Effekte der Elektromobilitäts-Konzepte,
— Einschätzung des Beitrags der Modellprojekte zum wissenschaftlich-technischen Fortschritt und zur Fortentwicklung von Rahmenbedingungen,
— Ableitung verallgemeinerungsfähigen Wissens und Untersuchung vermarktbarer Ergebnisse der Modellprojekte,
— Informationsbeschaffung für und Beratung der Modellprojekte in ausgewählten Fragen der Elektromobilität (ggf. durch Auftragsstudien),
— Erstellung eines Abschlussberichts mit einer veröffentlichungsfähigen Ergebniszusammenfassung,
— Ableitung Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Staat.
Vernetzung.
— Förderung der Projekt übergreifenden Zusammenarbeit und des Ergebnis- u. Erfahrungsaustauschs zwischen den Modellprojekten, insbesondere hinsichtlich gemeinsamer Probleme, Synergiepotenziale und Querschnittsthemen. Hinweis: das BMWi behält sich das Recht vor, bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen dem Anbieter eine Übernahme von Ergebnissen aus bis dahin abgeschlossenen Projekten (insbes. Projekt zur Unterstützung der Konsensbildung, s. b)) vorzuschlagen,
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— Bildung Projekt übergreifender Fachgruppen und Task-Forces zu speziellen Querschnittsfragen (z.B. Rechtsrahmen, Interoperabilität, Geschäftsszenarien) und Moderation dieser Fachgruppen,
— Vernetzung mit wichtigen Akteuren der Elektromobilität (Promotoren und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik/Verwaltung sowie Nationale Plattform Elektromobilität [NPE] und künftige Schaufenster Elektromobilität),
— Kooperationen im EU- und internationalen Rahmen.
Transfer-Aktivitäten und Verbreitung.
— Unterstützung der Außendarstellung der Modellprojekte i.R. des Gesamtprogramms unter Berücksichtigung des BMWi-Corporate Designs (CD),
— Vorbereitung und Betreuung von Messeauftritten der Modellprojekte,
— Teilnahme an relevanten Fachveranstaltungen Dritter zur Förderung des Ergebnis-Transfers,
— Weiterführung, fachliche Betreuung und Redaktion der Inhalte des bestehenden Internetportals "www.ikt-em.de" (jedoch kein Hosting, technische Realisierung und Betrieb der Plattform),
— Konzeption u. Durchführung von Kongressen und Veranstaltungen zum Förderschwerpunkt "IKT für Elektromobilität",
— Sicherstellung Medienpräsenz der Elektromobilitäts-Projekte,
— Erstellung BMWi-Publikationen (Broschüren, ggf. Newsletter, Flyer, Poster, Stellwände, Sonstiges).
Entwicklung Nachhaltigkeitskonzept.
— Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzepts zur selbst tragenden Weiterführung des Internet-Portals und des entstandenen Netzwerks.
Zwischen der derzeitigen Begleitforschung (B.A.U.M Consult GmbH) und der künftigen Begleitforschung soll ein enger Austausch und Ergebnistransfer erfolgen.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema können Sie ausschließlich:
— entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de),
— oder per Post- oder direkter Zustellung (in dreifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen; er muss -komplett mit allen Bestandteilen- spätestens am 18.11.2011 bis 15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingegangen sein.
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Wenn Sie Ihren Antrag per Post- oder direkter Zustellung einreichen, ist auch eine spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich.
Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf der Abgabefrist - zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) erhalten Sie auf der Internetseite "www.evergabe-online.info" oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer: (+49 3018610-1234).
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Bei Post- oder direkter Zustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 - 58/11!" und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o.g. Termin eingehen kann. Später, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o.g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
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Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen - auch internationale - sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven und/oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Falls bis zum 2.12.2011 (siehe Abschnitt IV Nr. 3.5) keine Aufforderung zur Angebotsabgabe an Sie erfolgte, wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht. Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
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Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Die Entscheidung über den Zuschlag erfolgt auf der Grundlage der unter IV.2.1) genannten Zuschlagskriterien. Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
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(Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers sind ausgeschlossen.
Teilnahmeanträge oder Angebote, die eVergabe-Plattform des Bundes eingereicht werden, sind über die eVergabeplattform des Bundes elektronisch unterschrieben zu übermitteln. Auf den Formularschrank des BMWi http://www.kp.dlr.de/profi/easy/formular_bmwi.html, der die wesentlichen Formulare, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen enthält, wird hingewiesen.
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Im Falle einer Angebotsaufforderung werden die Formblätter und Nebenbestimmungen des BMBF-Regelwerkes zur Projektförderung Bestandteil der Verdingungsunterlagen. Auf die Möglichkeit der Angebotserstellung über das elektronische Angebots-System "easy" wird hingewiesen (http://www.kp.dlr.de/profi/easy/formular.html). Über "easy" erstellte Angebote sind elektronisch rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Name: Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat I B 6
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Fax: +49 3018615-3570/4436 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
14 Kalendertage, beginnend am Tag nach der Absendung der Information über die vorgesehene Nichtberücksichtigung Ihres Angebots.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postleitzahl: 53107
Telefon: +49 3018615-0 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Referat I B 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Fax: +49 3018615-5473/7010 📠
Quelle: OJS 2011/S 208-339101 (2011-10-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-07-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 2286154893 📞
Fax: +49 228615304893 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-07-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 130-215421
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 208-339101
ABl. S-Ausgabe: 130
Zusätzliche Informationen
Unterauftragnehmer: Deutsches Dialog Institut GmbH, Eschersheimer Landstraße 223, 60320 Frankfurt am Main, DEUTSCHLAND.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 973 705,00 💰
3 996 390,00 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin / Deutschland.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-25 📅
Name: VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
Postanschrift: Stresemannallee 15
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60596
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: thomas.becks@vde.com 📧
Internetadresse: http://www.vde.com 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
: +49 2286153570 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Telefon: +49 2286150 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Fax: +49 2286155473 📠
Quelle: OJS 2012/S 130-215421 (2012-07-05)