Von dem Forschungsprojekt wird eine Abschätzung der technologisch und wirtschaftlich machbaren CO2-Minderungspotenziale bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 2025 und 2030 erwartet, sowie eine Analyse der Wirkungen unterschiedlicher Parameter einer europäischen Emissionsregulierung für die deutsche Fahrzeugindustrie.
Das Forschungsvorhaben gliedert sich in fünf Arbeitspakete.
Im ersten Arbeitspaket soll aufgrund detaillierter Technologie- und Kostenabschätzungen ermittelt werden, welche CO2-Emissionsminderungen für die verschiedenen Fahrzeugsegmente der europäischen Neuwagenflotten von Pkw und von LNF - unter Beachtung der Entwicklungs- und Produktionszyklen - bis 2025 und bis 2030 technisch möglich und wirtschaftlich tragfähig erscheinen.
Im zweiten Arbeitspaket soll eine auf dem Parameter „Fahrzeuggewicht“ basierende Grenzwertkurve abgeleitet werden, nach der die Minderungslasten zur Erreichung alternativer künftiger CO2-Flottenziele für alle Fahrzeugsegmente gleich hoch sind. Es soll darlegt werden, wie sich alternative Grenzwertkurven auf die Minderungslasten der verschiedenen Fahrzeugsegmente und Hersteller auswirken.
Im dritten Arbeitspaket sollen die Auswirkungen von Änderungen zentraler Parameter der gegenwärtigen CO2-Regulierung auf die CO2-Flottenziele und die Lastenteilung untersucht werden.
Im vierten Arbeitspaket soll untersucht werden, durch welche Maßnahmen des europäischen Gesetzgebers die Kosteneffizienz der Zielerreichung und die Wirtschaftlichkeit der CO2-Regulierung (aus Sicht der Fahrzeugkäufer) verbessert werden könnte; die möglichen Effizienzverbesserungen der einzelnen Maßnahmen sowie deren Auswirkungen auf die CO2-Flottenziele sowie auf die Emissionsminderungskosten in den verschiedenen Fahrzeugsegmenten sollen quantitativ abgeschätzt werden.
Im fünften Arbeitspaket soll analysiert werden, wie sich die CO2-Regulierung in anderen wichtigen Regionen der Welt (USA, China, Japan, übrige BRIC-Staaten) derzeit darstellt und voraussichtlich entwickeln dürfte. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der CO2-Regulierungen sollen unter dem Aspekt der Wettbewerbsneutralität bewertet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-09-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Referat I C 4
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de🌏
E-Mail: hans-georg.richter@bmwi.bund.de📧
Telefon: +49 3018615-2109📞
Fax: +49 3018615-2698 📠
“Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein...”
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 11.10.2012, bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein.
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Quelle: OJS 2012/S 188-309478 (2012-09-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-17) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge