Neubau Technikzentrum, Elektroinstallation; Starkstromtechnische Anlagen (Los 1) und Fernmeldetechnische Anlagen (Los 2)

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Projekt: Neubau Technikzentrum Gewerk: Elektroinstallation; Starkstromtechnische Anlagen (Los 1) und Fernmeldetechnische Anlagen (Los 2).
Die Deutsche Flugsicherung errichtet auf dem DFS-Campus in Langen ein Technikzentrum.
Lage Das Baufeld befindet sich auf dem DFS-Campus. Der Campus ist Teil des Gewerbegebietes Neuroll und grenzt unmittelbar an den Wald.
Nutzung Die Nutzung des Gebäudes sieht Flächen für Rechenzentren, IT-Testlabore und Büros vor.
Konstruktion Das Gebäude besteht aus einem Baukörper mit 3 Obergeschossen für die Technikflächen und einem Büroteil mit 4 Obergeschossen.
Es ist als Sonderbau mit Gebäudeklasse 5 einzustufen, weist eine Grundfläche von 1 600 m² und eine maximale Höhe von 22,8 m auf.
Das Gebäude ist Teilunterkellert und wird unterirdisch durch einen 113 m langen Medienkanal erschlossen.
Die Bauweise sieht eine Massivkonstruktion in Stahlbeton vor, die in vielen Bereichen als Sichtbeton ausgefĂĽhrt werden soll.
Die Gründung erfolgt auf 100 Bohrpfählen mit 20- 30 m Länge.
Erdberührte Bauteile werden als weiße Wanne mit zusätzlicher äußerer Abdichtung ausgeführt.
Los 1:
Starkstromtechnische Anlagen.
Wesentliche Eckdaten des Vergabeumfangs:
Installationsverteiler und Tableaus.
— ca. 53 Installationsverteiler mit Stecksockelsystem (ABB-Smissline),
— ca. 10 Meldetableaus,
Kabel- und Steigetrassen.
— ca. 4 000 m Kabelrinnen und Befestigungen,
— ca. 3 200 m Gitterrinnen und Befestigungen,
— ca. 250 m Kabelrinnen Funktionserhalt,
— ca. 2 000 m Installationsrohr,
Allgemeine Installationen.
— ca. 800 St. Installationsgeräte,
Stromschienen.
— ca. 600 m Stromschienen 250A,
— ca. 670 SIAbgangskästen,
Kabel und Leitungen.
— Kabelanlage mit ca. 80 000 m Energiekabeln, Mantelleitungen, Sicherheitskabeln und lnstallatoinskabeln,
Allgemeinbeleuchtung.
— ca. 500 m LED-Lichtkanal,
— ca. 850 St. Pendelleuchten,
— ca. 10 LED-Lichtdecken,
— ca. 250 St. Deckeneinbauleuchten,
— ca. 200 St. technische Leuchten,
Sicherheitsbeleuchtung.
— 1 St. Zentralbatterieanlage mit 5 Unterstationen,
— ca. 300 St. Sicherheitsleuchten,
— ca. 100 St. Rettungstzeichenleuchten,
AuĂźenbeleuchtung.
— ca. 15 m LED-Lichtkanal,
— ca. 50 St. Einbauleuchten,
— ca. 10 Fluter oder Strahler,
Unterflurinstallation.
— ca. 120 m Unterflurkanal,
— ca. 20 Stück Bodentanks (Betoneinbau),
— ca. 150 St. Bodentanks (Hohlraum),
Allgemeinbeleuchtung.
— ca. 500 m LED-Lichtkanal,
— ca. 850 St. Pendelleuchten,
— ca. 10 LED-Lichtdecken,
— ca. 250 Deckeneinbauleuchten,
— ca. 200 Stück technische Leuchten,
Blitzschutzanlage.
— ca. 500 m Auffangleitungen,
Erdung und Potentialausgleich.
— ca. 600 St. Potentialausgleichsschienen,
— ca. 12 000 m Erdungsleitungen,
Rauch- und Wärmeabzugsanlage.
— ca. 5 St. RWA-Zentrale,
Brandschutz.
— ca. 100 St. Kabelschotts,
— ca. 60 St. Plattenschotts,
— ca. 300 St. Weich- und Mörtelschotts,
Los 2.
Fernmeldetechnische Anlagen.
Wesentliche Eckdaten des Vergabeumfangs:
Brandmeldeanlage.
— Brandmeldezentrale mit maximal 28 Ringen, ca. 980 automatischen und 60 nichtautomatischen Meldern, 15 Ansaugrauchmelder,
— Anbindung an bestehendes Alarm-Management-System WinMAG,
BrandfrĂĽherkennungssystem mit OPC Anbindung.
— ca. 330 Ansaugrauchmelder für Einzelüberwachung von Serverracks,
— Anbindung an bestehendes Alarm-Management-System WinMAG mittels OPC- Schnittstelle,
Einbruchmeldeanlage.
— Einbruchmelde mit 64 Scharfschaltebereichen, ca. 20 Auswerteeinheiten und 80 Peripherieelementen und 15 Fluchttürterminals.
— Anbindung an bestehendes Alarm-Management-System WinMAG,
VideoĂĽberwachungsanlage.
— Erweiterung einer bestehenden Anlage mit 10 Netzwerkkameras,
— Kopplung der Kameras mit Sprechanlage,
Behindertenrufanlage.
— Anlage mit 1 Steuerzentrale, 1 Gruppenzentrale und 4 Rufstationen,
— Anbindung an bestehendes Alarm-Management-System WinMAG,
Sprechanlage.
— Erweiterung einer bestehenden Anlage mit 10 Sprechstellen,
— Kopplung der Sprechanlage mit Kameraanlage,
Gebäudefunkanlage.
— Gebäudefunkanlage, 2-Kanal Tetra-DMO-Repeater Betriebsart 1B bzw. 1A, ca. 980 m Strahlerkabel.
— Kopplung mit Brandmeldeanlage,
Alarm-Management-System.
— Alarm-Server, 1 Stück lndustrie-PC mit Monitor, Tastatur und Maus,
— Ca. 20 Stück elektronische Einsatzdatei,
— Ca. 1 600 Meldungspunkt Eingabe,
— Ca. 100 Melder-Ereignistext,
— Ca. 380 Digitalisierung Feuerwehr-Laufkarten,
— Ca. 40 digitale Grafikseiten,
— Anbindung des Alarm-Servers und bestehendes Alarm-Management-System,
Medientechnik.
— Anlage mit insgesamt 10 Beamern, 10 Leinwänden, 1 Audiosystem mit 16 Eingängen und 16 Ausgängen, 1 Audiomischsystem, ca. 30 Deckeneinbaulautsprecher,
Verkabelung Schwachstrom Allgemein.
— Leitungsanlage mit ca. 28 000 m Brandmelde- und Fernmeldekabel,
Strukturierte und Systemverkabelung.
— Leitungsanlage mit ca. 1 400 m LWL-Außenkabel,
— Leitungsanlage mit ca. 2 800 m LWL-Innenkabelkabel,
— Leitungsanlage mit ca. 36 000 m Kat7a— Datenkabel,
— Ca. 380 Anschlussfelder LWL,
— Ca. 350 Anschlussfelder Kupfer,
— Inklusive Messungen,
An die Funktionalität und Qualität der anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlagen sowohl im Kupfer- als auch im LWL-Bereich werden, aufgrund der darüber betriebenen Dienste und Services der Flugsicherungstechnischen-Systeme, erhöhte Ansprüche gestellt.
Da die sichere und störungsfreie Übertragung mit bis zu 1OGBits für die neu einzurichtenden Flugsicherungstechnischen-Systeme absolut notwendig ist, können nur Bewerber berücksichtigt werden, die Systemlösungen eines geeigneten Herstellers bieten. Der Bewerber muss erklären welche Komponenten welchen Herstellers für die Installation im Kupfer- bzw. LWL-Bereich angeboten werden sollen. Darüber hinaus sind alle Zertifizierungsunterlagen der Systemhersteller bereits mit den Unterlagen des Teilnehmerwettbewerbes einzureichen.
Die Bedienbarkeit und Handhabbarkeit der Patchfelder und Patchkabel stellt ein weiteres wichtiges Kriterium dar. Es sollen nur Patchfelder mit einer Packungsdichte von max. 24 Ports pro Höheneinheit (HE) eingesetzt werden. Das Ziehen und Stecken von Patchkabeln muss auf jeden Fall werkzeuglos erfolgen.
Als Standardstecker für LWL-Patchfelder wurde der LC-Stecker festgelegt. Bei den LC— Patchfeldern stellt eine versetzte Anordnung der Ports die beste Handhabbarkeildar und wurde deshalb als Standard definiert.
Da eine Montage von Patchfeldern in räumlich begrenzten Bereichen, z.B. in den Lotsenkonsolen möglich sein muss, soll der Hersteller der angebotenen Komponenten auch modulare Patchfelder (Kupfer- und LWL-Ports gemischt auf einem Patchfeld) im Portfolio aufweisen.
Auf den Einsatz von MTP/MPO- sowie Trunk-Kabel soll aus Sicherheitstechnischen Ăśberlegungen bewusst verzichtet werden.
Alle LWL-Verkabelungsstrecken müssen nach OTDR-Messmethode gemäß DIN EN61300-3-6, Verfahren 2 gemessen werden und alle Kupfer-Verkabelungsstrecken sind auf Einhaltung der Anforderungen der Leistungsklasse EA Permanent Link gemäß ISO/IEC 11801 Amd.2 Ed.2:2010 zu prüfen. Die Messprotokolle sind in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen.
15.10.2012 (Beginn Montageplanung)
31.12.2013 Fertigstellung

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-15.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-15 Auftragsbekanntmachung