Neue Perspektiven für die Hauswirtschaft - Analyse des Berufsfeldes, Profilschärfung und Neupositionierung der Professionalisierung

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Der Bereich der Hauswirtschaft ist geprägt von heterogenen Zuständigkeiten, geringem gesellschaftlichem Ansehen, unscharfer Fachkraftdefinition für die Tätigkeitsbereiche in der Hauswirtschaft. Letzteres führt insbesondere bei potenziellen Arbeitgebern und Nachfragern zur fehlenden Wahrnehmung, dass in den originären Aufgabenfeldern der Hauswirtschaft und haushaltsnahen Dienstleistungen der Einsatz qualifizierter Fachkräfte ebenso notwendig ist. Stattdessen erfolgt vielfach der Einsatz im Rahmen von Schwarzarbeit und/oder mit unqualifizierten Fachkräften sowie fragwürdiger Preisgestaltung.
Das BMWi will daher folgende Forschungsfragen untersuchen lassen:
1. Wie stellt sich die aktuelle Situation des Berufsfeldes Hauswirtschaft qualitativ und quantitativ dar (Bestandsaufnahme mit Retroperspektive auf 10 Jahre, unterschieden nach ländlicher und nicht-ländlicher Hauswirtschaft, auch unter Einbeziehung der nach § 66 BBiG ausgebildeten Personen)?
— Welchen Bedarf für Ausgebildete im Bereich Hauswirtschaft gibt es derzeit?
— Welche unterschiedlichen Ausbildungswege gibt es in den einzelnen Bundesländern (betrieblich/außerbetrieblich/§ 66) und welche Branchen/Unternehmen bilden aus?
— Ist die bisherige breite Ausbildung noch sinnvoll und praxisgerecht, welcher Änderungsbedarf wird gesehen und welche Schnittmengen gibt es zu anderen Berufen? Die aktuelle Änderung der Gesetzeslage für die Alten- und Krankenpflege ist dabei zu berücksichtigen,
— Welche Änderungen der Ausbildungsstrukturen und -inhalte sind erforderlich, um die kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfe zu erfüllen?
— Wo münden Ausgebildete im Bereich Hauswirtschaft nach der Ausbildung ein und welchen Arbeitsmarkt bedienen sie? Wie stellt sich das Lohngefüge dar?
— Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für den Bereich Hauswirtschaft, wie werden diese genutzt und welche Arbeitsmarktchancen bestehen nach Weiterbildung?
— Welche alternativen Qualifizierungsmöglichkeiten für den Bereich Hauswirtschaft sind in den letzten 5 Jahren auf Länderebene konzipiert worden und welchen Arbeitsmarkt bedienen sie?
Weiter unter Punkt VI.3).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-09-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-23 Auftragsbekanntmachung
2013-01-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-08-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de 🌏
E-Mail: wolfram.klamm@bmwi.bund.de 📧
Telefon: +49 30186152721 📞
Fax: +49 30186152698 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-23 📅
Einreichungsfrist: 2012-09-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 164-272841
ABl. S-Ausgabe: 164
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5). 2. Welche künftigen Einsatzbereiche werden in welchen Wirtschaftssektoren für im Bereich Hauswirtschaft Ausgebildete gesehen - unterschieden nach ländlicher und nicht-ländlicher Hauswirtschaft, auch unter Einbeziehung der nach § 66 BBiG auszubildenden Personen (z. B auch in Senioren-WG's, Mehrgenerationenhäuser, betreutes Wohnen?) — Welche Bedarfe und Arbeitsmarktchancen gibt es kurz-, mittel- und langfristig in den einzelnen Wirtschaftssektoren für den Bereich Hauswirtschaft (z. B. Schulen und Kindergärten, Verbraucherberatung, privatwirtschaftl. Unternehmen, private Haushalte, Tourismus etc.)? — Welche speziellen Anforderungen werden z.B. von Betreibern sozialer Einrichtungen an die Kompetenzen der Hauswirtschafter/innen gestellt? — Welche akzeptanzfördernden Möglichkeiten der Implementierung werden gesehen, damit vorhandene und neue Qualifizerungen am Markt nachgefragt werden? Ziel der Untersuchung ist es, angesichts der steigenden Bedarfe im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen einerseits und dem Rückgang der Ausbildungszahlen bei den Hauswirtschafter/innen andererseits die Qualifizierung im Bereich Hauswirtschaft auf der Grundlage einer fundierten Ist-Analyse und ausgerichtet an den künftigen Bedarfen des Arbeitsmarktes neu zu positionieren und hierfür Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierzu sollen Sekundäranalysen sowie Expertengespräche, Gruppendiskussionen und repräsentative Absolventen- und Betriebsbefragungen durchgeführt werden. Die Bewerber müssen insbesondere über Kenntnisse des deutschen Berufsbildungssystems, über Kontakte zu Akteuren des dualen Systems, insbesondere der Branche, über Erfahrungen im Bereich Arbeitsmarktanalyse in der Fläche, im Akteursmanagement und Moderation von Veränderungsprozessen verfügen. Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 7.9.2012 bis 15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein. Die Einreichung über die Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf der Abgabefrist - jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 3018610-1234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“. Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 – 54/12!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen - auch internationale - sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe: Wenn bis zum 1.10.2012 (siehe Abschnitt IV Nr. 3.5) keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht. Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien (in erster Linie „Qualität und Kompetenz“, „Zweckmäßigkeit der Leistung“, „Preis“) berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A). Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)“, die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege.pdf“ abgerufen werden können. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bereich der Hauswirtschaft ist geprägt von heterogenen Zuständigkeiten, geringem gesellschaftlichem Ansehen, unscharfer Fachkraftdefinition für die Tätigkeitsbereiche in der Hauswirtschaft. Letzteres führt insbesondere bei potenziellen Arbeitgebern und Nachfragern zur fehlenden Wahrnehmung, dass in den originären Aufgabenfeldern der Hauswirtschaft und haushaltsnahen Dienstleistungen der Einsatz qualifizierter Fachkräfte ebenso notwendig ist. Stattdessen erfolgt vielfach der Einsatz im Rahmen von Schwarzarbeit und/oder mit unqualifizierten Fachkräften sowie fragwürdiger Preisgestaltung.
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Das BMWi will daher folgende Forschungsfragen untersuchen lassen:
1. Wie stellt sich die aktuelle Situation des Berufsfeldes Hauswirtschaft qualitativ und quantitativ dar (Bestandsaufnahme mit Retroperspektive auf 10 Jahre, unterschieden nach ländlicher und nicht-ländlicher Hauswirtschaft, auch unter Einbeziehung der nach § 66 BBiG ausgebildeten Personen)?
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— Welchen Bedarf für Ausgebildete im Bereich Hauswirtschaft gibt es derzeit?
— Welche unterschiedlichen Ausbildungswege gibt es in den einzelnen Bundesländern (betrieblich/außerbetrieblich/§ 66) und welche Branchen/Unternehmen bilden aus?
— Ist die bisherige breite Ausbildung noch sinnvoll und praxisgerecht, welcher Änderungsbedarf wird gesehen und welche Schnittmengen gibt es zu anderen Berufen? Die aktuelle Änderung der Gesetzeslage für die Alten- und Krankenpflege ist dabei zu berücksichtigen,
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— Welche Änderungen der Ausbildungsstrukturen und -inhalte sind erforderlich, um die kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfe zu erfüllen?
— Wo münden Ausgebildete im Bereich Hauswirtschaft nach der Ausbildung ein und welchen Arbeitsmarkt bedienen sie? Wie stellt sich das Lohngefüge dar?
— Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für den Bereich Hauswirtschaft, wie werden diese genutzt und welche Arbeitsmarktchancen bestehen nach Weiterbildung?
— Welche alternativen Qualifizierungsmöglichkeiten für den Bereich Hauswirtschaft sind in den letzten 5 Jahren auf Länderebene konzipiert worden und welchen Arbeitsmarkt bedienen sie?
Weiter unter Punkt VI.3).
Es werden Varianten akzeptiert
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 54/12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin / Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Genauer Name, eindeutige Adresse und die Rechtsform (GmbH, GbR etc.) des Antragstellers;
b) Angabe einer für das Projekt zuständigen Kontaktperson einschließlich Telefon- und Telefax-Nummer(n) und sonstiger Kommunikationsanschlüsse und -adressen;
c) Für die Beurteilung der Eignung des Antragstellers (nicht als Zuschlagskriterium) ein kurzer Problemaufriss (keine ausgearbeitete Projektskizze [daher maximal 2 DIN A 4 Seiten] und keine Kostenkalkulation) zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema.
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Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
d) Beschreibung der institutionellen Struktur des Antragstellers;
e) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. für das Projekt relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eine formfreie Eigenerklärung - bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied -, dass die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6, 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann (§ 6 EG Abs. 6) bzw. muss (§§ 6 EG Abs. 4, 19) zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen!
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine besondere Rechtsform (aber siehe Abschnitt III Nr. 3.2).
Sonstige besondere Bedingungen:
Ja - Siehe diesbezügliche Angabe zu einschlägigen Vorkenntnissen in Kurzbeschreibung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-10-01 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-01-22 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität und Kompetenz (33)
2. Zweckmäßigkeit der Leistung (33)
3. Preis (34)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BMWi, Referat I C 4
Herrn Dr. Wolfram Klamm
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bmwi.de 🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 54/12
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5).
2. Welche künftigen Einsatzbereiche werden in welchen Wirtschaftssektoren für im Bereich Hauswirtschaft Ausgebildete gesehen - unterschieden nach ländlicher und nicht-ländlicher Hauswirtschaft, auch unter Einbeziehung der nach § 66 BBiG auszubildenden Personen (z. B auch in Senioren-WG's, Mehrgenerationenhäuser, betreutes Wohnen?)
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— Welche Bedarfe und Arbeitsmarktchancen gibt es kurz-, mittel- und langfristig in den einzelnen Wirtschaftssektoren für den Bereich Hauswirtschaft (z. B. Schulen und Kindergärten, Verbraucherberatung, privatwirtschaftl. Unternehmen, private Haushalte, Tourismus etc.)?
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— Welche speziellen Anforderungen werden z.B. von Betreibern sozialer Einrichtungen an die Kompetenzen der Hauswirtschafter/innen gestellt?
— Welche akzeptanzfördernden Möglichkeiten der Implementierung werden gesehen, damit vorhandene und neue Qualifizerungen am Markt nachgefragt werden?
Ziel der Untersuchung ist es, angesichts der steigenden Bedarfe im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen einerseits und dem Rückgang der Ausbildungszahlen bei den Hauswirtschafter/innen andererseits die Qualifizierung im Bereich Hauswirtschaft auf der Grundlage einer fundierten Ist-Analyse und ausgerichtet an den künftigen Bedarfen des Arbeitsmarktes neu zu positionieren und hierfür Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierzu sollen Sekundäranalysen sowie Expertengespräche, Gruppendiskussionen und repräsentative Absolventen- und Betriebsbefragungen durchgeführt werden. Die Bewerber müssen insbesondere über Kenntnisse des deutschen Berufsbildungssystems, über Kontakte zu Akteuren des dualen Systems, insbesondere der Branche, über Erfahrungen im Bereich Arbeitsmarktanalyse in der Fläche, im Akteursmanagement und Moderation von Veränderungsprozessen verfügen.
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Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 7.9.2012 bis 15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein.
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Die Einreichung über die Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf der Abgabefrist - jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 3018610-1234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
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Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 – 54/12!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
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Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen - auch internationale - sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 1.10.2012 (siehe Abschnitt IV Nr. 3.5) keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien (in erster Linie „Qualität und Kompetenz“, „Zweckmäßigkeit der Leistung“, „Preis“) berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
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Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)“, die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege.pdf“ abgerufen werden können. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Name: Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat I B 6
Internetadresse: www.bmwi.de 🌏
Fax: +49 30186153570 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postleitzahl: 53107
Telefon: +49 30186150 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Postanschrift: Referat I B 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Fax: +49 30186155473 📠
Quelle: OJS 2012/S 164-272841 (2012-08-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-01-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 018-025608
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 164-272841
ABl. S-Ausgabe: 18
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von Punkt II.1.5). 2. Welche künftigen Einsatzbereiche werden in welchen Wirtschaftssektoren für im Bereich Hauswirtschaft Ausgebildete gesehen - unterschieden nach ländlicher und nicht-ländlicher Hauswirtschaft, auch unter Einbeziehung der nach § 66 BBiG auszubildenden Personen (z. B auch in Senioren-WG's, Mehrgenerationenhäuser, betreutes Wohnen?) — Welche Bedarfe und Arbeitsmarktchancen gibt es kurz-, mittel- und langfristig in den einzelnen Wirtschaftssektoren für den Bereich Hauswirtschaft (z. B. Schulen und Kindergärten, Verbraucherberatung, privatwirtschaftl. Unternehmen, private Haushalte, Tourismus etc.)? — Welche speziellen Anforderungen werden z.B. von Betreibern sozialer Einrichtungen an die Kompetenzen der Hauswirtschafter/innen gestellt? — Welche akzeptanzfördernden Möglichkeiten der Implementierung werden gesehen, damit vorhandene und neue Qualifizerungen am Markt nachgefragt werden? Ziel der Untersuchung ist es, angesichts der steigenden Bedarfe im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen einerseits und dem Rückgang der Ausbildungszahlen bei den Hauswirtschafter/innen andererseits die Qualifizierung im Bereich Hauswirtschaft auf der Grundlage einer fundierten Ist-Analyse und ausgerichtet an den künftigen Bedarfen des Arbeitsmarktes neu zu positionieren und hierfür Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierzu sollen Sekundäranalysen sowie Expertengespräche, Gruppendiskussionen und repräsentative Absolventen- und Betriebsbefragungen durchgeführt werden. Die Bewerber müssen insbesondere über Kenntnisse des deutschen Berufsbildungssystems, über Kontakte zu Akteuren des dualen Systems, insbesondere der Branche, über Erfahrungen im Bereich Arbeitsmarktanalyse in der Fläche, im Akteursmanagement und Moderation von Veränderungsprozessen verfügen. Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II Nr. 1.5 genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 7.9.2012 bis 15:00 Uhr (siehe auch Abschnitt IV Nr. 3.4) eingestellt worden sein. Die Einreichung über die Vergabeplattform ist - bis zum Ablauf der Abgabefrist - jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“. Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I Nr. 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 – 54/12“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 08:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 07:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt. Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen - auch internationale - sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi. Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe: Wenn bis zum 1.10.2012 (siehe Abschnitt IV Nr. 3.5) keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht. Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht. Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden verschiedene durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigte Kriterien (in erster Linie „Qualität und Kompetenz“, „Zweckmäßigkeit der Leistung“, „Preis“) berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A). Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)“, die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege.pdf“ abgerufen werden können. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 135 667 💰
243 420 💰

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-12-10 📅
Name: Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.
Postanschrift: Großer Berlin 14
Postort: Halle
Postleitzahl: 06108
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: lutz@zsh.uni-halle.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2013/S 018-025608 (2013-01-21)