Auftragsbekanntmachung (2012-07-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Postanschrift: Rochusstraße 1
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.BMAS.bund.de🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de📧
Telefon: +49 228995271604📞
Fax: +49 228995272253 📠
1. Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
‚.
2. Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
„Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle.“.
(Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
‚.
3. Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
‚.
4.Information zur Form des Teilnahmeantrages:
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 2/25.
‚.
Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
‚.
Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
‚.
Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme- / Angebotsfrist ist alleine der Eingang im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
‚.
5. Information zum Versand von Unterlagen
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.
‚.
6. Information zum Zuschlagsvorbehalt
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
‚.
7. Information zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden.
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
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2. Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
„Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle.“.
(Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
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3. Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
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4.Information zur Form des Teilnahmeantrages:
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 2/25.
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Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
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Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme- / Angebotsfrist ist alleine der Eingang im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
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5. Information zum Versand von Unterlagen
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.
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6. Information zum Zuschlagsvorbehalt
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
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7. Information zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zum 1.1.2011 wurden die Leistungen für Bildung und Teilhabe (§§ 28, 29 SGB II, § 34, § 34a SGB XII, § 6b Bundeskindergeldgesetz, § 2 Asylbewerberleistungsgesetz) neu eingeführt. Ausgehend von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9.2.2010 - 1 BvL 1/09 - zielte die Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets darauf ab, das spezifische sozio-kulturelle Existenzminimum von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu sichern und, die Teilhabemöglichkeiten benachteiligter Kinder an schulischer und außerschulischer Bildung sowie an kulturellen Angeboten zu verbessern.
Zum 1.1.2011 wurden die Leistungen für Bildung und Teilhabe (§§ 28, 29 SGB II, § 34, § 34a SGB XII, § 6b Bundeskindergeldgesetz, § 2 Asylbewerberleistungsgesetz) neu eingeführt. Ausgehend von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9.2.2010 - 1 BvL 1/09 - zielte die Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets darauf ab, das spezifische sozio-kulturelle Existenzminimum von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu sichern und, die Teilhabemöglichkeiten benachteiligter Kinder an schulischer und außerschulischer Bildung sowie an kulturellen Angeboten zu verbessern.
Im Rahmen des abgeschlossenen Kurzforschungsvorhabens „Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im unteren Einkommensbereich“ wurden durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mittels einer repräsentativen Befragung bei den Leistungsberechtigten erste Analysen zur Einführung und Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepakets durchgeführt. Der Endbericht des Projekts ist auf der Internetseite des BMAS unter folgendem Link veröffentlicht: www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Armut-Reichtum/forschungsprojekt-a410-bildung-teilhabe-kinder.html.
Im Rahmen des abgeschlossenen Kurzforschungsvorhabens „Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im unteren Einkommensbereich“ wurden durch das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mittels einer repräsentativen Befragung bei den Leistungsberechtigten erste Analysen zur Einführung und Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepakets durchgeführt. Der Endbericht des Projekts ist auf der Internetseite des BMAS unter folgendem Link veröffentlicht: www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Armut-Reichtum/forschungsprojekt-a410-bildung-teilhabe-kinder.html.
Um weitere Erkenntnisse zur Inanspruchnahme der Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets ca. zwei Jahre nach Einführung zu gewinnen, soll nun eine Wiederholungsbefragung durchgeführt werden. Ziel ist, ein möglichst repräsentatives Stimmungsbild bei den Leistungsberechtigten zu ermitteln.
Um weitere Erkenntnisse zur Inanspruchnahme der Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets ca. zwei Jahre nach Einführung zu gewinnen, soll nun eine Wiederholungsbefragung durchgeführt werden. Ziel ist, ein möglichst repräsentatives Stimmungsbild bei den Leistungsberechtigten zu ermitteln.
In die Befragung sollen nur die Leistungsberechtigten einbezogen werden.
Im Mittelpunkt des Vorhabens sollen folgende Forschungsfragen stehen:
— In welchem Umfang und von welchen Personengruppen werden die Leistungen in Anspruch bzw. nicht in Anspruch genommen, aus welchen Gründen geschieht dies,
— Welche Leistungskomponenten werden verstärkt nachgefragt,
— Inwieweit wurden und werden durch die Leistungen neue Teilhabemöglichkeiten eröffnet oder bestehende Möglichkeiten intensiviert oder neu finanziert,
— In welchem Ausmaß trugen und tragen Eltern Kosten der Förderung und Teilhabe,
— Was verstehen die Eltern unter der Förderung ihrer Kinder bzw. werden Förderziele reflektiert und wie verfolgen sie ihre Förderziele,
— Wie hat sich die Inanspruchnahme im zeitlichen Verlauf entwickelt,
— Welche Faktoren erleichtern und erschweren die Inanspruchnahme,
— Welche Erwartungen, Bedürfnisse, Erfahrungen haben die Leistungsberechtigten und wie bewerten sie die Angebote.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens fallen folgende Aufgaben an:
— Erarbeitung eines Befragungsdesigns unter Nutzung und Fortentwicklung der Fragebögen der repräsentativen Erhebung 2012 des o.g. Forschungsvorhabens. (Die Fragebögen werden den für eine Angebotsabgabe ausgewählten Teilnehmern - s. hierzu Nr. IV.1.2) - mit den übrigen Vergabeunterlagen übersandt.),
— Erarbeitung eines Befragungsdesigns unter Nutzung und Fortentwicklung der Fragebögen der repräsentativen Erhebung 2012 des o.g. Forschungsvorhabens. (Die Fragebögen werden den für eine Angebotsabgabe ausgewählten Teilnehmern - s. hierzu Nr. IV.1.2) - mit den übrigen Vergabeunterlagen übersandt.),
— Durchführung einer repräsentativen Befragung bei den Leistungsberechtigten,
Auch wenn die Untersuchung an das bereits durchgeführte Projekt anknüpft, sind die Bieter aufgerufen, bei der jetzt ausgeschriebenen Befragung ein eigenständiges Forschungsdesign oder andere methodische Ansätze zu entwickeln.
Dauer: 6 Monate
Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 2/25
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens/ des Bewerbers
2. Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen Kommunikationsadressen
3. Beschreibung des Bieters und seiner institutionellen Struktur. Erwartet wird eine kurze Unternehmensdarstellung mit Beschreibung der Tätigkeitsfelder unter Angabe einschlägiger Veröffentlichungen. Dabei sollen insbesondere die Erfahrungen des Bieters in der Sozialforschung mit besonderem Augenmerk auf die Durchführung repräsentativer Befragungen beschrieben werden. Erfahrungen mit Befragungen von SGB II-Haushalten sind erwünscht.
3. Beschreibung des Bieters und seiner institutionellen Struktur. Erwartet wird eine kurze Unternehmensdarstellung mit Beschreibung der Tätigkeitsfelder unter Angabe einschlägiger Veröffentlichungen. Dabei sollen insbesondere die Erfahrungen des Bieters in der Sozialforschung mit besonderem Augenmerk auf die Durchführung repräsentativer Befragungen beschrieben werden. Erfahrungen mit Befragungen von SGB II-Haushalten sind erwünscht.
4. Benennung von Qualifikation und Erfahrung der eingesetzten Mitarbeiter/innen sowie deren entsprechende Vorarbeiten bezüglich des Forschungsgegenstands
5. Darüber hinaus ist vom Bewerber/von der Bewerberin eine Erklärungmit folgendem Inhalt abzugeben (bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied eine eigene derartige Erklärung abzugeben):
Hiermit erkläre/n ich/wir (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift), dass.
5.1. über mein/unser Vermögen weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet noch die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
5.2. ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde/n;
5.3. keine Person, deren Verhalten mir /uns als Bieter zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
5.3. keine Person, deren Verhalten mir /uns als Bieter zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
5.4. ich meine/wir unsere Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt habe/n;
5.5.ich/wir allen evtl. bestehenden Pflichten gegenüber Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, IHK oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nachkomme/n.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Sicherstellung einer möglichst hochwertigen Aufgabenbearbeitung sind vertiefte Kenntnisse in Bezug auf die ausgeschriebene Leistung notwendig. Daher sind folgende Nachweise zur Eignung/Befähigung vorzulegen:
1. Angabe (durch Eigenerklärung) der Zahl und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Falle eines Zuschlages für den Auftrag zuständig sein werden. Hierbei ist anzugeben, über welche Erfahrungen und Kenntnisse der/die Projektleiter/in und der/die stellvertretende Projektleiter/in und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezüglich des Forschungsthemas verfügen, insbesondere in der Sozial- und Befragungsforschung.
1. Angabe (durch Eigenerklärung) der Zahl und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Falle eines Zuschlages für den Auftrag zuständig sein werden. Hierbei ist anzugeben, über welche Erfahrungen und Kenntnisse der/die Projektleiter/in und der/die stellvertretende Projektleiter/in und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezüglich des Forschungsthemas verfügen, insbesondere in der Sozial- und Befragungsforschung.
2. Zusätzlich muss der/die Projektleiter/in und der/die stellvertretenden Projektleiter/in hervorragende wissenschaftliche Kompetenz nachweisen. Diese ist durch Eigenerklärungen über einschlägige Studienabschlüsse, ergänzende Studienabschlüsse und wissenschaftliche Tätigkeiten nachzuweisen. Dabei ist darzulegen, dass diese Tätigkeiten auch in verantwortlichen oder leitenden Positionen ausgeübt wurden.
2. Zusätzlich muss der/die Projektleiter/in und der/die stellvertretenden Projektleiter/in hervorragende wissenschaftliche Kompetenz nachweisen. Diese ist durch Eigenerklärungen über einschlägige Studienabschlüsse, ergänzende Studienabschlüsse und wissenschaftliche Tätigkeiten nachzuweisen. Dabei ist darzulegen, dass diese Tätigkeiten auch in verantwortlichen oder leitenden Positionen ausgeübt wurden.
3. Nachweis der Kompetenz und Erfahrung mit quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung durch eine Liste über Forschungsarbeiten, Projekte und Veröffentlichungen der letzten 3 Jahre, bei denen diese Methoden angewendet wurden unter Angabe der Auftraggeber (öffentlicher und privater) und mit stichwortartiger Beschreibung; für den Nachweis der erforderlichen Kompetenz und Erfahrung werden nur solche Vorarbeiten berücksichtigt, die mit der gewünschten Leistung vergleichbar sind.
3. Nachweis der Kompetenz und Erfahrung mit quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung durch eine Liste über Forschungsarbeiten, Projekte und Veröffentlichungen der letzten 3 Jahre, bei denen diese Methoden angewendet wurden unter Angabe der Auftraggeber (öffentlicher und privater) und mit stichwortartiger Beschreibung; für den Nachweis der erforderlichen Kompetenz und Erfahrung werden nur solche Vorarbeiten berücksichtigt, die mit der gewünschten Leistung vergleichbar sind.
Alle Nachweise unter vorstehenden lfd Nrn. 1. - 3. sind, soweit nicht anders beschrieben, durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls sind auf Verlangen entsprechende Belege nachzureichen (z.B. Kopien von Studiennachweisen oder Bescheinigungen über die berufliche Befähigung).
Alle Nachweise unter vorstehenden lfd Nrn. 1. - 3. sind, soweit nicht anders beschrieben, durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls sind auf Verlangen entsprechende Belege nachzureichen (z.B. Kopien von Studiennachweisen oder Bescheinigungen über die berufliche Befähigung).
Zusätzlich zu den vorstehend geforderten Nachweisen sind die Teilnehmer außerdem aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A 4 Seiten) zu der unter II.1.5 beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu weitere Ausführungen unter IV.1.2). Es wird schon jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser kurzen Projektskizze eine Nachfrist analog zu § 16 Abs. 2 VOL/A nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Projektskizze führt in jedem Fall zum Ausschluss des Teilnehmers vom weiteren Verfahren.
Zusätzlich zu den vorstehend geforderten Nachweisen sind die Teilnehmer außerdem aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A 4 Seiten) zu der unter II.1.5 beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu weitere Ausführungen unter IV.1.2). Es wird schon jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser kurzen Projektskizze eine Nachfrist analog zu § 16 Abs. 2 VOL/A nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Projektskizze führt in jedem Fall zum Ausschluss des Teilnehmers vom weiteren Verfahren.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) – siehe VI.3) Nr. 1.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A4 Seiten) zu der unter II.1.5 beschriebenen Leistung vorzulegen. Anhand dieser Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen 3 bis 5 ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Entscheidungskriterien werden dabei die Schlüssigkeit und die Lösungsorientierung der Projektskizze sein.
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A4 Seiten) zu der unter II.1.5 beschriebenen Leistung vorzulegen. Anhand dieser Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen 3 bis 5 ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Entscheidungskriterien werden dabei die Schlüssigkeit und die Lösungsorientierung der Projektskizze sein.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Internetadresse: www.BMAS.bund.de🌏
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
2. Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
„Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle.“.
„Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle.“.
(Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
(Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
3. Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht.
4.Information zur Form des Teilnahmeantrages:
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle.
Rochusstraße 1.
53123 Bonn
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 2/25.
Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme- / Angebotsfrist ist alleine der Eingang im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
5. Information zum Versand von Unterlagen
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.
6. Information zum Zuschlagsvorbehalt
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
7. Information zur Aufforderung zur Angebotsabgabe:
Sofern Sie bis zum Ende der Bindefrist Ihres Angebotes keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten haben, konnte Ihr Antrag nicht berücksichtigt werden.
Quelle: OJS 2012/S 130-216277 (2012-07-05)
Ergänzende Angaben (2012-07-09) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben