Vergabeverfahren "Forschungsvorhaben zur Fachkräfterekrutierung und -sicherung"

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Leistungsbeschreibung für ein Forschungsvorhaben zur Fachkräfterekrutierung und -sicherung.
1. Hintergrund:
Die Bundesregierung hat in ihrem Konzept zur Fachkräftesicherung die zentralen Sicherungspfade benannt und analysiert, die zur Behebung des drohenden Fachkräftemangels notwendig sind. Neben dem Staat und den Sozialpartnern sind Unternehmen die zentralen Akteure bei der Bekämpfung eines zukünftigen Fachkräftemangels. Betriebliche Strategien und Maßnahmen in Bezug sowohl auf bereits vorhandenes als auch neu zu rekrutierendes Personal werden in Zukunft mehr und mehr über den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens entscheiden. Vor dem Hintergrund einer notwendigen Steigerung des Erwerbspersonenpotenzials insgesamt werden die unterschiedlichen HR-Strategien und Maßnahmen der Unternehmen die gesamtwirtschaftliche Fachkräftesicherung stark beeinflussen und den Wohlstand in Deutschland bestimmen. Das Forschungsvorhaben soll daher zur Identifizierung des unternehmensbezogenen Handlungsbedarfs in den Bereichen Personalbindung, -entwicklung und -rekrutierung beitragen.
Auch wenn zu einzelnen Bereichen der unternehmensbezogenen Fachkräftesicherung, vor allem der Personalbindung von Frauen (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) oder Älteren (betriebliche Qualifizierung) Analysen und empirische Forschungsergebnisse vorliegen, ist der Bereich der Rekrutierung neuer und zusätzlicher Fachkräftepotentiale bisher weitgehend unerforscht. Um ein ausgewogenes Gesamtbild der Unternehmensbemühungen zur Erschließung der vorhandenen Arbeitskräftepotentiale zu erhalten, ist es jedoch notwendig sowohl die Personalbindung, -entwicklung als auch die Rekrutierung zu betrachten.
Das Forschungsvorhaben unterstützt das Fachkräftesicherungskonzept der Bundesregierung. Das Erkenntnisinteresse zielt auf die Einstellungen und Maßnahmen von Unternehmensleitungen bzw. der Personalverantwortlichen wie auch der Betriebsräte zur aktuellen und künftigen Rekrutierung und Sicherung von Fachkräften.
2. Ziel des Forschungsvorhabens:
Vor dem Hintergrund einer notwendigen Steigerung des Erwerbspersonenpotenzials ist es Ziel des Forschungsvorhabens, die Einstellungen (im Sinne von Haltungen) und Maßnahmen einer repräsentativen Zahl von Unternehmen und Betriebsräten gegenüber Personengruppen zu erforschen, die bislang kaum oder nur unzureichend in den Arbeitsmarkt integriert sind. Zu diesen Personengruppen beispielsweise ältere Personen, Langzeitarbeitslose, nichterwerbstätige Frauen oder Frauen in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, Menschen mit Behinderungen, Niedrigqualifizierte sowie Personen mit Migrationshintergrund im Inland oder Fachkräfte in der Europäischen Union und in Drittstaaten. Weitere Personengruppen sind denkbar. Nur bei einer stärkeren Arbeitsmarktintegration dieser und möglicherweise weiterer Gruppen kann die gesamtwirtschaftliche Fachkräftesicherung gelingen und damit auch der zukünftige Wohlstand in Deutschland sichergestellt werden.
Als Produkt des Forschungsvorhabens soll 10 Monate nach Vertragsbeginn ein Bericht vorliegen, der:
— die Einstellungen gegenüber den genannten Personengruppen allgemein und die Relevanz der Rekrutierung, bzw. längerfristigen Bindung dieser Personengruppen für das Unternehmen beschreibt,
— die derzeitigen bzw. tatsächlich durchgeführten Maßnahmen der Unternehmen bezüglich dieser Personengruppen darstellt, und,
— damit eine empirisch fundierte Basis für eine Diskussion über den spezifischen betrieblichen Handlungsbedarf in Bezug auf die Bindung und Rekrutierung von bisher nicht oder nur teilweise in den Arbeitsmarkt integrierten Personen bereitstellt.
Die zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse soll Unternehmensführungen wie Betriebsräte auf mögliche Defizite in der Personalpolitik ihrer Unternehmen aufmerksam machen und den Fokus alle hierfür relevanten Handlungsfelder lenken. Mittel- bis langfristig sollen die Unternehmen dazu motiviert werden, innerhalb ihres Personalmanagements die verschiedenen Pfade von Fachkräftesicherung zu verankern und kontinuierlich fortzuentwickeln.
Die Untersuchung soll von ihrem Design und ihren Fragestellungen so angelegt sein, dass sie perspektivisch wiederholbar sein kann, um so einen späteren Vergleich über die Zeit (Entwicklungen in Deutschland zu ermöglichen. Allerdings wird eine solche Wiederholung nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sondern eines eigenständigen, ggf. später durchzuführenden Vergabeverfahrens sein. Die Vergleichbarkeit der Wiederholung der Maßnahme mit den jetzt zu gewinnenden Ergebnissen muss sichergestellt sein. Daher ist es erforderlich, dass die im Rahmen des jetzt ausgeschriebenen Forschungsvorhabens angewendete Untersuchungsmethode später auch von einem anderen Leistungserbringer als dem jetzigen Auftragnehmer verwendet werden darf.
Ort der Leistungserbringung ist Berlin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-01-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Postanschrift: Rochusstraße 1
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.BMAS.bund.de 🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de 📧
Telefon: +49 22899527/1604 📞
Fax: +49 22899527/2253 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-23 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 17-027286
ABl. S-Ausgabe: 17
Zusätzliche Informationen
1. Information zur Bietergemeinschaften: Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben: Wir, (namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft), erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet. 2. Information zum Einsatz von Subunternehmern: Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.). 3. Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP: Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht und das Vergabeverfahren damit nicht der europaweiten Bekanntmachungspflicht unterliegt. 4. Information zur Form des Teilnahmeantrages: Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle, Rochusstraße 1, 53123 Bonn. Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 1/26. Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als Fax oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei. Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme-/Angebotsfrist ist alleine das Eingangsdatum im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. 5. Information zum Versand von Unterlagen: Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung. 6. Information zum Zuschlagsvorbehalt: Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungsbeschreibung für ein Forschungsvorhaben zur Fachkräfterekrutierung und -sicherung.
1. Hintergrund:
Die Bundesregierung hat in ihrem Konzept zur Fachkräftesicherung die zentralen Sicherungspfade benannt und analysiert, die zur Behebung des drohenden Fachkräftemangels notwendig sind. Neben dem Staat und den Sozialpartnern sind Unternehmen die zentralen Akteure bei der Bekämpfung eines zukünftigen Fachkräftemangels. Betriebliche Strategien und Maßnahmen in Bezug sowohl auf bereits vorhandenes als auch neu zu rekrutierendes Personal werden in Zukunft mehr und mehr über den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens entscheiden. Vor dem Hintergrund einer notwendigen Steigerung des Erwerbspersonenpotenzials insgesamt werden die unterschiedlichen HR-Strategien und Maßnahmen der Unternehmen die gesamtwirtschaftliche Fachkräftesicherung stark beeinflussen und den Wohlstand in Deutschland bestimmen. Das Forschungsvorhaben soll daher zur Identifizierung des unternehmensbezogenen Handlungsbedarfs in den Bereichen Personalbindung, -entwicklung und -rekrutierung beitragen.
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Auch wenn zu einzelnen Bereichen der unternehmensbezogenen Fachkräftesicherung, vor allem der Personalbindung von Frauen (Vereinbarkeit von Familie und Beruf) oder Älteren (betriebliche Qualifizierung) Analysen und empirische Forschungsergebnisse vorliegen, ist der Bereich der Rekrutierung neuer und zusätzlicher Fachkräftepotentiale bisher weitgehend unerforscht. Um ein ausgewogenes Gesamtbild der Unternehmensbemühungen zur Erschließung der vorhandenen Arbeitskräftepotentiale zu erhalten, ist es jedoch notwendig sowohl die Personalbindung, -entwicklung als auch die Rekrutierung zu betrachten.
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Das Forschungsvorhaben unterstützt das Fachkräftesicherungskonzept der Bundesregierung. Das Erkenntnisinteresse zielt auf die Einstellungen und Maßnahmen von Unternehmensleitungen bzw. der Personalverantwortlichen wie auch der Betriebsräte zur aktuellen und künftigen Rekrutierung und Sicherung von Fachkräften.
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2. Ziel des Forschungsvorhabens:
Vor dem Hintergrund einer notwendigen Steigerung des Erwerbspersonenpotenzials ist es Ziel des Forschungsvorhabens, die Einstellungen (im Sinne von Haltungen) und Maßnahmen einer repräsentativen Zahl von Unternehmen und Betriebsräten gegenüber Personengruppen zu erforschen, die bislang kaum oder nur unzureichend in den Arbeitsmarkt integriert sind. Zu diesen Personengruppen beispielsweise ältere Personen, Langzeitarbeitslose, nichterwerbstätige Frauen oder Frauen in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, Menschen mit Behinderungen, Niedrigqualifizierte sowie Personen mit Migrationshintergrund im Inland oder Fachkräfte in der Europäischen Union und in Drittstaaten. Weitere Personengruppen sind denkbar. Nur bei einer stärkeren Arbeitsmarktintegration dieser und möglicherweise weiterer Gruppen kann die gesamtwirtschaftliche Fachkräftesicherung gelingen und damit auch der zukünftige Wohlstand in Deutschland sichergestellt werden.
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Als Produkt des Forschungsvorhabens soll 10 Monate nach Vertragsbeginn ein Bericht vorliegen, der:
— die Einstellungen gegenüber den genannten Personengruppen allgemein und die Relevanz der Rekrutierung, bzw. längerfristigen Bindung dieser Personengruppen für das Unternehmen beschreibt,
— die derzeitigen bzw. tatsächlich durchgeführten Maßnahmen der Unternehmen bezüglich dieser Personengruppen darstellt, und,
— damit eine empirisch fundierte Basis für eine Diskussion über den spezifischen betrieblichen Handlungsbedarf in Bezug auf die Bindung und Rekrutierung von bisher nicht oder nur teilweise in den Arbeitsmarkt integrierten Personen bereitstellt.
Die zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse soll Unternehmensführungen wie Betriebsräte auf mögliche Defizite in der Personalpolitik ihrer Unternehmen aufmerksam machen und den Fokus alle hierfür relevanten Handlungsfelder lenken. Mittel- bis langfristig sollen die Unternehmen dazu motiviert werden, innerhalb ihres Personalmanagements die verschiedenen Pfade von Fachkräftesicherung zu verankern und kontinuierlich fortzuentwickeln.
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Die Untersuchung soll von ihrem Design und ihren Fragestellungen so angelegt sein, dass sie perspektivisch wiederholbar sein kann, um so einen späteren Vergleich über die Zeit (Entwicklungen in Deutschland zu ermöglichen. Allerdings wird eine solche Wiederholung nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sondern eines eigenständigen, ggf. später durchzuführenden Vergabeverfahrens sein. Die Vergleichbarkeit der Wiederholung der Maßnahme mit den jetzt zu gewinnenden Ergebnissen muss sichergestellt sein. Daher ist es erforderlich, dass die im Rahmen des jetzt ausgeschriebenen Forschungsvorhabens angewendete Untersuchungsmethode später auch von einem anderen Leistungserbringer als dem jetzigen Auftragnehmer verwendet werden darf.
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Ort der Leistungserbringung ist Berlin.
Dauer: 10 Monate
Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 1/26
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens,
2) Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen üblichen Kontaktdaten,
3) kurze Unternehmensdarstellung, insbesondere Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und -struktur, Gesellschafterstruktur, ggf. Standorte,
4) Angabe der Zahl der mitwirkenden Mitarbeiter/innen, die über Kenntnisse und Erfahrungen in folgenden Bereichen verfügen:
— Konzeption, Durchführung und Auswertung quantitativer Erhebungen,
— Durchführung qualitativer Erhebungen und/oder Fallstudien.
5) Darüber hinaus ist vom Teilnehmer eine Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben (bei Bietergemeinschaften ist von jedem Mitglied eine eigene derartige Erklärung abzugeben):
Hiermit erkläre/n ich/wir (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift), dass:
a) über mein/unser Vermögen weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet noch die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
b) ich mich/wir uns nicht in Liquidation befinde/n;
c) keine Person, deren Verhalten mir /uns als Bieter zuzurechnen ist, wegen der in § 6 EG Abs. 4 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen gleichgesetzten Verstößen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt ist (unter "Personen, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist"; ist das Handeln von Führungspersonal, vertretungsberechtigten Personen, Mitgliedern der Kontroll- und Aufsichtsorgane und anderen, diesen vergleichbaren Personen zu verstehen);
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d) ich meine/wir unsere Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt habe/n;
e) ich/wir allen evtl. bestehenden Pflichten gegenüber Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, IHK oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nachkomme/n.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der Eignung/Befähigung (nicht als Zuschlagskriterium) werden folgende Angaben und Unterlagen gefordert:
1. Der für den Teilnehmer geforderte Nachweis über Kompetenz und Erfahrung:
1.1. in qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung,
1.2. in der Auseinandersetzung mit dem Themenbereich Arbeitsmarktforschung, insbesondere Fachkräftesicherung und betriebliche Personalpolitik,
1.3. in der öffentlichkeitswirksamen Darstellung von Forschungsergebnissen verfügen, die in ihrer Komplexität mit dem in der Leistungsbeschreibung skizzierten Forschungsvorhaben qualitativ vergleichbar sind,
— ist durch eine Referenzliste der in den letzten 5 Jahren durchgeführten vergleichbaren Forschungsvorhaben (Dauer des Projekts, ggf. Kurzbeschreibung und – soweit möglich – Nennung des Rechnungswerts und des Auftraggebers) zu belegen.
2. Benennung der für die Leitung verantwortlichen Personen (Projektleitung, stellvertretende Projektleitung) und ggf. der sonstigen Projektverantwortlichen.
Diese Mitarbeiter müssen über mindestens ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften sowie über Erfahrung in der Leitung von qualitativen und quantitativen sozialwissenschaftlichen Erhebungen und Auswertungen verfügen,
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3. Angaben zu Qualifikationen (Ausbildung) und Erfahrungen (berufliche Tätigkeiten) sowie über entsprechende Vorarbeiten bezüglich des Forschungsthemas der mit der Projektbearbeitung betrauten Personen hinsichtlich der unter 1. genannten Kompetenzen (zu diesem Punkt 3.max. 5 DIN A 4 Seiten).
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Alle zu den vorstehenden Punkten 1.-3. geforderten Nachweise sind durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls sind auf Verlangen entsprechende Bescheinigungen vorzulegen (z.B. begl. Kopien von Studiennachweisen und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung).
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Zusätzlich zu den vorstehend geforderten Nachweisen sind die Teilnehmer außerdem aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A 4 Seiten) zu der beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu weitere Ausführungen unter nachfolgender Nr. IV.1.2)). Es wird schon jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser kurzen Projektskizze eine Nachfrist analog zu § 16 Abs. 2 VOL/A nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Projektskizze führt in jedem Fall zum Ausschluss des Teilnehmers vom weiteren Verfahren.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) – siehe VI.3).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 3 DIN A 4 Seiten) zu der beschriebenen Leistung vorzulegen (s. hierzu auch vorstehende Nr.III.2.3), letzter Absatz). Anhand dieser Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbern diejenigen ausgewählt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden. Entscheidungskriterien werden dabei die Schlüssigkeit und die Lösungsorientierung der Projektskizze sein.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.BMAS.bund.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 1/26
Zusätzliche Informationen
1. Information zur Bietergemeinschaften:
Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:
Wir, (namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft), erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche Nennung des aus vorstehender Auflistung ausgewählten Mitgliedes] als bevollmächtigten Vertreter. Wir haften im Rahmen dieses Vergabeverfahrens und im Falle der Zuschlagserteilung gesamtschuldnerisch (§ 421 BGB). Wir sichern die Erbringung der Leistung (§ 1 Werkvertrag) und insbesondere auch die Eignung für den Fall zu, dass ein Mitglied der Bietergemeinschaft die von ihm zu erbringende Leistung nicht bewirken kann. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichtet.
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2. Information zum Einsatz von Subunternehmern:
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes Subunternehmen muss mit dem Teilnahmeantrag der Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde für die betroffene Teilleistung erbracht werden. Außerdem ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Subunternehmen eine original unterschriebene formlose Verpflichtungserklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer der/des (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Auftragnehmers im Falle des Zuschlags) für den Teil (konkrete Benennung der genauen Teilleistung entsprechend der Leistungsbeschreibung) die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stelle. (Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere als arbeitsvertragliche Regelungen gebunden werden soll, die geforderte Erklärung vorgelegt werden. Das gilt auch für Einzelpersonen.).
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3. Information zur freiwilligen EU-weiten Bekanntmachung in SIMAP:
Die Veröffentlichung erfolgt freiwillig über das Amt für amtliche Veröffentlichung der Europäischen Gemeinschaft, obwohl der geschätzte Auftragswert den maßgeblichen Schwellenwert für eine EU-weite Bekanntmachungspflicht nicht erreicht und das Vergabeverfahren damit nicht der europaweiten Bekanntmachungspflicht unterliegt.
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4. Information zur Form des Teilnahmeantrages:
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton zugestellt und mit folgender Aufschrift versehen werden:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle, Rochusstraße 1, 53123 Bonn.
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 1/26.
Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als Fax oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.
Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme-/Angebotsfrist ist alleine das Eingangsdatum im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
5. Information zum Versand von Unterlagen:
Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.
6. Information zum Zuschlagsvorbehalt:
Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Angabe entfällt (s. vorstehenden Hinweis unter VI.3) lfd. Nr. 3.)
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2012/S 017-027286 (2012-01-23)