Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden „Auftraggeber") beabsichtigt, eine Wirkungsanalyse der Zusammenhänge zwischen ehe- und familienbezogenen Leistungen und partnerschaftlichen Entscheidungs- und Aushandlungsprozessen als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation zu vergeben. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums der Finanzen. Die Gesamtevaluation stellt die erste systematische und umfassende Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen bezüglich der im Sinne einer nachhaltigen Familienpolitik verfolgten Ziele dar. Die Struktur der Gesamtevaluation geht aus der 2008 erstellen „Machbarkeitsanalyse zur stufenweisen Evaluation des Gesamttableaus ehe- und familienbezogener Leistungen in Deutschland" hervor. Das ausgeschriebene Modul hat eine quantitative und qualitative Untersuchung zum Gegenstand, die partnerschaftliche Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse für verschiedene Familientypen unter dem Einfluss der ehe- und familienbezogenen Leistungen und in Bezug auf die familienpolitischen Ziele analysiert. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen dazu dienen, die Ergebnisse der unitären ökonometrischen Modelle zu ergänzen, in denen von einer Nutzenmaximierungsfunktion für jeden Haushalt ausgegangen wurde, welche das Ergebnis der Aushandlungsprozesse beider Partner wiedergibt. Die Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse der Partner als solche bleiben dabei jedoch intransparent. Diese Erkenntnislücke soll mit der hier ausgeschriebenen Studie gefüllt werden. Die Studie soll damit zugleich konzeptionelle Grundlagen für die Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle legen. Zentrale Frage ist, wie zwischen Frauen und Männern die Aufgabenteilung zwischen Erwerbs- und Familienarbeit, Förderung der Kinder und Freizeit ausgehandelt wird, ob und welche Leistungen sich wie auf die Aushandlungsprozesse auswirken. Dabei sollen Gegensätze, Gemeinsamkeiten und das Verhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit des familiären Arrangements berücksichtigt werden. Es sollen die Perspektiven beider Partner einander gegenüber gestellt werden. Folgende Themenkreise sollen berücksichtigt werden: — Inwiefern weicht die gelebte Aufgabenteilung der Partner von der gewünschten ab? — Welche Rolle spielen Determinanten wie Erfahrung, Herkunft, Bildung und Einkommen der Partner bei der Aufgabenteilung, — Welche Strategien und Perspektiven liegen der Aufgabenteilung zugrunde, — Wie ist die Verhandlungsmacht beider Partner verteilt, — Wie wirken sich steuerliche Leistungen, Geld- und Sachleistungen und ggf. mögliche Reformoptionen auf die Paarverhandlungen und -entscheidungen und damit auf die familienpolitischen Ziele aus. Die Fragen sollen für folgende Gruppen beantwortet werden: — unterschiedliche Familientypen, — Frauen und Männer (individuell), — Eltern(paare) nach Erwerbskonstellationen, Einkommensgruppen und Bildungsniveaus und unter Berücksichtigung des Alters der Kinder, — Paare ohne Kinder und, — Paare mit Kindern in unterschiedlichen Lebensphasen sowie, — Alleinerziehende. Die Studie sollte aufbauen auf dem multidisziplinären, (inter-) nationalen Forschungsstand und Datenauswertungen mit geeigneten Datenquellen (z. B. SOEP, FID, Pairfam) beinhalten. Darüber hinaus sollen Aushandlungsstrategien und Konflikte in qualitativen Interviews mit Paaren identifiziert werden und es ist eine quantitative Untersuchung zu partnerschaftlichen Aushandlungsprozessen und -strategien bei Paaren durchzuführen und optional ist aufzuzeigen wie sich diese Prozesse/Strategien bei der Gruppe der Alleinerziehenden ausgestalten. Der Ausarbeitung der Einflussfaktoren auf partnerschaftliche Aushandlungsprozesse zur Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle und der Interpretation bzw. Bewertung bereits vorliegender Erkenntnisse der Gesamtevaluation kommt besondere Bedeutung bei. Abschließend sollen konzeptionelle Überlegungen, die Erfordernisse an Verhandlungsmodelle beschreiben. Gesucht wird ein Institut oder eine Bietergemeinschaft, das die geplante Studie in hoher wissenschaftlicher Qualität durchführen kann. Eine enge Kooperation des Auftragnehmers/ der Auftragnehmer mit der externen Geschäftsstelle ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags. Die Bildung von Konsortien wird angeregt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-25.
Auftragsbekanntmachung (2012-09-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Geschäftsstelle Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland
Postanschrift: Goethestr. 85
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: andreas.heimer@prognos.com📧
Telefon: +49 30520059243📞
Fax: +49 30520059201 📠
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Kurzfassung der Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Herr Andreas Heimer, Goethestr. 85, 10623 Berlin, andreas.heimer@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Formauf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit.
"Nicht Öffnen!Teilnahmeantrag Wirkungsanalyse partnerschaftliche Aushandlungsprozesse mit Bezug auf ehe- und familienbezogene Leistungen" an die genannte Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, z.Hd. Herr Andreas Heimer, Goethestr. 85, 10623 Berlin.
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder E-Mail eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 9.11.2012 und die Angebotspräsentation auf den 12.11.12 zu terminieren.
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Kurzfassung der Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Herr Andreas Heimer, Goethestr. 85, 10623 Berlin, andreas.heimer@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Formauf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit.
"Nicht Öffnen!Teilnahmeantrag Wirkungsanalyse partnerschaftliche Aushandlungsprozesse mit Bezug auf ehe- und familienbezogene Leistungen" an die genannte Kontaktstelle:
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder E-Mail eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 9.11.2012 und die Angebotspräsentation auf den 12.11.12 zu terminieren.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden „Auftraggeber") beabsichtigt, eine Wirkungsanalyse der Zusammenhänge zwischen ehe- und familienbezogenen Leistungen und partnerschaftlichen Entscheidungs- und Aushandlungsprozessen als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation zu vergeben. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums der Finanzen.
Die Geschäftsstelle für die Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen in Deutschland (im Folgenden „Auftraggeber") beabsichtigt, eine Wirkungsanalyse der Zusammenhänge zwischen ehe- und familienbezogenen Leistungen und partnerschaftlichen Entscheidungs- und Aushandlungsprozessen als ein Modul im Rahmen der Gesamtevaluation zu vergeben. Die Geschäftsstelle arbeitet als mittelbare Stellvertreterin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums der Finanzen.
Die Gesamtevaluation stellt die erste systematische und umfassende Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen bezüglich der im Sinne einer nachhaltigen Familienpolitik verfolgten Ziele dar. Die Struktur der Gesamtevaluation geht aus der 2008 erstellen „Machbarkeitsanalyse zur stufenweisen Evaluation des Gesamttableaus ehe- und familienbezogener Leistungen in Deutschland" hervor.
Die Gesamtevaluation stellt die erste systematische und umfassende Wirkungsanalyse der ehe- und familienbezogenen Leistungen bezüglich der im Sinne einer nachhaltigen Familienpolitik verfolgten Ziele dar. Die Struktur der Gesamtevaluation geht aus der 2008 erstellen „Machbarkeitsanalyse zur stufenweisen Evaluation des Gesamttableaus ehe- und familienbezogener Leistungen in Deutschland" hervor.
Das ausgeschriebene Modul hat eine quantitative und qualitative Untersuchung zum Gegenstand, die partnerschaftliche Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse für verschiedene Familientypen unter dem Einfluss der ehe- und familienbezogenen Leistungen und in Bezug auf die familienpolitischen Ziele analysiert. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen dazu dienen, die Ergebnisse der unitären ökonometrischen Modelle zu ergänzen, in denen von einer Nutzenmaximierungsfunktion für jeden Haushalt ausgegangen wurde, welche das Ergebnis der Aushandlungsprozesse beider Partner wiedergibt. Die Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse der Partner als solche bleiben dabei jedoch intransparent. Diese Erkenntnislücke soll mit der hier ausgeschriebenen Studie gefüllt werden. Die Studie soll damit zugleich konzeptionelle Grundlagen für die Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle legen.
Das ausgeschriebene Modul hat eine quantitative und qualitative Untersuchung zum Gegenstand, die partnerschaftliche Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse für verschiedene Familientypen unter dem Einfluss der ehe- und familienbezogenen Leistungen und in Bezug auf die familienpolitischen Ziele analysiert. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen dazu dienen, die Ergebnisse der unitären ökonometrischen Modelle zu ergänzen, in denen von einer Nutzenmaximierungsfunktion für jeden Haushalt ausgegangen wurde, welche das Ergebnis der Aushandlungsprozesse beider Partner wiedergibt. Die Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse der Partner als solche bleiben dabei jedoch intransparent. Diese Erkenntnislücke soll mit der hier ausgeschriebenen Studie gefüllt werden. Die Studie soll damit zugleich konzeptionelle Grundlagen für die Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle legen.
Zentrale Frage ist, wie zwischen Frauen und Männern die Aufgabenteilung zwischen Erwerbs- und Familienarbeit, Förderung der Kinder und Freizeit ausgehandelt wird, ob und welche Leistungen sich wie auf die Aushandlungsprozesse auswirken. Dabei sollen Gegensätze, Gemeinsamkeiten und das Verhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit des familiären Arrangements berücksichtigt werden. Es sollen die Perspektiven beider Partner einander gegenüber gestellt werden.
Zentrale Frage ist, wie zwischen Frauen und Männern die Aufgabenteilung zwischen Erwerbs- und Familienarbeit, Förderung der Kinder und Freizeit ausgehandelt wird, ob und welche Leistungen sich wie auf die Aushandlungsprozesse auswirken. Dabei sollen Gegensätze, Gemeinsamkeiten und das Verhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit des familiären Arrangements berücksichtigt werden. Es sollen die Perspektiven beider Partner einander gegenüber gestellt werden.
— Inwiefern weicht die gelebte Aufgabenteilung der Partner von der gewünschten ab?
— Welche Rolle spielen Determinanten wie Erfahrung, Herkunft, Bildung und Einkommen der Partner bei der Aufgabenteilung,
— Welche Strategien und Perspektiven liegen der Aufgabenteilung zugrunde,
— Wie ist die Verhandlungsmacht beider Partner verteilt,
— Wie wirken sich steuerliche Leistungen, Geld- und Sachleistungen und ggf. mögliche Reformoptionen auf die Paarverhandlungen und -entscheidungen und damit auf die familienpolitischen Ziele aus.
Die Fragen sollen für folgende Gruppen beantwortet werden:
— unterschiedliche Familientypen,
— Frauen und Männer (individuell),
— Eltern(paare) nach Erwerbskonstellationen, Einkommensgruppen und Bildungsniveaus und unter Berücksichtigung des Alters der Kinder,
— Paare ohne Kinder und,
— Paare mit Kindern in unterschiedlichen Lebensphasen sowie,
— Alleinerziehende.
Die Studie sollte aufbauen auf dem multidisziplinären, (inter-) nationalen Forschungsstand und Datenauswertungen mit geeigneten Datenquellen (z. B. SOEP, FID, Pairfam) beinhalten. Darüber hinaus sollen Aushandlungsstrategien und Konflikte in qualitativen Interviews mit Paaren identifiziert werden und es ist eine quantitative Untersuchung zu partnerschaftlichen Aushandlungsprozessen und -strategien bei Paaren durchzuführen und optional ist aufzuzeigen wie sich diese Prozesse/Strategien bei der Gruppe der Alleinerziehenden ausgestalten.
Die Studie sollte aufbauen auf dem multidisziplinären, (inter-) nationalen Forschungsstand und Datenauswertungen mit geeigneten Datenquellen (z. B. SOEP, FID, Pairfam) beinhalten. Darüber hinaus sollen Aushandlungsstrategien und Konflikte in qualitativen Interviews mit Paaren identifiziert werden und es ist eine quantitative Untersuchung zu partnerschaftlichen Aushandlungsprozessen und -strategien bei Paaren durchzuführen und optional ist aufzuzeigen wie sich diese Prozesse/Strategien bei der Gruppe der Alleinerziehenden ausgestalten.
Der Ausarbeitung der Einflussfaktoren auf partnerschaftliche Aushandlungsprozesse zur Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle und der Interpretation bzw. Bewertung bereits vorliegender Erkenntnisse der Gesamtevaluation kommt besondere Bedeutung bei. Abschließend sollen konzeptionelle Überlegungen, die Erfordernisse an Verhandlungsmodelle beschreiben.
Der Ausarbeitung der Einflussfaktoren auf partnerschaftliche Aushandlungsprozesse zur Weiterentwicklung ökonomischer Verhandlungsmodelle und der Interpretation bzw. Bewertung bereits vorliegender Erkenntnisse der Gesamtevaluation kommt besondere Bedeutung bei. Abschließend sollen konzeptionelle Überlegungen, die Erfordernisse an Verhandlungsmodelle beschreiben.
Gesucht wird ein Institut oder eine Bietergemeinschaft, das die geplante Studie in hoher wissenschaftlicher Qualität durchführen kann. Eine enge Kooperation des Auftragnehmers/ der Auftragnehmer mit der externen Geschäftsstelle ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags. Die Bildung von Konsortien wird angeregt.
Gesucht wird ein Institut oder eine Bietergemeinschaft, das die geplante Studie in hoher wissenschaftlicher Qualität durchführen kann. Eine enge Kooperation des Auftragnehmers/ der Auftragnehmer mit der externen Geschäftsstelle ist Bestandteil des zu vergebenden Auftrags. Die Bildung von Konsortien wird angeregt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der / Die Bewerber / in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen führen zum Ausschluss.
a) Darstellung der Eigentümerstruktur (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen);
b) Darstellung der Personalstruktur (fest Angestellte, Zeitverträge, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter);
c) Nennung der verantwortlichen Personen;
d) Eintrag ins Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der / die Bewerber / in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden. Fehlende Unterlagen zu den Punkten a)-e) führen zum Ausschluss.
a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen);
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
c) Eigenerklärung, dass ordnungsgemäße Zahlungen von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfolgt sind;
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen;
e) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der / Die Bewerber / in hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden. Fehlende Unterlagen zu den Punkten a)-j) führen zum Ausschluss.
a) Angabe von Qualifikationen und Erfahrungen im Hinblick auf die zu erbringende Leistung
— der sich bewerbenden Einrichtung / Institution,
— der Personen, die im Falle der Beauftragung zuständig sind.
b) Bewerber/in muss Referenzen für die Befassung mit Mikrosimulationsmodellen - optimalerweise mit Verhandlungsmodellen - aufweisen.
c) Bewerber/in muss einschlägige Referenzen für die Durchführung qualitativer und quantitativer Studien, speziell in der Familien- und Paarforschung in den letzten drei Jahren nachweisen.
d) Bewerber/in muss Kompetenzen hinsichtlich der Bearbeitung ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Fragestellungen in den letzten drei Jahren nachweisen.
e) Bewerber/in muss Angaben über die technischen Kapazitäten zur Durchführung entsprechender Befragungen machen.
f) Bewerber/in muss Nachweise über methodische Kompetenzen erbringen.
g) Bewerber/in muss einschlägige Referenzen in der wissenschaftlichen Beratung der deutschen Familienpolitik vorweisen.
h) Bewerber/in muss Angaben von Erfahrungen und Kapazitäten der zeitnahen, zielgerechten Aufbereitung und Bewertung von Ergebnissen für die Auftraggeber und für die Verwendung in der Öffentlichkeit machen.
i) Bestätigung, dass Angebot und Auftragsleistung in deutscher Sprache erbracht werden.
j) Bewerber/in muss zusichern, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme bei der Leistungserbringung entstehen.
j) Bewerber/in muss zusichern, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme bei der Leistungserbringung entstehen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter / eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften haben in dem Antrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter / eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-10-26 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wirkungsanalyse partnerschaftliche Aushandlungsprozesse mit Bezug auf ehe- und familienbezogene Leistungen
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsstelle Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland
Andreas Heimer
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-12-07 📅
Datum des Endes: 2013-06-14 📅
Zusätzliche Informationen
Der Antrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen, Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und Präsentation werden nicht erstattet.
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (keine digitale Unterschrift).
Die Kurzfassung der Machbarkeitsstudie zur Gesamtevaluation kann bei der genannten Kontaktstelle:
Geschäftsstelle Gesamtevaluation, c/o Prognos AG, Herr Andreas Heimer, Goethestr. 85, 10623 Berlin, andreas.heimer@prognos.com, schriftlich (auch per E-Mail) angefordert werden.
Senden Sie die Teilnahmeanträge in dreifacher Ausfertigung (ein Original und 2 Kopien) und in digitaler Formauf einem handelsüblichen Datenträger in einem verschlossenen Umschlag gekennzeichnet mit.
"Nicht Öffnen!Teilnahmeantrag Wirkungsanalyse partnerschaftliche Aushandlungsprozesse mit Bezug auf ehe- und familienbezogene Leistungen" an die genannte Kontaktstelle:
Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle der Prognos AG (Geschäftsstelle) bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten.
Teilnahmeanträge, die per Fax oder E-Mail eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
Beabsichtigt ist, die im zweiten Verfahrensschritt zu setzende Frist zur Einreichung der Angebote auf den 9.11.2012 und die Angebotspräsentation auf den 12.11.12 zu terminieren.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Auf die §§ 107 und 108 GWB wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2012/S 188-309604 (2012-09-25)
Ergänzende Angaben (2012-12-13) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben