Begleitevaluation der Projektförderung "Unternehmen der Zukunft"

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

1. Auftragshintergrund
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert im Rahmen der Initiative neue qualität der Arbeit und des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen, Projekte mit Bundeszuwendungen, die einen Beitrag zur Erreichung der übergeordneten Handlungsschwerpunkte (HSP) des BMAS
- Arbeitsfähigkeit erhalten Beschäftigungsfähigkeit erhöhen sowie
- Verlässliche Arbeitsbedingungen gestalten, Lohndumping bekämpfen
leisten.
Die laufende Bekanntmachung „Unternehmen der Zukunft“ (Bundesanzeiger 16.3.2012) orientiert sich zur Umsetzung dieser HSP am Modell des Hauses der Arbeitsfähigkeit nach Prof. J. Ilmarinen und stützt sich auf evidenzbasierte Erkenntnisse zur Wirkung einer nachhaltigen Personalpolitik auf die Arbeitsfähigkeit.
Um eine bessere Bekanntheit, Akzeptanz und Umsetzung - vor allem bei der wichtigen Zielgruppe der Kleinen und Mittleren Unternehmen - zu erreichen, enthält die Bekanntmachung eine klare Fokussierung auf die 4 Themensäulen „Personalführung“, „Chancengleichheit und Diversity“, „Gesundheit“ sowie „Wissen und Kompetenz“.
Im Rahmen der Projektförderung werden erprobte und validierte Ansätze sowie Instrumente aus der betrieblichen Praxis aufgegriffen, aufbereitet und in Netzwerken verbreitet. Außerdem sollen durch Verbünde innovative Lösungswege zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit und zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit vor dem Hintergrund des demografie- und strukturbedingten Wandels der Arbeit erarbeitet und aufgezeigt werden.
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'Es werden dabei folgende drei Projekttypen gefördert:
- Transferprojekte: Projekte, die die Verbreitung erfolgreich erprobter Ansätze und Instru-mente in Branchen oder Regionen zum Ziel haben.
- Modellvorhaben: Projekte, die die modellhafte Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und betrieblicher Gestaltungslösungen oder die erstmalige Umsetzung vorhandener Ansätze fokussieren.
- Strategieprojekte: Vorhaben, die innovative Entwicklungen in der Arbeitswelt erfassen und bewerten sowie neue Transfer-und Umsetzungswege erschließen.
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Zur Qualitätssicherung, Sicherstellung der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit sowie der Optimierung der Förderpolitik ist eine Evaluation aller Projekte vorgesehen. Diese Projekte gliedern sich in die Teile „Selbstevaluation“ und „Begleitevaluation“.
- Die „Selbstevaluation“ ist nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung. Hier kann vielmehr auf ein Verfahren des Projektträgers gsub zurückgegriffen werden, das dem Controlling der geplanten Meilensteine und projektinternen Prozesse dient. Dieser Ansatz hat sich bewährt und wird in der neuen Förderperiode fortgesetzt.
- Die „Begleitevaluation“ dient der Aufarbeitung der Wirkung und Aufzeigen der Nachhaltigkeit der geförderten Projekte. Sie ist Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistung.
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2. Ziele der Begleitevaluation
Mit der Begleitevaluation des aktuellen Förderprogramms soll der Kernfrage nachgegangen werden, ob und inwiefern die entwickelten und transferorientierten Gestaltungsansätze tatsächlich in Unternehmen angewendet und weitergeführt werden.
Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse zur Verbesserung der Produkte und Transferaktivitäten sowie der künftigen Programme der Initiative neue qualität der Arbeit zu erlangen. Darüber hinaus soll die Evaluation die wirtschaftliche Verwendung der eingesetzten Haushaltsmittel belegen.
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Der Evaluator soll im Sinne der Bekanntmachung „Unternehmen der Zukunft“
- die betriebliche Relevanz der Projekte(-ergebnisse),
- die öffentliche Wirksamkeit,
- die Effektivität und Effizienz der geschaffenen Instrumente und Handlungsstrukturen und
- die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse
prüfen.
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Die Begleitevaluation übernimmt die Aufgabe, den Akteuren der darin einbezogenen Projekte eine unabhängige, kritische und aus der Gesamtschau einer Mehrzahl von Projekten gewonnene Rückmeldung über ihre Arbeit zu geben. Die Zielgenauigkeit und Wirksamkeit sowohl der aktuell laufenden als auch zukünftig neu zu beantragenden Projekte soll hierdurch erhöht werden.
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3. Leistungsumfang
Gegenstand der Begleitevaluation ist eine möglichst breite Evaluation des aktuellen Förderprogramms „Unternehmen der Zukunft“ auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen der Evaluationsforschung. Bei Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Evaluation sowie bei der Dissemination der Evaluationsergebnisse sind die einschlägigen Anforderungen und Standards der DeGeval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation) einzuhalten bzw. anzuwenden, die wissenschaftlich fundiert sind und breite Anwendung finden. Im Rahmen der o. g. Bekanntmachung, die durch die Begleitevaluation untersucht werden soll, werden drei bzw. vier Projekte pro The-mensäule (Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz) gefördert.
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Die o. g. Projekte sind über den gesamten Förderzeitraum (bis Ende 2015) zu evaluieren. Dabei soll primär eine Gesamtbewertung des gesamten Förderprogramms auf Basis der Evaluationsergebnisse der Einzelprojekte erfolgen. Hauptpunkte des Förderprogramms „Unternehmen der Zukunft“ sind weniger die Grundlagenforschung und Generierung wissenschaftlicher Erkennt-nisse, sondern das Aufgreifen bestehender Ansätze und Instrumente um hieraus Erkenntnisse zur Anpassung an die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppen sowie Entwicklung und Unterstützung effizienter Transferstrukturen.
Daraus ergeben sich folgende Aufgabenstellungen der Begleitevaluation:
I. Es ist die zentrale Fragestellung zu beantworten, inwieweit die Ziele der Bekanntmachung in den Ergebnissen der geförderten Projekte umgesetzt werden. Sowohl Zielerreichung in Bezug auf die jeweiligen Handlungsfelder des Förderprogramms „Unternehmen der Zukunft“ als auch ggf. bestehende Hinderungsgründe sind darzustellen und mit geeigneten Beispielen aus den Projekten zu belegen.
II. Außerdem soll der Evaluator auch als Prozessberater für die Projekte und den Fördermit-telgeber zur Verfügung stehen, um zeitnahe Nachjustierungen im Programm zu ermöglichen und neue Projekttypen im Sinne eines „lernenden Programms“ für mögliche weitere Förderperioden zu erarbeiten.
III. Optional ist eine Anschlussfähigkeit des Evaluationskonzepts zu einer Evaluation des ESF-Bundesprogramms unternehmensWert: Mensch herzustellen. Informationen hierzu folgen gesondert.
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3.1. Evaluationsleitende Fragen
Im Rahmen der Berichtslegung sollen die unten stehenden Fragen beantwortet werden. Hierbei handelt es sich nicht um eine abschließende Aufzählung. Der Bieter/die Bieterin kann weitere, Erkenntnis fördernde Fragen formulieren und die unten aufgeführten erforderlichenfalls konkre-tisieren.
I.Folgende 4 Fragestellungen sind primär aufzuwerfen:
1. Werden die in den Projektkonzepten vorgesehenen Handlungsstrukturen (Kooperationen, Netzwerke, Beiräte etc.) tatsächlich aufgebaut?
a. Sind sie den Zielen der Projekte angemessen?
b. Fördern sie deren Wirksamkeit?
c. Ist ihr Fortbestand über die Projektlaufzeit hinaus zu erwarten?
d. Welche Bedingungen sind für die betriebliche Umsetzung und eigenständige Weiterführung (Nachhaltigkeit) hinderlich oder förderlich?
e. Wie kann die künftige Programmgestaltung wirkungsvolle Handlungsstrukturen noch stärken?
2. Wie „sichtbar“ ist das Programm als Ganzes?
a. Was tragen die einzelnen geförderten Projekte zum Bekanntheitsgrad und Ver-ständnis des Förderprogramms und der Initiative Neue Qualität der Arbeit bei?
b. Wie können Ausstrahlungseffekte in nicht unmittelbar beteiligte Betriebe verbessert werden?
c. Werden zentrale Stakeholder (Sozialpart-ner/Unternehmen/Sozialversicherungen/politische Akteure/andere wichtige Mul-tiplikatoren) erreicht und angemessen einbezogen?
3. Inwieweit trägt das Programm zum Erkenntnisgewinn bei?
a. Werden durch betriebliche Erprobung und Umsetzung von Handlungsansätzen neue Erkenntnisse gewonnen?
b. Wie werden diese Erkenntnisse ausgewertet und verbreitet?
4. Wie ist die betriebliche Relevanz der Methoden/Instrumente zu bewerten?
a. Gibt es Methoden und Instrumente, die besonders häufig in den Unternehmen verwendet werden?
b. Welche kurz-, mittel- und langfristigen Wirkungen des Programms können speziell durch die Aussagen von betrieblicher Ebene belegt werden?
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3.2.Ergebnispräsentation
Die Ergebnisse der Zwischenberichte und des Abschlussberichts sollen von der Projektleitung dem BMAS in Berlin durch eine geeignete Präsentation vorgestellt werden. Die Ergebnisse sind so aufzubereiten, dass sie Optimierungsansätze aufzeigen und zur evidenzbasierten Kommunikation mit Partnern sowie internen und externen Kontrollgremien dienen.
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3.3. Laufzeit
Die Laufzeit des Projekts beträgt 30 Monate und beginnt mit Zuschlag (voraussichtlich im 2. Quartal 2013).
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3.4. Ort der Leistungserbringung
Ort der Leistungserbringung ist Berlin.
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4. Anforderungen an die Teilnahmeunterlagen
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4.1. Beschreibung des Konzepts (= maximal 5-seitige Projekskizze)
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Das geplante inhaltliche und methodische Gesamtkonzept der Evaluation ist zu beschreiben. Die Wahl des methodischen Ansatzes ist kurz zu begründen. Es ist anzugeben, welche eigenständigen, quantitativen und qualitativen Erhebungen durchgeführt werden. Dabei ist auf einen möglichst geringen Erhebungsaufwand zu achten.
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Der technischen Darstellung des Evaluationskonzepts mit den jeweils zu verwendenden Methoden (Datenbasis, evtl. Erhebungsmethode, Analysemethode) und deren Begründung ist jeweils eine nicht-technische Zusammenfassung für Leser/innen ohne methodische Vorkenntnisse voranzustellen.
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4.1.1. Einbeziehung der Projektnehmer
Es ist ein Konzept zur Einbeziehung der Projektnehmer und des Fördermittelgebers ins-besondere unter dem Aspekt der vorgesehenen Prozesssteuerung zu beschreiben.
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4.1.2. Bezug zu initiative neue qualität der Arbeit
Es ist die Expertise im Bezug auf gute Kenntnisse der Initiative nachzuweisen.
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4.2. Zeitplan und Berichtslegung
Die Projektskizze (vergl. unten III.2.3 lfd Nr. 5 und IV.1.2) muss einen in Monate untergliederter Zeitplan enthalten, in dem angegeben wird, wann welche Arbeitsschritte geplant sind. Im 4. Quartal 2013 sowie 2014 sind Zwischenberichte vorzulegen, die im Rahmen einer Präsentation im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin vorzustellen sind. In 2015 ist ein Abschlussbericht vorzulegen. Dieser ist im Rahmen einer Präsentation der Fachöffentlichkeit vorzustellen.
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Allgemeiner Hinweis zur Projektskizze:
Mit der Projektskizze ist keine Kostenkalkulation vorzulegen!

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-03 Auftragsbekanntmachung
2013-07-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-01-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Postanschrift: Rochusstraße 1
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmas.bund.de 🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de 📧
Telefon: +49 228995271604 📞
Fax: +49 228995272253 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-03 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 003-003346
ABl. S-Ausgabe: 3
Zusätzliche Informationen

“1. Allgemeiner Hinweis zum Versand von Unterlagen: Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden....”    Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“1. Auftragshintergrund”

“Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert im Rahmen der Initiative neue qualität der Arbeit und des Modellprogramms zur Bekämpfung...”    Mehr anzeigen
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“- Arbeitsfähigkeit erhalten Beschäftigungsfähigkeit erhöhen sowie”

“- Verlässliche Arbeitsbedingungen gestalten, Lohndumping bekämpfen”

“leisten.”

“Die laufende Bekanntmachung „Unternehmen der Zukunft“ (Bundesanzeiger 16.3.2012) orientiert sich zur Umsetzung dieser HSP am Modell des Hauses der...”    Mehr anzeigen

“Um eine bessere Bekanntheit, Akzeptanz und Umsetzung - vor allem bei der wichtigen Zielgruppe der Kleinen und Mittleren Unternehmen - zu erreichen, enthält...”    Mehr anzeigen

“Im Rahmen der Projektförderung werden erprobte und validierte Ansätze sowie Instrumente aus der betrieblichen Praxis aufgegriffen, aufbereitet und in...”    Mehr anzeigen

“'Es werden dabei folgende drei Projekttypen gefördert:”

“- Transferprojekte: Projekte, die die Verbreitung erfolgreich erprobter Ansätze und Instru-mente in Branchen oder Regionen zum Ziel haben.”

“- Modellvorhaben: Projekte, die die modellhafte Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze und betrieblicher Gestaltungslösungen oder die erstmalige...”    Mehr anzeigen

“- Strategieprojekte: Vorhaben, die innovative Entwicklungen in der Arbeitswelt erfassen und bewerten sowie neue Transfer-und Umsetzungswege erschließen.”

“Zur Qualitätssicherung, Sicherstellung der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit sowie der Optimierung der Förderpolitik ist eine Evaluation aller...”    Mehr anzeigen

“- Die „Selbstevaluation“ ist nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung. Hier kann vielmehr auf ein Verfahren des Projektträgers gsub zurückgegriffen...”    Mehr anzeigen

“- Die „Begleitevaluation“ dient der Aufarbeitung der Wirkung und Aufzeigen der Nachhaltigkeit der geförderten Projekte. Sie ist Gegenstand der hier...”    Mehr anzeigen

“2. Ziele der Begleitevaluation”

“Mit der Begleitevaluation des aktuellen Förderprogramms soll der Kernfrage nachgegangen werden, ob und inwiefern die entwickelten und transferorientierten...”    Mehr anzeigen

“Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse zur Verbesserung der Produkte und Transferaktivitäten sowie der künftigen Programme der Initiative neue qualität der...”    Mehr anzeigen

“Der Evaluator soll im Sinne der Bekanntmachung „Unternehmen der Zukunft“”

“- die betriebliche Relevanz der Projekte(-ergebnisse),”

“- die öffentliche Wirksamkeit,”

“- die Effektivität und Effizienz der geschaffenen Instrumente und Handlungsstrukturen und”

“- die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse”

“prüfen.”

“Die Begleitevaluation übernimmt die Aufgabe, den Akteuren der darin einbezogenen Projekte eine unabhängige, kritische und aus der Gesamtschau einer Mehrzahl...”    Mehr anzeigen

“3. Leistungsumfang”

“Gegenstand der Begleitevaluation ist eine möglichst breite Evaluation des aktuellen Förderprogramms „Unternehmen der Zukunft“ auf Basis wissenschaftlicher...”    Mehr anzeigen

“Die o. g. Projekte sind über den gesamten Förderzeitraum (bis Ende 2015) zu evaluieren. Dabei soll primär eine Gesamtbewertung des gesamten Förderprogramms...”    Mehr anzeigen

“Daraus ergeben sich folgende Aufgabenstellungen der Begleitevaluation:”

“I. Es ist die zentrale Fragestellung zu beantworten, inwieweit die Ziele der Bekanntmachung in den Ergebnissen der geförderten Projekte umgesetzt werden....”    Mehr anzeigen

“II. Außerdem soll der Evaluator auch als Prozessberater für die Projekte und den Fördermit-telgeber zur Verfügung stehen, um zeitnahe Nachjustierungen im...”    Mehr anzeigen

“III. Optional ist eine Anschlussfähigkeit des Evaluationskonzepts zu einer Evaluation des ESF-Bundesprogramms unternehmensWert: Mensch herzustellen....”    Mehr anzeigen

“3.1. Evaluationsleitende Fragen”

“Im Rahmen der Berichtslegung sollen die unten stehenden Fragen beantwortet werden. Hierbei handelt es sich nicht um eine abschließende Aufzählung. Der...”    Mehr anzeigen

“I.Folgende 4 Fragestellungen sind primär aufzuwerfen:”

“1. Werden die in den Projektkonzepten vorgesehenen Handlungsstrukturen (Kooperationen, Netzwerke, Beiräte etc.) tatsächlich aufgebaut?”

“a. Sind sie den Zielen der Projekte angemessen?”

“b. Fördern sie deren Wirksamkeit?”

“c. Ist ihr Fortbestand über die Projektlaufzeit hinaus zu erwarten?”

“d. Welche Bedingungen sind für die betriebliche Umsetzung und eigenständige Weiterführung (Nachhaltigkeit) hinderlich oder förderlich?”

“e. Wie kann die künftige Programmgestaltung wirkungsvolle Handlungsstrukturen noch stärken?”

“2. Wie „sichtbar“ ist das Programm als Ganzes?”

“a. Was tragen die einzelnen geförderten Projekte zum Bekanntheitsgrad und Ver-ständnis des Förderprogramms und der Initiative Neue Qualität der Arbeit bei?”

“b. Wie können Ausstrahlungseffekte in nicht unmittelbar beteiligte Betriebe verbessert werden?”

“c. Werden zentrale Stakeholder (Sozialpart-ner/Unternehmen/Sozialversicherungen/politische Akteure/andere wichtige Mul-tiplikatoren) erreicht und angemessen...”    Mehr anzeigen

“3. Inwieweit trägt das Programm zum Erkenntnisgewinn bei?”

“a. Werden durch betriebliche Erprobung und Umsetzung von Handlungsansätzen neue Erkenntnisse gewonnen?”

“b. Wie werden diese Erkenntnisse ausgewertet und verbreitet?”

“4. Wie ist die betriebliche Relevanz der Methoden/Instrumente zu bewerten?”

“a. Gibt es Methoden und Instrumente, die besonders häufig in den Unternehmen verwendet werden?”

“b. Welche kurz-, mittel- und langfristigen Wirkungen des Programms können speziell durch die Aussagen von betrieblicher Ebene belegt werden?”

“3.2.Ergebnispräsentation”

“Die Ergebnisse der Zwischenberichte und des Abschlussberichts sollen von der Projektleitung dem BMAS in Berlin durch eine geeignete Präsentation vorgestellt...”    Mehr anzeigen

“3.3. Laufzeit”

“Die Laufzeit des Projekts beträgt 30 Monate und beginnt mit Zuschlag (voraussichtlich im 2. Quartal 2013).”

“3.4. Ort der Leistungserbringung”

“Ort der Leistungserbringung ist Berlin.”

“4. Anforderungen an die Teilnahmeunterlagen”

“4.1. Beschreibung des Konzepts (= maximal 5-seitige Projekskizze)”

“Das geplante inhaltliche und methodische Gesamtkonzept der Evaluation ist zu beschreiben. Die Wahl des methodischen Ansatzes ist kurz zu begründen. Es ist...”    Mehr anzeigen

“Der technischen Darstellung des Evaluationskonzepts mit den jeweils zu verwendenden Methoden (Datenbasis, evtl. Erhebungsmethode, Analysemethode) und deren...”    Mehr anzeigen

“4.1.1. Einbeziehung der Projektnehmer”

“Es ist ein Konzept zur Einbeziehung der Projektnehmer und des Fördermittelgebers ins-besondere unter dem Aspekt der vorgesehenen Prozesssteuerung zu beschreiben.”    Mehr anzeigen

“4.1.2. Bezug zu initiative neue qualität der Arbeit”

“Es ist die Expertise im Bezug auf gute Kenntnisse der Initiative nachzuweisen.”

“4.2. Zeitplan und Berichtslegung”

“Die Projektskizze (vergl. unten III.2.3 lfd Nr. 5 und IV.1.2) muss einen in Monate untergliederter Zeitplan enthalten, in dem angegeben wird, wann welche...”    Mehr anzeigen

“Allgemeiner Hinweis zur Projektskizze:”

“Mit der Projektskizze ist keine Kostenkalkulation vorzulegen!”
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 3/19
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Berlin”

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
“1. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens;”

“2. Angabe einer Kontaktperson, mit Telefonnummer und sonstigen Kommunikationsadressen;”
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“3. Kurze Unternehmensdarstellung, insbesondere Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und -struktur, Gesellschafterstruktur, ggf. Standorte;”

“4. Angabe der Zahl der mitwirkenden Mitarbeiter/innen, die über Kenntnisse und Erfahrungen in folgenden Bereichen verfügen:”

“- Erfahrung im Bereich der empirischen Sozialforschung bezogen auf Projektevaluation insbesondere auch zur Entwicklung konzeptioneller Ansätze”

“- Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Auswertung quantitativer Erhebungen,”

“- Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Auswertung qualitativer Erhebungen”

“5. Unterschriebene Erklärung des Bewerbers (für Bietergemeinschaften ist diese Erklärung für jeden Teil gesondert abzugeben) mit folgendem Inhalt:, dass”

“5.1. über mein/unser Vermögen ist weder das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet noch die Eröffnung beantragt oder...”    Mehr anzeigen

“5.2. Ich/wir befinde/n mich/uns nicht in Liquidation;”

“5.3. keine Person, deren Verhalten mir/uns zuzurechnen ist, ist wegen der in § 7a Nr. 2 Abs. 1 Buchstabe a) bis g) VOL/A genannten Verstöße oder wegen...”    Mehr anzeigen

“5.4. ich/wir habe/n meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt;”    Mehr anzeigen

“5.5. ich/wir komme/n allen evtl. bestehenden Pflichten gegenüber Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, IHK oder anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts nach.”    Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
“Vom Teilnehmer werden zum Nachweis der Eignung/Befähigung (nicht als Zuschlagskriterium) folgende Angaben und Unterlagen gefordert:”

“1. Nachweis der Kompetenz und Erfahrung”
Mehr anzeigen (9)
“1.1. im Bereich der Prozessbegleitung und -steuerung von Projekten anhand eines Förder-programms”

“1.2. im Bereich Konzeption und Durchführung von Befragungen auf der Basis der Methoden der empirischen Sozialforschung insbesondere die in ihrer Komplexität...”    Mehr anzeigen

“2. Benennung der für die Leitung verantwortlichen Personen (Projektleitung, stellvertretende Projektleitung) und ggf. der sonstigen Projektverantwortlichen:”

“Die für die Leitung verantwortlichen Personen müssen ausgewiesene wissenschaftliche Kompetenzen im Bereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie...”    Mehr anzeigen

“3. Darstellung der Qualifikationen (Ausbildung) und Erfahrungen (berufliche Tätigkeiten) sowie der entsprechenden Vorarbeiten bezüglich des Themas der mit...”    Mehr anzeigen

“4. Darstellung der Kenntnis der INITIATIVE NEUE QUALITÄT DER ARBEIT einschließlich ihrer Netzwerke”

“Die Nachweise sind durch Eigenerklärungen zu erbringen. Gegebenenfalls müssen auf Verlangen entsprechende Bescheinigungen vorgelegt werden (z.B. Kopien von...”    Mehr anzeigen

“5. Zusätzlich zu den vorstehend geforderten Nachweisen sind die Teilnehmer außerdem aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 5...”    Mehr anzeigen

“Es wird schon jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser kurzen Projektskizze eine Nachfrist analog zu § 19 EG Abs. 2 VOL/A nicht...”    Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“Gemäß Vergabeunterlagen.”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
“Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) – siehe VI.3).”
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
“Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (max. 5 DIN A 4 Seiten) zu der unter II.1.5) beschriebenen Leistung...”    Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bmas.bund.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Zb 1 - 04812 - 3/19
Zusätzliche Informationen

“1. Allgemeiner Hinweis zum Versand von Unterlagen:”

“Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung.”
Mehr anzeigen (19)
“2. Information zu Bietergemeinschaften:”

“Für den Fall eines gemeinschaftlichen Angebots durch eine Bietergemeinschaft ist eine Erklärung nach folgendem Muster abzugeben:”

“Wir, [namentliche Nennung aller einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft], erklären für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages [namentliche...”    Mehr anzeigen

“3. Information zum Einsatz von Subunternehmern :”

“Ein Bewerber kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen (Subunternehmen). Für jedes...”    Mehr anzeigen

“„Hiermit verpflichte ich mich (Name/Firmenbezeichnung und Anschrift des Subunternehmers), dass ich im Falle der Auftragserteilung als Unterauftragnehmer...”    Mehr anzeigen

“(Der Begriff "Subunternehmer" ist beim Nachweis der geforderten Eignung im funktionalen Sinne zu verstehen. Daher muss für jeden Dritten, der durch andere...”    Mehr anzeigen

“4. Information zur Form des Teilnahmeantrages:”

“Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen soll der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder...”    Mehr anzeigen

“Bundesministerium für Arbeit und Soziales”

“Referat Zb 1 – Zentrale Vergabestelle”

“Rochusstraße 1”

“53123 Bonn”

“Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Zb 1 - 04812 - 3/19”

“Die Übermittlung des Teilnahmeantrages als FAX oder elektronisch als E-Mail reicht nicht aus; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht...”    Mehr anzeigen

“Wenn möglich fügen Sie dem Antrag bitte eine kopierfähige Zweitschrift (ungebunden und ungeheftet) bei.”

“Maßgeblich zur Einhaltung der Teilnahme- / Angebotsfrist ist alleine der Eingang im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.”

“5. Information zum Zuschlagsvorbehalt”

“Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der benötigten Haushaltsmittel.”

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
“Für Nachprüfungsverfahren gelten die Fristen gemäß §§ 101 a und 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung.”
Quelle: OJS 2013/S 003-003346 (2013-01-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.BMAS.bund.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 139-242362
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 3-003346
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen

“1. Allgemeiner Hinweis zum Versand von Unterlagen: Bitte beachten Sie, dass im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes keine Vergabeunterlagen versandt werden....”    Mehr anzeigen

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Berlin.”

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Inhaltliche Qualität (35)
2. Methodische Qualität (35)
3. Gesamtpreis (30)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-15 📅
Name: Prognos AG
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2013/S 139-242362 (2013-07-15)