Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Vergabe einer telefonischen und schriftlichen Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der deutschen Stadt Dortmund zur Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-31.
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2013-05-31 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2013-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Unbestimmt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Postanschrift: Nockherstr. 2
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.dji.de 🌏
E-Mail: kiessling@dji.de 📧
Telefon: +49 62306152 📞
Fax: +49 62306162 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 106-181774
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-09-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE129515082
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Silvia Kießling
Adresse des Käuferprofils: http://www.dji.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-08-15 📅
Datum des Endes: 2014-02-28 📅
Zusätzliche Informationen
Quelle: OJS 2013/S 106-181774 (2013-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Unbestimmt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Postanschrift: Nockherstr. 2
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.dji.de 🌏
E-Mail: kiessling@dji.de 📧
Telefon: +49 62306152 📞
Fax: +49 62306162 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-31 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 106-181774
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
Öffentliche Ausschreibung
Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien
Auftraggeber:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Zentrale Verwaltung, Nockherstraße 2, 81541 München
Herr Wolfgang Müller, Verwaltungsdirektor, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
www.dji.de
Kontakt für fachliche Auskünfte:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München
Frau Alexandra Sann, Tel. +49 8962306323, sann@dji.de
Fragen zum formalen Verfahren: Frau Silvia Kießling, Tel. +49 8962306152, kiessling@dji.de
Art des Unternehmens:
Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut
Art und Umfang der Leistung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Vergabe einer telefonischen und schriftlichen Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der deutschen Stadt Dortmund zur Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags:
Beginn: 15.8.2013.
Ende: 28.02.2014.
Aufteilung in Lose:
Keine Aufteilung in Lose.
Ablauf der Angebotsfrist:
Das Angebot muss bis zum 15.7.2013, 12.00 Uhr beim Deutschen Jugendinstitut e. V. eingegangen sein. Der verschlossene Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
Nicht öffnen – enthält Angebot: „Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien“
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Zentrale Verwaltung
Nockherstraße 2
81541 München
Mit dem Angebot sind die Vergabe- und Vertragsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Die Vergabe- und Vertragsunterlagen finden Sie am Ende dieses Textes.
Die Bindefrist endet am: 30. 9.2013
Vergabe-und Vertragsunterlagen:
— Anlage 1: Leistungsbeschreibung.
— Anlage 2: Auftragsbedingungen DJI.
— Anlage 3: Kostenplan.
Anlage 1 Leistungsbeschreibung
Leistungsbeschreibung über die Durchführung einer Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der Stadt Dortmund (ca. 580 000 Einwohner) im Rahmen einer Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
Allgemeiner Hintergrund und Ausgangssituation
Die epidemiologisch orientierte Studie untersucht die Prävalenz von psychosozialen Belastungen für das gesunde Aufwachsen von 0-3-jährigen Kindern in Familien und die Inanspruchnahmen von Unterstützungsangeboten in Deutschland. Das Vorhaben wird vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem DJI getragen wird, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Die hier ausgeschriebene Studie sieht eine Vollerhebung in der Stadt Dortmund vor, deren Befragungseinheiten von Seiten des DJI über das örtliche Einwohnermeldeamt rekrutiert werden. Die Ergebnisse fließen mit den Erkenntnissen einer weiteren – hier nicht ausgeschriebenen – Untersuchung in der Stadt Duisburg mit einem unterschiedlichen Stichprobenzugang zusammen, um Aufschluss über das besser geeignete Erhebungsdesign für eine weitere Studie zu liefern. Aus beiden Pilotuntersuchungen soll zudem ein Panel mit belasteten Familien gewonnen werden, das durch das DJI weiter untersucht werden wird.
Die Befugnis für den Bezug von Einwohnermeldeamtsdaten im Umfang einer Vollerhebung begründet sich aus dem öffentlichen Interesse an dem Forschungsvorhaben und wird von Seiten des Trägerkonsortiums des NZFH gewährleistet. Das Institut, das den Auftrag zur Durchführung der Erhebung erhält, fungiert auch bis mindestens 31.12.2015 als Treuhänder der Adressdaten.
A Auftragsgegenstand
A.1 Zu einem durch das Einwohnermeldeamt der Stadt Dortmund im Auftrag des DJI an das Befragungsinstitut übermittelten Datensatz mit Informationen über etwa 13 000 Kinder und ihre erziehungsberechtigten Eltern müssen Telefonnummern ermittelt und zugespielt werden. Die Bestimmung der Telefonnummern erfolgt in 2 Schritten:
a) Ermittlung der Telefonnummern über Telefon-Verzeichnisse (bitte Schätzung der so erreichbaren Telefonnummern im Angebot aufführen),
b) Bei Nichtermittlung kurzes schriftliches Anschreiben an die vorliegende Adresse zur Bestimmung der Telefonnummer (bitte mit Angabe der Schätzung der so erreichbaren Telefonnummern).
A.2 Ein Informationsschreiben über die Studie mit Datenschutzerklärung muss erstellt, gedruckt und an ca. 13 000 Familien verschickt werden (bitte Druckkosten mit 7 % MwSt. berücksichtigen und Porto preisgünstig kalkulieren).
A.3 Ein vom DJI entwickelter Fragebogen für eine CATI-Erhebung ist auszuarbeiten und zu programmieren (durchschnittliche Befragungsdauer 30 min.).
Der Fragebogen enthält Items zu soziodemographischen Variablen der Familie inklusive eines international anerkannten Indexes zur Bestimmung der sozialen Lage, zur körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes, zu subjektiven und objektiven Belastungsfaktoren für Eltern bei der Versorgung und Erziehung des Kindes, zu sozialen Unterstützungsnetzen und zur Inanspruchnahme von öffentlichen Hilfen. Die kindbezogenen Items werden in drei verschiedenen Ausarbeitungen vorliegen, die sich abhängig vom Kindesalter unterscheiden.
A.4 Der Fragebogen soll zudem für eine PAPI- und CAWI-Erhebung inhaltlich identisch zu den CATI-Bögen erstellt und in 3 Sprachen übersetzt werden.
A.5 Der Fragebogen soll in türkische, russische und polnische Sprache übersetzt und zur Kontrolle ins Deutsche rückübersetzt werden.
A.6 Es muss ein Pretest der Befragungsinstrumente an je 30 CATI- und 50 PAPI-Fällen durchgeführt werden, bei dem wissenschaftliche Mitarbeiter/innen des DJI einzubeziehen sind.
A.7 Nach den Vorgaben des DJI ist ein Codeplan für SPSS zu erstellen. Die Items des CATI-, PAPI- und CAWI-Fragebogens müssen im Codeplan eindeutig identifizierbar sein.
A.8 Bei maximaler Ausschöpfung der Eltern ist eine CATI-Erhebung durchzuführen (bitte angeben welche Ausschöpfung maximal und minimal erwartet wird, Kostenangabe je realisierter Befragungsminute).
A.9 Bei erwarteten 50 % der Eltern ist eine PAPI-Erhebung durchzuführen, die den Druck- und Versand von nach Kindesalter spezifischen Fragebögen, Rückporto, ein Erinnerungsschreiben sowie die Rücklaufbearbeitung und -erfassung umfasst (bitte Druckkosten mit 7 % MwSt. berücksichtigen und Porto preisgünstig kalkulieren).
A.10 Der Auftragnehmer muss Feldsteuerung und Datenmanagement der Erhebung gewährleisten. Es wird erwartet, dass der Auftragnehmer das DJI regelmäßig, d. h. während der Feldphase monatlich, über den aktuellen Feldstand informiert.
A.11 Während der Feldphase müssen 3-4 Datensätze über bis dato befragte Eltern an das DJI übergeben werden, damit nach Vorabauswertung vorliegender Daten zeitnah weitere Erhebungen durch das DJI durchgeführt werden können.
A.12 Nach Abschluss der Erhebung sind ein Datensatz im SPSS-Format und ein Methodenbericht zu übergeben.
A.13 Die Datensätze über Teilstichproben und Gesamtuntersuchung müssen mittels Identifikationsnummer mit den Adressen und Telefonnummern der Befragten verknüpft werden. Adressen und Telefonnummern verbleiben bis mindestens 31.12.2015 im Befragungsinstitut und werden vom DJI bei weiteren Erhebungen abgerufen, sofern die Befragten ihre Bereitschaft zu weiteren Erhebungen erklärt haben. Adress- und Befragungsdaten sind ein Eigentum des DJI und ggf. am 31.12.2015 an einen anderen Treuhänder zu übergeben.
A.14 Etwa 1 500 mit identischem Fragebogen in einer zweiten – hier nicht ausgeschriebenen – Pilotstudie in Duisburg erhobene Fälle, die als SPSS-File vorliegen, müssen zu den bestehenden Daten gespielt und verwaltet werden.
A.15 Mit etwa 1 000 Familien, die unter empirischen Gesichtspunkten einen erhöhten psychosozialen Belastungsgrad aufweisen und die zu weiteren Erhebungen eingewilligt haben, soll ein Panel aufgebaut werden. Der Auftragnehmer muss daher eine anschließende Datenpflege des Panels inklusive des Datenmanagements von weiteren Erhebungen anbieten.
A.16 2-3 weitere Erhebungswellen beinhalten je 60-90 minütige zugehende CAPI-Interviews bei geplanten 1 000/900/800 Familien, die im Rahmen des Forschungsprojektes durchgeführt werden. Die Aufgabe des Befragungsinstituts besteht in der Bereitstellung der Adressdaten und der Datenverarbeitung der weiteren Erhebungswellen.
A.17 Das Befragungsinstitut muss zu 3 persönlichen Besprechungen am DJI zur Verfügung stehen.
A.18 Overhead- und eventuelle sonstige Verwaltungskosten sind gesondert auszuweisen (bitte begründen).
Das DJI behält sich vor, einzelne Module (z.B. A5, A.14, A.15, A.16) zunächst nicht zu vergeben.
B Beschreibung der Aufgaben und Anforderungen
Gegenstand ist die Durchführung einer Befragung aller Eltern von 0-3-jährigen Kindern in Dortmund für eine wissenschaftliche Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien, die im empirischen Zusammenhang mit Einschränkungen der elterlichen Erziehungsfähigkeit und Risiken für Kindesmisshandlung und -vernachlässigung stehen. Vor diesem Hintergrund steht auch die Inanspruchnahme diesbezüglich präventiver Hilfen im Fokus des Erkenntnisinteresses. Die gesamte Leistung ist in der Zeit vom 15.8.2013 bis 28.2.2014 zu erbringen.
B.1 Ausgeschrieben werden die Weiterverarbeitung einer Einwohnermeldeamtsstichprobe mit ca. 13 000 Fällen, die treuhänderische Verwaltung und Pflege der personenbezogenen Stichprobendaten für das DJI bis mindestens zum 31.12.2015, die technische Herstellung und das Pretesten des Instruments für eine CATI-, PAPI- und CAWI-Erhebung , die Datenerhebung, die Erstellung mehrerer SPSS-Teildatensätze, die Datenprüfung sowie die abschließende Dokumentation aller Arbeiten in einem Methodenbericht, der allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards genügt und in deutscher Sprache verfasst ist. Die inhaltliche Entwicklung des Erhebungsinstruments und die weitere Auswertung der Daten behält sich der Auftraggeber vor. Mehrere SPSS-Teildatensätze sind erforderlich, da das DJI bereits während der laufenden Feldphase weitere Untersuchungen durchführen und das Panel aufbauen wird.
B.2 Das Befragungsinstitut berät den Auftraggeber bei der Ausdifferenzierung riskanter Variablen hinsichtlich des Ausschlusses spezifischer Gefahren der Deanonymisierung von Befragten im Rahmen der Vollerhebung.
B.3 Ausgeschrieben werden darüber hinaus der parallele Aufbau und die anschließende Datenpflege eines Panels mit ca. 1 000 überdurchschnittlich psychosozial belasteten Familien und das Datenmanagement zu mindestens zwei weiteren Datenerhebungen mit anderen Instrumenten bis Dezember 2015.
B.4 Der Pretest dient der Überprüfung der Praktikabilität des Instruments bezüglich der Verständlichkeit der Fragen. Die Feldzeit des Pretests im August bzw. September 2013 soll 2 Wochen nicht überschreiten. Es sollen dafür ca. 30 Telefoninterviews durchgeführt werden. Die schriftliche Befragung soll bei etwa 50 Adressen verknüpft mit dem Versand des Informationsschreibens zur Studie geprüft werden.
B.5 Die Befragungszeit je Familie soll ca. 30 min betragen. Die Erhebung ist bezogen auf das jüngste Kind durchzuführen, selbst wenn weitere Kinder unter 3 Jahren in der Familie vorhanden sind. Jede Familie soll höchstens einmal befragt werden. Es soll ein Elternteil, nach Möglichkeit die Mutter, befragt werden.
B.6 Die Aufgaben des Auftragnehmers beinhalten die Bereitstellung, Schulung und Einsatzplanung der Interviewer/innen sowie Steuerung und Kontrolle ihrer Arbeit.
B.7 Die Aufgaben beinhalten den Versand von Fragebögen sowie die Rücklaufkontrolle und Dateneingabe, die unverzüglich bei Eingang der Fragebögen erfolgen muss.
B.8 Während der Feldphase von Oktober 2013 bis Januar 2014 wird ein enger Informationsaustausch zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber erwartet, so dass eine durchgehende Kontrolle über die Realisierung der Studie gewährleistet ist. Der Auftragnehmer informiert das DJI fortlaufend über den aktuellen Feldstand und legt zu vereinbarten Zeiten Datensätze zu bis dato befragten Familien vor. Feldprobleme sind unverzüglich zu melden und gegebenenfalls vorzunehmende Interventionen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.
B.9 Interviewer/innen sollen für jede Familie ein Protokoll über ausgeführte Kontaktversuche führen, in dem auch finale Ausfallgründe beschrieben werden.
B.10 Bei der Dateneingabe und -prüfung sind die Konventionen des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) hinsichtlich der Vercodung von fehlenden Werten und von Jahreszahlen einzuhalten. Besonderer Wert ist auf eine detaillierte Dokumentation der Filtersprünge zu legen, d. h. es muss eindeutig aus dem Codeplan hervorgehen, welche Codes zu TNZ-Werten bei welchen der folgenden Variablen führen. Der vollständige Codeplan muss spätestens eine Woche vor Beginn der Feldarbeit dem Auftraggeber vorliegen.
B.11 Eventuelle Vorgaben, die vor Beginn der Feldphase durch das Votum einer von Seiten des NZFH zur Studie befragten Ethikkommission gemacht werden, sind umzusetzen.
B.12 Die Datensätze sind bis 31.1.2014 an den Auftraggeber zu übergeben. Der Methodenbericht ist 3 Wochen nach Ende der Feldphase vorzulegen (spätestens am 21.2.2014).
B.13 Der Auftraggeber erwartet sowohl einen Datensatz der realisierten Interviews als auch einen Brutto-Datensatz aller Fälle der Brutto-Stichprobe. Der Brutto-Datensatz soll fallbezogen Informationen über Interviewteilnahme und Erhebungsart (CATI, PAPI bzw. CAWI) oder Interviewablehnung bzw. -abbruch sowie Befragungsdatum und Geschlecht und Alter der Interviewer/in beinhalten. Der Netto-Datensatz soll die in den Interviews und Fragebögen erhobenen Informationen enthalten. Jeder Fall soll über eine in allen Datensätzen gleiche Identifikationsnummer eindeutig erkennbar sein.
B.14 Der Auftraggeber erwartet die Übergabe des bis dahin treuhänderisch verwalteten personenbezogenen Datensatzes bis spätestens 4 Wochen nach Ablauf des 31.12.2015 an einen vom Auftraggeber benannten Datentreuhänder, sofern nichts Gegenteiliges schriftlich vereinbart wird.
Vom Auftragnehmer wird zur Erfüllung der Aufgaben folgende Expertise erwartet:
B.15 Der Auftragnehmer kennt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und mit der fachlichen Ausgestaltung von Hilfen des deutschen Gesundheitssystems (Sozial-gesetzbuch V und XI) und der deutschen Kinder- und Jugendhilfe (Sozialgesetzbuch VIII und Bundeskinderschutzgesetz) im Allgemeinen und in Bezug auf Familien mit Säuglingen und Kleinkindern im Besonderen gut aus.
B.16 Der Auftragnehmer verfügt über geschulte deutschsprachige Interviewer/innen, die den lokaltypischen Dialekt in Dortmund gut verstehen können. Die Interviewer/innen sind in der Lage, sich mit nicht deutschsprachigen Eltern in gebrochenem Deutsch oder Englisch zu verständigen, um diesen Eltern eine türkisch-, russisch- oder polnisch-sprachige CAWI- oder PAPI-Befragung anbieten zu können.
B.17 Der Auftragnehmer hat ausgewiesene Erfahrung in der Durchführung telefonischer und schriftlicher Befragungen bei der Zielgruppe und mit Erhebungen zum Themenkomplex dieser Studie.
B.18 Der Auftragnehmer weist Erfahrungen mit Vollerhebungen nach, da bei dieser Erhebungsart eine gute Interviewausschöpfung und Datenschutzfragen von übergeordneter Bedeutung sind.
B.19 Der Auftragnehmer ist in der Lage, der deutschen Bevölkerung ausreichend Vertrauen für eine hohe Beteiligung an der Untersuchung zu vermitteln.
C Geplanter zeitlicher Ablauf der Arbeiten
Geplanter Projektbeginn: 15.8.2013.
Ausarbeiten und Pretesten der Fragebögen: Aug./Sept. 2013.
Zuspielen der Telefonnummern zum Adressdatensatz: Sept. 2013.
Information der Probanden: Sept. 2013.
Beginn der Feldphase: 1.10.2013.
Ende der Feldphase: 31.1.2014.
Abschluss aller Arbeiten: 28.2.2014.
Treuhänderische Verwaltung personenbezogener Daten bis: 31.12.2015.
Verzögerungen im zeitlichen Ablauf sind möglich!
D Zahlungsmodalitäten
Die Bezahlung erfolgt in drei Raten bei Vertragsabschluss, bei Feldbeginn und nach Abnahme der Arbeiten durch den Auftraggeber.
E Qualitätskontrolle
Das DJI behält sich das Recht vor, die Qualität der erbrachten Dienstleistungen während der gesamten Vertragslaufzeit jederzeit selbst zu prüfen oder durch von ihr benannte Einrichtungen/Firmen prüfen zu lassen.
F Vertraglicher Rahmen
Das Angebot des Bieters entsprechend der Leistungsbeschreibung (Anlage 1) ist vollwertiger Vertragsbestandteil. Die Leistungsbeschreibung geht dem Angebot vor.
Die Auftragsbedingungen des DJI sind ebenfalls integraler Bestandteil der Auftragserteilung.
Der Auftragnehmer haftet in jeder Hinsicht (technisch, wirtschaftlich, finanziell und rechtlich) für den mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. abgeschlossenen Vertrag.
G Fachliche Leistungsfähigkeit
Das von dem Bieter (natürliche und juristische Personen) einzureichende Angebot muss Folgendes enthalten:
a) Name bzw. Firmenname, Adresse (Sitz und Verwaltungsanschrift), Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail-Adresse,
b) Angaben und Nachweise über die sozialwissenschaftliche Qualifikation des einzusetzenden Personals und Schulung der Interviewer/innen für die Ausführung des Auftrags,
c) Angaben und Nachweise über bisherige Forschungserfahrung, Erfahrung mit der Ausführung von vergleichbaren Projekten,
d) Angaben zum wissenschaftlichen Renommee des Instituts sowie Referenzen,
e) USt-Identifikationsnummer,
f) Kontonummer, Name und Anschrift der Bank, BLZ, IBAN-Code,
g) Ggf. Bestätigung der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach dem Recht des Mitgliedstaats, in dem der Bieter seinen Sitz hat,
h) Ansprechpartner/in bei diesem Angebot (Name, Vorname, Funktion, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, Dienstanschrift),
i) Bei juristischen Personen außerdem: Rechtsform, Kopie der Satzung, Name und Funktion der Mitglieder der Unternehmensleitung.
H Ausschlusskriterien
1. Von der Auftragsvergabe ausgeschlossen werden Bieter,
— die sich im Konkursverfahren, in Liquidation oder im gerichtlichen Vergleichs-verfahren befinden oder ihre gewerbliche Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer vergleichbaren Lage befinden,
— die rechtskräftig wegen eines Tatbestands verurteilt wurden, der ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,
— die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die von der Vergabestelle nachweislich festgestellt wurde,
— die ihrer Pflicht zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes ihrer Niederlassung, des Landes des öffentlichen Auftraggebers oder des Landes der Auftragserfüllung nicht nachgekommen sind,
— die rechtskräftig wegen Betrug, Korruption, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder einer anderen gegen die finanziellen Interessen der Gemeinschaften gerichteten Handlung verurteilt worden sind.
2. Die Bieter müssen nachweisen, dass keiner der unter Ziffer 1 genannten Sachverhalte auf sie zutrifft. Die Bieter reichen eine ordnungsgemäß unterzeichnete und mit Datum versehene ehrenwörtliche Erklärung ein, in der sie versichern, dass sie sich nicht in einer der oben genannten Situationen befinden.
I Termine:
Ende der Angebotsfrist: 15.7.2013, 12.00 Uhr.
Ende der Bindefrist: 30.9.2013.
Beginn der Leistungsfrist: 15.8.2013.
Ende der Leistungsfrist: 28.2.2014.
J Einzureichendes Angebot
Das Angebot ist unter Berücksichtigung der Leistungsbeschreibung entsprechend aufzubauen und hat alle Leistungsmerkmale und die geforderten Ergänzungen/Alternativen zu enthalten. Das Angebot ist in Deutsch zu verfassen, zu datieren und zu unterzeichnen.
Der Bieter hat sich bei der Gestaltung strikt an die in der Leistungsbeschreibung vorgegebene Struktur und Nummerierung zu halten. Zu jedem Punkt sind zweifelsfreie Angaben zu machen. Das Angebot muss eine Liste sämtlicher eingereichter Unterlagen enthalten. Der Kostenplan ist nach Anlage 3 aufzubauen.
Das Angebot ist beim Deutschen Jugendinstitut mit allen in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Elementen in schriftlicher Fassung einzureichen (auf dem Postweg oder persönlich).
Das Angebot muss bis 15.7.2013, 12.00 Uhr beim Deutschen Jugendinstitut eingegangen sein.
Der verschlossene Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
Nicht öffnen – enthält Angebot: „Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien“
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Zentrale Verwaltung
Nockherstraße 2
81541 München
Die Bindefrist endet am 30.9.2013
Anlage 2 Auftragsbedingungen
Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München
§ 1 Leistung
Der Auftraggeber ist berechtigt, sich jederzeit über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung zu unterrichten. Der Auftragnehmer wird die Arbeiten/Lieferung/Leistung unter Zugrundelegen des neuesten Erkenntnisstandes von Methoden, Technik etc. durchführen. Er gewährleistet die sachgerechte Sorgfalt.
§ 2 Kosten
Mögliche Fremdaufträge werden aus dem vereinbarten Preis gedeckt. Mit dem gezahlten Preis sind alle Ansprüche abgegolten.
§ 3 Versteuerung/Sozialversicherung
Die Pflicht zur Versteuerung sowie gegebenenfalls zur Sozialversicherung obliegt dem Auftragnehmer.
§ 4 Sonderleistungen
Nachträglich vom Auftraggeber geforderte Leistungen werden nach näherer Vereinbarung gesondert vergütet.
§ 5 Kostenprüfung
Kostenprüfungen können auch während der Laufzeit des Auftrages vorgenommen werden. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber oder dessen Beauftragten alle Prüfungsrechte ein, die nach der VOPR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VPÖA) vom 21.11.1953 in der jeweils gültigen Fassung zulässig sind.
§ 6 VOL/B und VPÖA
Soweit in diesen Auftragsbedingungen nichts anderes geregelt ist, gelten die „Allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leistungen (Teil B der Verdingungsordnung für Leistungen -VOL-)“ sowie die „VO PR 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VPÖA) vom 21.11.1953“ in der jeweils gültigen Fassung.
§ 7 Abnahme
Die Arbeit/Lieferung/Leistung wird von einem Beauftragten, in der Regel ein/e Beschäftigte/r des Auftraggebers, abgenommen. Erst nach der Abnahme beginnt die Zahlungsfrist für die vereinbarte Vergütung.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche, ohne die Zustimmung des Urhebers übertragbare und räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrecht an seinen urheberrechtlich geschützten Arbeitsergebnissen ein.
Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die in §§ 15, 23, 87b) und 88 UrhG genannten Nutzungsarten sowie die Bearbeitung und Umgestaltung. Der Auftraggeber ist berechtigt, das Nutzungsrecht Dritten zu übertragen oder ihnen ein einfaches Nutzungsrecht einzuräumen. Die Ausübung des Rückrufrechtes nach § 41 UrhG wird für die Dauer von fünf Jahres ausgeschlossen.
Soweit Dritte mit Arbeiten betraut werden, muss sich der Auftragnehmer von dem Dritten vertraglich das ausschließliche Nutzungsrecht einräumen lassen. Er stellt seinerseits den Auftraggeber von evtl. Ansprüchen Dritter frei.
(2) Mitteilungen an die Presse oder Öffentlichkeit über Thema, Inhalt, Ergebnisse oder sonstigen Einzelheiten des vom Auftragnehmer zu erbringenden Werkes sowie jede sonstige Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Werk sind allein dem DJI vorbehalten. Soweit der Auftragnehmer Dritte mit Arbeiten betraut, muss er sich von diesen entsprechende Rechte einräumen lassen und auf das DJI weiter übertragen.
(3) Für den Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend für den bereits fertiggestellten Teil des Werkes.
§ 9 Geheimhaltung
(1) Der Auftragnehmer wird auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheit Verschwiegenheit bewahren.
(2) Von dienstlichen Schriftstücken, Zeichnungen und dergleichen, die dem Auftragnehmer in Ausführung dieses Auftrages zugänglich gemacht werden, dürfen ohne Zustimmung des Auftraggebers oder sonstiger Verfügungsberechtigter keine Abschriften, Ablichtungen oder andere Vervielfältigungen gefertigt werden.
(3) Veröffentlichungen über die im Rahmen des Vertrages gewonnen Erkenntnisse bedürfen der Genehmigung durch den Auftraggeber.
§ 10 Kündigung
(1) Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag auch aus wichtigem Grund kündigen. Als wichtige Gründe kommen insbesondere in Betracht:
a) Erheblicher Dissens über Gestaltung und Durchführung des Auftrages, der eine weitere Zusammenarbeit unmöglich macht;
b) Leistungsverzug von mehr als zwei Monaten.
(2) Wird aus einem Grund gekündigt, den der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht ihm nur anteilige Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen zu, soweit diese Leistungen für den Auftraggeber verwertbar sind.
(3) Wird aus einem Grund gekündigt, den weder der Auftraggeber noch der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht dem Auftragnehmer die Vergütung für die bis zur Kündigung geleistete Arbeit zuzüglich der Aufwendungen zu, die ihm aufgrund des Vertragsverhältnisses erwachsen.
(4) Die bis zum Kündigungszeitpunkt vorliegenden Arbeitsergebnisse einschl. etwaiger Nutzungsrechte stehen dem Auftraggeber zu (vgl. § 8 (3) ebenda).
(5) Die Regelungen in § 9 VOL/B bleiben hiervon unberührt.
§ 11 Haftungsausschluss
Der Auftraggeber darf aufgrund dieses Vertrages Dritten gegenüber nicht verpflichtet werden.
Jede Haftung des Auftraggebers gegenüber Dritten für Schäden aller Art aus der Durchführung des Auftrages ist ausgeschlossen.
§ 12 Datenschutz
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten.
Falls der Vertragsgegenstand auch die Bearbeitung personenbezogener Daten beinhaltet, verpflichten Sie sich durch Annahme des Auftrages zur Wahrung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG. Es ist Ihnen nach dieser Vorschrift untersagt, unbefugt personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung Ihrer Tätigkeit fort. Verstöße gegen das Datengeheimnis können nach §§ 44, 43 Absatz 2 BDSG sowie nach anderen Strafvorschriften mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden.
§ 13 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.
§ 14 Schlussbestimmungen
Änderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages/Auftrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen treten solche Regelungen, die in gesetzlich zulässiger Weise dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung am nächsten kommen. Entsprechendes gilt, wenn sich bei der Durchführung des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergeben sollte.
Stand 10.8.2012 Heydrich/Freiberger
Anlage 3 Kostenplan
(Firmen-)name: Steuernummer:
(immer anzugeben)
Anschrift: Name/Ort Kreditinstitut:
Name und Tel. Ansprechpartner/in BLZ:
Datum Angebot: Konto-Nr.:
Bezeichnung Leistungsmerkmal Menge Einheit Kosten je Einheit Gesamtkosten
A.1 Aufbereitung EWA Datensatz, Zuspielen von Telefonnummern:
— Teilstichprobe mittels Telefonverzeichnis erreichter
Telefonnummern (bitte geschätzte Menge angeben):
— Teilstichprobe mittels Anschreiben erreichter Telefonnummern
(bitte geschätzte Menge angeben): 13 000 Adressdaten
Adressdaten
Adressdaten
A.2 Erstellung und Versand Informationsschreiben (ohne Porto)
13 000 Infoschreiben
Portokosten für Versand Informationsschreiben
13 000 Infoschreiben
A.3 Ausarbeitung und Programmierung des CATI-Fragebogens (Teilfragebogen in 3 kindesaltersspezifischen Ausarbeitungen) 30 Befragungsminuten
A.4 Layout des identischen PAPI-Fragebogens und der CAWI-Maske
(Teilfragebogen in 3 kindesaltersspezifischen Ausarbeitungen) 30 Befragungsminuten
A.5 Übersetzung und Rückübersetzung der Fragebögen
3 Fremdsprachen
A.6 Pretest des Instruments CATI/PAPI 30
50 Pretests CATI
Pretests PAPI
A.7 Erstellend des Codeplans
A.8 Durchführung der CATI-Erhebung
(bitte Mittelwert für Gesamtkalkulation angeben):
— bei maximal realisierten Interviews
(bitte geschätzte Menge angeben):
— bei minimal realisierten Interviews
(bitte geschätzte Menge angeben): Interviewminuten
Interviewminuten
Interviewminuten
A.9 Druck und Versand PAPI-Fragebögen und Erinnerungsschreiben
(ohne Porto): 6 500 Adressdaten
Portokosten für Versand Fragebögen und Erinnerungsschreiben
6 500 Adressdaten
Rücklaufbearbeitung und -erfassung PAPI-Bögen und CAWI-Eingaben (bitte geschätzte Menge angeben): Fragebögen
A.10 Feldsteuerung und Datenmanagement CATI/PAPI/CAWI
A.11 Erstellen der Vorab-Datensätze
3-4 Datensätze
A.12 Erstellen Gesamtdatensätze (Brutto/Netto) und Methodenbericht
A.13 Treuhänderische Verwaltung und Pflege des Adressdatensatzes
13.000 Adressdaten
A.14 Zuspielen von weiteren anderweitig identisch erhobenen Fällen
1.500 Fälle
A.15 Datenmanagement und -pflege eines Panels bis 31.12.2015
1.000 Fälle
A.16 Datenverarbeitung von 3 weiteren Erhebungswellen
(Befragungszeit je 60 Minuten) 1 000
Fälle
900
Fälle
800
Fälle
A.17 Reisekosten
3 Dienstreisen
A.18 Overhead / Verwaltung
Mehrwertsteuer
Gesamtkosten
Auf unserer Internetseite: www.dji.de können Sie diese Angaben als PDF-Datei herunterladen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Vergabe einer telefonischen und schriftlichen Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der deutschen Stadt Dortmund zur Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-09-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE129515082
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Deutsches Jugendinstitut e. V.
Silvia Kießling
Adresse des Käuferprofils: http://www.dji.de 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-08-15 📅
Datum des Endes: 2014-02-28 📅
Zusätzliche Informationen
Öffentliche Ausschreibung
Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien
Auftraggeber:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Zentrale Verwaltung, Nockherstraße 2, 81541 München
Herr Wolfgang Müller, Verwaltungsdirektor, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Kontakt für fachliche Auskünfte:
Deutsches Jugendinstitut e. V., Nockherstraße 2, 81541 München
Frau Alexandra Sann, Tel. +49 8962306323, sann@dji.de
Fragen zum formalen Verfahren: Frau Silvia Kießling, Tel. +49 8962306152, kiessling@dji.de
Art des Unternehmens:
Sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut
Art und Umfang der Leistung:
Das Deutsche Jugendinstitut e. V. beabsichtigt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Vergabe einer telefonischen und schriftlichen Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der deutschen Stadt Dortmund zur Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
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Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags:
Beginn: 15.8.2013.
Ende: 28.02.2014.
Aufteilung in Lose:
Keine Aufteilung in Lose.
Ablauf der Angebotsfrist:
Das Angebot muss bis zum 15.7.2013, 12.00 Uhr beim Deutschen Jugendinstitut e. V. eingegangen sein. Der verschlossene Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
Nicht öffnen – enthält Angebot: „Dortmunder Pilotstudie zur psychosozialen Belastung von Säuglings- und Kleinkindfamilien“
Deutsches Jugendinstitut e. V.
Zentrale Verwaltung
Nockherstraße 2
81541 München
Mit dem Angebot sind die Vergabe- und Vertragsunterlagen vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Die Vergabe- und Vertragsunterlagen finden Sie am Ende dieses Textes.
Die Bindefrist endet am: 30. 9.2013
Vergabe-und Vertragsunterlagen:
— Anlage 1: Leistungsbeschreibung.
— Anlage 2: Auftragsbedingungen DJI.
— Anlage 3: Kostenplan.
Anlage 1 Leistungsbeschreibung
Leistungsbeschreibung über die Durchführung einer Befragung der Eltern von 0-3-jährigen Kindern in der Stadt Dortmund (ca. 580 000 Einwohner) im Rahmen einer Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien und der Inanspruchnahme von Hilfen.
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Allgemeiner Hintergrund und Ausgangssituation
Die epidemiologisch orientierte Studie untersucht die Prävalenz von psychosozialen Belastungen für das gesunde Aufwachsen von 0-3-jährigen Kindern in Familien und die Inanspruchnahmen von Unterstützungsangeboten in Deutschland. Das Vorhaben wird vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem DJI getragen wird, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Die hier ausgeschriebene Studie sieht eine Vollerhebung in der Stadt Dortmund vor, deren Befragungseinheiten von Seiten des DJI über das örtliche Einwohnermeldeamt rekrutiert werden. Die Ergebnisse fließen mit den Erkenntnissen einer weiteren – hier nicht ausgeschriebenen – Untersuchung in der Stadt Duisburg mit einem unterschiedlichen Stichprobenzugang zusammen, um Aufschluss über das besser geeignete Erhebungsdesign für eine weitere Studie zu liefern. Aus beiden Pilotuntersuchungen soll zudem ein Panel mit belasteten Familien gewonnen werden, das durch das DJI weiter untersucht werden wird.
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Die Befugnis für den Bezug von Einwohnermeldeamtsdaten im Umfang einer Vollerhebung begründet sich aus dem öffentlichen Interesse an dem Forschungsvorhaben und wird von Seiten des Trägerkonsortiums des NZFH gewährleistet. Das Institut, das den Auftrag zur Durchführung der Erhebung erhält, fungiert auch bis mindestens 31.12.2015 als Treuhänder der Adressdaten.
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A Auftragsgegenstand
A.1 Zu einem durch das Einwohnermeldeamt der Stadt Dortmund im Auftrag des DJI an das Befragungsinstitut übermittelten Datensatz mit Informationen über etwa 13 000 Kinder und ihre erziehungsberechtigten Eltern müssen Telefonnummern ermittelt und zugespielt werden. Die Bestimmung der Telefonnummern erfolgt in 2 Schritten:
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a) Ermittlung der Telefonnummern über Telefon-Verzeichnisse (bitte Schätzung der so erreichbaren Telefonnummern im Angebot aufführen),
b) Bei Nichtermittlung kurzes schriftliches Anschreiben an die vorliegende Adresse zur Bestimmung der Telefonnummer (bitte mit Angabe der Schätzung der so erreichbaren Telefonnummern).
A.2 Ein Informationsschreiben über die Studie mit Datenschutzerklärung muss erstellt, gedruckt und an ca. 13 000 Familien verschickt werden (bitte Druckkosten mit 7 % MwSt. berücksichtigen und Porto preisgünstig kalkulieren).
A.3 Ein vom DJI entwickelter Fragebogen für eine CATI-Erhebung ist auszuarbeiten und zu programmieren (durchschnittliche Befragungsdauer 30 min.).
Der Fragebogen enthält Items zu soziodemographischen Variablen der Familie inklusive eines international anerkannten Indexes zur Bestimmung der sozialen Lage, zur körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes, zu subjektiven und objektiven Belastungsfaktoren für Eltern bei der Versorgung und Erziehung des Kindes, zu sozialen Unterstützungsnetzen und zur Inanspruchnahme von öffentlichen Hilfen. Die kindbezogenen Items werden in drei verschiedenen Ausarbeitungen vorliegen, die sich abhängig vom Kindesalter unterscheiden.
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A.4 Der Fragebogen soll zudem für eine PAPI- und CAWI-Erhebung inhaltlich identisch zu den CATI-Bögen erstellt und in 3 Sprachen übersetzt werden.
A.5 Der Fragebogen soll in türkische, russische und polnische Sprache übersetzt und zur Kontrolle ins Deutsche rückübersetzt werden.
A.6 Es muss ein Pretest der Befragungsinstrumente an je 30 CATI- und 50 PAPI-Fällen durchgeführt werden, bei dem wissenschaftliche Mitarbeiter/innen des DJI einzubeziehen sind.
A.7 Nach den Vorgaben des DJI ist ein Codeplan für SPSS zu erstellen. Die Items des CATI-, PAPI- und CAWI-Fragebogens müssen im Codeplan eindeutig identifizierbar sein.
A.8 Bei maximaler Ausschöpfung der Eltern ist eine CATI-Erhebung durchzuführen (bitte angeben welche Ausschöpfung maximal und minimal erwartet wird, Kostenangabe je realisierter Befragungsminute).
A.9 Bei erwarteten 50 % der Eltern ist eine PAPI-Erhebung durchzuführen, die den Druck- und Versand von nach Kindesalter spezifischen Fragebögen, Rückporto, ein Erinnerungsschreiben sowie die Rücklaufbearbeitung und -erfassung umfasst (bitte Druckkosten mit 7 % MwSt. berücksichtigen und Porto preisgünstig kalkulieren).
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A.10 Der Auftragnehmer muss Feldsteuerung und Datenmanagement der Erhebung gewährleisten. Es wird erwartet, dass der Auftragnehmer das DJI regelmäßig, d. h. während der Feldphase monatlich, über den aktuellen Feldstand informiert.
A.11 Während der Feldphase müssen 3-4 Datensätze über bis dato befragte Eltern an das DJI übergeben werden, damit nach Vorabauswertung vorliegender Daten zeitnah weitere Erhebungen durch das DJI durchgeführt werden können.
A.12 Nach Abschluss der Erhebung sind ein Datensatz im SPSS-Format und ein Methodenbericht zu übergeben.
A.13 Die Datensätze über Teilstichproben und Gesamtuntersuchung müssen mittels Identifikationsnummer mit den Adressen und Telefonnummern der Befragten verknüpft werden. Adressen und Telefonnummern verbleiben bis mindestens 31.12.2015 im Befragungsinstitut und werden vom DJI bei weiteren Erhebungen abgerufen, sofern die Befragten ihre Bereitschaft zu weiteren Erhebungen erklärt haben. Adress- und Befragungsdaten sind ein Eigentum des DJI und ggf. am 31.12.2015 an einen anderen Treuhänder zu übergeben.
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A.14 Etwa 1 500 mit identischem Fragebogen in einer zweiten – hier nicht ausgeschriebenen – Pilotstudie in Duisburg erhobene Fälle, die als SPSS-File vorliegen, müssen zu den bestehenden Daten gespielt und verwaltet werden.
A.15 Mit etwa 1 000 Familien, die unter empirischen Gesichtspunkten einen erhöhten psychosozialen Belastungsgrad aufweisen und die zu weiteren Erhebungen eingewilligt haben, soll ein Panel aufgebaut werden. Der Auftragnehmer muss daher eine anschließende Datenpflege des Panels inklusive des Datenmanagements von weiteren Erhebungen anbieten.
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A.16 2-3 weitere Erhebungswellen beinhalten je 60-90 minütige zugehende CAPI-Interviews bei geplanten 1 000/900/800 Familien, die im Rahmen des Forschungsprojektes durchgeführt werden. Die Aufgabe des Befragungsinstituts besteht in der Bereitstellung der Adressdaten und der Datenverarbeitung der weiteren Erhebungswellen.
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A.17 Das Befragungsinstitut muss zu 3 persönlichen Besprechungen am DJI zur Verfügung stehen.
A.18 Overhead- und eventuelle sonstige Verwaltungskosten sind gesondert auszuweisen (bitte begründen).
Das DJI behält sich vor, einzelne Module (z.B. A5, A.14, A.15, A.16) zunächst nicht zu vergeben.
B Beschreibung der Aufgaben und Anforderungen
Gegenstand ist die Durchführung einer Befragung aller Eltern von 0-3-jährigen Kindern in Dortmund für eine wissenschaftliche Untersuchung der Prävalenz von psychosozialen Belastungen in Familien, die im empirischen Zusammenhang mit Einschränkungen der elterlichen Erziehungsfähigkeit und Risiken für Kindesmisshandlung und -vernachlässigung stehen. Vor diesem Hintergrund steht auch die Inanspruchnahme diesbezüglich präventiver Hilfen im Fokus des Erkenntnisinteresses. Die gesamte Leistung ist in der Zeit vom 15.8.2013 bis 28.2.2014 zu erbringen.
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B.1 Ausgeschrieben werden die Weiterverarbeitung einer Einwohnermeldeamtsstichprobe mit ca. 13 000 Fällen, die treuhänderische Verwaltung und Pflege der personenbezogenen Stichprobendaten für das DJI bis mindestens zum 31.12.2015, die technische Herstellung und das Pretesten des Instruments für eine CATI-, PAPI- und CAWI-Erhebung , die Datenerhebung, die Erstellung mehrerer SPSS-Teildatensätze, die Datenprüfung sowie die abschließende Dokumentation aller Arbeiten in einem Methodenbericht, der allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards genügt und in deutscher Sprache verfasst ist. Die inhaltliche Entwicklung des Erhebungsinstruments und die weitere Auswertung der Daten behält sich der Auftraggeber vor. Mehrere SPSS-Teildatensätze sind erforderlich, da das DJI bereits während der laufenden Feldphase weitere Untersuchungen durchführen und das Panel aufbauen wird.
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B.2 Das Befragungsinstitut berät den Auftraggeber bei der Ausdifferenzierung riskanter Variablen hinsichtlich des Ausschlusses spezifischer Gefahren der Deanonymisierung von Befragten im Rahmen der Vollerhebung.
B.3 Ausgeschrieben werden darüber hinaus der parallele Aufbau und die anschließende Datenpflege eines Panels mit ca. 1 000 überdurchschnittlich psychosozial belasteten Familien und das Datenmanagement zu mindestens zwei weiteren Datenerhebungen mit anderen Instrumenten bis Dezember 2015.
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B.4 Der Pretest dient der Überprüfung der Praktikabilität des Instruments bezüglich der Verständlichkeit der Fragen. Die Feldzeit des Pretests im August bzw. September 2013 soll 2 Wochen nicht überschreiten. Es sollen dafür ca. 30 Telefoninterviews durchgeführt werden. Die schriftliche Befragung soll bei etwa 50 Adressen verknüpft mit dem Versand des Informationsschreibens zur Studie geprüft werden.
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B.5 Die Befragungszeit je Familie soll ca. 30 min betragen. Die Erhebung ist bezogen auf das jüngste Kind durchzuführen, selbst wenn weitere Kinder unter 3 Jahren in der Familie vorhanden sind. Jede Familie soll höchstens einmal befragt werden. Es soll ein Elternteil, nach Möglichkeit die Mutter, befragt werden.
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B.6 Die Aufgaben des Auftragnehmers beinhalten die Bereitstellung, Schulung und Einsatzplanung der Interviewer/innen sowie Steuerung und Kontrolle ihrer Arbeit.
B.7 Die Aufgaben beinhalten den Versand von Fragebögen sowie die Rücklaufkontrolle und Dateneingabe, die unverzüglich bei Eingang der Fragebögen erfolgen muss.
B.8 Während der Feldphase von Oktober 2013 bis Januar 2014 wird ein enger Informationsaustausch zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber erwartet, so dass eine durchgehende Kontrolle über die Realisierung der Studie gewährleistet ist. Der Auftragnehmer informiert das DJI fortlaufend über den aktuellen Feldstand und legt zu vereinbarten Zeiten Datensätze zu bis dato befragten Familien vor. Feldprobleme sind unverzüglich zu melden und gegebenenfalls vorzunehmende Interventionen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.
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B.9 Interviewer/innen sollen für jede Familie ein Protokoll über ausgeführte Kontaktversuche führen, in dem auch finale Ausfallgründe beschrieben werden.
B.10 Bei der Dateneingabe und -prüfung sind die Konventionen des Zentrums für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) hinsichtlich der Vercodung von fehlenden Werten und von Jahreszahlen einzuhalten. Besonderer Wert ist auf eine detaillierte Dokumentation der Filtersprünge zu legen, d. h. es muss eindeutig aus dem Codeplan hervorgehen, welche Codes zu TNZ-Werten bei welchen der folgenden Variablen führen. Der vollständige Codeplan muss spätestens eine Woche vor Beginn der Feldarbeit dem Auftraggeber vorliegen.
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B.11 Eventuelle Vorgaben, die vor Beginn der Feldphase durch das Votum einer von Seiten des NZFH zur Studie befragten Ethikkommission gemacht werden, sind umzusetzen.
B.12 Die Datensätze sind bis 31.1.2014 an den Auftraggeber zu übergeben. Der Methodenbericht ist 3 Wochen nach Ende der Feldphase vorzulegen (spätestens am 21.2.2014).
B.13 Der Auftraggeber erwartet sowohl einen Datensatz der realisierten Interviews als auch einen Brutto-Datensatz aller Fälle der Brutto-Stichprobe. Der Brutto-Datensatz soll fallbezogen Informationen über Interviewteilnahme und Erhebungsart (CATI, PAPI bzw. CAWI) oder Interviewablehnung bzw. -abbruch sowie Befragungsdatum und Geschlecht und Alter der Interviewer/in beinhalten. Der Netto-Datensatz soll die in den Interviews und Fragebögen erhobenen Informationen enthalten. Jeder Fall soll über eine in allen Datensätzen gleiche Identifikationsnummer eindeutig erkennbar sein.
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B.14 Der Auftraggeber erwartet die Übergabe des bis dahin treuhänderisch verwalteten personenbezogenen Datensatzes bis spätestens 4 Wochen nach Ablauf des 31.12.2015 an einen vom Auftraggeber benannten Datentreuhänder, sofern nichts Gegenteiliges schriftlich vereinbart wird.
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Vom Auftragnehmer wird zur Erfüllung der Aufgaben folgende Expertise erwartet:
B.15 Der Auftragnehmer kennt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und mit der fachlichen Ausgestaltung von Hilfen des deutschen Gesundheitssystems (Sozial-gesetzbuch V und XI) und der deutschen Kinder- und Jugendhilfe (Sozialgesetzbuch VIII und Bundeskinderschutzgesetz) im Allgemeinen und in Bezug auf Familien mit Säuglingen und Kleinkindern im Besonderen gut aus.
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B.16 Der Auftragnehmer verfügt über geschulte deutschsprachige Interviewer/innen, die den lokaltypischen Dialekt in Dortmund gut verstehen können. Die Interviewer/innen sind in der Lage, sich mit nicht deutschsprachigen Eltern in gebrochenem Deutsch oder Englisch zu verständigen, um diesen Eltern eine türkisch-, russisch- oder polnisch-sprachige CAWI- oder PAPI-Befragung anbieten zu können.
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B.17 Der Auftragnehmer hat ausgewiesene Erfahrung in der Durchführung telefonischer und schriftlicher Befragungen bei der Zielgruppe und mit Erhebungen zum Themenkomplex dieser Studie.
B.18 Der Auftragnehmer weist Erfahrungen mit Vollerhebungen nach, da bei dieser Erhebungsart eine gute Interviewausschöpfung und Datenschutzfragen von übergeordneter Bedeutung sind.
B.19 Der Auftragnehmer ist in der Lage, der deutschen Bevölkerung ausreichend Vertrauen für eine hohe Beteiligung an der Untersuchung zu vermitteln.
C Geplanter zeitlicher Ablauf der Arbeiten
Geplanter Projektbeginn: 15.8.2013.
Ausarbeiten und Pretesten der Fragebögen: Aug./Sept. 2013.
Zuspielen der Telefonnummern zum Adressdatensatz: Sept. 2013.
Information der Probanden: Sept. 2013.
Beginn der Feldphase: 1.10.2013.
Ende der Feldphase: 31.1.2014.
Abschluss aller Arbeiten: 28.2.2014.
Treuhänderische Verwaltung personenbezogener Daten bis: 31.12.2015.
Verzögerungen im zeitlichen Ablauf sind möglich!
D Zahlungsmodalitäten
Die Bezahlung erfolgt in drei Raten bei Vertragsabschluss, bei Feldbeginn und nach Abnahme der Arbeiten durch den Auftraggeber.
E Qualitätskontrolle
Das DJI behält sich das Recht vor, die Qualität der erbrachten Dienstleistungen während der gesamten Vertragslaufzeit jederzeit selbst zu prüfen oder durch von ihr benannte Einrichtungen/Firmen prüfen zu lassen.
F Vertraglicher Rahmen
Das Angebot des Bieters entsprechend der Leistungsbeschreibung (Anlage 1) ist vollwertiger Vertragsbestandteil. Die Leistungsbeschreibung geht dem Angebot vor.
Die Auftragsbedingungen des DJI sind ebenfalls integraler Bestandteil der Auftragserteilung.
Der Auftragnehmer haftet in jeder Hinsicht (technisch, wirtschaftlich, finanziell und rechtlich) für den mit dem Deutschen Jugendinstitut e. V. abgeschlossenen Vertrag.
G Fachliche Leistungsfähigkeit
Das von dem Bieter (natürliche und juristische Personen) einzureichende Angebot muss Folgendes enthalten:
a) Name bzw. Firmenname, Adresse (Sitz und Verwaltungsanschrift), Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail-Adresse,
b) Angaben und Nachweise über die sozialwissenschaftliche Qualifikation des einzusetzenden Personals und Schulung der Interviewer/innen für die Ausführung des Auftrags,
c) Angaben und Nachweise über bisherige Forschungserfahrung, Erfahrung mit der Ausführung von vergleichbaren Projekten,
d) Angaben zum wissenschaftlichen Renommee des Instituts sowie Referenzen,
e) USt-Identifikationsnummer,
f) Kontonummer, Name und Anschrift der Bank, BLZ, IBAN-Code,
g) Ggf. Bestätigung der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach dem Recht des Mitgliedstaats, in dem der Bieter seinen Sitz hat,
h) Ansprechpartner/in bei diesem Angebot (Name, Vorname, Funktion, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, Dienstanschrift),
i) Bei juristischen Personen außerdem: Rechtsform, Kopie der Satzung, Name und Funktion der Mitglieder der Unternehmensleitung.
H Ausschlusskriterien
1. Von der Auftragsvergabe ausgeschlossen werden Bieter,
— die sich im Konkursverfahren, in Liquidation oder im gerichtlichen Vergleichs-verfahren befinden oder ihre gewerbliche Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer vergleichbaren Lage befinden,
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— die rechtskräftig wegen eines Tatbestands verurteilt wurden, der ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt,
— die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die von der Vergabestelle nachweislich festgestellt wurde,
— die ihrer Pflicht zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern oder sonstigen Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Landes ihrer Niederlassung, des Landes des öffentlichen Auftraggebers oder des Landes der Auftragserfüllung nicht nachgekommen sind,
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— die rechtskräftig wegen Betrug, Korruption, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder einer anderen gegen die finanziellen Interessen der Gemeinschaften gerichteten Handlung verurteilt worden sind.
2. Die Bieter müssen nachweisen, dass keiner der unter Ziffer 1 genannten Sachverhalte auf sie zutrifft. Die Bieter reichen eine ordnungsgemäß unterzeichnete und mit Datum versehene ehrenwörtliche Erklärung ein, in der sie versichern, dass sie sich nicht in einer der oben genannten Situationen befinden.
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I Termine:
Ende der Angebotsfrist: 15.7.2013, 12.00 Uhr.
Ende der Bindefrist: 30.9.2013.
Beginn der Leistungsfrist: 15.8.2013.
Ende der Leistungsfrist: 28.2.2014.
J Einzureichendes Angebot
Das Angebot ist unter Berücksichtigung der Leistungsbeschreibung entsprechend aufzubauen und hat alle Leistungsmerkmale und die geforderten Ergänzungen/Alternativen zu enthalten. Das Angebot ist in Deutsch zu verfassen, zu datieren und zu unterzeichnen.
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Der Bieter hat sich bei der Gestaltung strikt an die in der Leistungsbeschreibung vorgegebene Struktur und Nummerierung zu halten. Zu jedem Punkt sind zweifelsfreie Angaben zu machen. Das Angebot muss eine Liste sämtlicher eingereichter Unterlagen enthalten. Der Kostenplan ist nach Anlage 3 aufzubauen.
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Das Angebot ist beim Deutschen Jugendinstitut mit allen in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Elementen in schriftlicher Fassung einzureichen (auf dem Postweg oder persönlich).
Das Angebot muss bis 15.7.2013, 12.00 Uhr beim Deutschen Jugendinstitut eingegangen sein.
Der verschlossene Umschlag ist wie folgt zu beschriften:
Die Bindefrist endet am 30.9.2013
Anlage 2 Auftragsbedingungen
§ 1 Leistung
Der Auftraggeber ist berechtigt, sich jederzeit über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung zu unterrichten. Der Auftragnehmer wird die Arbeiten/Lieferung/Leistung unter Zugrundelegen des neuesten Erkenntnisstandes von Methoden, Technik etc. durchführen. Er gewährleistet die sachgerechte Sorgfalt.
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§ 2 Kosten
Mögliche Fremdaufträge werden aus dem vereinbarten Preis gedeckt. Mit dem gezahlten Preis sind alle Ansprüche abgegolten.
§ 3 Versteuerung/Sozialversicherung
Die Pflicht zur Versteuerung sowie gegebenenfalls zur Sozialversicherung obliegt dem Auftragnehmer.
§ 4 Sonderleistungen
Nachträglich vom Auftraggeber geforderte Leistungen werden nach näherer Vereinbarung gesondert vergütet.
§ 5 Kostenprüfung
Kostenprüfungen können auch während der Laufzeit des Auftrages vorgenommen werden. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber oder dessen Beauftragten alle Prüfungsrechte ein, die nach der VOPR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VPÖA) vom 21.11.1953 in der jeweils gültigen Fassung zulässig sind.
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§ 6 VOL/B und VPÖA
Soweit in diesen Auftragsbedingungen nichts anderes geregelt ist, gelten die „Allgemeinen Bedingungen für die Ausführung von Leistungen (Teil B der Verdingungsordnung für Leistungen -VOL-)“ sowie die „VO PR 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen (VPÖA) vom 21.11.1953“ in der jeweils gültigen Fassung.
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§ 7 Abnahme
Die Arbeit/Lieferung/Leistung wird von einem Beauftragten, in der Regel ein/e Beschäftigte/r des Auftraggebers, abgenommen. Erst nach der Abnahme beginnt die Zahlungsfrist für die vereinbarte Vergütung.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche, ohne die Zustimmung des Urhebers übertragbare und räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrecht an seinen urheberrechtlich geschützten Arbeitsergebnissen ein.
Das Nutzungsrecht umfasst insbesondere die in §§ 15, 23, 87b) und 88 UrhG genannten Nutzungsarten sowie die Bearbeitung und Umgestaltung. Der Auftraggeber ist berechtigt, das Nutzungsrecht Dritten zu übertragen oder ihnen ein einfaches Nutzungsrecht einzuräumen. Die Ausübung des Rückrufrechtes nach § 41 UrhG wird für die Dauer von fünf Jahres ausgeschlossen.
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Soweit Dritte mit Arbeiten betraut werden, muss sich der Auftragnehmer von dem Dritten vertraglich das ausschließliche Nutzungsrecht einräumen lassen. Er stellt seinerseits den Auftraggeber von evtl. Ansprüchen Dritter frei.
(2) Mitteilungen an die Presse oder Öffentlichkeit über Thema, Inhalt, Ergebnisse oder sonstigen Einzelheiten des vom Auftragnehmer zu erbringenden Werkes sowie jede sonstige Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Werk sind allein dem DJI vorbehalten. Soweit der Auftragnehmer Dritte mit Arbeiten betraut, muss er sich von diesen entsprechende Rechte einräumen lassen und auf das DJI weiter übertragen.
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(3) Für den Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung gelten die Absätze (1) und (2) entsprechend für den bereits fertiggestellten Teil des Werkes.
§ 9 Geheimhaltung
(1) Der Auftragnehmer wird auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses über die ihm bei seiner Tätigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheit Verschwiegenheit bewahren.
(2) Von dienstlichen Schriftstücken, Zeichnungen und dergleichen, die dem Auftragnehmer in Ausführung dieses Auftrages zugänglich gemacht werden, dürfen ohne Zustimmung des Auftraggebers oder sonstiger Verfügungsberechtigter keine Abschriften, Ablichtungen oder andere Vervielfältigungen gefertigt werden.
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(3) Veröffentlichungen über die im Rahmen des Vertrages gewonnen Erkenntnisse bedürfen der Genehmigung durch den Auftraggeber.
§ 10 Kündigung
(1) Auftraggeber und Auftragnehmer können den Vertrag auch aus wichtigem Grund kündigen. Als wichtige Gründe kommen insbesondere in Betracht:
a) Erheblicher Dissens über Gestaltung und Durchführung des Auftrages, der eine weitere Zusammenarbeit unmöglich macht;
b) Leistungsverzug von mehr als zwei Monaten.
(2) Wird aus einem Grund gekündigt, den der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht ihm nur anteilige Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen zu, soweit diese Leistungen für den Auftraggeber verwertbar sind.
(3) Wird aus einem Grund gekündigt, den weder der Auftraggeber noch der Auftragnehmer zu vertreten hat, so steht dem Auftragnehmer die Vergütung für die bis zur Kündigung geleistete Arbeit zuzüglich der Aufwendungen zu, die ihm aufgrund des Vertragsverhältnisses erwachsen.
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(4) Die bis zum Kündigungszeitpunkt vorliegenden Arbeitsergebnisse einschl. etwaiger Nutzungsrechte stehen dem Auftraggeber zu (vgl. § 8 (3) ebenda).
(5) Die Regelungen in § 9 VOL/B bleiben hiervon unberührt.
§ 11 Haftungsausschluss
Der Auftraggeber darf aufgrund dieses Vertrages Dritten gegenüber nicht verpflichtet werden.
Jede Haftung des Auftraggebers gegenüber Dritten für Schäden aller Art aus der Durchführung des Auftrages ist ausgeschlossen.
§ 12 Datenschutz
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten.
Falls der Vertragsgegenstand auch die Bearbeitung personenbezogener Daten beinhaltet, verpflichten Sie sich durch Annahme des Auftrages zur Wahrung des Datengeheimnisses nach § 5 BDSG. Es ist Ihnen nach dieser Vorschrift untersagt, unbefugt personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung Ihrer Tätigkeit fort. Verstöße gegen das Datengeheimnis können nach §§ 44, 43 Absatz 2 BDSG sowie nach anderen Strafvorschriften mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden.
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§ 13 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.
§ 14 Schlussbestimmungen
Änderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages/Auftrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen treten solche Regelungen, die in gesetzlich zulässiger Weise dem wirtschaftlichen Zweck der ungültigen Bestimmung am nächsten kommen. Entsprechendes gilt, wenn sich bei der Durchführung des Vertrages eine ergänzungsbedürftige Lücke ergeben sollte.
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Stand 10.8.2012 Heydrich/Freiberger
Anlage 3 Kostenplan
(Firmen-)name: Steuernummer:
(immer anzugeben)
Anschrift: Name/Ort Kreditinstitut:
Name und Tel. Ansprechpartner/in BLZ:
Datum Angebot: Konto-Nr.:
Bezeichnung Leistungsmerkmal Menge Einheit Kosten je Einheit Gesamtkosten
A.1 Aufbereitung EWA Datensatz, Zuspielen von Telefonnummern:
— Teilstichprobe mittels Telefonverzeichnis erreichter
Telefonnummern (bitte geschätzte Menge angeben):
— Teilstichprobe mittels Anschreiben erreichter Telefonnummern
(bitte geschätzte Menge angeben): 13 000 Adressdaten
Adressdaten
A.2 Erstellung und Versand Informationsschreiben (ohne Porto)
13 000 Infoschreiben
Portokosten für Versand Informationsschreiben
A.3 Ausarbeitung und Programmierung des CATI-Fragebogens (Teilfragebogen in 3 kindesaltersspezifischen Ausarbeitungen) 30 Befragungsminuten
A.4 Layout des identischen PAPI-Fragebogens und der CAWI-Maske
(Teilfragebogen in 3 kindesaltersspezifischen Ausarbeitungen) 30 Befragungsminuten
A.5 Übersetzung und Rückübersetzung der Fragebögen
3 Fremdsprachen
A.6 Pretest des Instruments CATI/PAPI 30
50 Pretests CATI
Pretests PAPI
A.7 Erstellend des Codeplans
A.8 Durchführung der CATI-Erhebung
(bitte Mittelwert für Gesamtkalkulation angeben):
— bei maximal realisierten Interviews
(bitte geschätzte Menge angeben):
— bei minimal realisierten Interviews
(bitte geschätzte Menge angeben): Interviewminuten
Interviewminuten
A.9 Druck und Versand PAPI-Fragebögen und Erinnerungsschreiben
(ohne Porto): 6 500 Adressdaten
Portokosten für Versand Fragebögen und Erinnerungsschreiben
6 500 Adressdaten
Rücklaufbearbeitung und -erfassung PAPI-Bögen und CAWI-Eingaben (bitte geschätzte Menge angeben): Fragebögen
A.10 Feldsteuerung und Datenmanagement CATI/PAPI/CAWI
A.11 Erstellen der Vorab-Datensätze
3-4 Datensätze
A.12 Erstellen Gesamtdatensätze (Brutto/Netto) und Methodenbericht
A.13 Treuhänderische Verwaltung und Pflege des Adressdatensatzes
13.000 Adressdaten
A.14 Zuspielen von weiteren anderweitig identisch erhobenen Fällen
1.500 Fälle
A.15 Datenmanagement und -pflege eines Panels bis 31.12.2015
1.000 Fälle
A.16 Datenverarbeitung von 3 weiteren Erhebungswellen
(Befragungszeit je 60 Minuten) 1 000
Fälle
900
800
A.17 Reisekosten
3 Dienstreisen
A.18 Overhead / Verwaltung
Mehrwertsteuer
Gesamtkosten
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