Evaluation des Neugeborenen-Hörscreenings für die Berichtsjahre 2011 und 2012

Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die wissenschaftliche Auswertung der Neugeborenen-Hörscreenings gemäß der Richtlinie über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die Evaluation hat auf Basis vorhandener Datenquellen und Qualitätsvorgaben (AGENS) zu erfolgen. Daneben müssen zur Beantwortung der Fragestellung zu den Ergebnissen der pädaudiologischen Konfirmationsdiagnostik sowie zu den Zeitpunkten der Diagnosestellung zusätzliche Datenerhebungen erfolgen, welche den „Leitlinien und Empfehlungen zur Sicherung von Guter Epidemiologischer Praxis (GEP)“ genügen sollen. Es wird erwartet, dass die Erstellung einer deskriptiven Übersicht über die bestehenden Organisationen des Neugeborenen-Hörscreening und eine Zusammenfassung und Prüfung der Datenqualität vorgenommen wird. Darüber hinaus wird eine Auswertung der erhobenen Daten und die Beantwortung der Fragestellungen, welche sich aus den Zielparametern der Richtlinien ergeben, in einem Bericht dargelegt. Die Berichterstattung findet schriftlich und mündlich in deutscher Sprache statt. Die Evaluation wird jährlich für einen Zeitraum von 2 Jahren durchgeführt (Berichtsjahre 2011 und 2012).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-18 Auftragsbekanntmachung
2014-05-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-10-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss G-BA
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de 🌏
E-Mail: jana.buchholz@g-ba.de 📧
Telefon: +49 30275838922 📞
Fax: +49 30275838905 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-18 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 205-355449
ABl. S-Ausgabe: 205
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Evaluation Neugeborenen-Hörscreening“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die wissenschaftliche Auswertung der Neugeborenen-Hörscreenings gemäß der Richtlinie über die Früherkennung von Krankheiten bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die Evaluation hat auf Basis vorhandener Datenquellen und Qualitätsvorgaben (AGENS) zu erfolgen. Daneben müssen zur Beantwortung der Fragestellung zu den Ergebnissen der pädaudiologischen Konfirmationsdiagnostik sowie zu den Zeitpunkten der Diagnosestellung zusätzliche Datenerhebungen erfolgen, welche den „Leitlinien und Empfehlungen zur Sicherung von Guter Epidemiologischer Praxis (GEP)“ genügen sollen. Es wird erwartet, dass die Erstellung einer deskriptiven Übersicht über die bestehenden Organisationen des Neugeborenen-Hörscreening und eine Zusammenfassung und Prüfung der Datenqualität vorgenommen wird. Darüber hinaus wird eine Auswertung der erhobenen Daten und die Beantwortung der Fragestellungen, welche sich aus den Zielparametern der Richtlinien ergeben, in einem Bericht dargelegt. Die Berichterstattung findet schriftlich und mündlich in deutscher Sprache statt. Die Evaluation wird jährlich für einen Zeitraum von 2 Jahren durchgeführt (Berichtsjahre 2011 und 2012).
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Dauer: 24 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen zur Beurteilung der persönlichen Lage einzureichen:
1) Darstellung/Profil des Unternehmens bzw. Instituts,
2) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF, etwa mit folgendem Inhalt: „Wir erklären, dass bezogen auf unser Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne des § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen“. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einzureichen:
3) Eigenerklärung über den aus wissenschaftlichen Leistungen auf den Gebieten der Auswertung empirischer medizinischer Daten bzw. der Auswertung von Sekundärdaten erzielten Umsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst getrennt nach Jahren.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung einzureichen:
4) Angaben zu den wesentlichen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von dem Unternehmen bzw. Institut erbrachten Leistungen auf den Gebieten der Erhebung und Auswertung empirischer medizinischer Primärdaten bzw. der Auswertung von Sekundärdaten, möglichst mit Angabe der Leistungszeit, des Auftragsvolumens und des Auftraggebers (möglichst mit Ansprechpartner und Telefonnummer),
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5) Angabe zu in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren veröffentlichten Berichten auf den vorgenannten Gebieten,
6) Angabe des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen leitenden Personals mit Name, Funktion im Team, beruflicher Qualifikation und persönlichen Referenzen.
Mindeststandards:
Zu 5) Der Bewerber/zumindest ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 2 Berichte auf den Gebieten der Auswertung empirischer medizinischer Daten bzw. der Auswertung von Sekundärdaten veröffentlicht haben.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 500 000,00 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig: 1. Zunächst wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/Unterlagen, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. 2. Anschließend wird anhand der vorstehend unter Ziff. III.2.1 - III.2.3 geforderten Angaben und Unterlagen die grundsätzliche Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft geprüft. 3. In einer dritten Stufe wird, falls notwendig, eine differenzierte Prüfung der Eignung anhand der Referenzunterlagen der Bewerber und der Angaben zu dem für die Auftragsausführung vorgesehenen Personal (siehe Ziff. III.2.3) vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal aufzufordernde Zahl von Bewerbern zu reduzieren (höchstens 5 Bewerber). Es werden diejenigen Bewerber/ Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den von ihnen eingereichten Angaben zur Referenzlage sowie zu dem im Auftragsfall vorgesehenen Projektteam im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen. Die Auswahlkriterien "Referenzlage Bewerber" sowie "Referenzlage Projektteam" werden gleich gewichtet.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-12-23 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Jana Buchholz
Internetadresse: www.g-ba.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich mit einem (selbst verfassten) Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Evaluation Neugeborenen-Hörscreening“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff. I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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Soweit ein Bewerber beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter Ziff. III.2.1-III.2.3 genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmen vorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber fristgerecht gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
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Quelle: OJS 2013/S 205-355449 (2013-10-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 091-160297
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 205-355449
ABl. S-Ausgabe: 91

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umsetzungskonzept/Methodik Evaluation (65)
2. Honorarangebot (35)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-04-30 📅
Name: Bietergemeinschaft zur Evaluation des Neugeborenen-Hörscrennings, bestehend aus dem Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, der Westfälische Wilhelms-Universität Münster/Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München/Institut für Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie
Postanschrift: Veterinärstr. 2
Postort: Oberschleißheim
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2014/S 091-160297 (2014-05-08)