F 2336 - Methodik zur Identifizierung von granulären biobeständigen Stäuben an Arbeitsplätzen

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Abreitsmedizin

F2336 - Methodik zur Identifizierung von granulären biobeständigen Stäuben an Arbeitsplätzen
Von der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde 2011 für granuläre biobeständige Stäube (GBS) ein Allgemeiner Staubgrenzwert für die alveolengängige Fraktion (A) in Höhe von 0,3 mg/m³ vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird derzeit im Ausschuss für Gefahrstoffe im Hinblick auf eine Umsetzung in der Technischen Regel für Gefahrstoffe 900 (TRGS 900) geprüft. Hierzu werden belastbare Aussagen benötigt, für welche Stäube an Arbeitsplätzen der zukünftige Grenzwert gelten soll. Erfasst werden sollen GBS, die eine geringe und unspezifische Toxizität aufweisen. Zur Bewertung arbeitsplatzrelevanter Stäube sind daher Untersuchungen erforderlich, die die Biobeständigkeit ermitteln und eine spezifische Toxizität, wie sie z.B. bei Quarzstäuben vorliegt, weitgehend ausschließen. Von Bedeutung sind vor allem Stäube, die zwar eine geringe, aber dennoch vorhandene Löslichkeit nach Einatmen in der Lunge aufweisen.
Ziel des Projektes ist es, verschiedene Teststäube auf ihre Zugehörigkeit zu den granulären biobeständigen Stäuben (GBS) zu überprüfen. Außerdem sollen in vitro-Methoden auf ihre Eignung überprüft werden.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-28.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-28 Auftragsbekanntmachung
2014-01-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge