Im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und FDP der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages vom 26.10.2009 wurde vereinbart, die Vorschläge zum Deutschland-Takt gemeinsam mit den Ländern zu prüfen. Ziel eines Deutschlandtakts ist, das Zugangebot mittelfristig durch eine Integration der vorhandenen Taktfahrpläne des Fern- und Nahverkehrs bundesweit so zu verknüpfen, dass häufigere und schnellere Verbindungen durch optimale Umsteigemöglichkeiten entstehen. Ein Deutschlandtakt soll ein verlässliches Grundangebot und anbieterübergreifend ein auf möglichst vielen Relationen intermodal konkurrenzfähiges Angebot im öffentlichen Verkehr ermöglichen und die Attraktivität des Bahnverkehrs weiter verbessern. Die Machbarkeitsstudie soll weder die Marktforschungs- und Planungsaufgaben der Eisenbahnunternehmen und der Aufgabenträger im SPNV noch die Aufstellung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege ersetzen, sondern diese ergänzen. Die Machbarkeitsstudie umfasst drei Aspekte: - die Prüfung der betrieblich-technischen Möglichkeiten Aufbauend auf vorhandenen Daten soll geprüft werden, in welcher Form ein integraler Taktfahrplan (SPFV und SPNV) unter den deutschen Randbedingungen zu realisieren ist. Dazu sind auch alternative Möglichkeiten zu prüfen. In diese Untersuchung ist der Einfluss auf den Güterverkehr einzubeziehen. Erforderlichenfalls sollen betriebliche Maßnahmen sowie Infrastrukturmaßnahmen vorgeschlagen werden, die für die Umsetzung eines integralen Taktfahrplans erforderlich sind. - Die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Beteiligten sind überschläglich abzuschätzen. Eine Konzeption für die Analyse der verkehrlichen Auswirkungen nach Einführung eines Deutschlandtakts ist zu entwerfen. (Die Durchführung dieser Analyse ist nicht Gegenstand des Auftrags.) - Die rechtliche Prüfung der Vereinbarkeit eines solchen Taktfahrplans mit dem europäischen und nationalen Rechtsrahmen, insbesondere zur Problematik der Reservierung einzelner Trassen für bestimmte Verkehrsarten sowie dem freien Wettbewerb und freien Netzzugang. Die Untersuchung wird durch eine Lenkungsgruppe, denen das BMVBS, das BMELV, die Bundesländer sowie die DB Netz AG angehören, begleitet. Es sind mehrere Abstimmungen und Präsentationen mit dem BMVBS und der Lenkungsgruppe erforderlich. Diese Veranstaltungen sind inhaltlich vor- und nachzubereiten. Dazu gehören entsprechende Präsentationen zu Arbeitsschwerpunkten, deren Themen mit dem AG vorab abgestimmt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-04-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 1
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvbs.de🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvbs.bund.de📧
Telefon: +49 228993003774📞
Fax: +49 228993008073779 📠
a) Verfahren:
Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß VOF. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Teilnahmeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des Aktenzeichens Z20/SeV/288.3/1324/LA15 im Betreff anzufordern. Die Unterlagen werden grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen. Die aufgrund der Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.1.2 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur mündlichen Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen.
b) Inhalt des Teilnahmeantrages:
Der Teilnahmeantrag ist mit den unter Abschnitt III geforderten Nachweise, Erklärungen, Darstellungen zu erstellen. Es können die bereitgestellten Formulare benutzt werden.
Weitere Vergabeunterlagen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt.
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und Leistungsanteile je Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. je Unterauftragnehmer ausweist.
c) Frist:
Bei der unter Ziffer IV.3.4 angegebenen Frist handelt es sich um die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
d) Form:
Der Teilnahmeantrag ist als Papierfassung und ergänzend in elektronischer Form auf einem Datenträger im PDF-Format einzureichen. Die elektronische Fassung und Papierfassung müssen übereinstimmen. Im Falle von Abweichungen ist die Papierform des Teilnahmeantrags maßgeblich.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag; Z20/SeV/288.3/1324/LA15“ an die unter Ziffer I.1 angegebenen Kontaktdaten zu senden.
e) zusätzliche Auskünfte
Fragen zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) entgegengenommen und beantwortet. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen.
f) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder der Teilnahmeunterlagenerkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß VOF. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Teilnahmeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des Aktenzeichens Z20/SeV/288.3/1324/LA15 im Betreff anzufordern. Die Unterlagen werden grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen. Die aufgrund der Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.1.2 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur mündlichen Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen.
b) Inhalt des Teilnahmeantrages:
Der Teilnahmeantrag ist mit den unter Abschnitt III geforderten Nachweise, Erklärungen, Darstellungen zu erstellen. Es können die bereitgestellten Formulare benutzt werden.
Weitere Vergabeunterlagen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt.
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und Leistungsanteile je Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. je Unterauftragnehmer ausweist.
c) Frist:
Bei der unter Ziffer IV.3.4 angegebenen Frist handelt es sich um die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
d) Form:
Der Teilnahmeantrag ist als Papierfassung und ergänzend in elektronischer Form auf einem Datenträger im PDF-Format einzureichen. Die elektronische Fassung und Papierfassung müssen übereinstimmen. Im Falle von Abweichungen ist die Papierform des Teilnahmeantrags maßgeblich.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag; Z20/SeV/288.3/1324/LA15“ an die unter Ziffer I.1 angegebenen Kontaktdaten zu senden.
e) zusätzliche Auskünfte
Fragen zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) entgegengenommen und beantwortet. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen.
f) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder der Teilnahmeunterlagenerkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und FDP der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages vom 26.10.2009 wurde vereinbart, die Vorschläge zum Deutschland-Takt gemeinsam mit den Ländern zu prüfen.
Ziel eines Deutschlandtakts ist, das Zugangebot mittelfristig durch eine Integration der vorhandenen Taktfahrpläne des Fern- und Nahverkehrs bundesweit so zu verknüpfen, dass häufigere und schnellere Verbindungen durch optimale Umsteigemöglichkeiten entstehen. Ein Deutschlandtakt soll ein verlässliches Grundangebot und anbieterübergreifend ein auf möglichst vielen Relationen intermodal konkurrenzfähiges Angebot im öffentlichen Verkehr ermöglichen und die Attraktivität des Bahnverkehrs weiter verbessern.
Ziel eines Deutschlandtakts ist, das Zugangebot mittelfristig durch eine Integration der vorhandenen Taktfahrpläne des Fern- und Nahverkehrs bundesweit so zu verknüpfen, dass häufigere und schnellere Verbindungen durch optimale Umsteigemöglichkeiten entstehen. Ein Deutschlandtakt soll ein verlässliches Grundangebot und anbieterübergreifend ein auf möglichst vielen Relationen intermodal konkurrenzfähiges Angebot im öffentlichen Verkehr ermöglichen und die Attraktivität des Bahnverkehrs weiter verbessern.
Die Machbarkeitsstudie soll weder die Marktforschungs- und Planungsaufgaben der Eisenbahnunternehmen und der Aufgabenträger im SPNV noch die Aufstellung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege ersetzen, sondern diese ergänzen.
Die Machbarkeitsstudie umfasst drei Aspekte:
- die Prüfung der betrieblich-technischen Möglichkeiten
Aufbauend auf vorhandenen Daten soll geprüft werden, in welcher Form ein integraler Taktfahrplan (SPFV und SPNV) unter den deutschen Randbedingungen zu realisieren ist. Dazu sind auch alternative Möglichkeiten zu prüfen.
In diese Untersuchung ist der Einfluss auf den Güterverkehr einzubeziehen.
Erforderlichenfalls sollen betriebliche Maßnahmen sowie Infrastrukturmaßnahmen vorgeschlagen werden, die für die Umsetzung eines integralen Taktfahrplans erforderlich sind.
- Die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Beteiligten sind überschläglich abzuschätzen. Eine Konzeption für die Analyse der verkehrlichen Auswirkungen nach Einführung eines Deutschlandtakts ist zu entwerfen. (Die Durchführung dieser Analyse ist nicht Gegenstand des Auftrags.)
- Die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Beteiligten sind überschläglich abzuschätzen. Eine Konzeption für die Analyse der verkehrlichen Auswirkungen nach Einführung eines Deutschlandtakts ist zu entwerfen. (Die Durchführung dieser Analyse ist nicht Gegenstand des Auftrags.)
- Die rechtliche Prüfung der Vereinbarkeit eines solchen Taktfahrplans mit dem europäischen und nationalen Rechtsrahmen, insbesondere zur Problematik der Reservierung einzelner Trassen für bestimmte Verkehrsarten sowie dem freien Wettbewerb und freien Netzzugang.
- Die rechtliche Prüfung der Vereinbarkeit eines solchen Taktfahrplans mit dem europäischen und nationalen Rechtsrahmen, insbesondere zur Problematik der Reservierung einzelner Trassen für bestimmte Verkehrsarten sowie dem freien Wettbewerb und freien Netzzugang.
Die Untersuchung wird durch eine Lenkungsgruppe, denen das BMVBS, das BMELV, die Bundesländer sowie die DB Netz AG angehören, begleitet.
Es sind mehrere Abstimmungen und Präsentationen mit dem BMVBS und der Lenkungsgruppe erforderlich.
Diese Veranstaltungen sind inhaltlich vor- und nachzubereiten. Dazu gehören entsprechende Präsentationen zu Arbeitsschwerpunkten, deren Themen mit dem AG vorab abgestimmt werden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eigenerklärungen/Nachweise sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern vorzulegen;
1.1 Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 6 VOF
1.2 Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 9 VOF
1.3 Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1 Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Schadensfall und Versicherungsjahr in Höhe von 500 000 EUR.
Mindeststandards:
Kopie des Versicherungsscheins oder Eigenerklärung, dass im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
Soweit der Bewerber dem haushaltsrechtlichen Grundsatz der Selbstversicherung unterliegt und der Abschluss einer entsrpechenden Versicherung nicht vorgesehen ist, ist anstelle des Versicherungsnachweises eine hierauf lautende Erklärung abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3.Fachkunde des Bewerbers (Unternehmen)
Liste der Referenzprojekte der letzten 5 Jahre (2008 bis 2013) die Erfahrungen in nachfolgenden Themenbereichen belegen; Eine Referenz kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden;
3.1)Durchführung von Analysen/Machbarkeitsuntersuchungen im Schienenverkehr für große Netze (> 3 000 km)
mit den Schwerpunkten:
- eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung unter Einsatz von EDV-Verfahren
- wirtschaftliche Bewertung von Infrastrukturmaßnahmen im Eisenbahnverkehr
3.2) Untersuchungen zu allg. Fragen im europäischen und deutschen Eisenbahnrecht
4.Fachkunde der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen
Benennung der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen (Projektteam) und Angabe der Berufserfahrung anhand von Referenzprojekten oder sonstigen Tätigkeiten im Hinblick auf Erfahrungen in folgenden Themenbereichen:
Es sind max. 5 Referenzen für das gesamte Projektteam je Kriterium anzugeben;
Die Referenzen und Erfahrungen zu den Kriterien 4.1. bis 4.4 werden jeweils in der Gesamtschau der Erfahrungen des Projekteams gewertet. Es erfolgt keine Einzelwertung pro Person. Eine Referenz kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden.
4.1) Erfahrungen in eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchungen im Ber.Schienenverkehr insbesondere Personennah- und Fernverkehr;
4.2) Erfahrungen im Umgang mit EDV-Verfahren in der Eisenbahnbetriebswissenschaft;
4.3) Kenntnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zu Schienenverkehrsprojekten;
4.4) Kenntnisse im nationalen und europäischen Eisenbahnrecht insbesondere im Bereich Netzzugang und Trassenvergabe;
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf die Fachkunde eines Unterauftragnehmers zurückgegriffen wird, sind die geforderten Eignungsnachweise/-referenzen für den übernommenen Leistungsteil vom Unterauftragnehmer (unternehmens- oder personenbezogen) zu erbringen.
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf die Fachkunde eines Unterauftragnehmers zurückgegriffen wird, sind die geforderten Eignungsnachweise/-referenzen für den übernommenen Leistungsteil vom Unterauftragnehmer (unternehmens- oder personenbezogen) zu erbringen.
Mindeststandards:
zu 3.1) Es ist mindestens eine Referenz für jeden Schwerpunkt nachzuweisen.
zu 3.2) Es ist mind.eine Referenz im europäischen und eine Referenz im deutschen Eisenbahnrecht nachzuweisen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
1.4 Abgabe einer Erklärung zur Neutralität, dass
a) dass derzeit und/oder absehbar bis zum Ende der Vertragslaufzeit (12 Monate nach Auftragserteilung) keine Dienst- bzw. Beratungsleistungen gegenüber Dritten im Zusammenhang mit den in der LB beauftragten Leistungen erbracht werden.
b) dass derzeit und/oder absehbar bis zum Ende der Vertragslaufzeit (12 Monate nach Auftragserteilung) folgende Dienst- bzw. Beratungsleistungen gegenüber Dritten im Zusammenhang mit den in der LB beauftragten Leistungen erbracht werden:
In diesen Fällen ist nachfolgend schlüssig und nachvollziehbar darzustellen, mit welchen Maßnahmen (organisatorische, personenbezogene, qualitätssichernde und IT-gestützte Maßnahmen) eine mögliche Interessenkollision ausgeschlossen wird.
Soweit ein Interessenkonflikt im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bewerber von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Erklärung ist bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied abzugeben.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der TEILNAHMEANTRÄGE erfolgt zweistufig. 1.) Prüfung der Eigenerklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.4; III.2.1 und III.2.2.2.) Bewertung der Angaben zu den Eignungskriterien gemäß Ziffer III.2.3. Die Eignungskriterien sind wie folgt gewichtet: 3.) 45; 4.) 55 = 100 GewichtungspunkteJe Kriterium können 0 - 4 Bewertungspunkte erzielt werden, die nach folgendem Maßstab vergeben werden;Die Referenzprojekte des Bewerbers (Unternehmen) werden hinsichtlich Anzahl, Einschlägigkeit und Umfang bezogen auf die zu erbringende Leistung bewertet. Die Bewertung der Qualifikation des eingesetzten Personals erfolgt hinsichtlich dem Erfahrungsspektrum und der Erfahrungstiefe bezogen auf die zu erbringende Leistung in der Gesamtschau (keine Einzelwertung pro Person). Anschließend wird das Produkt aus den Gewichtungspunkten und den jeweiligen Bewertungspunkten pro Kriterium gebildet. Die so ermittelten Summen je Kriterium werden summiert. Als Gesamtpunktzahl können maximal 400 Punkte erreicht werden. Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden im weiteren Verhandlungsverfahren berücksichtigt.
Die Bewertung der TEILNAHMEANTRÄGE erfolgt zweistufig. 1.) Prüfung der Eigenerklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.4; III.2.1 und III.2.2.2.) Bewertung der Angaben zu den Eignungskriterien gemäß Ziffer III.2.3. Die Eignungskriterien sind wie folgt gewichtet: 3.) 45; 4.) 55 = 100 GewichtungspunkteJe Kriterium können 0 - 4 Bewertungspunkte erzielt werden, die nach folgendem Maßstab vergeben werden;Die Referenzprojekte des Bewerbers (Unternehmen) werden hinsichtlich Anzahl, Einschlägigkeit und Umfang bezogen auf die zu erbringende Leistung bewertet. Die Bewertung der Qualifikation des eingesetzten Personals erfolgt hinsichtlich dem Erfahrungsspektrum und der Erfahrungstiefe bezogen auf die zu erbringende Leistung in der Gesamtschau (keine Einzelwertung pro Person). Anschließend wird das Produkt aus den Gewichtungspunkten und den jeweiligen Bewertungspunkten pro Kriterium gebildet. Die so ermittelten Summen je Kriterium werden summiert. Als Gesamtpunktzahl können maximal 400 Punkte erreicht werden. Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden im weiteren Verhandlungsverfahren berücksichtigt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Z 20/Servicestelle Vergabe
Internetadresse: www.bmvbs.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z20/SeV/288.3/1324/LA15
Zusätzliche Informationen
a) Verfahren:
Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß VOF. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Teilnahmeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des Aktenzeichens Z20/SeV/288.3/1324/LA15 im Betreff anzufordern. Die Unterlagen werden grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen. Die aufgrund der Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.1.2 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur mündlichen Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen.
Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß VOF. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Teilnahmeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des Aktenzeichens Z20/SeV/288.3/1324/LA15 im Betreff anzufordern. Die Unterlagen werden grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen. Die aufgrund der Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.1.2 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur mündlichen Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen.
b) Inhalt des Teilnahmeantrages:
Der Teilnahmeantrag ist mit den unter Abschnitt III geforderten Nachweise, Erklärungen, Darstellungen zu erstellen. Es können die bereitgestellten Formulare benutzt werden.
Weitere Vergabeunterlagen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Verfügung gestellt.
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und Leistungsanteile je Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. je Unterauftragnehmer ausweist.
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und Leistungsanteile je Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. je Unterauftragnehmer ausweist.
c) Frist:
Bei der unter Ziffer IV.3.4 angegebenen Frist handelt es sich um die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
d) Form:
Der Teilnahmeantrag ist als Papierfassung und ergänzend in elektronischer Form auf einem Datenträger im PDF-Format einzureichen. Die elektronische Fassung und Papierfassung müssen übereinstimmen. Im Falle von Abweichungen ist die Papierform des Teilnahmeantrags maßgeblich.
Der Teilnahmeantrag ist als Papierfassung und ergänzend in elektronischer Form auf einem Datenträger im PDF-Format einzureichen. Die elektronische Fassung und Papierfassung müssen übereinstimmen. Im Falle von Abweichungen ist die Papierform des Teilnahmeantrags maßgeblich.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag; Z20/SeV/288.3/1324/LA15“ an die unter Ziffer I.1 angegebenen Kontaktdaten zu senden.
e) zusätzliche Auskünfte
Fragen zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) entgegengenommen und beantwortet. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen.
Fragen zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) entgegengenommen und beantwortet. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen.
f) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder der Teilnahmeunterlagenerkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Problem- und Aufgabenverständnis/Herangehensweise (15)
2. Projektmanagement und Zeitplan (10)
3. Herangehensweise/methodisches Vorgehen Arbeitspaket AP 1 (10)
4. Datengrundlagen AP 1 (5)
5. Anwendung von EDV-Programmen für AP 1 (10)
6. Qualitätssicherung (10)
7. Präsentation des Angebotsentwurfes (Konzept zur Vorgehensweise) und Beantwortung von auftragsbezogenen Fragen im Rahmen des Verhandlungsgespräches (10)
8. Angebotspreis (30)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-10-22 📅
Name: Arbeitsgemeinschaft IGES Institut GmbH/IVE-TU Braunschweig
Postanschrift: Friedrichstr. 180
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-04) Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvi.de🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvi.bund.de📧
Telefon: +49 2283003771📞
Fax: +49 2283008073779 📠