Scannen von personalisierten Versicherungsakten für Beamte und Versorgungsempfänger

Bayerische Versorgungskammer (im Namen der von ihr gesetzlich vertretenen Versorgungseinrichtung) sh. Punkt VI.3) Zusätzliche An

In Papierform vorhandene personalisierte Versicherungsakten sind innerhalb von ca. zwei Jahren zu digitalisieren. Diese Daten werden in einem digitalen Archiv (ELLA: Elektronische Langzeitarchivierung) abgelegt.
Die Akten enthalten personenbezogene Daten; gesetzliche und vertragliche Datenschutzregelungen sind einzuhalten.
Es müssen ca. 49.000 Akten mit ca. 12,6 Millionen Papierseiten aufbereitet, strukturiert und eingescannt werden:
— A-Akten = Akten der aktiven/ angemeldeten Beamten: ca. 34 000 Papierakten mit ca. 3 600 000 Seiten, ca. 50 bis 150 Seiten pro Akte.
— V-Akten = Akten der Beamten mit Versorgungsbezügen: ca. 15 000 Papierakten mit ca. 9 000 000 Seiten (pro Akte ca. 600 Seiten).
Die Angaben zu den Aktenzahlen und Seiten beruhen auf einer Schätzung auf Basis von Auswertungen und Erfahrungswerten des Auftraggebers. Die Anzahl der tatsächlich zu digitalisierenden Akten und Seiten und damit auch die geschätzte Vertragslaufzeit können daher abweichen.
Die Akten sind vom Auftragnehmer in wöchentlichen Teilmengen von ca. 500 Akten (+/- 10 %) am Sitz des Auftraggebers in München abzuholen, zu transportieren und zu digitalisieren. Danach sind die Akten vom Auftragnehmer zunächst aufzubewahren und später zu vernichten.
In der ersten Woche der Vertragslaufzeit ist ein Probelauf mit ca. 100 Akten durchzuführen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-29.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-29 Auftragsbekanntmachung
2013-10-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge