Es existiert bislang keine übergreifende, deutschlandweite Statistik der öffentlichen Beschaffung. Gründe sind überwiegend die zersplitterte deutsche Vergaberechtslandschaft und die fehlende Methodik. Lediglich für den Oberschwellenbereich – aufgrund der (noch geltenden) EU-RL 2004/17/EG und 2004/18/EG – sowie für Vergaben im Bereich Sicherheit und Verteidigung – aufgrund der EU-RL 2009/81/EG – werden bestimmte Daten erfasst und an die KOM weitergemeldet. Valide statistische Zeitreihen über die öffentliche Auftragsvergabe können jedoch zu einer besseren empirischen Fundierung politischer Entscheidungen und legislativer Maßnahmen beitragen. Hinzu kommt, dass die statistischen Berichtspflichten der MS in Folge der aktuell diskutierten RL-Vorschläge der KOM zur Modernisierung des Vergaberechts anwachsen werden. Deshalb ist die Entwicklung einer elektronischen Vergabestatistik zwingend erforderlich. Weiter unter VI.3).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-09-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Referat I C 4
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmwi.de🌏
E-Mail: wolfram.klamm@bmwi.bund.de📧
Telefon: +49 30186152721📞
Fax: +49 30186152698 📠
Fortsetzung zu Punkt II.1.5):
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der – im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen – Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Die Ausarbeitung der Konzeption ist strikt auf eine minimale Bürokratiebelastung aller Betroffenen auszurichten, um unnötigen Bürokratieaufwuchs zu vermeiden.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung wird nach erfolgter Eignungsprüfung mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt.
Die Eignung der Bieterin/des Bieters wird anhand nachstehender Kriterien beurteilt:
— fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— spezielle und allgemeine Erfahrung mit der konkreten Planung und Durchführung vergleichbarer Forschungsvorhaben,
— Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden,
— Zuverlässigkeit,
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss – komplett mit allen Bestandteilen – spätestens am 26.9.2013 bis 16.30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I.1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4-45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8.00 Uhr – 16.30 Uhr, Fr. 7.30 Uhr – 15.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 21.10.2013 tt.mm.jjjj keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine(n) Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche(n) Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der – im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen – Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Die Ausarbeitung der Konzeption ist strikt auf eine minimale Bürokratiebelastung aller Betroffenen auszurichten, um unnötigen Bürokratieaufwuchs zu vermeiden.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung wird nach erfolgter Eignungsprüfung mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt.
Die Eignung der Bieterin/des Bieters wird anhand nachstehender Kriterien beurteilt:
— fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— spezielle und allgemeine Erfahrung mit der konkreten Planung und Durchführung vergleichbarer Forschungsvorhaben,
— Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden,
— Zuverlässigkeit,
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss – komplett mit allen Bestandteilen – spätestens am 26.9.2013 bis 16.30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I.1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4-45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8.00 Uhr – 16.30 Uhr, Fr. 7.30 Uhr – 15.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 21.10.2013 tt.mm.jjjj keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine(n) Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche(n) Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es existiert bislang keine übergreifende, deutschlandweite Statistik der öffentlichen Beschaffung. Gründe sind überwiegend die zersplitterte deutsche Vergaberechtslandschaft und die fehlende Methodik. Lediglich für den Oberschwellenbereich – aufgrund der (noch geltenden) EU-RL 2004/17/EG und 2004/18/EG – sowie für Vergaben im Bereich Sicherheit und Verteidigung – aufgrund der EU-RL 2009/81/EG – werden bestimmte Daten erfasst und an die KOM weitergemeldet. Valide statistische Zeitreihen über die öffentliche Auftragsvergabe können jedoch zu einer besseren empirischen Fundierung politischer Entscheidungen und legislativer Maßnahmen beitragen. Hinzu kommt, dass die statistischen Berichtspflichten der MS in Folge der aktuell diskutierten RL-Vorschläge der KOM zur Modernisierung des Vergaberechts anwachsen werden.
Es existiert bislang keine übergreifende, deutschlandweite Statistik der öffentlichen Beschaffung. Gründe sind überwiegend die zersplitterte deutsche Vergaberechtslandschaft und die fehlende Methodik. Lediglich für den Oberschwellenbereich – aufgrund der (noch geltenden) EU-RL 2004/17/EG und 2004/18/EG – sowie für Vergaben im Bereich Sicherheit und Verteidigung – aufgrund der EU-RL 2009/81/EG – werden bestimmte Daten erfasst und an die KOM weitergemeldet. Valide statistische Zeitreihen über die öffentliche Auftragsvergabe können jedoch zu einer besseren empirischen Fundierung politischer Entscheidungen und legislativer Maßnahmen beitragen. Hinzu kommt, dass die statistischen Berichtspflichten der MS in Folge der aktuell diskutierten RL-Vorschläge der KOM zur Modernisierung des Vergaberechts anwachsen werden.
Deshalb ist die Entwicklung einer elektronischen Vergabestatistik zwingend erforderlich.
Weiter unter VI.3).
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 45/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin/Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Genauer Name, eindeutige Adresse und die Rechtsform (GmbH, GbR etc.) des Antragstellers,
b) Angabe einer für das Projekt zuständigen Kontaktperson einschließlich Telefon- und Telefax-Nummer(n) und sonstiger Kommunikationsanschlüsse und -adressen,
c) Für die Beurteilung der Eignung des Antragstellers (nicht als Zuschlagskriterium) ein kurzer Problemaufriss (keine ausgearbeitete Projektskizze (daher maximal 2 DIN A 4 Seiten) und keine Kostenkalkulation) zu dem unter Abschnitt II 1.1 genannten Thema.
c) Für die Beurteilung der Eignung des Antragstellers (nicht als Zuschlagskriterium) ein kurzer Problemaufriss (keine ausgearbeitete Projektskizze (daher maximal 2 DIN A 4 Seiten) und keine Kostenkalkulation) zu dem unter Abschnitt II 1.1 genannten Thema.
Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
d) Beschreibung der institutionellen Struktur des Antragstellers,
e) Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. für das Projekt relevante Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eine formfreie Eigenerklärung – bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied –, dass die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6, 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eine formfreie Eigenerklärung – bei geplanten Bietergemeinschaften (Konsortien) von jedem Mitglied –, dass die in §§ 6 EG Abs. 4 und 6, 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Keine besondere Rechtsform (aber siehe Abschnitt III.3.2).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Kurzfristiger Beratungs- und Handlungsbedarf.
Mindestzahl der Bewerber: 6
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-10-17 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-01-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (30)
2. Problemverständnis (25)
3. methodisches Vorgehen (20)
4. Arbeitsplanung einschließlich Qualitätsmanagement (15)
5. Leistungsumfang (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: BMWi, Referat I C 4
Herrn Dr. Klamm
Internetadresse: www.bmwi.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.bmwi.de🌏
E-Mail: buero-ib6@bmwi.bund.de📧
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I C 4 - 02 08 15 - 45/13
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung zu Punkt II.1.5):
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der – im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen – Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der – im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen – Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Die Ausarbeitung der Konzeption ist strikt auf eine minimale Bürokratiebelastung aller Betroffenen auszurichten, um unnötigen Bürokratieaufwuchs zu vermeiden.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung wird nach erfolgter Eignungsprüfung mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt.
Die Eignung der Bieterin/des Bieters wird anhand nachstehender Kriterien beurteilt:
— fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— spezielle und allgemeine Erfahrung mit der konkreten Planung und Durchführung vergleichbarer Forschungsvorhaben,
— Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden,
— Zuverlässigkeit,
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss – komplett mit allen Bestandteilen – spätestens am 26.9.2013 bis 16.30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss – komplett mit allen Bestandteilen – spätestens am 26.9.2013 bis 16.30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I.1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4-45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8.00 Uhr – 16.30 Uhr, Fr. 7.30 Uhr – 15.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I.1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4-45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8.00 Uhr – 16.30 Uhr, Fr. 7.30 Uhr – 15.00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 21.10.2013 tt.mm.jjjj keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine(n) Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche(n) Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine(n) Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche(n) Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern: Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Name: Vergabeprüfstelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat I B 6
Internetadresse: www.bmwi.de🌏
Fax: +49 30186155473 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
14 Kalendertage, beginnend am Tag nach der Absendung der Information über die vorgesehene Nichtberücksichtigung Ihres Angebots (§ 101a GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postort: Berlin
Postleitzahl: 11019
Telefon: +49 30186150📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Referat I B 6
Quelle: OJS 2013/S 175-302361 (2013-09-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-04) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Fortsetzung zu Punkt II.1.5)
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der - im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen - Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Die Ausarbeitung der Konzeption ist strikt auf eine minimale Bürokratiebelastung aller Betroffenen auszurichten, um unnötigen Bürokratieaufwuchs zu vermeiden.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung wird nach erfolgter Eignungsprüfung mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt.
Die Eignung der Bieterin/des Bieters wird anhand nachstehender Kriterien beurteilt:
- fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— spezielle und allgemeine Erfahrung mit der konkreten Planung und Durchführung vergleichbarer Forschungsvorhaben,
— Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden,
— Zuverlässigkeit,
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 26.9.2013 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 - 45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 21.10.2013 tt.mm.jjjj keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Diese soll die Erfassung und Auswertung valider Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland gewährleisten. Berücksichtigt werden sollen sowohl der Unter- als auch der Oberschwellenbereich. An Beschaffungsdaten sollen z. B. erfasst und ausgewertet werden können: Art des Vergabeverfahrens, Vergabevolumen, Rahmenvertrag Ja/Nein?, Berücksichtigung von Gütesiegeln und Zertifikaten zum Nachweis bestimmter Produkt- bzw. Dienstleistungseigenschaften.
Erwartet werden vom Forschungsnehmer u. a. eine Analyse der Ist-Situation betreffend die Erfassung und Auswertung von Daten zum öffentlichen Einkauf in Deutschland, eine entsprechende Erhebung in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die Ausarbeitung eines theoretischen Modells für die Erfassung und Auswertung von Vergabedaten sowie die konzeptionelle Grundlegung eines entsprechenden elektronischen Werkzeuges. Die Entwicklung und der Test der erforderlichen Softwarelösung ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Allerdings wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er bei der - im Rahmen eines weiteren Dienstleistungsauftrags vorgesehenen - Erarbeitung des elektronischen Werkzeugs beratend mitwirkt, um insbesondere die bei der Bearbeitung dieses Forschungsauftrags gewonnenen konzeptionellen etc. Ergebnisse einzubringen.
Die Ausarbeitung der Konzeption ist strikt auf eine minimale Bürokratiebelastung aller Betroffenen auszurichten, um unnötigen Bürokratieaufwuchs zu vermeiden.
Eine ausführliche Leistungsbeschreibung wird nach erfolgter Eignungsprüfung mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber versandt.
Die Eignung der Bieterin/des Bieters wird anhand nachstehender Kriterien beurteilt:
- fachliche Qualifikation des für das Forschungsvorhaben vorgesehenen Personals, insbesondere Kenntnisse des Haushalts- und des Vergaberechtes sowie Kenntnis des Ablaufs öffentlicher Beschaffungsverfahren einschließlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten u. Ä., statistische Methodenkenntnisse sowie Erfahrungen mit qualitativen Interviews, Kenntnisse in Bezug auf Ver-waltungsaufbau und -ablauf bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, IT-Fachkenntnisse,
— spezielle und allgemeine Erfahrung mit der konkreten Planung und Durchführung vergleichbarer Forschungsvorhaben,
— Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden,
— Zuverlässigkeit,
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Ihren formfreien Teilnahmeantrag zu dem unter Abschnitt II 1.1) genannten Thema reichen Sie über die Vergabeplattform des Bundes ein (www.evergabe-online.de); der Antrag muss - komplett mit allen Bestandteilen - spätestens am 26.9.2013 bis 16:30 Uhr (siehe Abschnitt IV 3.4) eingestellt worden sein.
Die Einreichung über die Vergabeplattform ist – bis zum Ablauf der Abgabefrist – jederzeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) und zu seinen Vorteilen erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ oder vom Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Inneren (BMI) unter der Telefonnummer +49 30186101234 (zu ortsüblichen Festnetzgebühren) oder E-Mail: „support@bescha.bund.de“.
Sie können Ihren Antrag auch per Post oder direkter Zustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Abschnitt I 1) einreichen. Kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I C 4 - 45/13!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 8:00 Uhr – 16:30 Uhr, Fr. 7:30 Uhr – 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie daher die Einreichung Ihres Antrags so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Nicht fristgerecht, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften/Kooperationen – auch internationale – sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Wenn bis zum 21.10.2013 tt.mm.jjjj keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte wurde Ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote (§ 22 EG VOL/A). Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen die erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) besitzen (§§ 7 EG Abs. 1, 19 EG Abs. 5 VOL/A). Bei der Entscheidung über den Zuschlag werden die o. a. angeführten Kriterien berücksichtigt (§ 19 EG Abs. 8 und 9 VOL/A; siehe auch Abschnitt IV Nr. 2.1). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt; der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend (§ 21 EG Abs. 1 VOL/A).
Gemäß § 11 EG Abs. 1 VOL/A werden bei Auftragsvergabe die „Allgemeine[n] Vertragsbedingungen für die Ausführungen von Leistungen“ (VOL/B) Bestandteil des Vertrages; außerdem die „Zusätzliche[n] Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi),die unter der folgenden URL „http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Ausschreibungen/zuverbed-forschungsauftraege,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf“ abgerufen werden können. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 300 000 💰
420 090 💰
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-04-03 📅
Name: Kienbaum Management Consultants GmbH
Postanschrift: Potsdamer Platz 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: nikolaj.boggild@kienbaum.de📧
Internetadresse: www.kienbaum.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2014/S 070-121213 (2014-04-04)