Terminvereinbarung

Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Servicebereich Vergabe

Ziel dieser Ausschreibung ist, Bürgerinnen und Bürger sowie Abteilungen der Landeshauptstadt München dabei zu unterstützen, Termine miteinander zu vereinbaren. Die Termine können je nach Anwendungskontext auf Initiative der Bürgerinnen und Bürger, aber auch auf Initiative der Behörde zustande kommen.
Zu beschaffen ist eine Webanwendung, die es ermöglicht, Termine in unterschiedlichen Organisationseinheiten, insbesondere in den Kontexten der Kfz-Zulassungsstelle und der Ausländerbehörde des Kreisverwaltungsreferats (KVR), zu verwalten.
Ausländerbehörde
In der Ausländerbehörde geht der Bedarf nach einem Termin in aller Regel nicht von den Kundinnen und Kunden, sondern von der Behörde selbst aus. Vereinfacht gesehen, ergibt sich typischerweise folgender Ablauf:
Ein externes System, das hier nicht näher beschrieben werden muss, erkennt frühzeitig die Notwendigkeit eines Termins mit einer Bürgerin bzw. einem Bürger.
Das externe System sendet der Terminvereinbarung über eine Online-Schnittstelle eine Anfrage nach einem Termin. Darin stehen die betroffene Organisationseinheit, frühestes und spätestes Datum, Terminlänge und ein eindeutiges Identifikationsmerkmal (in Form eines Ordnungsmerkmals) für den Termin.
Die Terminvereinbarung kennt die Verfügbarkeit der Ressourcen der genannten Organisationseinheit. Sie platziert dort einen Termin so, dass die personellen Ressourcen möglichst gleich ausgelastet werden und antwortet über die genannte Schnittstelle dem externen System mit Datum und Uhrzeit für den Termin.
Um die Terminvereinbarung durch die Anbindung an das externe System so wenig wie möglich einzuschränken, soll die Kommunikation zwischen beiden über eine EAI-Komponente geschehen. Die EAI-Komponente entkoppelt beide Systeme, so dass der Anbieter der Terminvereinbarung keine Details über das externe System wissen muss. Es muss lediglich die von der Terminvereinbarung angebotene Schnittstelle (z. B. Webservice) in der gewählten EAI-Komponente implementiert werden. Das externe System und die EAI-Komponente sind nicht Teil der zu beschaffenden Lösung.
Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Landeshauptstadt München (LHM) plant daher den Erwerb und die Einführung einer nach den Bedürfnissen der LHM modifizierten Standardsoftware für die Terminvereinbarung. Für das Aufrufen der Kundinnen und Kunden am Termin stellt die Ausländerbehörde keine weiteren Anforderungen. Insbesondere ist in diesem Fall keine Aufrufanlage vorgesehen.
Kfz-Zulassungsstelle.
Im Gegensatz zur Ausländerbehörde geht im Fall der Kfz-Zulassungsstelle der Terminbedarf in aller Regel von den Kundinnen und Kunden aus. Der Behörde ist es wichtig, dass für das Vereinbaren von Terminen kein nennenswerter Aufwand entsteht.
Die Kundinnen und Kunden sollen in die Lage versetzt werden, über einen Internetauftritt Termine mit der Kfz-Zulassungsstelle zu vereinbaren. Für diesen Fall ist ein Internetzugang notwendig, über den sie eigenständig Termine vereinbaren und ggf. verschieben oder löschen können. Hierfür stellt die Landeshauptstadt München hohe Sicherheitsanforderungen an die Terminvereinbarung.
Des Weiteren kommen auch sog. Laufkunden ohne Termin zur Kfz-Zulassungsstelle, die trotzdem an einem Anmeldesystem kurzfristig einen Termin bekommen sollen. Die Behörde ermöglicht dies dadurch, dass sie einen Teil ihres Personals für die Bearbeitung der Fälle mit Terminvereinbarung übers Internet abstellt, aber auch ein Kontingent für Laufkunden bereithält, so dass beide Arten von Terminen (die über das Internet vereinbarten und die kurzfristigen aus dem Anmeldesystem) parallel bearbeitet werden können.
Ebenfalls im Gegensatz zur Ausländerbehörde steht die Anforderung der Kfz-Zulassungsstelle nach einer Anbindung an eine Aufrufanlage. Diese muss in der Lage sein, beide oben beschriebenen Terminarten (die über das Internet vereinbarten und die kurzfristigen aus dem Anmeldesystem) anzuzeigen und aufzurufen
Das Produkt des Anbieters muss mit verschiedenen Anmeldesystemen (z. B. Nummernspender mit Bedienfeld) und einem Ausgabesystem (Darstellung auf Monitoren mit variabler Anordnung und variablen Zifferngrößen) kommunizieren können.
Das vom Anbieter bereitgestellt System muss somit die Funktionalitäten eines Anmeldesystems, einer Aufrufanlage und einer Terminvereinbarung beinhalten. Die Hardware zum Anmeldesystem und zur Aufrufanlage wird gesondert zur Terminvereinbarung beschafft und ist nicht Teil dieser Ausschreibung.
Verbindlich abzurufende Leistungen
a) die Beschaffung einer Standardsoftware für Terminvereinbarung samt Steuerung von Aufrufanlagen und Anmeldesystemen. Die benötigte Hardware ist hierbei nicht Bestandteil dieser Vergabe.
b) die Schnittstelle des Terminvereinbarungssystems für den Zugriff durch Fachanwendungen der LHM. Die genaue Spezifikation der Schnittstelle erfolgt in der Verhandlungsrunde. Planmäßig soll die Umsetzung 2014 begonnen werden.
c) die Unterstützung bei Konfiguration und Inbetriebnahme des neuen Terminvereinbarungssystems in der Infrastruktur von it@M, der Inbetriebnahme der Schnittstellen, dem Test und der Fehlerbehebung des Verfahrens und der Schnittstellen.
d) die Schulung der ca. zehn Administratoren und Spezialnutzer des neuen Terminvereinbarungssystems.
e) Service und Wartung für das System über 5 Jahre.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-31 Auftragsbekanntmachung
2014-07-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-10-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Terminplanungssoftwarepaket
Gesamtwert des Auftrags: 220 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Terminplanungssoftwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, IT@M, Geschäftsbereich Zentrale Dienste, Servicebereich Vergabe
Postanschrift: Herzogspitalstr. 24
Postleitzahl: 80331
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de/vgst3 🌏
E-Mail: itm.vergabe@muenchen.de 📧
Fax: +49 8923384990 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-31 📅
Einreichungsfrist: 2013-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 213-369575
ABl. S-Ausgabe: 213
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweis Zusätzliche Unterlagen: Die Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für diesen Teilnahmewettbewerb mit Anlagen werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Aktuelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt. Bei inhaltlichen Widersprüchen haben die Bewerbungsbedingungen für diesen Teilnahmewettbewerb mit deren Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes. Inhalt des Teilnahmeantrags: Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen und deren Anlagen entsprechen. Die Vergabestelle kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen. Rückfragen: Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1) zu richten. Bindefrist des Angebotes: Die Bindefrist an das Angebot läuft bis zum 30.9.2014. Form: Bei Abweichungen von den Formvorgaben der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmewettbewerb kann die Vergabestelle die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen. Bewerberfragen: Eventuell auftretende Fragen sollen umgehend, jedoch spätestens bis 22.11.2013, 12.00 Uhr an folgende E-Mail Adresse gesendet werden: itm.vergabe@muenchen.de Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt und zeitnah in Form eines Fragen- und Antwortenkataloges im Internet unter der unter I.1 angegebenen Internetadresse der Landeshauptstadt München eingestellt. Die Bewerberfragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Teilnahmeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb und konkretisieren diese gegebenenfalls. Unterstützung des Auftraggebers. Die Landeshauptstadt München wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere bei der Bewertung der Teilnahmeanträge von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen werden daher auch den beteiligten Mitarbeitern dieser Beratungsunternehmen zugänglich gemacht. Diese Mitarbeiter unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern und zu den Inhalten der Teilnahmeanträge der Bewerber der Geheimhaltungspflicht und haben eine entsprechende schriftliche Erklärung der Vergabestelle unterzeichnet, die sie nach dem BDSG und dem BayDSG verpflichten. Die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb der Beratungsunternehmen durch entsprechende Compliance-Maßnahmen abgesichert. Die LHM trifft alle relevanten Entscheidungen, die dieses Verfahren betreffen, selbstständig und in alleiniger Verantwortung. Die externen Dienstleister schlagen insoweit lediglich die durch Anforderungen abzudeckenden Inhalte in objektiver und an den Interessen der LHM orientierter Weise vor und überprüfen die von der Auftraggeberin aufgestellten inhaltlichen Anforderungen insbesondere auf technische Sinnhaftigkeit, Realisierbarkeit und Vergaberechtskonformität (insbesondere hinsichtlich etwaiger Diskriminierungen, Gleichbehandlungsgrundsatz, Transparenz, Produktneutralität etc.). Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären sich die Bewerber mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel dieser Ausschreibung ist, Bürgerinnen und Bürger sowie Abteilungen der Landeshauptstadt München dabei zu unterstützen, Termine miteinander zu vereinbaren. Die Termine können je nach Anwendungskontext auf Initiative der Bürgerinnen und Bürger, aber auch auf Initiative der Behörde zustande kommen.
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Zu beschaffen ist eine Webanwendung, die es ermöglicht, Termine in unterschiedlichen Organisationseinheiten, insbesondere in den Kontexten der Kfz-Zulassungsstelle und der Ausländerbehörde des Kreisverwaltungsreferats (KVR), zu verwalten.
Ausländerbehörde
In der Ausländerbehörde geht der Bedarf nach einem Termin in aller Regel nicht von den Kundinnen und Kunden, sondern von der Behörde selbst aus. Vereinfacht gesehen, ergibt sich typischerweise folgender Ablauf:
Ein externes System, das hier nicht näher beschrieben werden muss, erkennt frühzeitig die Notwendigkeit eines Termins mit einer Bürgerin bzw. einem Bürger.
Das externe System sendet der Terminvereinbarung über eine Online-Schnittstelle eine Anfrage nach einem Termin. Darin stehen die betroffene Organisationseinheit, frühestes und spätestes Datum, Terminlänge und ein eindeutiges Identifikationsmerkmal (in Form eines Ordnungsmerkmals) für den Termin.
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Die Terminvereinbarung kennt die Verfügbarkeit der Ressourcen der genannten Organisationseinheit. Sie platziert dort einen Termin so, dass die personellen Ressourcen möglichst gleich ausgelastet werden und antwortet über die genannte Schnittstelle dem externen System mit Datum und Uhrzeit für den Termin.
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Um die Terminvereinbarung durch die Anbindung an das externe System so wenig wie möglich einzuschränken, soll die Kommunikation zwischen beiden über eine EAI-Komponente geschehen. Die EAI-Komponente entkoppelt beide Systeme, so dass der Anbieter der Terminvereinbarung keine Details über das externe System wissen muss. Es muss lediglich die von der Terminvereinbarung angebotene Schnittstelle (z. B. Webservice) in der gewählten EAI-Komponente implementiert werden. Das externe System und die EAI-Komponente sind nicht Teil der zu beschaffenden Lösung.
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Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Landeshauptstadt München (LHM) plant daher den Erwerb und die Einführung einer nach den Bedürfnissen der LHM modifizierten Standardsoftware für die Terminvereinbarung. Für das Aufrufen der Kundinnen und Kunden am Termin stellt die Ausländerbehörde keine weiteren Anforderungen. Insbesondere ist in diesem Fall keine Aufrufanlage vorgesehen.
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Kfz-Zulassungsstelle.
Im Gegensatz zur Ausländerbehörde geht im Fall der Kfz-Zulassungsstelle der Terminbedarf in aller Regel von den Kundinnen und Kunden aus. Der Behörde ist es wichtig, dass für das Vereinbaren von Terminen kein nennenswerter Aufwand entsteht.
Die Kundinnen und Kunden sollen in die Lage versetzt werden, über einen Internetauftritt Termine mit der Kfz-Zulassungsstelle zu vereinbaren. Für diesen Fall ist ein Internetzugang notwendig, über den sie eigenständig Termine vereinbaren und ggf. verschieben oder löschen können. Hierfür stellt die Landeshauptstadt München hohe Sicherheitsanforderungen an die Terminvereinbarung.
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Des Weiteren kommen auch sog. Laufkunden ohne Termin zur Kfz-Zulassungsstelle, die trotzdem an einem Anmeldesystem kurzfristig einen Termin bekommen sollen. Die Behörde ermöglicht dies dadurch, dass sie einen Teil ihres Personals für die Bearbeitung der Fälle mit Terminvereinbarung übers Internet abstellt, aber auch ein Kontingent für Laufkunden bereithält, so dass beide Arten von Terminen (die über das Internet vereinbarten und die kurzfristigen aus dem Anmeldesystem) parallel bearbeitet werden können.
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Ebenfalls im Gegensatz zur Ausländerbehörde steht die Anforderung der Kfz-Zulassungsstelle nach einer Anbindung an eine Aufrufanlage. Diese muss in der Lage sein, beide oben beschriebenen Terminarten (die über das Internet vereinbarten und die kurzfristigen aus dem Anmeldesystem) anzuzeigen und aufzurufen
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Das Produkt des Anbieters muss mit verschiedenen Anmeldesystemen (z. B. Nummernspender mit Bedienfeld) und einem Ausgabesystem (Darstellung auf Monitoren mit variabler Anordnung und variablen Zifferngrößen) kommunizieren können.
Das vom Anbieter bereitgestellt System muss somit die Funktionalitäten eines Anmeldesystems, einer Aufrufanlage und einer Terminvereinbarung beinhalten. Die Hardware zum Anmeldesystem und zur Aufrufanlage wird gesondert zur Terminvereinbarung beschafft und ist nicht Teil dieser Ausschreibung.
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Verbindlich abzurufende Leistungen
a) die Beschaffung einer Standardsoftware für Terminvereinbarung samt Steuerung von Aufrufanlagen und Anmeldesystemen. Die benötigte Hardware ist hierbei nicht Bestandteil dieser Vergabe.
b) die Schnittstelle des Terminvereinbarungssystems für den Zugriff durch Fachanwendungen der LHM. Die genaue Spezifikation der Schnittstelle erfolgt in der Verhandlungsrunde. Planmäßig soll die Umsetzung 2014 begonnen werden.
c) die Unterstützung bei Konfiguration und Inbetriebnahme des neuen Terminvereinbarungssystems in der Infrastruktur von it@M, der Inbetriebnahme der Schnittstellen, dem Test und der Fehlerbehebung des Verfahrens und der Schnittstellen.
d) die Schulung der ca. zehn Administratoren und Spezialnutzer des neuen Terminvereinbarungssystems.
e) Service und Wartung für das System über 5 Jahre.
Beschreibung der Optionen:
Optional abzurufende Leistungen:
a) Weitere Schulungen entsprechend Abschnitt II.1.5,
b) Geringfügige Migrationsleistungen,
c) Zusätzliches Dienstleistungskontingent: (Dienstleistungen rund um das Verfahren Terminvereinbarung von ca. 15 Personentagen pro Jahr). Ein Anspruch auf Abnahme besteht nicht.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 5
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 60 Monate
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: ITM-2013-10001869TG
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in den Dokumenten für den Teilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Aktuelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt.
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3.1 Allgemeine Eignungsanforderungen (KG 1):
A.1.1 Dokumente:
Bitte bestätigen Sie, dass sämtliche Dokumente (u. a. Arbeitspapiere, Monatsberichte) in deutscher Sprache verfasst und der LHM in digitaler Form (mindestens als *.pdf oder OpenOffice-Formate ab Version 3.x sowie OpenProj) zur Verfügung gestellt werden.
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(Ausschlusskriterium „Ja/Nein“).
A.1.2 Deutsche Sprache:
Bitte bestätigen Sie, dass alle im Projekt eingesetzten Mitarbeiter die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen und sie im Projekt anwenden werden.
Eigenerklärungen – Vordrucke für die Erstellung des Teilnahmeantrages:
Die auf den nachfolgend benannten Vordrucken – welche dem eingangs benannten Dokument als Anlage beiliegen - geforderten Angaben, Erklärungen und Ausführungen sind zur Beurteilung der Eignung vollständig beizubringen. Die Vordrucke müssen die geforderten Angaben enthalten und mit Datum, ggf. Firmenstempel, und Unterschrift versehen werden. Falls erforderlich, können die Angaben auf gesonderten Blättern unter zwingender Einhaltung des Schemas des jeweiligen Vordrucks gemacht werden. Verweise auf andere Inhalte innerhalb des Teilnahmeantrages oder auf Literatur oder Broschüren können unvollständige Angaben auf den Vordrucken nicht ersetzen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen, Vordrucke, Referenzen usw. für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sofern Sie nicht Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind bzw. nicht auf Ressourcen Dritter zurückgreifen, sind die Eigenerklärungen 4.1 und 4.3 an der entsprechenden Stelle anzukreuzen, zu unterschreiben und mit dem Teilnahmeantrag zurückzusenden. Eigenerklärungen können auch ohne Originalunterschrift (z. B. aufgrund der Übermittlung per Fax von einem Nachunternehmer an den Generalunternehmer) eingereicht werden. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Originale unter Fristsetzung nachzufordern. Sollten diese dann nicht innerhalb der Frist nachgereicht werden, führt dies zum Ausschluss des betreffenden Teilnahmeantrags.
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Wichtige Hinweise:
— Auch konzernangehörige Unternehmen und freiberuflich Tätige sind Dritte im Sinne der Nachunternehmerschaft und von Bewerber-/Bietergemeinschaften.
— Final fehlende Vordrucke oder nicht unterschriebene Vordrucke führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
— Die in der folgenden, abschließenden Auflistung genannten Eigenerklärungen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen.
— Dabei ist dem jeweiligen Vordruck zu entnehmen, wer die Erklärung auszufüllen hat (Bewerber, Nachunternehmer, einzelnes Mitglied der Bewerbergemeinschaft).
Eigenerklärungen:
(Liste der Nachweise gem. § 9 EG Abs. 4 VOL/A),
4.1 Erklärung zu Bewerberkonstellation,
4.2 Bevollmächtigung der Bewerbergemeinschaft,
4.3 Übersicht aller Nachunternehmer,
4.4 Erklärung über die Bereitstellung von Ressourcen (von Nachunternehmer auszufüllen),
4.5 Berufshaftpflichtversicherung,
4.6 Zuverlässigkeit/Sozialversicherung (auch von Nachunternehmer auszufüllen),
4.7 Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit (auch von Nachunternehmer auszufüllen),
4.8 Datenschutzrechtliche Einwilligung (auch von Nachunternehmer auszufüllen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in den Dokumenten für den Teilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Aktuelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt.
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3.2.1 Darstellung des Unternehmens (KG 2):
B.2.1 Leistungsportfolio:
Bitte stellen Sie Ihr Unternehmen und Ihr Leistungsportfolio bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand kurz dar. Beschreiben Sie alle Nachunternehmer oder Unternehmen der Bewerbergemeinschaft. Gehen Sie dabei auch auf alle auftragsbezogenen Beteiligungsverhältnisse aller bietenden Unternehmen ein.
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Stellen Sie in diesem Rahmen die besonderen Kompetenzen dar, die Ihre Eignung hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit zur vorliegenden Ausschreibung unterstreichen.
Hinweis: Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 3 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
A.2.2 Jahresumsatz bezogen auf den Auftragsgegenstand:
Geben Sie den Jahresumsatz Ihres Unternehmens jeweils getrennt für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 bezogen auf den Auftragsge-genstand in EUR an. Es wird ein Jahresumsatz von jeweils mindestens 100 000 EUR bezogen auf den Auftragsgegenstand erwartet. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Subunternehmern werden die Angaben für die Wertung addiert.
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A.2.3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Benennen Sie die Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezogen auf den Ausschreibungsgegenstand jeweils für die Geschäftsjahre 2010, 2011, 2012 und die Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Erwartet wird hierbei eine Mitarbeiterzahl bezogen auf den Auftragsgegenstand von jeweils mindestens 5 Personen.
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Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern werden die Werte für die Wertung addiert.
Mindeststandards:
Mindestpunktzahl:
Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 650 (von insgesamt 1 000 möglichen) Eignungspunkten erreichen, um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamt weniger als 650 Eignungspunkte, wird sein Antrag aus der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Hinweis: Die in nachfolgender Beschreibung genannten Tabellen und Vordrucke finden sich in den Dokumenten für den Teilnahmewettbewerb zum Verhandlungsverfahren. Diese werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Aktuelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt.
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Referenzprojekte (KG 3):
B.2.2 Referenzprojekte:
Stellen Sie drei IT-Referenzprojekte bezogen auf den Auftragsgegenstand dar. Hierbei sollte ein Projekt bevorzugt bei einer mit der Landeshauptstadt München vergleichbaren Verwaltungseinheiten (z. B. Kommune, Verwaltungsgemeinschaft, Landkreis); d. h. mit mehr als 500 000 Einwohner dargestellt werden. Gehen Sie dabei auf das eingesetzte Fachverfahren und das spezifische Vorgehen bei der Einführung sowie die Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer ein.
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Selbstverständlich steht es Ihnen frei mehrere passende Referenzen zu nennen. In diesem Fall benennen Sie eigenverantwortlich die drei für diesen Auftragsgegenstand am Besten geeigneten Referenzen.
Jede dieser von Ihnen benannten Referenzen fließt mit maximal zu einem Drittel der hier erreichbaren Punkte in die Ermittlung der Gewichtungspunkte (GP) ein.
Folgende Angaben werden zum jeweiligen Referenzprojekt erwartet:
— Referenzprojektname,
— Unternehmen (Bitte unbedingt angeben bei Bewerbergemeinschaften),
— Kunde,
— Branche (Öffentliche Verwaltung/Privatwirtschaft),
— Projektbeginn und -ende (jeweils Monat und Jahr),
— Projektinhalte (Detaillierte Beschreibung des Projekts; bei Beteiligung mehrerer Unternehmen: Angabe der Aufgabenteilung und Ihrer Aufgaben- und Verantwortungsbereiche; Darstellung des Zusammenwirkens sämtlicher Projektbeteiligter),
— Auftragsvolumen in EUR (Angabe nur des eigenen Auftragsvolumens),
— Anzahl der Personentage (Angabe nur der eigenen Personentage),
— Größe des Projektteams insgesamt,
— Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter (Ihres Unternehmens/Ihrer Bewerbergemeinschaft),
— Methodisches und technisches Umfeld (Detailierte Auflistung aller angewandten Vorgehensweisen und Methoden sowie der ggf. eingesetzten (Software-) Werkzeuge),
— IT-Infrastruktur(Beschreibung der IT-Infrastruktur im Projekt, bezogen/reduziert auf den Auftragsgegenstand),
— Aufgabenschwerpunkt/e (In welchen Bereichen des Auftragsgegenstandes waren Ihre Aufgabenschwerpunkte?),
— Vergleichbarkeit (Ausführliche Darstellung der Vergleichbarkeit mit den hier zu vergebenden Leistungen),
— Ansprechpartner des Referenzkunden mit Tel.-Nr. und E-Mail-Adresse.
Hinweis:
Bitte orientieren Sie sich an der vorangegangenen Auflistung. Es müssen sich alle genannten Punkte in der vorgegebenen Reihenfolge wiederfinden. Bitte beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 5 DIN A4 Seiten pro Referenz, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5.
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Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des Antrages führen. Es wird der Ansprechpartner des Referenzkunden verlangt. Die Benennung des auftragnehmerseitigen Ansprechpartners (z. B. Vertriebsbeauftragter) genügt nicht. Die LHM behält sich vor, die Referenzen beim angegebenen Referenzkunden zu prüfen.
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Anforderungsprofile Projektmitarbeiter (KG 4).
Die vom künftigen Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sind durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu erbringen. Hinsichtlich der Fachkunde und Leistungsfähigkeit werden Mindestanforderungen an Mitarbeiterzahl und Qualifikationsgrad gestellt. Der Bewerber weist mittels Personalprofilen nach, dass er entsprechende Mitarbeiter im Projekt nach Bedarf einsetzen wird.
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Die jeweils nachfolgenden Kriterien dienen der Verifikation der angebotenen Profile und werden im Hinblick auf inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit bewertet. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen.
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Die LHM behält sich die Möglichkeit vor, bei Unklarheiten in den Qualifikationsprofilen Rücksprache mit dem Bewerber zu halten. Sollte sich – über das gegenständliche Aus-schreibungsverfahren hinaus – im weiteren Projektverlauf herausstellen, dass angebotene Qualifikationsprofile (oder vergleichbare) nicht vorhanden und vom Bewerber nicht einge-setzt werden können, berechtigt dies die LHM zur außerordentlichen Kündigung des Projektvertrages.
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Die geforderten Kenntnisse und Vertiefungsgrade müssen anhand von Beschreibung der Aus- und Weiterbildung sowie des methodischen Umfelds, der bearbeiteten Projekte, in denen diese Kenntnisse erworben wurden, nachgewiesen werden (siehe jeweiliges Kriterium).
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Verbindliche Hinweise:
1.) Bitte beschränken Sie sich je Profil/Person in Ihrer Darstellung insgesamt auf max. 2 DIN A4 Seiten, Schriftgrad Arial 11 Pkt., Zeilenabstand 1,5. Es müssen sich alle aufgeführten Punkte der Anforderung (siehe jeweiliges Kriterium) wiederfinden.
2.) Des Weiteren bitten wir Sie, aus datenschutzrechtlichen Gründen, die Daten der einzelnen angebotenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu anonymisieren, sodass diese nicht identifiziert werden können.
3) Die geforderten Kenntnisse und Erfahrungen je Profil müssen von der im Profil genannten Anzahl Mitarbeiter erfüllt werden. Hierbei können einzelne Mitarbeiter mehrere Profile erfüllen. Die Profile B.3.1 Entwicklung und Softwarearchitektur und B.3.2 Profil – Softwaretest können nicht durch die gleichen Mitarbeiter erfüllt werden. Die Profile B.3.6 Profil – IT-Projektmanagement, B.3.5 Profil – Schulungen, B.3.4 Profil – Sicherheit und B.3.3 Profil – Infrastruktur können beliebig miteinander und den beiden oben genannten Profilen kombiniert werden, wobei jedoch ein Mitarbeiter maximal 3 Profilen erfüllen darf. Zur Auftragsausführung müssen die Mitarbeiter in den genannten Personenstärken zur Verfügung stehen.
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B.3.1 Profil – Entwicklung und Softwarearchitektur:
Benennen Sie bis zu drei Personen mit tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und stellen Sie mindestens die Erfahrungen in den folgenden Bereichen dar:
— Softwareentwicklung/ Weiterentwicklung der angebotenen Webanwendung,
— Programmiersprachen, die in der angebotenen Webanwendung zum Einsatz kommen,
— Softwarearchitektur der angebotenen Webanwendung,
— Entwicklung von Schnittstellen zwischen der angebotenen Webanwendung und EAI-Komponenten,
— Anwendung von Softwarequalitätsstandards,
— Dokumentation von Softwareentwicklungen.
Der Nachweis kann durch einschlägige Referenzen, Zertifizierungen sowie sonstige nachvollziehbare Darstellungen geschehen.
Jede dieser von Ihnen benannten Mitarbeitern fließt mit maximal zu einem Drittel der hier erreichbaren Punkte in die Ermittlung der Bewertungspunkte (BP) ein.
B.3.2 Profil – Softwaretest:
Benennen Sie bis zu 3 Personen mit tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und stellen Sie mindestens die Erfahrungen in den folgenden Bereichen dar:
— qualifizierten Dokumentation von Fehlern zur Erleichterung der Fehlersuche/-behebung (durch den Softwareentwickler),
— Anwendung von marktüblichen Test Management Werkzeuge,
— Erstellung, Durchführung und Dokumentation von Testfällen im Rahmen der Softwareentwicklung der angebotene Webanwendung,
— Durchführung von Integrations-, System-, und Regressionstests im Rahmen der Softwareentwicklung der angebotene Webanwendung,
— Erstellung, Durchführung und Dokumentation von Testfällen im Rahmen der Entwicklung von Schnittstellen zwischen der angebotene Webanwendung und EAI-Komponenten,
— Begleitung des Abnahmetests in Zusammenarbeit mit Kunden.
Jede dieser von Ihnen benannten Mitarbeitern fließt mit maximal zu einem Drittel der hier erreichbaren Punkte in die Ermittlung der Gewichtungspunkte (GP) ein.
B.3.3 Profil – Infrastruktur:
Benennen Sie bis zu 2 Personen mit tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und stellen Sie mindestens die Erfahrungen mit Infrastrukturkomponenten, die für die Installation und den Betrieb der angebotenen Webanwendung relevant sind, dar, insbesondere:
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— Server,
— Netzwerk,
— Datenbanken,
— Betriebssystem.
Jede dieser von Ihnen benannten Mitarbeitern fließt mit maximal zur Hälfte der hier erreichbaren Punkte in die Ermittlung der Gewichtungspunkte (GP) ein.
B.3.4 Profil – Sicherheit:
Benennen Sie bis zu 2 Personen tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und stellen Sie mindestens die Erfahrungen in den folgenden Bereichen dar:
— der Aufteilung von Webanwendungen in 2 Komponenten, wie in Abschnitt 2.2.3 beschrieben,
— Datenaustausch zwischen mehrschichtigen Webanwendungen,
— der Absicherung von Webanwendungen gegen Angriffe aus dem Internet.
B.3.5 Profil – Schulungen:
Benennen Sie bis zu 2 Personen mit tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und Erfahrungen in den folgenden Bereichen:
— Konzeption und Durchführungen von Schulungen für die angebotene Webanwendung, insbesondere für Leitbenutzer,
— Konzeption und Anwendung von Schulungsunterlagen für die angebotene Webanwendung,
— Methodisch-didaktische Weiterbildung.
B.3.6 Profil – IT-Projektmanagement:
Benennen Sie bis zu 2 Personen mit tiefgreifenden und langjährigen (Erwartungshaltung: 3 Jahre) Kenntnissen und stellen Sie mindestens die Erfahrungen in den folgenden Bereichen dar:
— Product Lifecycle Management der angebotenen Webanwendung,
— Betreuung der Einführung der angebotenen Webanwendung beim Kunden,
— Customizing der angebotene Webanwendung für spezielle Anforderungen von Kunden,
Mindeststandards:
Mindestpunktzahl
Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 650 (von insgesamt 1.000 möglichen) Eignungspunkten erreichen, um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamt weniger als 650 Eignungspunkte, wird sein Antrag aus der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine, aber gesamtschuldnerische Haftung der Bewerber-/Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber ist Voraussetzung für Vertragsschluss.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 5
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Durch einen Systemwechsel nach einer erneuten Vergabe des Terminvereinbarungssystems (samt dazugehörige Softwarekomponenten Anmeldesystems und Aufrufanlage) nach vier Jahren würde ein erhöhter Aufwand entstehen, welcher auf den aufwendigen Migrationsprozess (Datenübernahme Termindaten und Konfiguration zu Zeitpunkt des Rollout), die notwendigen Neuentwicklung der Fachanwendungsschnittstelle sowie den erhöhten Schulungsaufwand (für Sachbearbeiter, Terminadministrator und Administrator) zurückzuführen ist. Dies ist sehr aufwendig und rechtfertigt wirtschaftlich die kürzere Dauer des Vertrages nicht. Des Weiteren verfügt das Terminvereinbarungssystem neben der Fachanwendungsschnittstelle auch über eine Weboberfläche, wodurch die Verringerung des Risiko eines unerlaubten Zugriffes auf personenbezogende Daten der Bürger nur mittels regelmäßiger Installation von Sicherheitsupdates des Herstellers im Rahmen des Supports reduziert werden kann.
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Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge:
Es gelangen nur diejenigen Teilnahmeanträge in die Prüfung und Wertung, die sämtliche Anforderungen nach diesen Unterlagen erfüllen. Grundlage für die Wertung der Teilnahmeanträge sind die in den Eignungsanforderungen genannten Kriterien (vgl. Abschnitt 3 des Begleitdokuments zum Teilnahmewettbewerb (Eignungsanforderungen)) sowie die geforderten Erklärungen und Angaben (siehe Abschnitt 4 des Begleitdokuments zum Teilnahmewettbewerb (Eigenerklärungen – Vordrucke für die Erstellung des Teilnahmeantrages)). Die Forderungen und Fragen sind jeweils kenntlich gemacht durch in Klammer gesetzte Buchstaben: (A) – Ausschlusskriterium (B) – Bewertungskriterium oder Leistungsangabe (wird nach Punkten bewertet). Der Bewerber muss die aufgeführten Anforderungen ausführlich beantworten.
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Werden die mit (A), d. h. Ausschlusskriterium, gekennzeichneten Anforderungen nicht eindeutig mit „Ja“ oder bestätigend beantwortet, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt, auch wenn er beispielsweise auf anderen Gebieten besonders gute Leistungen enthält.
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Hinweis: Es ist ausreichend, dass jeweilige A-Kriterium ausschließlich mit „Ja“ zu beantworten. Eine Wiedergabe des gesamten Textes des Kriteriums ist nicht erforderlich. Sollten Sie dennoch den Text wiedergeben, muss es sich um den exakten Wortlaut des jeweiligen Kriteriums handeln. Umformulierungen oder Weglassungen (z. B. von Klammerzusätzen o.Ä.) stellen eine Änderung der Vergabeunterlagen dar und haben den Ausschluss Ihres Antrages im Teilnahmewettbewerb zur Folge (ggf. nach Nachforderung gemäß § 7 EG Abs. 13 VOL/A [vgl. Abschnitt 1.4]).
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Die Bewertung der (B)-Kriterien wird je nach Erfüllungsgrad der angebotenen Antwort vorgenommen. Die Nichterfüllung eines (B)-Kriteriums wird mit 0 Punkten bewertet, die maximale Bewertung erfolgt mit 10 Punkten. Im Einzelnen ergibt sich folgende Bewertungsstruktur:
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— 0 bis 3 Punkte Insgesamt niedriger Zielerfüllungsgrad. Unzureichende oder mangelhafte und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung.
— 4 bis 7 Punkte Insgesamt durchschnittlicher Zielerfüllungsgrad. Ausreichende bis zufriedenstellende Darstellung, die teilweise bis überwiegend an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht.
— 8 bis 10 Punkte Insgesamt überdurchschnittliche bis hervorragende Darstellung, die den Erwartungen des Auftraggebers voll oder in einem besonderen Maße entspricht.
Es ist beabsichtigt, im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbes jeweils drei geeignete Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Sofern im Teilnahmewettbewerb mehr als drei Bewerber als geeignet festgestellt werden, werden die drei Bewerber mit den meisten Eignungspunkten zur Angebotsabgabe aufgefordert. Soweit der Abstand des Nächstplatzierten zum Drittplatzierten weniger als 5 % der Eignungspunkte des Drittplatzierten beträgt, so wird auch derjenige Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, der den vierten Platz belegt. Die Summe der Eignungspunkte ermittelt sich wie folgt: Alle Teilnahmeanträge werden hinsichtlich der Eignung beurteilt. Dabei werden die Teilnahmeanträge je Kriterium (siehe Kriterienkatalog in Abschnitt 3) geprüft und bewertet. Die Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien ist dem Dokument „Bewerbungsbedingungen“ beim jeweiligen Kriterium zu entnehmen. Dieses und allen weitere Dokumente werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Akutelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt. Die vergebenen Punkte werden mit den festgelegten GP multipliziert. Die Ergebnisse werden addiert und ergeben je Teilnahmeantrag die entsprechende Summe der Eignungspunkte (EP). Es erfolgt eine kaufmännische Rundung ohne Dezimalstellen.
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Mindestpunktzahl: Insgesamt (Summe über alle Bewertungskriterien) muss der Bewerber eine Mindestpunktzahl von 650 (von insgesamt 1 000 möglichen) Eignungspunkten erreichen, um seine Eignung in diesem Verfahren nachzuweisen. Erreicht der Bewerber insgesamt weniger als 650 Eignungspunkte, wird sein Antrag aus der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-01-16 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Tanja Göbl
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ITM-2013-10001869TG
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweis
Zusätzliche Unterlagen:
Die Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für diesen Teilnahmewettbewerb mit Anlagen werden unter http://www.muenchen.de/vgst3, „Aktuelle Ausschreibungen“ zum Download zur Verfügung gestellt. Bei inhaltlichen Widersprüchen haben die Bewerbungsbedingungen für diesen Teilnahmewettbewerb mit deren Anlagen Vorrang vor dem Inhalt des Bekanntmachungstextes.
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Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein und den Vorgaben der Bekanntmachung sowie der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen und deren Anlagen entsprechen.
Die Vergabestelle kann unvollständige Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
Rückfragen:
Von Rückfragen soll nach Möglichkeit abgesehen werden. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich an die Vergabestelle (vgl. I.1) zu richten.
Bindefrist des Angebotes:
Die Bindefrist an das Angebot läuft bis zum 30.9.2014.
Form:
Bei Abweichungen von den Formvorgaben der Bewerbungsbedingungen und Eignungsanforderungen für den Teilnahmewettbewerb kann die Vergabestelle die betreffenden Teilnahmeanträge vom Verfahren ausschließen.
Bewerberfragen:
Eventuell auftretende Fragen sollen umgehend, jedoch spätestens bis 22.11.2013, 12.00 Uhr an folgende E-Mail Adresse gesendet werden:
Später eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt und zeitnah in Form eines Fragen- und Antwortenkataloges im Internet unter der unter I.1 angegebenen Internetadresse der Landeshauptstadt München eingestellt.
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Die Bewerberfragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Teilnahmeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb und konkretisieren diese gegebenenfalls.
Unterstützung des Auftraggebers.
Die Landeshauptstadt München wird bei der Durchführung des Vergabeverfahrens sowie insbesondere bei der Bewertung der Teilnahmeanträge von Beratungsunternehmen unterstützt. Alle eingereichten Unterlagen werden daher auch den beteiligten Mitarbeitern dieser Beratungsunternehmen zugänglich gemacht. Diese Mitarbeiter unterliegen hinsichtlich aller Informationen zu den Bewerbern und zu den Inhalten der Teilnahmeanträge der Bewerber der Geheimhaltungspflicht und haben eine entsprechende schriftliche Erklärung der Vergabestelle unterzeichnet, die sie nach dem BDSG und dem BayDSG verpflichten. Die Einhaltung der Geheimhaltungspflicht ist innerhalb der Beratungsunternehmen durch entsprechende Compliance-Maßnahmen abgesichert.
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Die LHM trifft alle relevanten Entscheidungen, die dieses Verfahren betreffen, selbstständig und in alleiniger Verantwortung. Die externen Dienstleister schlagen insoweit lediglich die durch Anforderungen abzudeckenden Inhalte in objektiver und an den Interessen der LHM orientierter Weise vor und überprüfen die von der Auftraggeberin aufgestellten inhaltlichen Anforderungen insbesondere auf technische Sinnhaftigkeit, Realisierbarkeit und Vergaberechtskonformität (insbesondere hinsichtlich etwaiger Diskriminierungen, Gleichbehandlungsgrundsatz, Transparenz, Produktneutralität etc.).
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Mit Abgabe eines Teilnahmeantrages erklären sich die Bewerber mit dieser Vorgehensweise einverstanden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügefristen:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber bzw. Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich – d. h. innerhalb von 10 Tagen – zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern bzw. Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) bzw. bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 3 GWB), damit die Bewerber für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können.
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Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber bzw. Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Quelle: OJS 2013/S 213-369575 (2013-10-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-07-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 141-252807
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 213-369575
ABl. S-Ausgabe: 141

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Faktoren Leistung und Preis gemäß UfAB V.2 (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-07-01 📅
Name: NetCallUp Software GmbH
Postanschrift: Grünstr. 11
Postort: Borken
Postleitzahl: 46325
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Markus Reif

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Bayerstr. 30
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Bayerstr. 30
Quelle: OJS 2014/S 141-252807 (2014-07-23)