TISANE Doppelchopperscheibe für das Neutronen-Kleinwinkelinstrument SANS-1

Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH

Die Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung GmbH (nachfolgend: Auftraggeberin) betreibt in Kooperation mit der TU München das Neutronen-Kleinwinkelinstrument SANS-1 an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II).
Zur Erweiterung der SANS-1 mit einer TISANE Option für zeitaufgelöste stroboskopische Neutronen-Kleinwinkelstreuung wird eine Doppelchopperscheibe mit Vakuumgehäuse und Ansteuerung benötigt. Die technischen Anforderungen an diese Chopperscheibe sind im Folgenden zusammengefasst:
Scheibengeometrie:
Auslegung - Gegen/gleichläufige Doppelchopperscheibe
Durchmesser - 700 mm
Max. Drehzahl - 20.000 rpm
Anzahl Fenster - 14 identische Fenster
Absorber - 10B
Öffnung der Fenster - Passend für einen Neutronenstrahlquerschnitt 50x50mm2
Maximaler Abstand
der Scheiben - 50mm
Material der Scheiben - Kohlefaserverstärkter Verbundwerkstoff
Gehäuse
Auslegung - Gemeinsames Vakuumgefäß für beide Scheiben, durchschlagsicher
Material - Aluminium
Neutronenfenster - Aluminium, max. 0.5 mm Dicke
Kühlung - Integrierte Wasserkühlung
Max. Einbaumaß an
Neutronenstrahlposition - <150 mm
Max. Gesamtlänge
(in Strahlrichtung) - <890 mm
Max. Gesamtbreite - <880 mm
Lagerung, Antrieb und Steuerung
Lagerung - Wartungsfreie aktive magnetische Lagerung mit Notlaufeigenschaften
Motoren - Bürstenlose Motoren mit Encodern
Geschwindigkeitsbereich - 0-20.000 rpm
Konstanz - <1 rpm (RMS)
Phasenlage - 0-360° beliebig
Genauigkeit der Phase - <0.1° (RMS)
Drehrichtung - Gegen/gleichläufig
Übersetzungverhältnis - 1:1 bis 1:16
Parkposition - Beliebig
Operationsmodi:
- Geschwindigkeit
- Master/slave
- Geparkt
Regelung, Ansteuerung und Überwachung
Die Elektronik zur Steuerung, zum Antrieb und zur Überwachung der Chopperscheiben soll in einem 19“-Rack untergebracht werden. Hierbei muss eine Kabellänge von ca. 35m Entfernung zur Chopperscheibe möglich sein. Das Kontrollrack soll des Weiteren eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zur Überbrückung von mindestens 30min beinhalten.
Die Ansteuerung und Überwachung der Chopperscheiben erfolgt über einen Kontroll PC. Zur Überwachung der Chopperscheiben soll dieser alle relevanten Parameter kontinuierlich überwachen und aufzeichnen. Dazu gehören Scheiben- und Lagertemperaturen und Vibrationen, Kühlwassertemperaturen und Durchfluss sowie Vakuum. Dabei soll es die Möglichkeit geben, die Überwachung der Chopperscheibe in die bestehenden Systeme zur Kühlwasser und Vakuumversorgungen und Überwachung der beiden Geschwindigkeitsselektoren zu integrieren.
Die Bedienung soll durch eine Benutzeroberfläche erfolgen. Eine Remote-Steuerung über die Instrumentsoftware soll parallel dazu vorgesehen sein. Die externe Triggerung des Antriebes durch ein Master-Signal muss dabei möglich sein. Die Steuerung der Chopperscheiben soll des Weiteren ein stabiles 10MHz Signal zur Synchronisation des Detektors und der Probenumgebung zur Verfügung stellen.
Wartung
Die Chopperscheiben sollen ohne Ausbau nachgewuchtet werden können. Lieferung, Inbetriebnahme und ggf. Wartung sowie Einweisung der Mitarbeiter des Auftraggebers erfolgt durch vom Auftragnehmer bereitgestelltes Personal.
Lieferzeit und Design
Der Einbau und die Integration der Chopperscheiben in die Neutronen-Kleinwinkelanlage SANS-1 ist nur in der großen Abschaltphase des Reaktors FRM II Mitte 2014 möglich. Das Design der Chopperscheiben soll innerhalb von 2 Monaten nach Auftragsvergabe festgelegt sein. Die Lieferzeit der TISANE Chopperscheibe muss bis spätestens August 2014 geliefert werden

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-21 Auftragsbekanntmachung
2013-12-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Postanschrift: Max-Planck-Straße 1
Postleitzahl: 21502
Postort: Geesthacht
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzg.de 🌏
E-Mail: einkauf@hzg.de 📧
Telefon: +49 4152871747 📞
Fax: +49 4152871750 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-21 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 121-207041
ABl. S-Ausgabe: 121
Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt, das Formblatt Referenzen, der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ. 2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen. 3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen. 4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten. 5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. 6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 15 Juli 2013, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung GmbH (nachfolgend: Auftraggeberin) betreibt in Kooperation mit der TU München das Neutronen-Kleinwinkelinstrument SANS-1 an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II).
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Zur Erweiterung der SANS-1 mit einer TISANE Option für zeitaufgelöste stroboskopische Neutronen-Kleinwinkelstreuung wird eine Doppelchopperscheibe mit Vakuumgehäuse und Ansteuerung benötigt. Die technischen Anforderungen an diese Chopperscheibe sind im Folgenden zusammengefasst:
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Scheibengeometrie:
Auslegung - Gegen/gleichläufige Doppelchopperscheibe
Durchmesser - 700 mm
Max. Drehzahl - 20.000 rpm
Anzahl Fenster - 14 identische Fenster
Absorber - 10B
Öffnung der Fenster - Passend für einen Neutronenstrahlquerschnitt 50x50mm2
Maximaler Abstand
der Scheiben - 50mm
Material der Scheiben - Kohlefaserverstärkter Verbundwerkstoff
Gehäuse
Auslegung - Gemeinsames Vakuumgefäß für beide Scheiben, durchschlagsicher
Material - Aluminium
Neutronenfenster - Aluminium, max. 0.5 mm Dicke
Kühlung - Integrierte Wasserkühlung
Max. Einbaumaß an
Neutronenstrahlposition - <150 mm
Max. Gesamtlänge
(in Strahlrichtung) - <890 mm
Max. Gesamtbreite - <880 mm
Lagerung, Antrieb und Steuerung
Lagerung - Wartungsfreie aktive magnetische Lagerung mit Notlaufeigenschaften
Motoren - Bürstenlose Motoren mit Encodern
Geschwindigkeitsbereich - 0-20.000 rpm
Konstanz - <1 rpm (RMS)
Phasenlage - 0-360° beliebig
Genauigkeit der Phase - <0.1° (RMS)
Drehrichtung - Gegen/gleichläufig
Übersetzungverhältnis - 1:1 bis 1:16
Parkposition - Beliebig
Operationsmodi:
- Geschwindigkeit
- Master/slave
- Geparkt
Regelung, Ansteuerung und Überwachung
Die Elektronik zur Steuerung, zum Antrieb und zur Überwachung der Chopperscheiben soll in einem 19“-Rack untergebracht werden. Hierbei muss eine Kabellänge von ca. 35m Entfernung zur Chopperscheibe möglich sein. Das Kontrollrack soll des Weiteren eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zur Überbrückung von mindestens 30min beinhalten.
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Die Ansteuerung und Überwachung der Chopperscheiben erfolgt über einen Kontroll PC. Zur Überwachung der Chopperscheiben soll dieser alle relevanten Parameter kontinuierlich überwachen und aufzeichnen. Dazu gehören Scheiben- und Lagertemperaturen und Vibrationen, Kühlwassertemperaturen und Durchfluss sowie Vakuum. Dabei soll es die Möglichkeit geben, die Überwachung der Chopperscheibe in die bestehenden Systeme zur Kühlwasser und Vakuumversorgungen und Überwachung der beiden Geschwindigkeitsselektoren zu integrieren.
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Die Bedienung soll durch eine Benutzeroberfläche erfolgen. Eine Remote-Steuerung über die Instrumentsoftware soll parallel dazu vorgesehen sein. Die externe Triggerung des Antriebes durch ein Master-Signal muss dabei möglich sein. Die Steuerung der Chopperscheiben soll des Weiteren ein stabiles 10MHz Signal zur Synchronisation des Detektors und der Probenumgebung zur Verfügung stellen.
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Wartung
Die Chopperscheiben sollen ohne Ausbau nachgewuchtet werden können. Lieferung, Inbetriebnahme und ggf. Wartung sowie Einweisung der Mitarbeiter des Auftraggebers erfolgt durch vom Auftragnehmer bereitgestelltes Personal.
Lieferzeit und Design
Der Einbau und die Integration der Chopperscheiben in die Neutronen-Kleinwinkelanlage SANS-1 ist nur in der großen Abschaltphase des Reaktors FRM II Mitte 2014 möglich. Das Design der Chopperscheiben soll innerhalb von 2 Monaten nach Auftragsvergabe festgelegt sein. Die Lieferzeit der TISANE Chopperscheibe muss bis spätestens August 2014 geliefert werden
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Referenznummer: 10075211
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Garching bei München

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Handels- bzw. Berufsregister:
Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate). Ausländische Bieter können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
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2. Spezifische Eigenerklärungen:
a) Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 a-g VOL/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist (siehe Eignungsformblatt).
b) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Eignungsformblatt).
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c) Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (siehe Eignungsformblatt).
d) Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (siehe Eignungsformblatt).
3. Erklärung ARGE:
Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Bewerber-/ Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber- /Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der ARGE).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Gesamtumsatz und spezifischer Umsatz:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (d.h. Lieferung, Inbetriebnahme und Wartung von Doppelchoppersystemen), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Eignungsformblatt).
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2. Nachweis Haftpflichtversicherung:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
1. Unternehmensdarstellung:
Darstellung des Unternehmens/ der Bietergemeinschaft/ der Nachunternehmer und des Leistungsspektrums (maximal 5 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z.B. Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Hauptsitz, Niederlassungen, Gründungsdatum, etc. eingegangen werden.
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2. Darstellung TISANE-Doppelchopperscheibe:
Darstellung des für die Lieferung vorgesehenen Doppelchoppersystems sowie der Übersendung technischer Datenblätter und Produktbroschüren (die Vorlagen von technischen Spezifikationen ist auch in englischer Sprache zulässig). Zudem soll ein Nachweis beigelegt werden der belegt, dass das in Verkehr gebrachtes Produkt den grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen aller relevanten europäischen Richtlinien entspricht (EG-Konformitätserklärung).
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3. Unternehmensbezogene Referenzen:
Nachweis von drei Referenzen der letzten drei Jahre über die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme von Doppelchoppersystemen, insbesondere von TISANE-Choppern, die mit der ausgeschriebenen Leistung gem. Ziffer II.1.5) vergleichbar sind. Die Darstellung der Referenzen hat in Tabellenform zu erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
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- Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer.
- Beschreibung des Doppelchoppersystems (insbesondere mit Angabe von Durchmesser, Scheibenanzahl, Drehzahlbereich und Phasenstabilität).
- Auftragswert der erbrachten Leistung.
- Zeitraum der Leistungserbringung (Formblatt Referenzen).
4. Projektbezogenes Schlüsselpersonal:
Nennung der für die Leistungserbringung verantwortlichen Mitarbeiter für den Aufbau und die Inbetriebnahme (siehe Eignungsformblatt) des Doppelchoppersystems mit Darstellung ihrer jeweiligen beruflichen Qualifikation als Kurzprofil (Angaben zur Ausbildung, Dauer der Firmenzugehörigkeit, Berufserfahrung, Kenntnisse, Zertifizierungen) sowie der Einreichung des jeweiligen Strahlenpasses.
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5. Kommunikation mit der Auftraggeberin:
Erklärung, dass die gesamte Kommunikation mit der Auftraggeberin während des Vergabeverfahrens und im Rahmen der Vertragsdurchführung in deutscher Sprache erfolgt. Lediglich die Vorlagen von technischen Spezifikationen ist auch in englischer Sprache zulässig (siehe Eignungsformblatt).
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Linda Horstmann
Internetadresse: www.hzg.de 🌏
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10075211
Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt, das Formblatt Referenzen, der Kennzettel und ggf. das Formblatt Erklärung der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumulativ.
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2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache (Ausnahme: Technische Spezifikationen können in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden) sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
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3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
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4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
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6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 15 Juli 2013, 10:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
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"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
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Quelle: OJS 2013/S 121-207041 (2013-06-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 393 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 240-417241
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 121-207041
ABl. S-Ausgabe: 240

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Garching bei München.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-09-09 📅
Name: Astrium GmbH
Land: Deutschland 🇩🇪

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Linda Horstmann
Quelle: OJS 2013/S 240-417241 (2013-12-10)