Operationsmikroskop für die Neurochirurgie (Vergabe-Nr. 019/14)
Spezielle Vorgaben:
Gefordert wird ein voll ausgestattetes High End OP-Mikroskop mit High Definition Videokomponenten inklusive Aufnahmesystem sowie mit Fluoreszenzeinrichtung für die intraoperative Fluoreszenzdiagnostik in der Neurochirurgie (Fluoreszenzverfahren 5-ALA und ICG).
Das Operationsmikroskop muss geeignet sein für kraniale und spinale Neurochirurgie.
Außerdem muss das Operationsmikroskop in das bestehende Neuronavigationssystem der Firma BrainLab eingebunden werden.
Das Operationsmikroskop soll für die Schwerpunkte neurovaskulär, neuroonkologisch und spinal ausgelegt sein.
Außerdem muss das Operationsmikroskop mit allen relevanten Zubehörteilen, Sicherheits- u.a. Einrichtungen, Sicherheits- u. a. Installationen, (ggf. Abschirmmaßnahmen), etc. geliefert/installiert werden.
Es sind nur Angebote zugelassen, deren wesentliche Teile vom Bieter selbst erbracht werden. Es können für alle Bereiche auch Subunternehmer eingeplant werden; dies muss jedoch kenntlich gemacht werden; dies gilt auch für integrierte Fremdprodukte von Subunternehmen. Vom Bieter wird die umfassende Verantwortlichkeit für Hard- und Software, die Einbringung, Aufstellung usw. im Sinne eines Generalunternehmers gefordert.
Es gelten – soweit gerät-/systemspezifisch betroffen – folgende allgemeinen Vorgaben:
Es wird ein voll funktionsfähiges Gerät/System mit vollständiger Dokumentation gefordert.
Qualitätsstandards nach dem neuesten Stand der Technik inklusiv neuester Software.
Die im Universitätsklinikum verwendeten Informations- und Kommunikations-Systeme:
KIS: medico (Siemens Healthcare Systems)
RIS: iSOFT Radiology Information System. Das RIS steuert alle in der Radiologie anfallenden Aufgaben und Prozesse.
PACS: Sectra Medical Systems GmbH, IDS7. Das PACS übernimmt die Bildbetrachtung, Archivierung und webbasierte Bildverteilung und garantiert IHE-konforme Abläufe (-> PACS IHE Integration Statement und -> PACS DICOM Integration Statement).
In der Universitätsklinik organisiert der Worklist-Server die Arbeitsplätze mit DICOM-Modalitäten wie Röntgen, Speicherfoliensysteme, MRT, DSA und CT.
Das zu liefernde Gerät/System ist in dieses bestehende Netzwerk zu migrieren.
Bezüglich Computer / Schnittstellen müssen folgende Punkte realisiert werden:
- DICOM Worklist
- DICOM Store
- DICOM Print
- DICOM MPPS
- DICOM RT
- Speicherkomponenten (Datenmanagement, Archivierung etc.)
- Dienstleistung PACS-seitiger Anschluss (bzw. deren Verrechnung)
Die Zulassung und Zustimmung zum SOPHOS-Virenscanner ist ausdrücklich erforderlich (bzw. ggf. ein Alternative hierzu). Dies ist schriftlich zu bescheinigen.
Der Bieter berücksichtigt mit dem von ihm abgegebenen Angeboten alle aktuellen Vorschriften, Normen und Regelungen, soweit diese auf das zu liefernde Gerät/System anwendbar sind.
Darüber hinaus müssen Geräte/Systeme ausländischer Fabrikate auf Kosten des Bieters an die in der BRD üblichen Standards angepasst werden (z. B. in Universitätskliniken üblicherweise verwendete Phantome) und zwar auch dann, wenn diese gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-04-17.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2014-04-17
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Auftragsbekanntmachung
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