Im Jahr 2016 soll die bundesweite Erhebung „Mobilität in Deutschland“ zur Erfassung der Alltagsmobilität erneut durchgeführt werden. Das Ziel der Erhebung ist die repräsentative Erfassung des Mobilitätsverhaltens der in Deutschland lebenden Menschen. Wichtige Leit-fragen sind z.B.: — Wie oft und wie lange sind sie unterwegs? — Welche Verkehrsmittel nutzen sie? — Zu welchem Zweck sind sie unterwegs? — Wie weit sind ihre Wege? Neben Eckwerten für den Bund und die Bundesländer sollen mit der Erhebung auch reprä-sentative Ergebnisse zu sozioökonomischen, regionalen und raumtypischen Mobilitätsmus-tern gewonnen werden. Um dies zu ermöglichen, sollen im Auftrag des BMVI im Rahmen einer repräsentativen Bundesstichprobe Mobilitätsangaben von insgesamt mindestens 30.000 Privathaushalten, mindestens aber 60.000 Personen (jeweils netto) erfasst werden. Davon sollen mindestens 20.000 Haushalte und mindestens 40.000 Personen im Rahmen einer Einwohnermeldestichprobe rekrutiert werden, 10.000 Haushalte sollen im Rahmen einer Telefonstichprobe (kombinierte Festnetz- und Mobilfunkstichprobe) erfasst werden. Die Teilnahme ist freiwillig. Das Erhebungsprogramm und das Erhebungsdesign sind so zu konzipieren, dass in erster Linie die wichtigsten Mobilitätskennwerte repräsentativ abgebildet werden und mit denen der Vorgängererhebungen in den Jahren 2002 und 2008 gut vergleichbar sind. Einzelne Fragestellungen sollen im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen überprüft oder ergänzt werden. Der Umfang der Bundesstichprobe ermöglicht keine im Detail belastbaren Ergebnisse auf regionaler oder lokaler Ebene. Viele Länder, Regionen, Städte, Verkehrsverbünde etc. benö-tigen solche Mobilitätsdaten aber für ihr Gebiet und möchten sich mit anderen Regionen vergleichen. Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt daher, interessierten Dritten (z.B. Ländern, Regionen und Kommunen) eine Vertiefungsstichprobe als Zusatzauftrag im Rahmen der MiD 2016 zu ermöglichen, um Fragen zur Mobilität weiter verdichten zu können und so für ihren Bedarf gebietsspezifische Umfrageergebnisse zu erzielen. Die Auftraggeber der Vertiefungsstichproben profitieren damit insbesondere von folgenden Leistungen, die im Rahmen der MiD 2016 erbracht werden: — Methodisches Konzept zur Stichprobenziehung, Gewichtung und Hochrechnung unter Verwendung einer bundesweiten kleinräumigen Auswertung des Zensus 2011, — Non-Response- und Selektivitätsuntersuchungen — Professioneller organisatorischer Rahmen (Telefon-Hotline, FAQs, etc.) — Datenschutzkonzept mit einem neuen Ansatz zur datenschutzkompatiblen Geokodie-rung, — Mobilitätskennziffern zu vergleichbaren Regionen/Raumtypen. Der Auftragnehmer (AN) der Erhebung des Bundes verpflichtet sich mit Vertragsunterzeichnung, für weitere potenzielle Interessenten (Dritte) – vorrangig Verkehrs- und Planungsbehörden der Gebietskörperschaften sowie öffentlich bestimmte Unternehmen und Einrichtungen (z.B. Verkehrsunternehmen) - Vertiefungsstichproben innerhalb des Befragungszeitraumes der Bundesstichprobe und deren Auswertungen zu ermöglichen. Der AN muss deshalb in der Lage sein, im Erhebungszeitraum der Bundesstichprobe zeitgleich die Befragung von weiteren mindestens 120.000 Haushalten (jeweils netto) zusätzlich zur Bundestichprobe durchzuführen. Es ist zu erwarten, dass die Befragungen vorrangig im Rahmen von Einwohnermeldestichproben durchgeführt werden, dies gilt insbesondere für lokale Vertiefungsstichproben. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-03-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 1
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvi.de🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvi.bund.de📧
Telefon: +49 2283003774📞
Fax: +49 2283008073779 📠
Die Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des
Aktenzeichens Z30/SeV/288.3/1504/K14 anzufordern. Die Unterlagen werden
grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen, auch wenn
keine Angebotsabgabe beabsichtigt ist. Eine Zustellung per Post erfolgt nur auf ausdrückliche Anforderung.
Die Anforderungen an die Angebotsabgabe siehe separates Anschreiben zu den Vergabeunterlagen. Fragen
zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) bis spätestens 29.4.2015
entgegengenommen und spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Die Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des
Aktenzeichens Z30/SeV/288.3/1504/K14 anzufordern. Die Unterlagen werden
grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen, auch wenn
keine Angebotsabgabe beabsichtigt ist. Eine Zustellung per Post erfolgt nur auf ausdrückliche Anforderung.
Die Anforderungen an die Angebotsabgabe siehe separates Anschreiben zu den Vergabeunterlagen. Fragen
zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) bis spätestens 29.4.2015
entgegengenommen und spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Jahr 2016 soll die bundesweite Erhebung „Mobilität in Deutschland“ zur Erfassung der Alltagsmobilität erneut durchgeführt werden. Das Ziel der Erhebung ist die repräsentative Erfassung des Mobilitätsverhaltens der in Deutschland lebenden Menschen. Wichtige Leit-fragen sind z.B.:
Im Jahr 2016 soll die bundesweite Erhebung „Mobilität in Deutschland“ zur Erfassung der Alltagsmobilität erneut durchgeführt werden. Das Ziel der Erhebung ist die repräsentative Erfassung des Mobilitätsverhaltens der in Deutschland lebenden Menschen. Wichtige Leit-fragen sind z.B.:
— Wie oft und wie lange sind sie unterwegs?
— Welche Verkehrsmittel nutzen sie?
— Zu welchem Zweck sind sie unterwegs?
— Wie weit sind ihre Wege?
Neben Eckwerten für den Bund und die Bundesländer sollen mit der Erhebung auch reprä-sentative Ergebnisse zu sozioökonomischen, regionalen und raumtypischen Mobilitätsmus-tern gewonnen werden. Um dies zu ermöglichen, sollen im Auftrag des BMVI im Rahmen einer repräsentativen Bundesstichprobe Mobilitätsangaben von insgesamt mindestens 30.000 Privathaushalten, mindestens aber 60.000 Personen (jeweils netto) erfasst werden. Davon sollen mindestens 20.000 Haushalte und mindestens 40.000 Personen im Rahmen einer Einwohnermeldestichprobe rekrutiert werden, 10.000 Haushalte sollen im Rahmen einer Telefonstichprobe (kombinierte Festnetz- und Mobilfunkstichprobe) erfasst werden. Die Teilnahme ist freiwillig.
Neben Eckwerten für den Bund und die Bundesländer sollen mit der Erhebung auch reprä-sentative Ergebnisse zu sozioökonomischen, regionalen und raumtypischen Mobilitätsmus-tern gewonnen werden. Um dies zu ermöglichen, sollen im Auftrag des BMVI im Rahmen einer repräsentativen Bundesstichprobe Mobilitätsangaben von insgesamt mindestens 30.000 Privathaushalten, mindestens aber 60.000 Personen (jeweils netto) erfasst werden. Davon sollen mindestens 20.000 Haushalte und mindestens 40.000 Personen im Rahmen einer Einwohnermeldestichprobe rekrutiert werden, 10.000 Haushalte sollen im Rahmen einer Telefonstichprobe (kombinierte Festnetz- und Mobilfunkstichprobe) erfasst werden. Die Teilnahme ist freiwillig.
Das Erhebungsprogramm und das Erhebungsdesign sind so zu konzipieren, dass in erster Linie die wichtigsten Mobilitätskennwerte repräsentativ abgebildet werden und mit denen der Vorgängererhebungen in den Jahren 2002 und 2008 gut vergleichbar sind. Einzelne Fragestellungen sollen im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen überprüft oder ergänzt werden.
Das Erhebungsprogramm und das Erhebungsdesign sind so zu konzipieren, dass in erster Linie die wichtigsten Mobilitätskennwerte repräsentativ abgebildet werden und mit denen der Vorgängererhebungen in den Jahren 2002 und 2008 gut vergleichbar sind. Einzelne Fragestellungen sollen im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen überprüft oder ergänzt werden.
Der Umfang der Bundesstichprobe ermöglicht keine im Detail belastbaren Ergebnisse auf regionaler oder lokaler Ebene. Viele Länder, Regionen, Städte, Verkehrsverbünde etc. benö-tigen solche Mobilitätsdaten aber für ihr Gebiet und möchten sich mit anderen Regionen vergleichen.
Der Umfang der Bundesstichprobe ermöglicht keine im Detail belastbaren Ergebnisse auf regionaler oder lokaler Ebene. Viele Länder, Regionen, Städte, Verkehrsverbünde etc. benö-tigen solche Mobilitätsdaten aber für ihr Gebiet und möchten sich mit anderen Regionen vergleichen.
Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt daher, interessierten Dritten (z.B. Ländern, Regionen und Kommunen) eine Vertiefungsstichprobe als Zusatzauftrag im Rahmen der MiD 2016 zu ermöglichen, um Fragen zur Mobilität weiter verdichten zu können und so für ihren Bedarf gebietsspezifische Umfrageergebnisse zu erzielen.
Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt daher, interessierten Dritten (z.B. Ländern, Regionen und Kommunen) eine Vertiefungsstichprobe als Zusatzauftrag im Rahmen der MiD 2016 zu ermöglichen, um Fragen zur Mobilität weiter verdichten zu können und so für ihren Bedarf gebietsspezifische Umfrageergebnisse zu erzielen.
Die Auftraggeber der Vertiefungsstichproben profitieren damit insbesondere von folgenden Leistungen, die im Rahmen der MiD 2016 erbracht werden:
— Methodisches Konzept zur Stichprobenziehung, Gewichtung und Hochrechnung unter Verwendung einer bundesweiten kleinräumigen Auswertung des Zensus 2011,
— Non-Response- und Selektivitätsuntersuchungen
— Professioneller organisatorischer Rahmen (Telefon-Hotline, FAQs, etc.)
— Datenschutzkonzept mit einem neuen Ansatz zur datenschutzkompatiblen Geokodie-rung,
— Mobilitätskennziffern zu vergleichbaren Regionen/Raumtypen.
Der Auftragnehmer (AN) der Erhebung des Bundes verpflichtet sich mit Vertragsunterzeichnung, für weitere potenzielle Interessenten (Dritte) – vorrangig Verkehrs- und Planungsbehörden der Gebietskörperschaften sowie öffentlich bestimmte Unternehmen und Einrichtungen (z.B. Verkehrsunternehmen) - Vertiefungsstichproben innerhalb des Befragungszeitraumes der Bundesstichprobe und deren Auswertungen zu ermöglichen. Der AN muss deshalb in der Lage sein, im Erhebungszeitraum der Bundesstichprobe zeitgleich die Befragung von weiteren mindestens 120.000 Haushalten (jeweils netto) zusätzlich zur Bundestichprobe durchzuführen. Es ist zu erwarten, dass die Befragungen vorrangig im Rahmen von Einwohnermeldestichproben durchgeführt werden, dies gilt insbesondere für lokale Vertiefungsstichproben.
Der Auftragnehmer (AN) der Erhebung des Bundes verpflichtet sich mit Vertragsunterzeichnung, für weitere potenzielle Interessenten (Dritte) – vorrangig Verkehrs- und Planungsbehörden der Gebietskörperschaften sowie öffentlich bestimmte Unternehmen und Einrichtungen (z.B. Verkehrsunternehmen) - Vertiefungsstichproben innerhalb des Befragungszeitraumes der Bundesstichprobe und deren Auswertungen zu ermöglichen. Der AN muss deshalb in der Lage sein, im Erhebungszeitraum der Bundesstichprobe zeitgleich die Befragung von weiteren mindestens 120.000 Haushalten (jeweils netto) zusätzlich zur Bundestichprobe durchzuführen. Es ist zu erwarten, dass die Befragungen vorrangig im Rahmen von Einwohnermeldestichproben durchgeführt werden, dies gilt insbesondere für lokale Vertiefungsstichproben.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Dauer: 34 Monate
Referenznummer: Z30/SeV/288.3/1504/K14
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung gem.§ 6 EG Abs.4,6 VOL/A;Die Erfüllung eines Tatbestandes gem. § 6 EG Abs. 6 VOL/A kann zum Ausschluss führen. Die Erfüllung eines Tatbestandes gem. § 6 EG Abs. 4 VOL/A führt zum Ausschluss. Die Eigenerklärungen/ Nachweise sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern vorzulegen. siehe Vergabeunterlagen.
Eigenerklärung gem.§ 6 EG Abs.4,6 VOL/A;Die Erfüllung eines Tatbestandes gem. § 6 EG Abs. 6 VOL/A kann zum Ausschluss führen. Die Erfüllung eines Tatbestandes gem. § 6 EG Abs. 4 VOL/A führt zum Ausschluss. Die Eigenerklärungen/ Nachweise sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern vorzulegen. siehe Vergabeunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
EK 2.1:Nachweis einer Haftpflichtversicherung durch: Vorlage einer Kopie des Versicherungsscheins oder einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.
siehe Formblatt F2
Soweit der Bewerber dem haushaltsrechtlichen Grundsatz der Selbstversicherung unterliegt und der Abschluss einer entsrpechenden Versicherung nicht vorgesehen ist, ist anstelle des Versicherungsnachweises eine hierauf lautende Erklärung abzugeben.
Mindeststandards:
Zu EK 2.1:Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Schadensfall und Jahr in Höhe von 1 Mio Euro;
Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf die Fachkunde eines Unterauftragnehmers zurückgegriffen wird, sind die geforderten Eignungsnachweise/-referenzen für den übernommenen Leistungsteil vom Unterauftragnehmer (unternehmens- oder personenbezogen) zu erbringen.
Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf die Fachkunde eines Unterauftragnehmers zurückgegriffen wird, sind die geforderten Eignungsnachweise/-referenzen für den übernommenen Leistungsteil vom Unterauftragnehmer (unternehmens- oder personenbezogen) zu erbringen.
EK 2.2: Datenschutzkonzept: Abgabe einer Eigenerklärung, dass bereits die geforderten personellen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen zur Einhaltung des Datenschutzes bestehen,
oder
im Auftragsfalle die geforderten personellen, organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Einhaltung des Datenschutzes vorgenommen werden.
Siehe Formblatt F3
EK 2.3: Personelle und Technische Ausstattung- Abgabe einer Eigenerklärung dass, die für die Leistungserbringung erforderlichen personellen Kapazitäten und technische Ausstattungen beim Bieter zur Verfügung stehen, um Befragungen von mind. 150.000 Haushalten (netto) innerhalb eines Jahres durchführen zu können bzw. der Bieter versichert, über diese personellen Kapazitäten und technische Ausstattungen im Auftragsfall zu verfügen.
EK 2.3: Personelle und Technische Ausstattung- Abgabe einer Eigenerklärung dass, die für die Leistungserbringung erforderlichen personellen Kapazitäten und technische Ausstattungen beim Bieter zur Verfügung stehen, um Befragungen von mind. 150.000 Haushalten (netto) innerhalb eines Jahres durchführen zu können bzw. der Bieter versichert, über diese personellen Kapazitäten und technische Ausstattungen im Auftragsfall zu verfügen.
In diesem Fall ist anzugeben, welche Maßnahmen (technisch und personell) vorgesehen sind, um diese Voraussetzungen zu erfüllen.
Der AG entscheidet im Einzelfall, ob diese Maßnahmen ausreichen oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.
3.Fachkunde des Unternehmens: Ein Referenzprojekt kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden.
3.1 Liste von Referenzen des Bewerbers im Zeitraum von 2009-2015 mit denen die Durchführung und die Auswertung von Haushaltsbefragungen zum Themenfeld Mobilität nachgewiesen wird;
3.2 Liste von Referenzen des Bewerbers im Zeitraum von 2009-2015 mit denen die Durchführung und die Auswertung von Einwohnermeldestichproben und Telefonstichproben nach dem Dual-Frame-Ansatz (gemischte Festnetz- und Mobilfunkstichprobe) nachgewiesen wird.
3.2 Liste von Referenzen des Bewerbers im Zeitraum von 2009-2015 mit denen die Durchführung und die Auswertung von Einwohnermeldestichproben und Telefonstichproben nach dem Dual-Frame-Ansatz (gemischte Festnetz- und Mobilfunkstichprobe) nachgewiesen wird.
4. Fachkunde der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen; Benennung der verantwortlichen Personen (Kernteam bzw. Schlüsselpositionen). Eine Person kann auch mehrfach benannt werden, wenn entsprechende Fachkenntnisse und Erfahrungen vorliegen.
Die Referenzen und Erfahrungen werden in der Gesamtschau der Erfahrungen des Projekteams gewertet. Es erfolgt keine Einzelwertung pro Person.
Eine Referenz kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden. Es wird dann die für das jeweilige Kriterium zu erkennende Erfahrung gewertet.
4.1: Nachweis von Fachkenntnissen und Erfahrungen bei
- der Stichprobenkonzeption,
- der Gewichtung sowie
- der Auswertung
von Haushaltsbefragungen
4.2: Nachweis von Fachkenntnissen und Erfahrungen bei räumlichen Schätzverfahren (z.B. Small-Area-Schätzung, geostatistische Verfahren);
Wertungshinweise: Die Bewertung erfolgt je Kriterium
anhand von 0 - 4 Bewertungspunkten (siehe auch Bewertungsmaßstab)
Die Gewichtung gliedert sich wie folgt. Kriterium 3.1 und 3.2 wird jeweils mit 25 Punkten gewichtet. Das Kriterium 4.1 wird mit 35 Punkten gewichtet. Das Kriterium 4.2 wird mit 15 Punkten gewichtet. Es wird das Produkt aus den Gewichtungspunkten
und den jeweiligen Bewertungspunkten pro Kriterium gebildet. Die so ermittelten Summen je Kriterium werden summiert.
Mindeststandards:
2.2 Datenschutzkonzept- Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss
2.3 Personelle und Technische Ausstattung- Die Nichtvorlage führt zum Ausschluss
Für den Nachweis der Eignung sind mindestens 200 Punkte von 400 Punkten zu erreichen.
3. Fachkunde des Unternehmen; 4. Fachkunde der zur Leistungserbringung eingesetzten verantwortlichen Personen;
Für alle Kriterien gilt:
Es ist mindestens ein Bewertungspunkt zu erreichen.
Die Nichterfüllung führt zum Ausschluss!
zu 3.2: Beide Stichprobenverfahren müssen nachgewiesen werden
zu 4.1: Alle drei Anforderungsbereiche müssen nachgewiesen werden;
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigter Vertretung;
Sonstige besondere Bedingungen:
EK Nr. 1.4: Abgabe einer Neutralitätserklärung.
Erklärung, dass
a) derzeit und/oder absehbar bis zum Abschluss der Erhebungsphase der Bundesstichprobe keine Erhebungen zur Mobilität für Dritte im Zusammenhang mit gleichen oder vergleichbaren Leistungen gemäß LB Nr. 2 und 4 (Befragungsprogramm und Erhebungsdesign, Feldarbeit, Dateneingabe und Datenplausibilierung) erbracht werden. Das gilt nicht für die im Rahmen dieses Vertrages durchzuführenden Vertiefungsstichproben.
a) derzeit und/oder absehbar bis zum Abschluss der Erhebungsphase der Bundesstichprobe keine Erhebungen zur Mobilität für Dritte im Zusammenhang mit gleichen oder vergleichbaren Leistungen gemäß LB Nr. 2 und 4 (Befragungsprogramm und Erhebungsdesign, Feldarbeit, Dateneingabe und Datenplausibilierung) erbracht werden. Das gilt nicht für die im Rahmen dieses Vertrages durchzuführenden Vertiefungsstichproben.
b) derzeit und/oder absehbar bis zum Vertragsende folgende Erhebungen für Dritte im Zusammenhang mit den nahezu gleichen beauftragten Leistungen gemäß Nr. 2 und 4 der LB (Befragungsprogramm und Erhebungsdesign, Feldarbeit, Dateneingabe und Datenplausibilierung) erbracht werden, die aber keine Vertiefungsstichproben im Rahmen dieses Vertrages sind. In diesen Fällen ist schlüssig und nachvollziehbar darzustellen, mit welchen Maßnahmen (organisatorische, personenbezogene, qualitätssichernde und IT-gestützte Maßnahmen) eine mögliche Interessenkollision ausgeschlossen wird.
b) derzeit und/oder absehbar bis zum Vertragsende folgende Erhebungen für Dritte im Zusammenhang mit den nahezu gleichen beauftragten Leistungen gemäß Nr. 2 und 4 der LB (Befragungsprogramm und Erhebungsdesign, Feldarbeit, Dateneingabe und Datenplausibilierung) erbracht werden, die aber keine Vertiefungsstichproben im Rahmen dieses Vertrages sind. In diesen Fällen ist schlüssig und nachvollziehbar darzustellen, mit welchen Maßnahmen (organisatorische, personenbezogene, qualitätssichernde und IT-gestützte Maßnahmen) eine mögliche Interessenkollision ausgeschlossen wird.
siehe Formblatt F1
Soweit im Rahmen einer Einzelfallprüfung ein Interessenkonflikt nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
Soweit im Rahmen einer Einzelfallprüfung ein Interessenkonflikt nicht ausgeschlossen werden kann, wird der Bieter von der Teilnahme am weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Dies dient der Gewährleistung des allgemeinen Wettbewerbsgrundsatzes und des mit dem vergaberechtlichen Gleichbehandlungsgebot in engem Zusammenhang stehenden Neutralitätsgebots.
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-07-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Z 30/Servicestelle Vergabe
Internetadresse: www.bmvi.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Z30/SeV/288.3/1504/K14
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 angegebenen E-Mail-Adresse unter Angabe des
Aktenzeichens Z30/SeV/288.3/1504/K14 anzufordern. Die Unterlagen werden
grundsätzlich per E-Mail zur Verfügung gestellt. Der E-Mail-Eingang ist umgehend zu bestätigen, auch wenn
keine Angebotsabgabe beabsichtigt ist. Eine Zustellung per Post erfolgt nur auf ausdrückliche Anforderung.
Die Anforderungen an die Angebotsabgabe siehe separates Anschreiben zu den Vergabeunterlagen. Fragen
zur Vergabe werden ausschließlich schriftlich per E-Mail (Adresse siehe Ziffer I.1) bis spätestens 29.4.2015
entgegengenommen und spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str.76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Telefon: +49 2289499561📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, sind gem. § 107 Abs. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen.
Quelle: OJS 2015/S 062-108719 (2015-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-02) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Vorgehensweise/Aufgabenverständnis zu LP 1 und 2 (25)
2. Vorgehensweise/Aufgabenverständnis zu LP 3,4 und 5 (35)
3. Vorgehnsweise/Aufgabenverständniszu LP 6,7 und 8 (15)
4. Angebotspreis (25)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-05-28 📅
Name: Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH
Postanschrift: Friedrich-Wilhelm-Str.18
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 107-194583 (2015-06-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-19) Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 228-300-3774📞
Fax: +49 228-300-807-3779 📠
Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Z30/SeV/288.3/1624/K14
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-12 📅
Postanschrift: Friedrich-Wilhelm-Str. 18
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-05-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Zusätzliche Leistungen zu Mobilität in Deutschland (MID) 2016-Erhebung der Alltagsmobilität-
— Ergänzung zum Hauptauftrag: Eintägige Informationsveranstaltung im BMVI in Bonn, – Zusätzliche Leistungen der Erhebung (Längere Interviewdauer in den Modulen des Zusatzprogramms,
— Höherer Aufwand im Online-Erhebungsbogen in Folge des erweiterten Zusatzbefragungsprogramms, – Höhere Aufwände bei Eingabe und Plausibilisierung in Folge des erweiterten Zusatz-
befragungsprogramms, -Erweiterung der Nettostichproben des Zusatzbefragungsprogramms(durch höhere telefonische oder online Teilnahme), – Erweiterung des Gewichtungs- und Hochrechnungsverfahrens zur Integration der Telefonstichproben bei den Vertiefungsstichproben;
1. Zusätzliche Leistungen zu Mobilität in Deutschland (MID) 2016-Erhebung der Alltagsmobilität-
— Ergänzung zum Hauptauftrag: Eintägige Informationsveranstaltung im BMVI in Bonn, – Zusätzliche Leistungen der Erhebung (Längere Interviewdauer in den Modulen des Zusatzprogramms,
— Höherer Aufwand im Online-Erhebungsbogen in Folge des erweiterten Zusatzbefragungsprogramms, – Höhere Aufwände bei Eingabe und Plausibilisierung in Folge des erweiterten Zusatz-
befragungsprogramms, -Erweiterung der Nettostichproben des Zusatzbefragungsprogramms(durch höhere telefonische oder online Teilnahme), – Erweiterung des Gewichtungs- und Hochrechnungsverfahrens zur Integration der Telefonstichproben bei den Vertiefungsstichproben;
1. Zusätzliche Leistungen zu Mobilität in Deutschland (MID) 2016-Erhebung der Alltagsmobilität-
— Ergänzung zum Hauptauftrag: Eintägige Informationsveranstaltung im BMVI in Bonn, – Zusätzliche Leistungen der Erhebung (Längere Interviewdauer in den Modulen des Zusatzprogramms,
— Höherer Aufwand im Online-Erhebungsbogen in Folge des erweiterten Zusatzbefragungsprogramms, – Höhere Aufwände bei Eingabe und Plausibilisierung in Folge des erweiterten Zusatz-
befragungsprogramms, -Erweiterung der Nettostichproben des Zusatzbefragungsprogramms(durch höhere telefonische oder online Teilnahme), – Erweiterung des Gewichtungs- und Hochrechnungsverfahrens zur Integration der Telefonstichproben bei den Vertiefungsstichproben;
befragungsprogramms, -Erweiterung der Nettostichproben des Zusatzbefragungsprogramms(durch höhere telefonische oder online Teilnahme), – Erweiterung des Gewichtungs- und Hochrechnungsverfahrens zur Integration der Telefonstichproben bei den Vertiefungsstichproben;
Zusätzliche Dienstleistungen zum Auftrag Mobilität in Deutschland 2016.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Sitz des Auftragnehmers.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-05-11 📅
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Servicestelle Vergabe