Dienstleistungen des Veranstaltungs-/Besucherservice in der Berliner Philharmonie und im Kammermusiksaal der Philharmonie

Stiftung Berliner Philharmoniker

Gegenstand der von der Stiftung Berliner Philharmoniker ausgeschriebenen Dienstleistungen ist der Veranstaltungs-/Besucherservice in der Berliner Philharmonie sowie im Kammermusiksaal der Philharmonie. Hierzu gehören folgende Dienstleistungen:
— Einlasskontrolle (an Absperrungen, Saaleingängen sowie dem Podium)
— Garderobenannahme, -verwahrung und – ausgabe
— Programmverkauf bzw. –verteilung
— Erteilung von Auskünften; während der Kassenöffnungszeiten ist (für täglich ca. 4 Stunden) ein Auskunftsassistent zu stellen; ggf. sind Auskünfte auch telefonisch zu erteilen.
— Unterstützung der Mitarbeiter des Hauses bei der Umsetzung von sicherheitsrelevanten Maßnahmen
Bei einer 100%igen Auslastung ist pro Veranstaltung folgendes Servicepersonal zu stellen (dieser Bedarf kann während der Vertragslaufzeit angepasst werden):
— in der Berliner Philharmonie (max. angebotene Plätze: 2 448)
o 9 Kontrolleur(e)/innen
o 31 Schließer/innen, Aufsichten, Betreuer/innen
o 1 Einsatzleiter/in
o 1-10 Servicekräfte zu Betreuung der Garderobenabteilung (bzw. in so ausreichendem Maße, dass eine reibungslose und schnelle Annahme bzw. Ausgabe der Garderoben gewährleistet ist)
— im Kammermusiksaal der Philharmonie (max. angebotene Plätze: 1 192)
o 9 Kontrolleur(e)/innen
o 4 Schließer/innen
o 1 Einsatzleiter/in
o 1-6 Servicekräfte zu Betreuung der Garderobenabteilung (bzw. in so ausreichendem Maße, dass eine reibungslose und schnelle Annahme bzw. Ausgabe der Garderoben gewährleistet ist)
Die tatsächliche Anzahl der einzusetzenden Servicekräfte wird flexibel und in Abhängigkeit von der erwarteten Auslastung für jeden Veranstaltung festgelegt.
Der Rahmenvertrag wird zunächst fest für zwei Jahre abgeschlossen und kann maximal zwei Mal um jeweils weitere zwei Jahre verlängert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-29 Auftragsbekanntmachung
2016-03-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Empfangsdienste
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Empfangsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Berliner Philharmoniker
Postanschrift: Herbert-von-Karajan-Straße 1
Postleitzahl: 10785
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berliner-philharmoniker.de/stiftung/ 🌏
E-Mail: ausschreibung-va-service@berliner-philharmoniker.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-29 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 192-348251
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmeantrag haben die Bewerber die vom Auftraggeber auf dessen Internetseite https://intern.berliner-philharmoniker.de/va-service/ (dort einloggen mit folgenden Zugangsdaten: Benutzer: va-service, Passwort: cBCXwmmPw3CNfj) zum Download zur Verfügung gestellten Unterlagen zu verwenden. Der Auftraggeber weist jedoch darauf hin, dass die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen im Wege eines Nicht Offenen Verfahrens erfolgt, d. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag postalisch (der Eingang beim Auftraggeber ist für die Einhaltung der Frist maßgeblich) an die unter I.1 angegebene Adresse zu schicken oder persönlich dort abzugeben (Abgabe bei der Poststelle; diese ist besetzt von Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und außen deutlich sichtbar – idealerweise im Fettdruck – mit dem Betreff „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: Dienstleistungen des Veranstaltungs-/Besucherservice in der Berliner Philharmonie und im Kammermusiksaal der Philharmonie / Nicht Öffnen“ zu versehen. Die elektronische Übermittlung der Teilnahmeanträge ist ausgeschlossen. Elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt und vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. 2. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. 3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt. 4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bewerber oder externen Stellen verlangt oder eingeholt werden können. 6. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen per E-Mail und in deutscher Sprache zu stellen; telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Antworten auf Bewerberfragen werden auf der Internetseite des Auftraggebers https://intern.berliner-philharmoniker.de/va-service/ (dort einloggen mit folgenden Zugangsdaten: Benutzer: va-service, Passwort: cBCXwmmPw3CNfj) veröffentlicht; eine zusätzliche Beantwortung der Bieterfragen per E-Mail erfolgt grundsätzlich nicht. 7. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, kann eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften erfolgen. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. 8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten. 9. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zu Auftragsbekanntmachungen desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der europaweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der von der Stiftung Berliner Philharmoniker ausgeschriebenen Dienstleistungen ist der Veranstaltungs-/Besucherservice in der Berliner Philharmonie sowie im Kammermusiksaal der Philharmonie. Hierzu gehören folgende Dienstleistungen:
— Einlasskontrolle (an Absperrungen, Saaleingängen sowie dem Podium)
— Garderobenannahme, -verwahrung und – ausgabe
— Programmverkauf bzw. –verteilung
— Erteilung von Auskünften; während der Kassenöffnungszeiten ist (für täglich ca. 4 Stunden) ein Auskunftsassistent zu stellen; ggf. sind Auskünfte auch telefonisch zu erteilen.
— Unterstützung der Mitarbeiter des Hauses bei der Umsetzung von sicherheitsrelevanten Maßnahmen
Bei einer 100%igen Auslastung ist pro Veranstaltung folgendes Servicepersonal zu stellen (dieser Bedarf kann während der Vertragslaufzeit angepasst werden):
— in der Berliner Philharmonie (max. angebotene Plätze: 2 448)
o 9 Kontrolleur(e)/innen
o 31 Schließer/innen, Aufsichten, Betreuer/innen
o 1 Einsatzleiter/in
o 1-10 Servicekräfte zu Betreuung der Garderobenabteilung (bzw. in so ausreichendem Maße, dass eine reibungslose und schnelle Annahme bzw. Ausgabe der Garderoben gewährleistet ist)
— im Kammermusiksaal der Philharmonie (max. angebotene Plätze: 1 192)
o 4 Schließer/innen
o 1-6 Servicekräfte zu Betreuung der Garderobenabteilung (bzw. in so ausreichendem Maße, dass eine reibungslose und schnelle Annahme bzw. Ausgabe der Garderoben gewährleistet ist)
Die tatsächliche Anzahl der einzusetzenden Servicekräfte wird flexibel und in Abhängigkeit von der erwarteten Auslastung für jeden Veranstaltung festgelegt.
Der Rahmenvertrag wird zunächst fest für zwei Jahre abgeschlossen und kann maximal zwei Mal um jeweils weitere zwei Jahre verlängert werden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 24 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Erklärung des Bewerbers, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aufgrund der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Verstöße bzw. entsprechender Strafnormen anderer Staaten rechtskräftig verurteilt worden ist. Kann diese Erklärung nicht abgegeben werden, so ist dies genauer zu erläutern, insbesondere sind Gründe anzugeben, warum nach Ansicht des Bewerbers ein zutreffender Ausschlussgrund (der genau zu benennen ist) die Zuverlässigkeit des Unternehmens nicht in Frage stellen soll.
Mehr anzeigen
2. Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 6 EG Abs. 6 VOL/A genannter Ausschlussgrund vorliegt. Kann diese Erklärung nicht abgegeben werden, so ist dies genauer zu erläutern, insbesondere sind Gründe anzugeben, warum nach Ansicht des Bewerbers ein zutreffender Ausschlussgrund (der genau zu benennen ist) die Zuverlässigkeit des Unternehmens nicht in Frage stellen soll.
Mehr anzeigen
3. Erklärung des Bewerbers, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) nicht vorliegen. Gemäß § 23 Abs. 1 AEntG sollen Bieter von der Teilnahme an einem Wettbewerb um einen Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag der in § 98 des GWB genannten öffentlichen Auftraggeber für eine angemessene Zeit bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung ihrer Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden, die wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden sind. Das Gleiche gilt auch schon vor Durchführung eines Bußgeldverfahrens, wenn im Einzelfall angesichts der Beweislage kein vernünftiger Zweifel an einer schwerwiegenden Verfehlung in dem vorgenannten Sinne besteht.
Mehr anzeigen
4. Erklärung des Bewerbers, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) nicht vorliegen. Gemäß § 19 Abs. 1 MiLoG sollen Bewerber von der Teilnahme an einem Wettbewerb um einen Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag der in § 98 des GWB genannten öffentlichen Auftraggeber für eine angemessene Zeit bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung ihrer Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden, die wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt worden sind.
Mehr anzeigen
5. Nachweis darüber, dass das Unternehmen im Berufs- und/oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen sind, in dem sie ansässig sind. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein.
Mehr anzeigen
6. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren, während der Vertragsdurchführung und auch über die Beendigung der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft hinaus zu vertreten.
Mehr anzeigen
7. Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffern 1 bis 5 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
8. Beabsichtigt der Bewerber sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen Dritter (insbesondere Nachunternehmen/konzernverbundenen Unternehmen) zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten die unter Ziffern 1 bis 5 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen sowie auf Verlangen des Auftraggebers nachzuweisen, dass dem Bewerber die Ressourcen des Dritten für die Auftragsführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
Mehr anzeigen
9. Der Einsatz von Nachunternehmern ist zulässig. Plant der Bewerber den Einsatz von Nachunternehmern, so hat er mit dem Angebot (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) anzugeben, an welche Nachunternehmen welche Leistungen vergeben werden sollen.
10. Die Bewerber sollen die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, von der Wertung auszuschließen.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen (vergleichbare Dienstleistungen sind der Veranstaltungs-/Besucherservice in kulturellen Einrichtungen auf hohem und höchstem künstlerischen Niveau) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014).
Mehr anzeigen
Soweit eine Beteiligung als Bewerbergemeinschaft geplant ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gesamt und über vergleichbare Leistungen) vorzulegen.
2. Nachweis einer aktuell bestehenden und gültigen Haftpflichtversicherung durch Bestätigung des Versicherers, Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall: 2 000 000 für Personenschäden, 1 000 000 für Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung, dass im Auftragsfall eine Versicherung in oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen wird.
Mehr anzeigen
3. Die Bewerber sollen die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, von der Wertung auszuschließen.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen vorzulegen:
1. Angabe von Referenzen öffentlicher und privater Auftraggeber. Die Referenzen sollen in Art und Umfang der hier ausgeschriebenen Leistung entsprechen.
2. Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten (jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren (2012 bis 2014) Beschäftigten.
3. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften sollen die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, von der Wertung auszuschließen.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden, 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden Die Jahressumme soll mindestens das 2-fache der jeweiligen Einzelsummen betragen.
Im Rahmen des Teilnahmeantrags ist eine entsprechende Eigenerklärung ausreichend, dass im Auftragsfall eine Versicherung in oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen wird. Nach Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Mehr anzeigen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Vorausgesetzt wird eine gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Die Bewerber werden auf die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen gemäß § 1 Abs. 2 des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) bzw. zur Zahlung des Mindestlohns von 8,50 EUR gemäß § 1 Abs. 4 BerlAVG sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer oder Verleiher hingewiesen. Auf die Regelungen des BerlAVG wird ausdrücklich verwiesen. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Verpflichtungen wird vertraglich festgeschrieben werden.
Mehr anzeigen
2. Gemäß § 9 BerlAVG gilt für Auftragsvergaben § 13 des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) sowie die hierauf basierende Frauenförderverordnung (FFV). Danach sind beim Abschluss von Dienstleistungsverträgen mit einem Auftragswert von voraussichtlich mindestens 25.000 EUR in den jeweiligen Verträgen die Verpflichtungen des Auftragnehmers festzuschreiben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Diese Regelung gilt nicht für Auftragnehmer, die in der Regel zehn oder weniger Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten, beschäftigen.
Mehr anzeigen
Eine entsprechende Erklärung zu den genannten gesetzlichen und verordnungsrechtlichen Regelungen wird von den Bietern im Rahmen der Angebotsabgabe gefordert werden; die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen nach dem LGG sowie der FFV werden vertraglich festgeschrieben.
Mehr anzeigen
3. Der Bewerber (bzw. jedes einzelne Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, im Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Abfragen vor Auftragserteilung bei den Registern durchzuführen, z.B. Anforderung eines polizeilichen Führungszeugnisses.
Mehr anzeigen
4. Elektronische Zeiterfassung: Die Bewerber werden bereits jetzt darauf hingewiesen, dass der Auftragnehmer ein elektronisches Zeiterfassungssystem zu installieren hat. Das Zeiterfassungssystem muss geeignet sein, um hierauf basierend eine veranstaltungsbezogene Abrechnung sicherzustellen. Entsprechende Verpflichtungen werden vertraglich festgeschrieben werden.
Mehr anzeigen
5. Ab dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses muss dem Auftraggeber ein zentraler Ansprechpartner des Auftragnehmers vor Ort zur Verfügung stehen für die tägliche Vertragsabwicklung.
6. Das für die Auftragsdurchführung eingesetzte Personal muss mindestens eine Fremdsprache beherrschen, vorzugsweise Englisch.
7. Die ausgeschriebenen Dienstleistungen sind in einer einheitlichen Dienstkleidung zu erbringen, die in Absprache mit dem Auftraggeber vom Auftragnehmer zu stellen ist.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 24
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung die Vervollständigung nachfordern. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.2.). Sind mehr als 5 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand folgender Angaben der Bewerber gemäß III.2.1), III.2.2) und III.2.3) mit folgender Gewichtung:1. Qualitative Bewertung der angegebenen Referenzen gemäß III.2.2. im Hinblick auf ihre Vergleichbarkeit mit den zu erbringenden Dienstleistungen (eine Vergleichbarkeit ist umso eher dann gegeben, wenn die referenzierten Dienstleistungen in einer vergleichbaren kulturellen Einrichtung wie der Berliner Philharmonie erbracht wurden). Gewichtung 40 %.2. Qualitative Bewertung der angegebenen Referenzen gemäß III.2.2. im Hinblick auf die daraus resultierende Branchenerfahrung des Bewerbers (die Branchenerfahrung ist umso höher, je mehr und längerfristige Aufträge der Bewerber nachweisen kann). Gewichtung 40 %.3. Umsatz gemäß III.2 mit vergleichbaren Leistungen (vergleichbare Dienstleistungen sind der Veranstaltungs-/Besucherservice in kulturellen Einrichtungen auf hohen und höchstem künstlerischen Niveau). Gewichtung 20 %.Sollten fünf oder mehr vollständige Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich der AG zudem vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise auszuschließen.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
URL der Dokumente: https://intern.berliner-philharmoniker.de/va-service/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmeantrag haben die Bewerber die vom Auftraggeber auf dessen Internetseite https://intern.berliner-philharmoniker.de/va-service/ (dort einloggen mit folgenden Zugangsdaten: Benutzer: va-service, Passwort: cBCXwmmPw3CNfj) zum Download zur Verfügung gestellten Unterlagen zu verwenden. Der Auftraggeber weist jedoch darauf hin, dass die Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen im Wege eines Nicht Offenen Verfahrens erfolgt, d. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
Mehr anzeigen
1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag postalisch (der Eingang beim Auftraggeber ist für die Einhaltung der Frist maßgeblich) an die unter I.1 angegebene Adresse zu schicken oder persönlich dort abzugeben (Abgabe bei der Poststelle; diese ist besetzt von Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr). Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und außen deutlich sichtbar – idealerweise im Fettdruck – mit dem Betreff „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: Dienstleistungen des Veranstaltungs-/Besucherservice in der Berliner Philharmonie und im Kammermusiksaal der Philharmonie / Nicht Öffnen“ zu versehen. Die elektronische Übermittlung der Teilnahmeanträge ist ausgeschlossen. Elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt und vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
2. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bewerber oder externen Stellen verlangt oder eingeholt werden können.
Mehr anzeigen
6. Der Auftraggeber geht davon aus, dass alle für den Teilnahmeantrag notwendigen Informationen in der Bekanntmachung veröffentlicht wurden. Sollten dennoch Unklarheiten zum Teilnahmeantrag bestehen, sind Bewerberfragen per E-Mail und in deutscher Sprache zu stellen; telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Antworten auf Bewerberfragen werden auf der Internetseite des Auftraggebers https://intern.berliner-philharmoniker.de/va-service/ (dort einloggen mit folgenden Zugangsdaten: Benutzer: va-service, Passwort: cBCXwmmPw3CNfj) veröffentlicht; eine zusätzliche Beantwortung der Bieterfragen per E-Mail erfolgt grundsätzlich nicht.
Mehr anzeigen
7. Sollte sich aus den Bewerberfragen und deren Beantwortung für das Teilnahmeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, kann eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften erfolgen. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren.
Mehr anzeigen
8. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmeantrag ergeben, muss daher der Auftraggeber zu späterer Zeit gegebenenfalls erneut in eine Beurteilung der Eignung eintreten.
Mehr anzeigen
9. Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zu Auftragsbekanntmachungen desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der europaweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
3. Der Antrag ist unzulässig, soweit
a) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. §101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 192-348251 (2015-09-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: ausschreibung-va-service@berliner-philharmoniker.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 059-100046
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 192-348251
ABl. S-Ausgabe: 59

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Servicekonzept (Unterkriterien: allgemeine innerbetriebliche Organisation 20 %, Schulungsmaßnahmen 10 %, Umgang mit Konfliktsituationen 10 %, ausgewogene Altersstruktur 10 %) (50)
2. Preis (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-02-09 📅
Name: EVENT Team Veranstaltungsservice und -management GmbH
Postanschrift: Bogenstraße 54a
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20144
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: 3. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2016/S 059-100046 (2016-03-21)