Digitalisierung von Patientenakten

Klinikum der Universität München Großhadern/Innenstadt, AöR

Das Klinikum der Universität München beabsichtigt für seine Standorte Großhadern und Innenstadt den Auftrag über die Digitalisierung von Patientenakten in In-House Servicestellen, inkl. Indexierung zum Register und Dokumententyp sowie revisionssicherer Langzeitarchivierung der Rohdaten mit digitaler Massensignatur / Zeitstempel sowie Einführung einer elektronischen Akten- und Fundortverwaltung zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-14 Auftragsbekanntmachung
2016-03-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Scanning
Menge oder Umfang:
Das geschätzte Auftragsvolumen der Vertragsjahre (ohne Option) liegt bei ca. 4 000 000 EUR netto.Details siehe Vergabeunterlagen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Scanning 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum der Universität München Großhadern/Innenstadt, AöR
Postanschrift: Schillerstraße 40
Postleitzahl: 80336
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum.uni-muenchen.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@med.uni-muenchen.de 📧
Fax: +49 89440058432 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-14 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 182-330123
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
1. Anmerkung zu III.2 Teilnahmebedingungen und Angebotsabgabe: a) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, d. h. die in Ziffer III.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Fehlende mit dem Teilnahmeantrag geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise werden durch den Auftraggeber unter kurzer angemessener Fristsetzung nachgefordert. Liegen sie nach einmaliger Aufforderung und Fristablauf nicht vollständig vor, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag ist formlos zu stellen, bestimmte Angaben sind allerdings auf Formularen des Auftraggebers anzugeben (s.u.). Diese Formulare sind per Email anzufordern bei vergabestelle@med.uni-muenchen.de. b) Bei Angebotsabgabe werden nicht nachgefordert: Fehlende Preisangaben, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen; fehlende Unterschrift bzw. elektronische Signatur; fehlende Eintragungen des Bieters in der Leistungsbeschreibung, fehlendes Gesamtkonzept oder fehlende Teile der vorgegebenen Struktur des Konzepts. Diese werden nicht nachgefordert und das jeweilige Angebot wird vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Unterlagen, die vom Auftraggeber nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die Unterlagen nicht vollständig fristgerecht vorgelegt, wird das jeweilige Angebot vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. 2. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Vergabeverfahren erstattet. 3. Im Fall der Teilnahme einer Bietergemeinschaft ist von der Bietergemeinschaft zusätzlich zu dem Formular Ausführende Unternehmen (siehe 4.) auch das Formular Bietergemeinschaftserklärung auszufüllen und von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu unterschreiben. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies zum Ausschluss beider Angebote führen. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Unternehmen als Mitglied einer Bietergemeinschaft und zugleich als Drittunternehmen beteiligt. 4. Jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag/Angebot zu erklären, ob er/sie beabsichtigt, die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen oder ob er/sie sich zur Ausführung der Leistungen ganz oder teilweise Drittunternehmen (Nachunternehmer, auch Konzernunternehmen, Muttergesellschaften etc., ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen) bedienen wird. Dazu ist das Formular Ausführende Unternehmen auszufüllen – von Einzelbietern in Ziffer 1, von Bietergemeinschaften in Ziffer 2. Im Falle des Einsatzes von Drittunternehmen sind der/die Leistungsteil/e des/der Drittunternehmen/s anzugeben. Bei Bietergemeinschaften ist auch bei vollständiger eigener Leistungserbringung anzugeben, welches Mitglied der Bietergemeinschaft welche/n Leistungsteil/e erbringen wird. 5. Sofern sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung ganz oder teilweise auf die Fähigkeiten von Drittunternehmen berufen will, ist im Formular Ausführende Unternehmen auch der Name des/der jeweiligen Drittunternehmen/s zu benennen. Ferner sind sämtliche in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot auch für das jeweilige Drittunternehmen vorzulegen. Gleiches gilt, sofern der Umfang des Einsatzes des/r Drittunternehmen/s wesentliche Teile der Leistung ausmacht. In allen in 5. genannten Fällen ist das ausgefüllte Formular Verpflichtungserklärung vorzulegen. Mit diesem Formular wird der Nachweis erbracht, dass dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel des/der Drittunternehmen/s für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen. 6. Der Auftraggeber behält sich vor, in den Fällen, in denen gemäß 5. die namentliche Benennung des/der Drittunternehmen/s, die Vorlage der in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vorlage des ausgefüllten Formulars Verpflichtungserklärung nicht erforderlich sind, die namentliche Benennung des/der Drittunternehmen/s, die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie das ausgefüllte Formular Verpflichtungserklärung innerhalb einer angemessenen Frist vor Zuschlagserteilung nachzufordern. Verstreicht die Frist fruchtlos, wird das Angebot des Bieters/der Bietergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. 7. Ausgewählte Bieter haben die Möglichkeit vor Angebotsabgabe in Musterakten einzusehen sowie die Archive zu besichtigen. Details siehe Vergabeunterlagen. 8. Bei Ziffer IV.3.5 der Bekanntmachung handelt es sich um einen geplanten Termin. 9. Die Interessenten werden darauf hingewiesen, dass sie die Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt (TED) bis zur Abgabe der Angebote zu verfolgen haben, um evtl. Ergänzungen/Änderungen der Bekanntmachung, die für die Angebotsabgabe zu berücksichtigen sind, zu erfahren. Details siehe Vergabeunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum der Universität München beabsichtigt für seine Standorte Großhadern und Innenstadt den Auftrag über die Digitalisierung von Patientenakten in In-House Servicestellen, inkl. Indexierung zum Register und Dokumententyp sowie revisionssicherer Langzeitarchivierung der Rohdaten mit digitaler Massensignatur / Zeitstempel sowie Einführung einer elektronischen Akten- und Fundortverwaltung zu vergeben.
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Menge oder Umfang:
Das geschätzte Auftragsvolumen der Vertragsjahre (ohne Option) liegt bei ca. 4 000 000 EUR netto.
Details siehe Vergabeunterlagen.
Beschreibung der Optionen: Siehe Vergabeunterlagen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 72 Monate
Referenznummer: KUM-04/2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung über den Eintrag in das Berufs- oder Handelsregister.
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A.
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs.
1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG sowie über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die
Ausführung der angebotenen Leistung.
4. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
5. Eigenerklärung, dass keine rechtskräftigen Bußgeldentscheidungen gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz
(MiLoG), § 21 Abs. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vorliegen.
Weitere Details siehe unter VI.3.
Mindeststandards:
Mit Teilnahmeantrag sind nachzuweisen/beizufügen:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart gemäß Leistungsbeschreibung, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
2. Eigenerklärung des Teilnehmers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden und von mind. 3 Mio. EUR für Vermögensschäden nachgewiesen werden kann, oder Eigenerklärung des Teilnehmers, dass er im Falle der Zuschlagserteilung unverzüglich nach Vertragsschluss eine solche Betriebshaftpflichtversicherung abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages aufrecht erhält.
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1. Darstellung des Unternehmens mit Nennung der Rechtsform, Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit und der Geschäftstätigkeit, sowie der Mitarbeiterzahl (mit Angabe der unbefristeten Beschäftigten). Ferner Anzahl der Mitarbeiter, die insgesamt in dem Bereich, welcher Gegenstand der Vergabe ist, tätig sind. Zusätzliche Angabe der hierfür in Deutschland eingesetzten System/Service-Spezialisten.
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2. Erklärung über das Vorhandensein eines Qualitätssicherungssystems DIN EN ISO 9000 / 9001 (oder vergleichbar).
3. Zusicherung über die Erbringung der dokumentenverarbeitenden Dienstleistungen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) der Bundesrepublik Deutschland, sowie dem Bayerischen Datenschutzgesetz (BayDSG) und dem Bayerischen Krankenhausgesetz (BayKrG) in den jeweils gültigen Fassungen.
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4. Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten dokumentenverarbeitenden Dienstleistungen in vergleichbarer Größenordnung des Vergabeverfahrens mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und/oder privaten Auftraggeber samt Angabe von Namen und Telefonnummer der Ansprechpartner.
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5. Nachweis der Durchführung von Scandienstleistungen nach der TR-03138 Ersetzendes Scannen (RESISCAN) des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Nachweis der Zertifizierung (laufendes oder abgeschlossenes Verfahren) oder Eigenerklärung des Teilnehmers, dass er im Falle der Zuschlagserteilung unverzüglich nach Vertragsschluss eine Zertifizierung anstrebt.
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6. Nachweis von mindestens einer Referenz zur Durchführung von internen (vor Ort im Krankenhaus) dokumenten-verarbeitenden Dienstleistungen für Patientenakten in Akutkrankenhäusern mit mehr als 30.000 stationären Fällen p.a. in den letzten fünf Jahren. Benennung der öffentlichen und/oder privaten Auftraggeber samt Angabe von Namen und Telefonnummer der Ansprechpartner.
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7. Nachweis von mindestens einer Referenz zur Verfügbarkeit der Akten- und Fundortverwaltung (in deutscher Sprache) sowie der erfolgreichen Implementierung / Inbetriebnahme, Schnittstellenrealisierung zu IS-H und i.s.h.med und regelmäßigen Pflege einer Software für Akten- und Fundortverwaltung in Akutkrankenhäusern mit mehr als 30.000 stationären Fällen p.a. in den letzten 5 Jahren. Benennung der öffentlichen und/oder privaten Auftraggeber samt Angabe von Namen und Telefonnummer der Ansprechpartner.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlungsziel: 21 Tage 3 % Skonto, Zahlungsfrist ab Rechnungseingang, ansonsten siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
— Erfahrung bei der Durchführung von internen (vor Ort im Krankenhaus) dokumentenverarbeitenden Dienstleistungen für Patientenakten.- Erfahrung mit der Verfügbarkeit der Akten- und Fundortverwaltung sowie erfolgreicher Implementierung.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-10-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stabsstelle Vergabe
Ralf Simon
Internetadresse: www.klinikum.uni-muenchen.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KUM-04/2015
Zusätzliche Informationen
1. Anmerkung zu III.2 Teilnahmebedingungen und Angebotsabgabe:
a) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, d. h. die in Ziffer III.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Fehlende mit dem Teilnahmeantrag geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise werden durch den Auftraggeber unter kurzer angemessener Fristsetzung nachgefordert. Liegen sie nach einmaliger Aufforderung und Fristablauf nicht vollständig vor, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag ist formlos zu stellen, bestimmte Angaben sind allerdings auf Formularen des Auftraggebers anzugeben (s.u.). Diese Formulare sind per Email anzufordern bei vergabestelle@med.uni-muenchen.de.
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b) Bei Angebotsabgabe werden nicht nachgefordert: Fehlende Preisangaben, es sei denn, es handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen; fehlende Unterschrift bzw. elektronische Signatur; fehlende Eintragungen des Bieters in der Leistungsbeschreibung, fehlendes Gesamtkonzept oder fehlende Teile der vorgegebenen Struktur des Konzepts. Diese werden nicht nachgefordert und das jeweilige Angebot wird vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Unterlagen, die vom Auftraggeber nach Angebotsabgabe verlangt werden, sind zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die Unterlagen nicht vollständig fristgerecht vorgelegt, wird das jeweilige Angebot vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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2. Es werden keine Kosten für die Teilnahme am Vergabeverfahren erstattet.
3. Im Fall der Teilnahme einer Bietergemeinschaft ist von der Bietergemeinschaft zusätzlich zu dem Formular Ausführende Unternehmen (siehe 4.) auch das Formular Bietergemeinschaftserklärung auszufüllen und von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu unterschreiben. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies zum Ausschluss beider Angebote führen. Das Gleiche gilt, wenn sich ein Unternehmen als Mitglied einer Bietergemeinschaft und zugleich als Drittunternehmen beteiligt.
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4. Jeder Bieter/jede Bietergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag/Angebot zu erklären, ob er/sie beabsichtigt, die Leistungen im eigenen Betrieb auszuführen oder ob er/sie sich zur Ausführung der Leistungen ganz oder teilweise Drittunternehmen (Nachunternehmer, auch Konzernunternehmen, Muttergesellschaften etc., ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm/ihr und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen) bedienen wird. Dazu ist das Formular Ausführende Unternehmen auszufüllen – von Einzelbietern in Ziffer 1, von Bietergemeinschaften in Ziffer 2. Im Falle des Einsatzes von Drittunternehmen sind der/die Leistungsteil/e des/der Drittunternehmen/s anzugeben. Bei Bietergemeinschaften ist auch bei vollständiger eigener Leistungserbringung anzugeben, welches Mitglied der Bietergemeinschaft welche/n Leistungsteil/e erbringen wird.
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5. Sofern sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung ganz oder teilweise auf die Fähigkeiten von Drittunternehmen berufen will, ist im Formular Ausführende Unternehmen auch der Name des/der jeweiligen Drittunternehmen/s zu benennen. Ferner sind sämtliche in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise mit dem Angebot auch für das jeweilige Drittunternehmen vorzulegen. Gleiches gilt, sofern der Umfang des Einsatzes des/r Drittunternehmen/s wesentliche Teile der Leistung ausmacht. In allen in 5. genannten Fällen ist das ausgefüllte Formular Verpflichtungserklärung vorzulegen. Mit diesem Formular wird der Nachweis erbracht, dass dem Bieter/der Bietergemeinschaft die erforderlichen Mittel des/der Drittunternehmen/s für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen.
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6. Der Auftraggeber behält sich vor, in den Fällen, in denen gemäß 5. die namentliche Benennung des/der Drittunternehmen/s, die Vorlage der in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die Vorlage des ausgefüllten Formulars Verpflichtungserklärung nicht erforderlich sind, die namentliche Benennung des/der Drittunternehmen/s, die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie das ausgefüllte Formular Verpflichtungserklärung innerhalb einer angemessenen Frist vor Zuschlagserteilung nachzufordern. Verstreicht die Frist fruchtlos, wird das Angebot des Bieters/der Bietergemeinschaft vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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7. Ausgewählte Bieter haben die Möglichkeit vor Angebotsabgabe in Musterakten einzusehen sowie die Archive zu besichtigen. Details siehe Vergabeunterlagen.
8. Bei Ziffer IV.3.5 der Bekanntmachung handelt es sich um einen geplanten Termin.
9. Die Interessenten werden darauf hingewiesen, dass sie die Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt (TED) bis zur Abgabe der Angebote zu verfolgen haben, um evtl. Ergänzungen/Änderungen der Bekanntmachung, die für die Angebotsabgabe zu berücksichtigen sind, zu erfahren.
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Details siehe Vergabeunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur eines Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht
erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst dann erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die nicht berücksichtigten Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und seit dem Absenden dieser Information per Fax oder auf elektronischem Weg mindestens 10 Kalendertage verstrichen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter den jeweiligen Vergaberechtsverstoß unverzüglich nach positiver Kenntnis bzw. – soweit die Vergaberechtsverstöße aus der Bekanntmachung oder aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind – spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Quelle: OJS 2015/S 182-330123 (2015-09-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-03-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@med.uni-muenchen.de 📧
Fax: +49 894400-58432 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 046-076625
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 182-330123
ABl. S-Ausgabe: 46

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: KUM 04/2015

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-01 📅
Name: DMI GmbH & Co. KG Archivierung
Postanschrift: Otto-Hahn-Str. 11-13
Postort: Münster
Postleitzahl: 48161
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Quelle: OJS 2016/S 046-076625 (2016-03-01)