Bei TwinLife handelt es sich um eine genetisch informative, längsschnittliche Zwillingsfamilienstudie zur Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Deutschland. Die mit dieser Maßnahme berücksichtigte Laufzeit beträgt zwei Jahre bis zum 30.6.2018. Die Universität Bielefeld führt diese in Kooperation mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken durch. In TwinLife werden zu sozialen Ungleichheiten beitragende Mechanismen interdisziplinär erforscht. Dabei müssen psychologische und soziologische Forschungstraditionen mit der Methode der Verhaltensgenetik (erweitertes Zwillingsfamilien – Design) kombiniert werden. Soziale Ungleichheiten werden in sechs zentralen Lebensbereichen zu untersuchen sein. Diese sind: (1) die Entwicklung von Fähigkeiten und Bildungserfolg, (2) die Beteiligung am Arbeitsmarkt, (3) das soziale Kapital und die Integration in soziale Netzwerke, (4) physische und psychische Gesundheit (5) die soziale und politische Teilhabe sowie (6) die Entwicklung von abweichendem Verhalten und von Verhaltensproblemen. Für die Untersuchung soll eine bereits rekrutierte und mehrfach befragte repräsentative Stichprobe von 4 000 deutschsprachigen Familien, in denen ein gleichgeschlechtliches, ein- oder zweieiiges Zwillingspaar lebt, erneut wiederholt befragt werden. Befragt werden dabei jeweils die Zwillinge und ihre Eltern, ein eventuell vorhandenes Geschwister der Zwillinge (bei mehreren das dem Alter nach nächstgeborene, aber mindestens 5 Jahre alte) und bei den älteren Zwillingen (ab 19 Jahre) auch deren Partner. Unter – Eltern – werden hier die leiblichen Eltern, sowie gegebenenfalls Partner eines leiblichen Elternteils verstanden, die in einem Haushalt mit den Zwillingen leben. Unter – Partner der Zwillinge – wird in diesem Zusammenhang nicht nur ein im selben Haushalt zusammenlebender Partner verstanden, sondern auch homo- und heterosexuelle Paarbeziehungen bei getrennten Haushalten, die von den befragten Zwillingen als – feste Beziehungen – eingeschätzt werden. In Hausbesuchen und telefonischen Erhebungen werden kurze Tests und Interviews durchgeführt sowie Fragebögen bearbeitet. Hausbesuche und telefonische Befragungen wechseln sich von Jahr zu Jahr ab, dieses Schema soll in der weiteren Befragung beibehalten werden. Die Untersuchungsinhalte der telefonischen und der face-to-face-Befragungen überschneiden sich nur geringfügig. Die Untersuchungsmaterialien werden vor den jeweiligen Befragungen in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern erstellt (einschließlich der Programmierung computergestützter Verfahren) und Vortests unterzogen. Die Studie umfasst Zwillinge in einen breiten Altersbereich, der sich in dieser Erhebungsperiode von sieben Jahren bis zum frühen Erwachsenenalter (25 Jahre) erstreckt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-13.
Auftragsbekanntmachung (2015-11-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität Bielefeld, Dez. F, Abt. F 3
Postanschrift: Universitätsstraße 25
Postleitzahl: 33615
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-bielefeld.de🌏
E-Mail: pascal.kalek@uni-bielefeld.de📧
Telefon: +49 52110612781📞
Fax: +49 5211064079 📠
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unter Ziff. III.2).
Beachten Sie bitte insbesondere, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben.
1. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o. g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: „Ausschreibung 062-2015-Twin, Teilnahmeantrag: Längsschnittstudie zu Zwillingsfamilien (TWINLIFE) – 2. Erhebungswelle – Nicht öffnen!“
Allgemeiner Hinweis: Die Frist für Fragen endet am 2.12.2015, 12:00 Uhr. Die Kommunikation zur Einreichung von Fragen erfolgt ausschließlich per E-Mail.
2. Weitere Planung:
— Voraussichtliche Frist zur Abgabe der Angebote: 15.1.2016,
— Voraussichtlicher Termin der Einladung zur ersten Verhandlungsrunde: 22.1.2016
— Verhandlungsgespräche (Runde 1) voraussichtlich in der 4. Kalenderwoche, präferiert ist der 25.1.2015, soweit erforderlich erfolgt ein Ausweichen auf die Folgetage. Die Anzahl der Verhandlungsrunden steht noch nicht endgültig fest.
— Voraussichtliche Zuschlagserteilung: 1.3.2016.
Die gesamte Kommunikation mit den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb findet in diesem Verfahren über die Vergabeplattform www.evergabe.nrw.de statt. Insbesondere wird der Auftraggeber Bieterinformationen/Bewerberinformationen ausschließlich auf diesem Wege zur Verfügung stellen. Auskünfte werden insbesondere nicht telefonisch erteilt; eine dennoch telefonisch erteilte Auskunft wäre im Übrigen unverbindlich. Bewerber können sich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ kostenlos anmelden.
Der Auftraggeber behält sich auch im Teilnahmewettbewerb die Nachforderung von Unterlagen in Anlehnung an § 19 Abs. 2 EG VOL/A und unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes vor. Die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall binnen einer Nachfrist beim Auftraggeber nachzureichen.
Der Auftraggeber weist aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen aus dem TVgG-NRW darauf hin, dass er mit dem Angebot (nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag) unter anderem die folgenden Verpflichtungserklärungen fordern wird:
1. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung Tariftreue und Mindestlohn“ im Original; und
2. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien“ im Original; und
3. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Frauenforderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ im Original.
Die 3 Verpflichtungserklärungen sind erst mit dem Angebot und nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unter Ziff. III.2).
Beachten Sie bitte insbesondere, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben.
1. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o. g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: „Ausschreibung 062-2015-Twin, Teilnahmeantrag: Längsschnittstudie zu Zwillingsfamilien (TWINLIFE) – 2. Erhebungswelle – Nicht öffnen!“
Allgemeiner Hinweis: Die Frist für Fragen endet am 2.12.2015, 12:00 Uhr. Die Kommunikation zur Einreichung von Fragen erfolgt ausschließlich per E-Mail.
2. Weitere Planung:
— Voraussichtliche Frist zur Abgabe der Angebote: 15.1.2016,
— Voraussichtlicher Termin der Einladung zur ersten Verhandlungsrunde: 22.1.2016
— Verhandlungsgespräche (Runde 1) voraussichtlich in der 4. Kalenderwoche, präferiert ist der 25.1.2015, soweit erforderlich erfolgt ein Ausweichen auf die Folgetage. Die Anzahl der Verhandlungsrunden steht noch nicht endgültig fest.
— Voraussichtliche Zuschlagserteilung: 1.3.2016.
Die gesamte Kommunikation mit den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb findet in diesem Verfahren über die Vergabeplattform www.evergabe.nrw.de statt. Insbesondere wird der Auftraggeber Bieterinformationen/Bewerberinformationen ausschließlich auf diesem Wege zur Verfügung stellen. Auskünfte werden insbesondere nicht telefonisch erteilt; eine dennoch telefonisch erteilte Auskunft wäre im Übrigen unverbindlich. Bewerber können sich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ kostenlos anmelden.
Der Auftraggeber behält sich auch im Teilnahmewettbewerb die Nachforderung von Unterlagen in Anlehnung an § 19 Abs. 2 EG VOL/A und unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes vor. Die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall binnen einer Nachfrist beim Auftraggeber nachzureichen.
Der Auftraggeber weist aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen aus dem TVgG-NRW darauf hin, dass er mit dem Angebot (nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag) unter anderem die folgenden Verpflichtungserklärungen fordern wird:
1. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung Tariftreue und Mindestlohn“ im Original; und
2. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien“ im Original; und
3. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Frauenforderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ im Original.
Die 3 Verpflichtungserklärungen sind erst mit dem Angebot und nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei TwinLife handelt es sich um eine genetisch informative, längsschnittliche Zwillingsfamilienstudie zur Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Deutschland. Die mit dieser Maßnahme berücksichtigte Laufzeit beträgt zwei Jahre bis zum 30.6.2018. Die Universität Bielefeld führt diese in Kooperation mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken durch. In TwinLife werden zu sozialen Ungleichheiten beitragende Mechanismen interdisziplinär erforscht. Dabei müssen psychologische und soziologische Forschungstraditionen mit der Methode der Verhaltensgenetik (erweitertes Zwillingsfamilien – Design) kombiniert werden. Soziale Ungleichheiten werden in sechs zentralen Lebensbereichen zu untersuchen sein.
Bei TwinLife handelt es sich um eine genetisch informative, längsschnittliche Zwillingsfamilienstudie zur Entwicklung sozialer Ungleichheiten in Deutschland. Die mit dieser Maßnahme berücksichtigte Laufzeit beträgt zwei Jahre bis zum 30.6.2018. Die Universität Bielefeld führt diese in Kooperation mit der Universität des Saarlandes in Saarbrücken durch. In TwinLife werden zu sozialen Ungleichheiten beitragende Mechanismen interdisziplinär erforscht. Dabei müssen psychologische und soziologische Forschungstraditionen mit der Methode der Verhaltensgenetik (erweitertes Zwillingsfamilien – Design) kombiniert werden. Soziale Ungleichheiten werden in sechs zentralen Lebensbereichen zu untersuchen sein.
Diese sind:
(1) die Entwicklung von Fähigkeiten und Bildungserfolg,
(2) die Beteiligung am Arbeitsmarkt,
(3) das soziale Kapital und die Integration in soziale Netzwerke,
(4) physische und psychische Gesundheit
(5) die soziale und politische Teilhabe sowie
(6) die Entwicklung von abweichendem Verhalten und von Verhaltensproblemen.
Für die Untersuchung soll eine bereits rekrutierte und mehrfach befragte repräsentative Stichprobe von 4 000 deutschsprachigen Familien, in denen ein gleichgeschlechtliches, ein- oder zweieiiges Zwillingspaar lebt, erneut wiederholt befragt werden. Befragt werden dabei jeweils die Zwillinge und ihre Eltern, ein eventuell vorhandenes Geschwister der Zwillinge (bei mehreren das dem Alter nach nächstgeborene, aber mindestens 5 Jahre alte) und bei den älteren Zwillingen (ab 19 Jahre) auch deren Partner. Unter – Eltern – werden hier die leiblichen Eltern, sowie gegebenenfalls Partner eines leiblichen Elternteils verstanden, die in einem Haushalt mit den Zwillingen leben. Unter – Partner der Zwillinge – wird in diesem Zusammenhang nicht nur ein im selben Haushalt zusammenlebender Partner verstanden, sondern auch homo- und heterosexuelle Paarbeziehungen bei getrennten Haushalten, die von den befragten Zwillingen als – feste Beziehungen – eingeschätzt werden.
Für die Untersuchung soll eine bereits rekrutierte und mehrfach befragte repräsentative Stichprobe von 4 000 deutschsprachigen Familien, in denen ein gleichgeschlechtliches, ein- oder zweieiiges Zwillingspaar lebt, erneut wiederholt befragt werden. Befragt werden dabei jeweils die Zwillinge und ihre Eltern, ein eventuell vorhandenes Geschwister der Zwillinge (bei mehreren das dem Alter nach nächstgeborene, aber mindestens 5 Jahre alte) und bei den älteren Zwillingen (ab 19 Jahre) auch deren Partner. Unter – Eltern – werden hier die leiblichen Eltern, sowie gegebenenfalls Partner eines leiblichen Elternteils verstanden, die in einem Haushalt mit den Zwillingen leben. Unter – Partner der Zwillinge – wird in diesem Zusammenhang nicht nur ein im selben Haushalt zusammenlebender Partner verstanden, sondern auch homo- und heterosexuelle Paarbeziehungen bei getrennten Haushalten, die von den befragten Zwillingen als – feste Beziehungen – eingeschätzt werden.
In Hausbesuchen und telefonischen Erhebungen werden kurze Tests und Interviews durchgeführt sowie Fragebögen bearbeitet. Hausbesuche und telefonische Befragungen wechseln sich von Jahr zu Jahr ab, dieses Schema soll in der weiteren Befragung beibehalten werden. Die Untersuchungsinhalte der telefonischen und der face-to-face-Befragungen überschneiden sich nur geringfügig. Die Untersuchungsmaterialien werden vor den jeweiligen Befragungen in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern erstellt (einschließlich der Programmierung computergestützter Verfahren) und Vortests unterzogen.
In Hausbesuchen und telefonischen Erhebungen werden kurze Tests und Interviews durchgeführt sowie Fragebögen bearbeitet. Hausbesuche und telefonische Befragungen wechseln sich von Jahr zu Jahr ab, dieses Schema soll in der weiteren Befragung beibehalten werden. Die Untersuchungsinhalte der telefonischen und der face-to-face-Befragungen überschneiden sich nur geringfügig. Die Untersuchungsmaterialien werden vor den jeweiligen Befragungen in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern erstellt (einschließlich der Programmierung computergestützter Verfahren) und Vortests unterzogen.
Die Studie umfasst Zwillinge in einen breiten Altersbereich, der sich in dieser Erhebungsperiode von sieben Jahren bis zum frühen Erwachsenenalter (25 Jahre) erstreckt.
Referenznummer: 062-2015-Twin
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis zu III.2.1) bis III.2.3): Soweit unter III.2.1) bis III.2.3) lediglich Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise von den Unternehmen, die in die engere Wahl gelangt sind, nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Bitte reichen Sie unbedingt die Nachweise und Erklärungen in der hier angegebenen Reihenfolge ein! Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber von dem weiteren Verfahren ausgeschlossen werden! Ein Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält er sich jedoch vor. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung anderer Unternehmen (im Rahmen einer Bewerbergemeinschaft oder bzgl. Nachunternehmer) beruft, sind die jeweiligen Erklärungen und Nachweise (insb. Eigenerklärungen und Referenzen) durch dieses oder diese Unternehmen zu führen.
Hinweis zu III.2.1) bis III.2.3): Soweit unter III.2.1) bis III.2.3) lediglich Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise von den Unternehmen, die in die engere Wahl gelangt sind, nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Bitte reichen Sie unbedingt die Nachweise und Erklärungen in der hier angegebenen Reihenfolge ein! Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber von dem weiteren Verfahren ausgeschlossen werden! Ein Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält er sich jedoch vor. Sofern sich der Bewerber auf die Eignung anderer Unternehmen (im Rahmen einer Bewerbergemeinschaft oder bzgl. Nachunternehmer) beruft, sind die jeweiligen Erklärungen und Nachweise (insb. Eigenerklärungen und Referenzen) durch dieses oder diese Unternehmen zu führen.
Bei Rückgriff auf ein oder mehrere Nachunternehmer hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft außerdem bei Aufforderung durch den Auftraggeber noch vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des oder der jeweiligen Nachunternehmer(s) beizubringen. Weiter behält der Auftraggeber sich vor, auch von den Unternehmen, die zwar Nachunternehmer einsetzen, sich jedoch nicht zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf die Nachunternehmer beziehen, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer und ggf. eine Verpflichtungserklärung vorlegen zulassen.
Bei Rückgriff auf ein oder mehrere Nachunternehmer hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft außerdem bei Aufforderung durch den Auftraggeber noch vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des oder der jeweiligen Nachunternehmer(s) beizubringen. Weiter behält der Auftraggeber sich vor, auch von den Unternehmen, die zwar Nachunternehmer einsetzen, sich jedoch nicht zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf die Nachunternehmer beziehen, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer und ggf. eine Verpflichtungserklärung vorlegen zulassen.
Soweit nachstehend Vordrucke zu verwenden sind, z.B. „VOL 5 b EG“ sind diese auf dem Vergabemarktplatz Nordrhein-Westfalen (http://www.evergabe.nrw.de/ VMPCenter) abrufbar, s. a. Abschnitt VI.3 „Sonstige Informationen“.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
2 – Nachweis darüber, dass der Bewerber in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Register eines anderen EU-Mitgliedstaates eingetragen ist. Bitte legen Sie einen entsprechenden Auszug vor oder geben den entsprechenden Eintragungstext in Form einer Eigenerklärung wieder;
2 – Nachweis darüber, dass der Bewerber in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Register eines anderen EU-Mitgliedstaates eingetragen ist. Bitte legen Sie einen entsprechenden Auszug vor oder geben den entsprechenden Eintragungstext in Form einer Eigenerklärung wieder;
3 – Erklärung der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft (Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, geben den für sie zuständigen Versicherungsträger an);
4 – Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bieterunternehmen bzw. Bewerberunternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen eines in § 6 Abs. 4 Satz 1 EG VOL/A genannten Delikte verurteilt ist. (VOL 5 b EG);
5 – Eigenerklärung, dass keine Verfehlungen vorliegen, die zu einem Eintrag in das Vergaberegister NRW führen könnten. (VOL 5 b EG);
6 – bei Bewerbergemeinschaften: unterschriebene Vollmacht, Benennung der Gründe zur Bildung der Bietergemeinschaft (s.a. Hinweise im Vordruck VOL 6 EG).
Hinweis bei Bewerbergemeinschaft: Die Nachweise und Erklärungen zu 1) bis 5) sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie über den Umsatzanteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit vergleichbaren Leistungen erbracht wurde;
2.) Eigenerklärung, dass bekannt ist, dass ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Wettbewerb als Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden kann, wenn
— über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— es sich in Liquidation befindet,
— es nachweislich eine schwere Verfehlung begangenhat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— es seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt hat,
— es im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat (VOL 5 b EG).
3.) Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung unter Nennung des Versicherungsgebers sowie der Deckungssummen für Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.
Wichtiger Hinweis:
Die Hinweise aus Ziffer III.2.1) hinsichtlich des Nachforderns von Nachweisen und Erklärungen gelten entsprechend.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Nachweis der allgemeinen Erfahrung in Erhebungsverfahren und Eignung in Bezug auf gleichgelagerte Erhebungsverfahren durch Angabe von:
Hinsichtlich der Referenzen: Darstellung der wesentlichen zum Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistung in tabellarischer Form durch Angabe des Leistungsgegenstands, Leistungszeitraums, Leistungsortes, des Rechnungswertes, der Ansprechperson mit Kontaktdaten zur evtl. Überprüfung.
Hinsichtlich der Referenzen: Darstellung der wesentlichen zum Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistung in tabellarischer Form durch Angabe des Leistungsgegenstands, Leistungszeitraums, Leistungsortes, des Rechnungswertes, der Ansprechperson mit Kontaktdaten zur evtl. Überprüfung.
2.) Beschreibung der im Zusammenhang mit der Haupttätigkeit (Durchführung von Erhebungsverfahren) liegenden -Forschungsaktivitäten und der strategischen Ausrichtung im auftragsrelevanten Bereich des Unternehmens.
3.) Eigenerklärung über die personelle Ausstattung sowie Angabe der Qualifikationen der Mitarbeiter/-innen (z. B. durch Studiennachweise, Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, Erklärungen zur beruflichen Erfahrung), die bei der Konzeption, Aufbau u. Erhebungsdurchführung eingesetzt werden sollen (Namen dürfen anonymisiert werden). Eine Differenzierung soll erfolgen auf der Grundlage der geplanten Tätigkeitsfelder im Auftragsfalle nämlich:
3.) Eigenerklärung über die personelle Ausstattung sowie Angabe der Qualifikationen der Mitarbeiter/-innen (z. B. durch Studiennachweise, Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, Erklärungen zur beruflichen Erfahrung), die bei der Konzeption, Aufbau u. Erhebungsdurchführung eingesetzt werden sollen (Namen dürfen anonymisiert werden). Eine Differenzierung soll erfolgen auf der Grundlage der geplanten Tätigkeitsfelder im Auftragsfalle nämlich:
3.1. Projektleitung;
3.2. Verantwortliche Person(en) des Interviewerstabs;
3.3. Verantwortliche Person(en) des Mitarbeiterstabs;
3.4. Hauptverantwortlich für die Interviewer/-innenschulung(en);
3.5. Erarbeitung des Grundlagenkonzepts;
3.6. Verantwortliche Person(en) für die Datenaufbereitung;
3.7. Verantwortliche Person(en) für die Datenprüfung;
3.8. Verantwortliche Person(en) für die Panelpflege.
Hinweis: Die Höchstzahl der anzugebenden Mitarbeiter/-innen liegt pro Tätigkeitsfeld bei 3 Personen, die Mindestanzahl beträgt je Tätigkeitsfeld 1 Person.
4.) Beschreibung bereits durchgeführter Interviewerschulungen: Konzepte, Vorgehensweisen, Einbeziehung von Auftraggebern, Bewährung. Drei Schulungsansätze sollen spezifiziert werden. Referenzprojekte, in denen die Schulungen realisiert wurden, sind zu benennen (jeweils 1 Referenz).
4.) Beschreibung bereits durchgeführter Interviewerschulungen: Konzepte, Vorgehensweisen, Einbeziehung von Auftraggebern, Bewährung. Drei Schulungsansätze sollen spezifiziert werden. Referenzprojekte, in denen die Schulungen realisiert wurden, sind zu benennen (jeweils 1 Referenz).
5.) Eigenerklärung über das Vorhandensein einer oder mehrerer europäischer Niederlassungen. Sämtliche europäische Niederlassungen im Bereich Erhebungsverfahren sowie die auftragsrelevante, zuständige Niederlassung im Bereich Erhebungsverfahren sind zu benennen. Nennen der Anzahl und Qualifikation der Servicemitarbeiter, die für eine Vor-Ort Betreuung zuständig sind und für den Umgang mit dem im Rahmen dieser Ausschreibung anzubietenden Erhebungsverfahren durch ein abgeschlossenes Studium der Psychologie oder Soziologie oder gleichwertiger Art geschult sind. Davon mind. 3 deutschsprachige Servicemitarbeiter (CEFR Level mind. C1).
5.) Eigenerklärung über das Vorhandensein einer oder mehrerer europäischer Niederlassungen. Sämtliche europäische Niederlassungen im Bereich Erhebungsverfahren sowie die auftragsrelevante, zuständige Niederlassung im Bereich Erhebungsverfahren sind zu benennen. Nennen der Anzahl und Qualifikation der Servicemitarbeiter, die für eine Vor-Ort Betreuung zuständig sind und für den Umgang mit dem im Rahmen dieser Ausschreibung anzubietenden Erhebungsverfahren durch ein abgeschlossenes Studium der Psychologie oder Soziologie oder gleichwertiger Art geschult sind. Davon mind. 3 deutschsprachige Servicemitarbeiter (CEFR Level mind. C1).
6.) Darstellung der Umweltmanagementmaßnahmen, die bei der Ausführung des Auftrags zur Anwendung kommen sollen.
Wichtiger Hinweis: Die Vorgaben aus Ziffer III.2.1) hinsichtlich des Nachforderns von Nachweisen bzw. Erklärungen gelten entsprechend.
Mindeststandards:
Die Vorlage von mindestens drei Referenzen über durchgeführte Studien, die über eine mit dieser Maßnahme vergleichbare Vertragslaufzeit durchgeführt wurde, eine Mindestrechnungssumme von je 1 250 000 EUR inkl. Mehrwertsteuer aufweist oder aber eine Mindestanzahl von je 5 000 Befragten Personen abdeckt, wobei mindestens die Hälfte der Interviews face-to-face erfolgt sein muss. Vorlage von Referenzen über Repräsentativbefragungen von Kindern und Jugendlichen im Altersbereich 5-16 Jahre.
Die Vorlage von mindestens drei Referenzen über durchgeführte Studien, die über eine mit dieser Maßnahme vergleichbare Vertragslaufzeit durchgeführt wurde, eine Mindestrechnungssumme von je 1 250 000 EUR inkl. Mehrwertsteuer aufweist oder aber eine Mindestanzahl von je 5 000 Befragten Personen abdeckt, wobei mindestens die Hälfte der Interviews face-to-face erfolgt sein muss. Vorlage von Referenzen über Repräsentativbefragungen von Kindern und Jugendlichen im Altersbereich 5-16 Jahre.
— Eigenerklärung, dass eine Zertifizierung nach DIN EN ISO…
… 9001:2000 oder eine vergleichbare Zertifizierung erfolgt ist oder ausführliche Darstellung, wie die Qualitätskontrolle und das Qualitätsmanagement durchgeführt und überwacht werden.
… 20252:2006 oder eine vergleichbare Zertifizierung erfolgt ist oder ausführliche Darstellung, wie die Qualitätskontrolle und das Qualitätsmanagement in der Markt- und Sozialforschung durchgeführt und überwacht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Etwaige Vorauszahlungen sind mit selbstschuldnerischen Bankbürgschaften abzusichern.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die spätere Beauftragung erfolgt unter Vorbehalt der Zuwendung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Im derzeitigen Verfahren wurde der Antrag gestellt und die Begutachtung eingeleitet und durchgeführt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Hinweis: Auf Grund des § 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz, sind wir als öffentlicher Auftraggeber verpflichtet bei Aufträgen ab einer Höhe von 30 000 EUR für die Bieterin/den Bieter, die oder der den Zuschlag erhalten soll, vor Zuschlagserteilung (nach der Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und des Verhandlungsverfahrens) eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung einzuholen.
Hinweis: Auf Grund des § 19 Abs. 4 Mindestlohngesetz, sind wir als öffentlicher Auftraggeber verpflichtet bei Aufträgen ab einer Höhe von 30 000 EUR für die Bieterin/den Bieter, die oder der den Zuschlag erhalten soll, vor Zuschlagserteilung (nach der Durchführung des Teilnahmewettbewerbs und des Verhandlungsverfahrens) eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung einzuholen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung von Auflagen zu überprüfen:
1 – Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG – NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (VOL 5 g EG);
2 – Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG – NRW) (VOL 5 f EG);
3 – Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG – NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie (VOL 5 i EG).
Hinweis bei Bewerbergemeinschaft: Die Nachweis und Erklärungen zu 1) bis 3) sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
1. Erfüllung der in III.2.3) genannten Mindestbedingungen;
2. Höhe der erreichten Punktzahl.Dazu werden die unter III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen ausgewertet:
a) Allgemeinen Erfahrung in Erhebungsverfahren und Eignung in Bezug auf gleichgelagerte Erhebungsverfahren,
b) Strategische Ausrichtung und Forschungsaktivitäten im auftragsrelevanten Bereich,
c) Anzahl und Qualifikation des Fachpersonals die bei der Konzeption, -Aufbau- u. Erhebungsdurchführungeingesetzt werden sollen,
d) Ausstattung der zuständigen Niederlassung und Umfang der Dienstleistung,
e) Umweltmanagement.
Die Bewertung der Punkte a) bis e) erfolgt in einem Punktesystem in Wertungsstufen von 0 bis 5 Punkten nachfolgender Maßgabe:-keine oder wenig (0-1)-durchschnittlich (2-3)-überdurchschnittlich (4-5).
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2018-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 062-2015-Twin
Zusätzliche Informationen
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unter Ziff. III.2).
Beachten Sie bitte insbesondere, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben.
Beachten Sie bitte insbesondere, dass es sich hier zunächst um einen Teilnahmewettbewerb handelt, so dass die Vergabeunterlagen noch nicht zur Verfügung gestellt werden. Diese erhalten erst diejenigen Bewerber, die sich nach Auswertung der in Ziff. III. genannten Teilnahmebedingungen und ggf. nach Auswahl IV.1.2) qualifiziert haben.
1. Abgabe der Teilnahmeanträge:
Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o. g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: „Ausschreibung 062-2015-Twin, Teilnahmeantrag: Längsschnittstudie zu Zwillingsfamilien (TWINLIFE) – 2. Erhebungswelle – Nicht öffnen!“
Die vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar an die o. g. Kontaktstelle im doppelten Umschlag zu versenden. Auf dem inneren Umschlag ist sichtbar und hervorgehoben zu vermerken: „Ausschreibung 062-2015-Twin, Teilnahmeantrag: Längsschnittstudie zu Zwillingsfamilien (TWINLIFE) – 2. Erhebungswelle – Nicht öffnen!“
Allgemeiner Hinweis: Die Frist für Fragen endet am 2.12.2015, 12:00 Uhr. Die Kommunikation zur Einreichung von Fragen erfolgt ausschließlich per E-Mail.
2. Weitere Planung:
— Voraussichtliche Frist zur Abgabe der Angebote: 15.1.2016,
— Voraussichtlicher Termin der Einladung zur ersten Verhandlungsrunde: 22.1.2016
— Verhandlungsgespräche (Runde 1) voraussichtlich in der 4. Kalenderwoche, präferiert ist der 25.1.2015, soweit erforderlich erfolgt ein Ausweichen auf die Folgetage. Die Anzahl der Verhandlungsrunden steht noch nicht endgültig fest.
— Voraussichtliche Zuschlagserteilung: 1.3.2016.
Die gesamte Kommunikation mit den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb findet in diesem Verfahren über die Vergabeplattform www.evergabe.nrw.de statt. Insbesondere wird der Auftraggeber Bieterinformationen/Bewerberinformationen ausschließlich auf diesem Wege zur Verfügung stellen. Auskünfte werden insbesondere nicht telefonisch erteilt; eine dennoch telefonisch erteilte Auskunft wäre im Übrigen unverbindlich. Bewerber können sich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ kostenlos anmelden.
Die gesamte Kommunikation mit den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb findet in diesem Verfahren über die Vergabeplattform www.evergabe.nrw.de statt. Insbesondere wird der Auftraggeber Bieterinformationen/Bewerberinformationen ausschließlich auf diesem Wege zur Verfügung stellen. Auskünfte werden insbesondere nicht telefonisch erteilt; eine dennoch telefonisch erteilte Auskunft wäre im Übrigen unverbindlich. Bewerber können sich unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ kostenlos anmelden.
Der Auftraggeber behält sich auch im Teilnahmewettbewerb die Nachforderung von Unterlagen in Anlehnung an § 19 Abs. 2 EG VOL/A und unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes vor. Die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall binnen einer Nachfrist beim Auftraggeber nachzureichen.
Der Auftraggeber behält sich auch im Teilnahmewettbewerb die Nachforderung von Unterlagen in Anlehnung an § 19 Abs. 2 EG VOL/A und unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes vor. Die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise sind in diesem Fall binnen einer Nachfrist beim Auftraggeber nachzureichen.
Der Auftraggeber weist aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen aus dem TVgG-NRW darauf hin, dass er mit dem Angebot (nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag) unter anderem die folgenden Verpflichtungserklärungen fordern wird:
1. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung Tariftreue und Mindestlohn“ im Original; und
2. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien“ im Original; und
3. Unterzeichnete und ausgefüllte Anlage „Verpflichtungserklärung zur Frauenforderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ im Original.
Die 3 Verpflichtungserklärungen sind erst mit dem Angebot und nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt wurde, ist der Verstoß gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt wurde, ist der Verstoß gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen.